Mein Kind verweigert Toilettengang

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Beitrag von sabhent 28.09.07 - 19:41 Uhr

Bitte helft mir, meine Tochter fast 3 Jahre käckert jetzt schon seid gut zwei Wochen nciht mehr, sie steht bis zu sechs mal am Tag da und verdrückt sich das!

Am Dienstag war ich mit ihr beim Doc und der hat mir Abführmittel gegeben, leider hat sie auch das Käckern verdrückt, als ich ihr den Einlauf gemacht habe! Sie hat dann noch Lactose verschrieben bekommen, damit der Stuhl weich wird, aber ich habe schon am Dienstag damit angefangen, muss da nicht langsam mal was passieren? Ihr Bauch ist auch schon ganz hart und ich habe einfach angst, das ihr der Darm platzt, das zeug muss doch irgendwann mal raus!

Ich habe ihr jetzt schon Apfelsaft gegeben, weil der eigentlich immer durchhaut, aber nichts passiert.

Ich bin echt verzweifelt und könnte nur noch heulen!

Kennt jemand ein Hausmittel, was durchfall herbei ruft? Weil ich jetzt nicht die möglichkeit habe, nochmal das haus zu verlassen!


lg Sabrina

Beitrag von at_me 28.09.07 - 19:46 Uhr

Birnen, fallen mir da so ganz spontan nur ein.

Beitrag von picco_brujita 28.09.07 - 19:53 Uhr

ganz ehrlich?? wenn sie seit 2 wochen schon nicht mehr geplumst hat #hicks und auch die abführmittel nicht geholfen haben, würde ich nochmal zum doc gehen - zur not kommt sie ins kh und es wird erneut dort ein einlauf gemacht - dann kommt sie aber ohne plums nicht mehr aus dem kh ;-)

lg
brujita

Beitrag von lifeline0815 28.09.07 - 20:45 Uhr

Hallo,

ich bzw. wir kennen das leider nur zu gut. Bei Max ging im Juni auch nix mehr. Aber da waren es "erst 7 Tage. Waren beim Doc, haben auch Lactulose bekommen, das dauert aber bis es wirkt.

Du musst dir das ganze ja so vorstellen. Der unterste Pfropfen der zuerst heraus kommt ist und bleibt stein hart. Da kannst du nur eines machen. So haben wir es dann geschafft.
Geb das Lactulose auf jedenfall weiter. Geb ihr morgen nen Einlauf, am besten gleich nach dem Frühstück, dann aber ab mit ihr aufs Sofa, zieh sie unten aus, massier ihr das Bäuchlein, drück ihr dabei immer mal paar Minuten lang die Beinchen an den Bauch. Natürlich nicht so dolle, das es ihr weh tut #hicks Im Grunde mit ihr "Fahrrad" fahren. Nützt das nix, MIttags wieder einen Einlauf. Dann das ganze Programm wieder. Sobald du merkst, dass sie muss und anfängt mit leicht drücken (sie drückt ja eh nur so lange bis sie merkt es tut weh), dann drück ihr die Beinchen an den Bauch und lass sie da, immer mal kurz weg vom Bauch und wieder ran, dann MUSS sie nämlcih drücken und kann es sich nicht verkneifen.

Wirst sehen, wenn das erste bissl geschafft ist, dann geht der Rest innerhalb von paar Tagen ganz leicht. Du glaubst gar net, was dann alles raus kommt. Nur das harte muss erst raus.

Geb ihr den Saft weiter, geb ihr Apfelsaft und BIrnensaft, das lockert auf. Mach das einige TAge, bis sie merkt es geht wieder von alleine besser, sonst geht das ganze Drama von vorn los.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Falls du noch Fragen hast, immer her damit.

Aber mach morgen auf jedenfall nen Abführtag, sprich wenn nötig eben auch 3 MIniklistiere geben, ansonsten wenn nix kommt dann abends ab ins KH, weil sonst gehts wirklich schief. #schock

LG
Sandra

Beitrag von nini1978 28.09.07 - 20:48 Uhr

Hallo Sabrina,
#kratz , hmm, vielleicht würde es helfen, wenn du herausfindest, warum sie es sich verdrückt? Vielleicht ist es ja eine psychische Ursache, vielleicht hatte sie mal Schmerzen, weil der Stuhlgang zu hart war und jetzt hat sie Angst davor? Würde evtl. langfristig gesehen helfen?
Ansonsten, als meine noch klein waren, half ein Stückchen Butter, dass ich in den Popo geschoben habe, damit es besser flutscht. Aber sonst würd ich auch noch mal den Doc fragen.

lg
Regina

Beitrag von bosima2209 28.09.07 - 21:46 Uhr

Das kenn ich auch nur zu gut.

Meiner hat ständig Probleme mit zu hartem Stuhl.

Letztens hatte er nur zwei Tage nicht und ich bin gleich zum Arzt. Da gabs nen einlauf und selbst der arzt hatte probleme an dem harten pfropfen vorbei zu kommen.

Das Problem ist dass zu harter Stuhl sich ja immer mehr verdichtet wenn die zwerge es sich verdrücken und der Darm direkt hinter dem Ausgang sich ja dann anpasst und an der stelle extrem weitet und sich dann immer wieder der stuhl dort verdichtet und das ganze chronisch werden kann, weil man ja ein "Hühnerei auch nicht durch ne Öffnung wie ne Erbse bekommt" Logisch oder nicht?

Nur zwei Wochen zu warten find ich n bissl leichtsinnig zwecks Darmverschluss und so.

Ich war vor kurzem innerhaslb einer Woche 3 mal beim arzt wegen dieser sache bis es jetzt wieder halbwegs klappt und ich ihn immer morgens um circa die selbe zeit aufs klo setze und animiere zu drücken ("dein Plüschschaf guckt zu und will hören wie es plumpst" und so n Spass) Die Kinder tun sich ja dann schwer zu drücken weil sie angst haben dass es wieder so weh tut.

Meiner saß auf dem Klo und hat gejammert "aua Mama, Popser tut so weh" Aber da müssen sie durch wenn es nicht noch schlimmer werden soll.

Jetzt geb ich immer Vollkornknäckebrot zwischendurch und und viel Fruchtsäfte damit es wenigstens etwas besser geht.

Beitrag von moni04032005 29.09.07 - 15:29 Uhr

#liebdrueck

Also mit dem Einlauf finde ich komisch. Normaler Weise "sprudelt" es bei einem Einlauf geradewegs hinten raus. Das kann man auch nich unterdrücken!!!
Hast du ihn richtig angewendet?

Beitrag von bosima2209 30.09.07 - 09:44 Uhr

Wahrscheinlich hat sie ihn nicht richtig angewendet. Wenn schon alles so verhärtet ist nützt es ja nix wenn der einlauf "davor" stattfindet. Er muss schon dahinter und da kommt man nicht "vorbei als Ottonormalverbraucher (ohne ärztliche erfahrung will meinen)