Was darf ich auf der Arbeit??

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Beitrag von 3296 - 15.11.07 - 22:07 Uhr

Hallo, bin 5+2 und habe meinen Arbeitgeber schon über die Schwangerschaft informiert, da ich in der Pflege von geistig behinderten Menschen arbeite. Bei meinen früheren Arbeitskollegen war mein Chef immer besonders vorsichtig und hat ihnen Arbeit abgenommen wo es nur geht (auch das Geschirr spülen...?!) Bei mir, habe ich das Gefühl, ist es ihm eher egal. Zumal noch dazukommt, dass ich besonders viel zu tragen habe und auch mehr als andere mit Körperflüssigkeiten zu tun habe.
Was darf ich denn noch machen und was geht überhaupt nicht? Dass ich nur 5kg tragen darf weiss ich, aber wir tragen eh immer zu zweit - ich kann dann nicht sagen, ob ich 5kg trage oder mehr.
Hoffentlich sind ein paar Berufkollegen unter euch....
lg, SANDRA (die voll sauer auf ihren Chef ist)

Beitrag von suesfrosch - 15.11.07 - 22:12 Uhr

Also es steht bei diesen Gesundheitberufsrecht das man wie du schon geschrieben hast nicht mehr als 5 Kilo tragen darf, man darf nicht mehr Spritzen, keine Desinfektionslösungen ansetzen- allgemein mit Chemikalien nicht mehr in Berührung kommen, nicht mehr bis nach 20 Uhr arbeiten. Aber ehrlich gesagt weiß ich auch nicht so recht ob sich daran meine Cheffin hällt ich gehe nach Krankschreibung wieder arbeiten nächste Woche Donnerstag und ichbin gespannt wie sie mich eintakten, denn wir müssen auch alleine Leute im Bett hoch ziehen, da muss ich mir ja jetzt immer jemanden holen- die werden ja sooooooooooo begeistert sein

Beitrag von emmy06 - 15.11.07 - 22:14 Uhr

Hallo...

informiere Dich hier...
http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de/master/C3241721_N3239275_I1717444_L20_D0_R0.html

Zudem bestehe auf eine Arbeitsplatzanalyse, in der geprüft wird inwieweit Dein Arbeitsplatz den Mutterschutzrichtlinien entspricht.
Danach wird entschieden, ob Dein Arbeitsplatz ok ist, er umstrukturiert werden kann/muss und wie es weitergeht.

Ich bin selbst Heilerziehungspflegerin in der stationären Behindertenhilfe und hab das durch.
Aufgrund der Gefährdungsbeurteilung konnte ich meine normale Tätigkeit in der Betreuung und Pflege nicht mehr weitermachen. Mein AG hat mir dann einen Büroarbeitsplatz eingerichtet, hab die Betreuungsdokumentation überarbeitet, neue Dokumentationen entwickelt, Sozial- und Verlaufsberichte an die Kostenträger verfasst, hatte die Kassenverwaltung usw usw... Es gibt genug Tätigkeiten in unserem Beruf, die man auch ss audführen kann.

LG Yvonne 39.SSW

Beitrag von himmelsternchen - 15.11.07 - 22:37 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Arbeite auch in der Pflege (Akutkrankenhaus...med. Notaufnahme, Staion mit 36 Betten)
Bei uns sieht es so aus, daß wir leider weiter alle "anfallenden" Arbeiten zu erledigen haben...dazu gehören auch Patiententransporte mit Bett oder Rollstuhl!!!!). Das sind sicherlich mehr als 5, bzw 10 kg....leider wird diesbezüglich von den "Chefs" wenig Rücksicht genommen...lediglich die Kollegen sind, sobald die SS bekannt ist, so lieb und sagen immer: "Stop...DU nicht!!!!"
Das finde ich voll lieb...auch beim Waschen u. Lagern von pflegebedürftigen Patienten kommt immer jemand zu Hilfe...
Außerdem darf ich nach 20 Uhr nicht mehr arbeiten...was allerdings auch heißt. Spätdienst beginnt jetzt für mich schon um 13 Uhr, statt bisher 14:15....damit ich nicht soviel Minusstunden ansammle....
Allerdings bin ich jetzt ganz oft "Springer"...was wiederum bedeutet...eben "Fahrdienst"...hhmm....
Habe gehört, daß Krankenschwestern in Frankreich, sobald die SS bekannt ist, nicht mehr arbeiten dürfen...in D weiß ich das von Zahnarzthelferinnen....also...was ist da so gefährlich??????
Nun gut....das soll ja nicht heißen , daß ich nicht mehr arbeiten will...aber z.B. der Sekretärinnenjob wäre jetzt doch besser geeignet???
Wie seht ihr das????
Bin übrigens superneu hier...also bitte "Formfehler" etc entschuldigen!!
Liebe Grüße:-)