Also ich könnte definitiv kein Chirurg oder Rettungssanitäter werden. Gründe dafür sind: Mitleid oder sogar Ekel. Dabei stelle ich mir z. B. das kleine Mädchen aus Indien vor mit den 4 Armen und 4 Beinen, die letztens operiert wurde. Wenn ich mir vorstelle, ich sollte dem Kind die Körperteile amputieren, ist das undenkbar für mich nach einem Empfinden. Wie ist das bei euch?
Welchen Beruf würdet/könntet ihr nie ausüben?
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Beitrag von gori_mama - 15.11.07 - 13:41 Uhr
Beitrag von annmarie11 - 15.11.07 - 13:45 Uhr
Hallo,
die beiden von Dir genannten Berufe könnte ich auch nicht ausüben, obwohl ich die Leute wirklich bewundere.
Außerdem Schlachter.Tieren etwas anzutun wäre das Schlimmste.
LG Annmarie + Luca
Beitrag von gori_mama - 15.11.07 - 13:50 Uhr
Da hast du Recht. Genauso ist es bei mir auch. Ich habe auch den größten Respekt vor dem Beruf des Chirurgen oder oder des Sanitäters. Beim Schlachten glaube ich, ist das bei mir anders. Wenn die Tiere schon tot wären, und ich sie zerlegen müsste, dann wäre es vielleicht i.O. (beim Schwein oder Huhn), aber selber töten könnte ich sie niemals.
Beitrag von manavgat - 15.11.07 - 13:45 Uhr
Altenpfleger.
Mir fehlt die Geduld. Eindeutig.
Gruß
Manavgat
Beitrag von gori_mama - 15.11.07 - 13:50 Uhr
Oh, ich könnte so einen sozialen Beruf machen. Außer "Windeln Wechseln", das niemals!
Beitrag von glu - 15.11.07 - 17:45 Uhr
hast du da kein mitleid?
da hat man viel mehr zeit um mit den menschen mitleid zu haben!
lg glu
Beitrag von gaku - 15.11.07 - 13:47 Uhr
Hallo,
ich bin Altenpflegerin, früher wollte ich Erzieherin werden.
Und jetzt, kann ich mir den Erzieherberuf überhaupt nicht für mich vorstellen. Im September: Alle neuen Kinder weinen(verständlich), kaum haben die sich beruhigt kommen im Januar neue Kinder nach. Auch denke ich mir ab und zu wenn ich unseren Sohn in den Kindergarten bringe. Bloß gut, daß ich mich damals umentschieden hab. Die Altenpflege ist der bessere Beruf für mich.
Aber da gibts noch einige Berufe, die nichts für mich wären: Kassierein>>kann nicht rechnen; Arzt usw.
Gruß Mary
Beitrag von funnysun - 15.11.07 - 13:48 Uhr
"Wenn ich mir vorstelle, ich sollte dem Kind die Körperteile amputieren, ist das undenkbar für mich nach einem Empfinden"
Für mich wäre es nicht undenkbar einem anderen Menschen zu helfen. egal was es wäre, wenn ich dem anderen dadurch das Leben erleichtern, bzw. retten könnte, könnte ich wohl für ein paar Stunden den "Ekel"
wie du es so schön nennst überwinden.
Beitrag von gori_mama - 15.11.07 - 13:51 Uhr
Dieses Kind hätte meiner Meinung nach überhaupt nicht geboren werden sollen. Und jetzt steinigt mich von mir aus.
Beitrag von funnysun - 15.11.07 - 13:56 Uhr
Was für ein kleingeistiges Denken.
Beitrag von thea21 - 15.11.07 - 21:29 Uhr
Was, wenn dein Kind so zur Welt gekommen wäre?
Geistiger Dünnschiss in meinen Augen, denn du stufast somit den Wert eines einzelnen Menschen ab.
Beitrag von teufelchen454593 - 16.11.07 - 18:47 Uhr
Schade, dass das über I-Net nicht geht. Dem Mädchen gehts jetzt super. Du würdest vermutlich auch Down-Kinder abtreiben. Sollte man für sich behalten, solche "Hirnferien-Auswürfe"...
Andrea
Beitrag von juniorette - 15.11.07 - 13:53 Uhr
Ich könnte keinen Beruf ausüben, der mit den Körperausscheidungen (Blut, Eiter, Urin, Stuhlgang, etc.) fremder Menschen zu tun hat, also alles, was in den medizinischen Bereich und den Pflegebereich fällt.
Einen pädagogischen Beruf könnte ich auch nie ausüben, weil ich nur in der Theorie bzw. bei guter Laune pädagogisch wertvoll handeln kann (was nicht heißt, daß ich nicht versuche, meinem Sohn gegenüber pädagogisch richtig zu handeln, aber bei fremden Menschen könnte ich das nicht).
Berufe, bei denen man eine überdurchschnittliche Körperbelastung braucht (Sportler, Astronaut, gewisse handwerkliche Berufe, usw.) kann ich nicht ausüben.
Alles, was mit Gärtnerei zu tun hat, kann ich nicht machen, bei mir geht jede Pflanze ein 
Einen Flugschein darf ich wegen meiner Augen nicht machen, entsprechende Berufe fallen also auch aus.
Hmm, es gibt sicher noch mehr Berufe, die nichts für mich sind, aber meine Liste ist schon lang genug 
LG,
J.
Beitrag von gori_mama - 15.11.07 - 13:55 Uhr
Und jetzt die Frage der Fragen: Was bist du von Beruf???
Beitrag von juniorette - 15.11.07 - 14:08 Uhr
Ich habe Informatik studiert, und für verschiedene Softwarefirmen gearbeitet.
In Mathematik (was ja einen großen Teil des Informatik-Studiums ausmacht) und logischem Denken war ich schon immer gut.
Außerdem habe ich ein zeichnerisches Talent (meine Mutter hätte mich gerne an einer Kusthochschule gesehen).
Journalist hätte ich wohl - rein von meinen Talenten her - wohl auch werden können.
Aber inzwischen bin ich Hausfrau (was zwar nicht unbedingt meinen Talenten entspricht, aber ich bin so altmodisch, daß ich denke, daß ein Elternteil zu Hause bei seinem Kind sein sollte, wenn es finanziell machbar ist).
Und daß die IT-Branche vor ein paar Jahren zusammengebrochen ist, ist wohl allgemein bekannt.
LG,
J.
Beitrag von gretchens.armee - 15.11.07 - 13:54 Uhr
Hey, so gut wie alles aus dem sozialen Bereich kann ich mir nicht vorstellen, weil ich mir einfach die Dinge zu sehr reinziehe. Das wäre nicht gut, weder für die Menschen, die ich zu betreuen hätte, noch auf Dauer für mich. Das würde mich auch an einer eventuellen medizinischen Laufbahn hindern oder hat mich gehindert. Ekel spielt dabei keine Rolle. Ich habe schon einiges an Geviechs mittlerweile mit Skalpell zerlegt und finde das eher faszinierend, auch mit Blut komme ich zurecht. Bei einem Menschen sähe das aber auch vielleicht, vielleicht anders aus.
Was ich nie wieder machen würde: Im Call- Center arbeiten. Weder für das Geld, noch um untergebracht zu sein. Lieber schufte ich mir den Rücken beim Putzen krum, als jemals wieder etwas in einem Call- Center zu machen.
Beitrag von mutterschaf - 15.11.07 - 13:58 Uhr
Schlachter!
Ich wäre gerne Bestatterin geworden, hat aber nicht geklappt.
Beitrag von isabel_04 - 15.11.07 - 14:02 Uhr
Hallo,
also ich kann es überhaupt nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, Leuten etwas aufzuschwatzen, wovon ich selber gar nicht überzeugt bin. Also solche Vertreter-Jobs etc. kann ich nie ausüben, wäre ich auch ganz schlecht drin!
Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, z. B. Dixi Klos zu reinigen, geht gar nicht.
Alles andere fände ich glaube ich okay...
Grüße
Christina
Beitrag von gori_mama - 15.11.07 - 14:05 Uhr
Stimmt, ich könnte auch nichts verkaufen, von dem ich nicht selber überzeugt bin. Und ewig die Tür vor der Nase zugeschlagen bekommen, hätte ich auch keine Lust zu. Und Dixi-Klos, bäh, niemals. Ich kenne jemanden, der mal auf einer Autobahnraststätte den Kloputzmann gemacht hat und der behauptet, er wäre noch nie so reich gewesen (wegen dem ganzen Trinkgeld). Ich weiß nicht, ob ich ihm das glauben kann...
Beitrag von sanimaus - 15.11.07 - 14:06 Uhr
Unmöglich, wären für mich:
Pathologe (ich hoffe die Schreibweise ist richtig)
Könnte ich mich ja gleich mit daneben legen.
Bestatter wär auch nichts für mich.
Dann lieber Putzkraft...
sanimaus
Beitrag von visilo - 15.11.07 - 14:12 Uhr
Soziale Sachen wären nichts für mich, damit meine ich Erzieher, Altenpfleger usw. dafür fehlt mir einfach die Geduld. Fernfahrer wäre auch nichts da ich nicht Auto fahren kann ( Pilot usw fällt natürlich auch raus), So Vertreter die von Tür zu Tür ziehen nee das wäre auch nichts. Am schlimmsten würde ich Frisöse finden, mich ekeln Haare dermaßen an das ich das niemals machen könnte
.
LG visilo
Beitrag von dea51203 - 15.11.07 - 14:41 Uhr
Also am langweiligsten wäre für mich Buchhalter!!! Gähn.
Und alle sozialen Berufe, weil man da nicht genug zum Überleben verdient - sonst jederzeit.
Was auch nciht in Frage käme, wäre Zahnarzt. Igitt.
LG Andrea
Beitrag von s_a_m - 15.11.07 - 17:39 Uhr
"Und alle sozialen Berufe, weil man da nicht genug zum Überleben verdient "
Hihi, kommt wohl drauf an, wie man "Überleben" für sich definiert
Ich bin in einem sozialen Beruf, meine Schwester ist in einem sozialen Beruf, viele meiner Freunde sind in einem sozielen Beruf - wir alle haben eine Wohnung mit Dach, Teppich, Heizung, Wasseranschluss, ein Auto, das fährt, Geld zum tanken, genug zu essen, genug zu trinken, genug um Hobbys und Haustiere zu pflegen, Urlaub zu machen, Handy, Telefon, PC, Radio, Fernsehn zu unterhalten und ein gutes Pölsterchen festverzinst aufm Sparbuch zu haben 
Ich habe nicht den Eindruck, mein Leben nach gringeren Asprüchen ausrichten zu müssen und vermisse eigentlich nichts, was ich mir nicht leisten könnte. Wenn ich es zum Überleben oder Wohlfühlen denn brauchen und wollen würde 
Aber so sind die Menschen halt verschieden in ihrer Wahrnehmung davon, was überlebenswichtig ist 
Soviel von mir, liebe Grüße
Sabine
Beitrag von glu - 15.11.07 - 17:43 Uhr
schon mal dran gedacht das es da in sachen gehalt unterschiede geben könnte? schon allein weil du studiert hast wirst du wohl mehr bekommen als leute die das nicht getan haben.
lg glu
Beitrag von s_a_m - 15.11.07 - 18:00 Uhr
OK, extra für dich und damit ich nicht in den Ruf komme, nicht nachzudenken, obwohl ich studiert habe 
In dem Keine-sozialen-Berufe-Posting stand nichts von "keine bestimmen soziale Berufe" sondern "alle sozialen Berufe". Also habe ich mal von meinem Standpunkt aus geschrieben, wie es ist. Ich bin Sozialpädagogin (studiert) und habe diese Berufswahl überlebt, mein Kollege ist Erzieher (nicht studiert) und hat seine Berufswahl ebenfalls überlebt, eine Freundin arbeitet im sozialen Bereich ohne besondere Ausbildung als Referentin und kriegt in der Stunde sogar mehr als wir Fachkräfte 
Liebe Grüße, nun wirklich genug, denn wer pauschal denken will, wird das einfach tun. Ich denke ja auch pauschal, dass Mathelehrer ein Beruf ist, der für mich (studiert, Kind aus einer Lehrerfamilie mit laaaaanger Tradition
) jenseits aller Möglichkeiten liegt obwohl es ja Leute gibt, die tatsächlich freiwillig Mathelehrer sind, es überleben und noch nichtmal wahnsinnig werden dabei 
Sabine
