Was urbia zur CO2 Reduktion unternimmt
In diesen Tagen haben wir eine Nachricht erhalten, die uns deutlich zeigte, dass es sich auch finanziell lohnt, auf den eigenen Energieverbrauch zu achten und wo möglich zu reduzieren: Statt einer Nachzahlung wie sonst üblich, kündigte uns unser Stromanbieter eine nette Rückzahlung an!
Seit einem halben Jahr kooperieren wir vom urbia-Team mit der 10:10-Initiative. So haben wir ein Forum „Energie sparen“ eingerichtet, in dem unsere Mitglieder Fragen an 10:10-Mitarbeiter stellen und auch untereinander über Energie- und Nachhaltigkeitsthemen diskutieren können. Zudem stellen wir Euch die „urbia-Checkliste für Familien“ zur Verfügung mit vielen Energiespartipps zum Ausdrucken.
Doch was machen wir selbst, was macht urbia, um Energie einzusparen und den CO2-Ausstoß zu verringern?
Ohne dass uns dieses Ziel ein schlechteres oder unbequemeres (Büro)-Leben eingebracht hätte, hat sich eine Menge getan in unserem kleinen Unternehmen. Seit knapp zwei Jahren beziehen wir unseren Strom von einem zertifizierten Ökostrom-Anbieter. Wir achten darauf, Monitore etc. nicht über Nacht im Standby-Modus stehen zu lassen. Das Licht in unserem langen Flur bleibt weitgehend ausgeschaltet. Dies wirkt etwas düster, aber dafür kommt in die Büros selbst so viel Tageslicht, dass wir den halbdunklen Flur verschmerzen können. Energiesparlampen verwenden wir sowieso schon lange. Im Winter haben viele von uns noch eine Extra-Strickjacke bereitliegen, damit wir die Heizung nicht allzu hochdrehen müssen. Für den Sommer haben wir uns vorgenommen, die Klimaanlage nur an besonders heißen und schwülen Tagen einzuschalten.
Kein Mitarbeiter fährt mit dem Auto vor, denn alle besitzen ein Jobticket und kommen dementsprechend mit Bahn oder Bus, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit. Wir haben es aber auch gut, denn das urbia-Büro ist sehr zentral in Köln gelegen. Geschäftsreisen werden fast alle mit der Bundesbahn erledigt, oft reicht aber auch eine Telefonkonferenz.
Toll ist unsere neue hochmoderne Kaffeemaschine, die besonders energiesparend ist und zudem noch guten (fairtrade)-Kaffee kocht. Unser Mineralwasser kommt jetzt nicht mehr aus dem fernen Frankreich, sondern ganz nah aus der Eifel. Die Hygienepapiere sind aus Recycling-Papier und den wenig umweltfreundlichen Toilettenstein haben wir durch Holzstäbchen im Duftölfläschchen ersetzt. Den Pizza-Service nutzen wir nicht, wir wärmen unser mitgebrachtes Essen in der Mikrowelle auf oder gehen in der nahen Umgebung zum Mittagessen. Damit kommen wir auch mal an die Luft. Und in der Mülltrennung sind wir Deutschen ja eh Weltmeister.

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