Vaterschaftsanerkennung geheimhalten...Ich habe Angst...

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums Allein erziehend .

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von kruemelresi 19.10.07 - 19:03 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist jetzt 7 Monate alt , von seinem Vater habe ich schon während der Schwangerschaft getrennt.
Da ich im Moment von ALG II lebe, hat mich die Arge jetzt angemahnt doch endlich den Vater anzugeben, da mir sonst die Leistungen streichen. Ich hab dann auch gleich beim JA den Vater angegeben unter der Vorraussetzung daß alle Schriftsachen über mich laufen,
da der KV ja wieder bei seiner Frau ist und wenn sie das wüßte hätte er natürlich ein Problem.Was aber noch schlimmer ist .für mich wäre es auch nicht gerade super denn der Familienclan der Frau ist streng gläubig
und wenn mein Name bekannt würde wäre das nicht ungefährlich. Ich schätze zurücknehmen kann ich meine Angabe nicht.Ich hab irgendwie ein mulmiges Gefühl.
Was meint ihr kann ich mich auf die Arge verlassen , daß da nichts ans Licht kommt? Hat irgendjemand von euch Erfahrungen damit?
Danke schonmal für eure Antworten#herzlich

Beitrag von lacrima2411 19.10.07 - 19:30 Uhr

Also auf die ARGE kann man sich nicht verlassen, aber ich würde mal mit dem jugendamt darüber sprechen wie du dich verhalten sollt. weil man kann ja auch sagen das man nicht weiß wer der Vater ist, weiste was ich meine.?



MFG

Beitrag von picco_brujita 19.10.07 - 19:35 Uhr

sie hat den KV schon angegeben und rein rechtlich gesehen (vom moralischen mal abgesehen) muss sie das eh, wenn sie weis wer der KV ist.
einmal angegeben wird er in die pflicht genommen. warum sollte auch die allgemeinheit für das kind aufkommen, wenn der vater bekannt ist?

lg
brujita

Beitrag von lacrima2411 19.10.07 - 20:26 Uhr

weil sie geschrieben hat das dasd kind von einem verheirateten mann stammt und es nicht gut für sie wäre wenn das Rauskommen würde, und eine vaterschaftsanerkennung kann man auch zurücknehemen.

Beitrag von picco_brujita 19.10.07 - 20:38 Uhr

oh das ist aber mehr als schwer eine vaterschaftsangabe zurück zu nehmen - die behörden wollen schließlich auch ihr geld - die begründung müsste mehr als hieb und stichfest sein und vor allem belegt werden.
einfach so gibt man schließlich keinen KV an ;-)
und wie gesagt, sie macht sich sogar strafbar, wenn sie den KV verschweigen würde, wenn er bekannt wär.

Beitrag von picco_brujita 19.10.07 - 19:34 Uhr

die familie wird über kurz oder lang was davon mit bekommen, oder wie soll er bitte zahlungen an dich oder an die behörde vor seiner familie rechtferigen? denn zahlen muss er - ob er will oder nicht. wenn er nicht direkt an die zahlt, dann holt sich das JA und die arge das geld, was sie an dich zahlen von ihm wieder.
außerdem wär mir sch... egal, wie gläubig die schwiegereltern von ihm sind und welcher klan dahinter steht.... ich würde nie verheimlichen oder verleugnen wer der KV meines sonnenscheins ist - auch wenn der KV das tut. bei mir war das nämlich auch so.

lg
brujita

lg
brujita

Beitrag von maeuschen06 19.10.07 - 19:52 Uhr

Hallo,

wie soll das denn geheim bleiben? Die werden Unterhalt von ihm verlangen für euch bzw. dich zwingen, das von ihm zu fordern. Da wird seine Familie unweigerlich die Post bzw. spätestens seine Zahlungen mitbekommen.

Wieso lässt du eigentlich andere schön für dich und das Kind zahlen? Der Vater muß für euch aufkommen, also fordere endlich Unterhalt!

lg

Beitrag von juliafranziska1 19.10.07 - 19:59 Uhr

Hallo,

und mal wieder runterkommen ...

Da sie Alg II erhält, muss sie NICHT selber den Unterhalt einfordern.
Ihr Unterhaltsanspruch ist automatisch auf die ARGE übergegangen.

Den Kindsunterhalt muss sie über eine Beistandschaft oder einen Anwalt einfordern - fließt Unterhaltsvorschuß ist auch dieser Anspruch nun erst einmal auf das Jugendamt übergegangen.

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von bosima2209 19.10.07 - 20:17 Uhr

Aber das Jugendamt will sein Geld (Unterhaltsvorschuß) auch zurück.

Man ist gezwungen den Vater zu nennen oder zumindest mitzuhelfen ihn zu finden wenn man nicht viel über ihn weiß (das unterschreibt man auch auf dem JA)
Und das JA tritt garantiert mit dem KV in Verbindung.

Beitrag von kruemelresi 19.10.07 - 21:57 Uhr

ich hab gar keinen Unterhaltsverschuß beantragt und somit auch keinen bekommen. Und ich habe den Vater bereits beim Jugendamt angegeben. Ich wollte doch nur eine einfache Antwort. Ich hab nur Angst um mein Kind. :-(

Beitrag von carrie23 19.10.07 - 22:02 Uhr

Darf ich dich fragen wieso du Angst hast, ich meine was sollte oder könnte die Frau dir tun und wäre deine 'Sorge begründet, sprich ist sie schonmal ausgetickt?

Wenn du so eine Angst hast wäre es dann vielleicht eine Option momentan wieder zu deinen Eltern oder vielleicht einem anderen Familienmitglied zu ziehen?

lg carrie

Beitrag von juliafranziska1 19.10.07 - 22:41 Uhr

Hallo,

das Problem ist, dass Dir der Unterhalt, bzw der Unterhaltsvorschuß trotzdem über kurz oder lang als Einkommen beim Alg II angerechnet wird, da Du Dich BEWUSST BEDÜRFTIG machst, wenn Du Dich nicht (also entweder per Beistandschaft oder per Anwalt) darum kümmerst.

Sprich, Du kannst zwar auf den Kindsunterhalt "verzichten" (was Du eigentlich nicht darfst, aber nun gut), aber es wird Dir dann trotzdem vom Alg II abgezogen - und das kann man sich als Alg II-Empfänger eigentlich nicht leisten.

Da der Kindsvater auch für Dich unterhaltspflichtig ist, holt sich die ARGE, auf die Dein Unterhaltsanspruch übergegangen ist, jeden Cent vom Kindsvater zurück.
Deswegen musst Du ihn dort angeben und bist auch zur Mitarbeit verpflichtet, ansonsten können Dir die Leistungen gestrichen werden.

In Deinem besonderen Fall kann ich Dir nur raten, Dich an einen Anwalt zu wenden (Du bekommst Beratungshilfe wegen der Kosten), um dort zu besprechen, wie alle Seiten zufrieden gestellt werden können und Du und Dein Kind dabei geschützt werden kann.

In diesem Sinne alles Gute,
juliafranziska

Beitrag von kruemelresi 19.10.07 - 20:03 Uhr

Halloooo?!
Ich lass andere für mich zahlen? Meinst du im Ernst mir macht es Spaß im Moment vom Staat zu leben? Leider geht es im nicht anders. Ich habe mein Leben lang gearbeitet und war noch nie arbeitslos.Bei uns gibt es keine Kinderkrippen die Kinder unter 2 Jahren nehmen,Ganz davon abgesehen daß ich im Moment noch stille und sogar gesetzlch das Recht habe 3 Jahre bei meinem Kind zu bleiben. DU kennst doch die Umstände garnicht um so hart urteilen zu können.Und Einfühlungsvermögen scheint für dich auch ein Fremdwort zu sein. Da wendet man sich hilfesuchend hierher und bekommt so eine fiese Antwort. Was ist denn nur los mit dir???

Beitrag von picco_brujita 19.10.07 - 20:12 Uhr

ruhig blut - ich denke sie meinte damit eher, dass der KV angegeben werden soll und auch in die pflicht genommen werden soll. ich glaube sie hat überlesen, dass du den KV ja schon angegeben hast. ;-)
wenn der KV unbekannt ist, kann die Arge und das JA den unterhalt nämlich nirgends holen und somit trägt die allgemeinheit die kosten dafür - ich glaube jetzt verstehst du den ärger. ich reg mich nämlich auch über die mütter auf, die den KV kennen aber ihn nicht angeben wollen aus angst, dass sie dann probleme bekommen. bei dir war das aber nicht so, du hast ihn ja angegeben.
lg
brujita

Beitrag von carrie23 19.10.07 - 20:56 Uhr

Egal was man wo von dir liest es ist immer extrem.
Kannst du vielleicht auch etwas freundlicher sein oder ist das bei dir nicht möglich?
Was hast du eigentlich für ein Problem in deinem Leben das du meinst alle anderen immer zurechtweisen zu müssen und woher nimmst du dir überhaupt das Recht dazu heraus?

Hast du überhaupt gelesen?
Sie hat angst, vielleicht solltest du sie bevor du so Sachen schreibst mal fragen wovor sie eigentlich Angst hat, anstatt immer deine Standartsprüche loszulassen.

Beitrag von bosima2209 19.10.07 - 20:59 Uhr

Darf ich mal fragen wen du meinst mit den extremen postings?

Beitrag von carrie23 19.10.07 - 21:06 Uhr

mäuschen06 deshalb haben ich auch auf ihr Posting geantwortet.

Beitrag von bosima2209 19.10.07 - 21:10 Uhr

Hier weiss man gar nicht mehr wer "gut oder böse" ist so wie man hier angegriffen wird.

Beitrag von carrie23 19.10.07 - 21:14 Uhr

Das ist korrekt ich denke hier gibt es aber kein gut oder böse.
Ich habe mir schon oft ihre Antworten, vor allem in Finanzen und Beruf, durchgelesen und es sind immer dieselben unverschämten Antworten.
Sie fragt nichtmal nach wieso und warum etwas so ist sondern lässt immer ihre Standartsprüche los.

Schreiben die Frauen in ungeplant schwanger hören sie: Wieso abtreiben wie kannst du sowas tun es gibt soviele unterstützungen.
Schreiben sie in Finanzen und Beruf hören sie und meistens von ihr: kann man sich das nicht vorher überlegen wie kommt die allgemeinheit dazu dir deinen Kinderwunsch zu finanzieren.

Sie macht sich nichtmal die MÜhe nach den Hintergründen zu fragen und ich finde es steht ihr nicht zu immer auf andere loszugehen schon gar nicht wenn sie gar nicht weis warum jemand in dieser Situation steckt.

Beitrag von ramira2000 19.10.07 - 22:02 Uhr

Kann es sein, dass du nur provozieren willst?

Aber da du dich anscheinend so gut auskennst, weißt du ja, dass keine Familie einer Frau etwas antun würde!

Weißt du, zu was diese Familie fähig ist? Ich nicht! Aber es sind schon Dinge passiert, von denen ich hier nicht sprechen möchte!

Tauch' mal langsam aus deiner heilen Welt in die reale Welt! Es ist nicht alles Sonnenschein!

Klär' mich bitte auf!

Beitrag von kruemelresi 19.10.07 - 22:13 Uhr

Also sorry, Leute, ich weiß ja daß hier sicher auch nette Menschen bei urbia sind die eloquent auf Fragen antworten. Aber ich habs bisher noch nicht so richtig erlebt. Meine Konsequenz daraus ist jetzt entgültig daß ich lasse mit dem posten bzw. um Hilfe zu bitten, denn es hat ja wie man wieder mal sieht keinen Sinn. Da wird mein Posting und mein Problem einfach nicht ernst genommen. Für mich ist das eben belastend auch wenn die meisten es nicht verstehen. Schade nur daß hier so viele selbsternannte Besserwisser und Selbstdarsteller unterwegs sind. Ich habs schon so oft erlebt bzw. gelesen.
Danke trptzdem für die nettgemeinten Antworten.

Für mich wars das bei urbia-- Ich bin dann weg---

Beitrag von lollorosso71 19.10.07 - 23:09 Uhr

sorry, aber auf dein posting hast du doch tatsächlich nur nette antworten bekommen. gestritten haben die sich über höflichkeiten, die nichts mit dir zu tun hatten.

wie auch immer, juliafranziska und die anderen haben es dir doch gesagt: frag beim JA, konsultiere einen anwalt, aber du hast den vater nunmal angegeben, was du musstest, du brauchst gelder vom amt, also werden die ihn natürlich anschreiben. es sei denn, du verzichtest auf alle gelder und damit auch auf das alg II. das könntest du, wenn der vater dir freiwillig den lebensunterhalt zahlen würde, dann würde ihn nie ein amt anschreiben. aber deine vorwürfe an die urbianer zumindest in diesem thread kann ich nicht nachvollziehen. wider erwarten hat dich keiner persönlich angegriffen. eigentlich eher selten hier :-)

gruß, lollo

Beitrag von babsie68 20.10.07 - 11:10 Uhr



wie sieht das eigentlich aus , wenn man von einem one nigth stand ein Kind bekommt . Dann weiß man doch den Namen auch nicht oder ? Was tut denn dann die Arge , läßt sie alle Männer in Deutschland zu Vaterschaftstest antreten ?

LG Babsie

Beitrag von picco_brujita 20.10.07 - 11:49 Uhr

wenn du den namen nicht weist, dann weist du ihn eben nicht. sobald du den namen aber kennst, bist du dazu verpflichtet den namen anzugeben!
wenn der vater unbekannt ist, dann muss die allgemeinheit die kosten tragen. wurde hier auch schon von mir gepostet.

gruß
brujita

Beitrag von janamausi 20.10.07 - 12:04 Uhr

Hallo!

Ich glaube nicht, dass man sowas ein Leben lang geheim halten kann! Er muß ja auch Unterhalt für euch zahlen (zumindest für euer Kind) oder was ist denn, wenn euer Kind älter ist und mal seinen Papa kennen lernen will?!

Auch glaube ich, je länger ihr es geheim haltet und je später sowas rauskommt, um so schlimmer ist die "Rache" der anderen Familie. Denke mal drüber nach, was erst los ist, wenn die andere Frau in paar Jahren erst alles erfährt?!

Es ist schwer was zu raten, wenn man nicht alle Fakten kennt, aber ich würde wohl letztendlich sofort alles öffentlich machen. Es wird sicherlich nicht leicht, aber evtl. hat sich die ganze Situation in paar Monaten/Jahren gelegt und dein Kind hat zumindest die Möglichkeit in einem einigermaßen geregelten Umfeld und vor allem ohne große Lügen aufzuwachsen.

Auch wenn jetzt die ARGE "dichthält", wer weiß was in paar Jahren ist? Evtl. erfährt jemand anderes, von wem dein Kind ist...willst Du ein ganzes Leben mit Lügen leben? Immer in Angst, dass es rauskommt?

LG janamausi