urbia-saurier erinnern sich

urbia wird 13

In diesem Monat feiert urbia den 13. Geburtstag und ist somit ein Teenager! Wir haben dieses Jubeldatum zum Anlass genommen, unsere „urbia-Saurier", also urbia-Mitglieder, die schon länger als acht Jahre dabei sind, über ihre Zeit bei uns zu befragen.

Autor: Andrea Lützenkirchen
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urbia wird 13
Foto: © iStockphoto.com/ webphotographeer

In diesem Monat feiert urbia den 13. Geburtstag und ist somit ein Teenager! Wir haben dieses Jubeldatum zum Anlass genommen, unsere „urbia-Saurier", also urbia-Mitglieder, die schon länger als acht Jahre dabei sind, über ihre Zeit bei uns zu befragen.

Eine tolle Zeit in Chat und Stammtisch

Ein Tipp ihres Mannes brachte Eva als engagierte Mutter zu urbia: "Schau mal, das wäre doch was für dich." „Er hatte Recht", meint sie neun Jahre später lächelnd. Heute ist sie Oma und immer noch fast täglich bei urbia: „Ich setze nur aus, wenn ich im Urlaub bin." Birte, Mitglied seit 2000, schreibt: "Das waren noch Zeiten, als die Internet-Minute 0,19 DM kostete...Irgendein Stichwort hat mich damals zu urbia geführt". Nina hatte viele Fragen, als ihre erste Tochter geboren wurde und suchte bewusst nach einem Forum, um sich mit anderen Müttern auszutauschen. Ray hingegen kam zu urbia auf der Suche nach einem nicht so überlaufenen Chat (den Chat gibt es heute nicht mehr). Gern erinnert er sich an „viele schöne Abende mit, zuerst nur online-Freunden, die dann aber zu echten Freunden wurden. Wenn auch nur für eine gewisse Zeit, aber es war schön."

Christine hatte von Anfang an ihr Online-Zuhause im Forum Stammtisch gefunden. „Was mir aus der Zeit in Erinnerung geblieben ist, waren die tollen Leute", schwelgt sie. „Wir haben viel gelacht, viel erzählt, uns auch real getroffen. So wie damals wird's nicht mehr... Aber es war einfach 'ne tolle Zeit. Die Abende waren immer unterhaltsam, jeder wurde in die Gesprächsrunde aufgenommen." Obwohl ihr jüngstes Kind heute sechs Jahre alt ist, hält sie sich immer noch gern in den Foren „Schlafen" und „Stillen & Ernährung" auf. Dort trifft sie auf Gleichgesinnte und versucht, andere Mütter zum Nachdenken zu bewegen:„das endet zwar manchmal böse und mit wüsten Beschimpfungen – aber manchmal erreicht man doch ein paar Mamas, die dann dreimal überlegen, ob sie ihr Kind schreien lassen sollen."

Lebensbegleitung und die erste Online-Hochzeit

Nina erinnert sich an „ganz viele tolle Tipps, die mir über viele Unsicherheiten hinweggeholfen haben. Ob es um Geburt, Stillen, Erziehung, Kindergartenproblem, Einschulung oder zuletzt ums Thema Trennung und alleinerziehend ging, ich habe mich immer ernst genommen und wohl gefühlt." Chat-Fan Ray, den das Thema Geburt und Stillen naturgemäß weniger interessierte, erinnert sich gern an „die erste online-Hochzeit im Chat. Kessi und Meik waren es, glaub ich zumindest, die sich im Chat nochmals das „Ja-Wort" gaben. Die beiden sind übrigens im wahren Leben auch ein Paar. Ich durfte den Pfarrer spielen und ein paar von unseren Freunden waren als Gäste, Trauzeugen oder auch nur als Zaungäste online." Auch Eva empfand besonders ihre erste Zeit als sehr intensiv: „Ich habe oft halbe Nächte vor dem PC gesessen – ich habe gelacht und geweint."

Rückblick auf fröhliche Zeiten

Ein bisschen wehmütig blickt Birte auf die vergangenen Tage zurück: „urbia war durch geringere Mitgliederzahl und weniger Unterforen intimer. ... Es wurde untereinander mehr geflachst, die Moralkeule blieb in der Regel in der Ecke stehen. Und politisch unkorrekte Witze konnte man auch machen – wissend, dass sie verstanden wurden." Alle erinnern sich an herausragende Community-Persönlichkeiten, die bei urbia ihren großen Auftritt hatten und viel Aufmerksamkeit auf sich zogen. Es waren Leute dabei, die bei den anderen sehr gemischte Gefühle auslösten, die mit erfundenen Geschichten für viel Unterhaltung, Aufregung und Ärger sorgten und deren Abgang gleichzeitig beklatscht und beweint wurde.

Texte ohne Punkt und Komma und Horizonterweiterung

Wo die Sonne scheint, fällt auch Schatten. Eva findet es „total unhöflich, wenn man ohne Punkt und Komma schreibt und nicht ein wenig auf Fehler achtet." Äußerungen, die von Angesicht zu Angesicht niemals den Mund verlassen würden kritisiert Birte und findet es nervig, „dass die meisten urbia genauso ernst nehmen wie das Real Life." Hingegen gefällt es ihr, dass „ich viele gesellschaftliche und/oder politische Themen in diversen Betrachtungen finde. Es gibt eine große Informationsfülle. Urbia hilft mir, gesellschaftliche Mainstreams zu erkennen und Gesprächsthemen zu verfolgen, von denen ich z.T. abgeschlossen bin". Nina gefallen an urbia „die Offenheit, die Tipps, die klare Struktur der einzelnen Unterforen." Eine andere Userin freut sich, dass bei „ urbia immer etwas los ist" und amüsiert sich gern über die „Unwörter der Woche". 

Liebe urbia-Saurier, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für Eure Treue zu urbia, Eure vielen, vielen hilfreichen und unterhaltsamen Beiträge, Eure Ratschläge und humorvollen Bemerkungen.

Wir hoffen, dass wir noch lange auf Euch zählen können!


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