Halli Hallo,
mein Freund und ich wohnen nicht zusammen, haben aber ein Kind miteinander. Ich bekomme monatl. 125,00 Unterhalt von ihm.
Nun kann es sein, das ich schwanger bin (Termin beim FA in zwei Tagen) und ich mache mir einige Gedanken, zu dem finanziellen und hoffe Ihr könnt mir meine bisherigen Berechnungen/Suchergebnisse bestätigen.
Wir würden, falls das zweite Kind kommt gerne zusammen ziehen.
Wir hätten als monatliche Ausgaben (ohne Kleidung, Lebensmittel etc.) ca. 1047,00 €
Als Einnahmen hätten wir durch sein Gehalt, meinen geringfügigen Job, zweimal Kindergeld und Elterngeld ca. 2153,00 € zur Verfügung.
Nun meine Frage, da wir eine grössere Wohnung brauchen, können wir Wohngeld beantragen?! Durch Kredite die wir vor Jahren aufgenommen haben, sind wir hochverschuldet und das Elterngeld, das uns dann retten würde läuft ja nur ein Jahr.
Muss er noch Unterhalt an mich zahlen, wenn wir zusammenleben und gemeinsames Sorgerecht haben?!
Das sind meine Hauptfragen.
Danke!!
Ist das so richtg?!
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Beitrag von lilflame - 19.11.07 - 20:01 Uhr
Beitrag von maeuschen06 - 19.11.07 - 20:14 Uhr
"Nun kann es sein, das ich schwanger bin (Termin beim FA in zwei Tagen)"
Aha
In deiner VK steht 21. Woche! Muss ich das verstehen?
Ihr bekommt geplant jetzt schon das 2. Kind, habt aber jede Menge Schulden. Wie verantwortungsvoll! Und dann noch erwarten, dass euch andere die Wohnung bezahlen, da könnte ich .... schreibe ich lieber nicht.
Wieso tragt ihr nicht erst die Schulden ab und bekommt dann Kinder? Zu unbequem? Zu anstrengend? Oder einfach egal, wenn andere für euch arbeiten gehen?
Beitrag von jacky - 19.11.07 - 21:00 Uhr
Muss dir zustimmen. In der VK steht wirklich 21. Woche. Hier scheint also was nicht ganz zu stimmen an dem Posting!!!
Beitrag von lilflame - 20.11.07 - 12:36 Uhr
Hab die VK nicht aktualisiert.
Ich hatte Ende August eine Fehlgeburt und das Kind (genau wie dieses) war nicht geplant.
Ich habe aber um Hilfe gebeten und nicht um Kritik oder blöde Anmache gebeten.
Beitrag von meusemuckel - 20.11.07 - 14:41 Uhr
2 ungeplante Schwangerschaften innerhalb eines Jahres sind schon verdammt verantwortungsvoll!
Da solltest Du Dich mit Deinen Rundumschlägen gegen die Antwortenden schön zurückhalten!
DIE Unstände, die bei Euch eine vernünftige Verhütung verhindern, würde ich gern mal erfahren...nicht, dass mir das auch passiert.
Beitrag von silusch - 19.11.07 - 20:19 Uhr
Hallo,
freilich könnt ihr ein Antrag auf Wohngeld stellen!
Wenn ihr zusammen wohnt brauch er keinen Unterhalt zu zahlen, denn ihr kommt ja dann zusammen für das/die Kinder auf.
Viel Glück!
LG Silke
Beitrag von bianca153 - 19.11.07 - 20:23 Uhr
@ maeuschen
Kannst Du nicht einmal eine normale Antwort auf eine normale Frage geben ?
Das kann doch nicht so schwer sein, oder ?
Und das Du bei jeden kotzen könntest, der auch nur einen Cent vom Staat nimmt, das weiß mittlerweile ganz Urbia.
Komm mal langsam wieder runter von Deinen hohen Ross und stempel hier nicht jeden User als Schmarotzer ab.
Das einzige, was hier zum kotzen ist, ist Deine arrogante Art und Weise, wie Du die Leute hier runter saust.
Ohne Grüße
Beitrag von maeuschen06 - 19.11.07 - 20:33 Uhr
Hallo,
dann findest du es also vollkommen ok, dass die beiden erst mal heftig Schulden machen, anstatt sich mal um die Tilgung kümmern, erst mal Kinder in die Welt setzen und dann auch noch erwarten, dass andere dafür aufkommen? Wie nennst du das?
Sind meine Ansichten, dass jeder für sein Leben selbst verantwortlich ist und nur im Notfall (und damit meine ich nicht diese selbst herbeigeführten) auf die Solidargemeinschaft zurückgreift, wirklich so altmodisch? Dann nur zu, ich fürchte nur, dass es den Sozialstaat wie er heute besteht leider nicht mehr lange haben werden und wir uns auf Verhältnisse wie in Amerika einstellen müssen.
lg
Beitrag von bianca153 - 19.11.07 - 20:45 Uhr
- dann findest du es also vollkommen ok, dass die beiden erst mal heftig Schulden machen, anstatt sich mal um die Tilgung kümmern, erst mal Kinder in die Welt setzen und dann auch noch erwarten, dass andere dafür aufkommen? Wie nennst du das? -
Nein, ich finde das auch nicht ok, aber es gibt Dir bzw. uns nicht das Recht, die Leute so runter zu putzen.
Und die Leute, die hier schreiben : " Wo bekomme ich noch mehr Geld her ? " sind nur ein paar Leuten von Tausenden, die sich nicht hier oder sonst wo outen.
Vielmehr rege ich mich immer über die hohen Bonzen auf, die Steuerhinterziehungen in Millionen Höhe machen.
Diese Leute schröpfen den Staat viel mehr, als die, die hier nach Wohngeld oder sonstigen fragen.
Im Allgemeinen vertrete ich ja auch Deine Ansichten, aber man muß doch die Leute nicht so runterputzen, wie Du es tust.
LG
B.
Beitrag von meusemuckel - 20.11.07 - 06:26 Uhr
"Vielmehr rege ich mich immer über die hohen Bonzen auf, die Steuerhinterziehungen in Millionen Höhe machen. "
Warum das? Jeder, der entsprechener Einstellung ist, schröpft eben im Rahmen seiner persönlichen Möglichkeiten. Der "Kleine Mann" legt es vielleicht auf Elterngeld und ne Erstausstattung für lau aus, der Bonze auf Schwarzgelder.
Entscheidend ist, dass das bewußt und geplant geschieht, dabei ist doch der Rahmen gleichgültig.
Diese Gelder sind für Menschen gedacht, die unverschuldet in Notlagen rutschen, aber doch nicht dazu, sie bereits im voraus in die Lebens- und Familienplanung einzukalkulieren.
Gruß,
MM
Beitrag von bianca153 - 20.11.07 - 11:56 Uhr
- Diese Gelder sind für Menschen gedacht, die unverschuldet in Notlagen rutschen, aber doch nicht dazu, sie bereits im voraus in die Lebens- und Familienplanung einzukalkulieren. -
Tja, nur leider sind das wenige Leute, die unverschuldet in Not geraten und der größte Teil kalkuliert das Kindergeld und Erziehungsgeld im voraus schon mit in die Kinder - und Familieplanung.
Nur die wenigsten geben es zu.
Und was den Satz angeht, sich erst mal um die Schulden zu kümmern, bevor man Kinder in die Welt setzt, finde ich schwachsinnig.
Dann dürfte keiner, der sich eine Immobilie gebaut oder gekauft hat Kinder bekommen.
Denn ein Kredit sind für mich auch Schulden.
Wir wissen doch überhaupt nicht, was sie und wieviel Schulden sie haben ?
Für einen sind 10,000 € schon riesen Schulden und für den anderen geht es erst ab 50,000 € los.
Und hier wurde lediglich nach Wohngeld gefragt und nicht, wie nehme ich den Staat am besten aus.
LG
B.
Beitrag von meusemuckel - 20.11.07 - 12:42 Uhr
Sie spricht von "hochverschuldet" udn davon, dass er nur 125 Euro Unterhalt zahlen kann, weil er nicht mehr über seinem SElbstbehalt liegt.
Das ist m. E. nicht vergleichbar für "Schulden" auf einem Hauskauf oder einer überschaubaren Aufofinanzierung, weil es in diesem Fällen einen Gegenwert gibt und man im Fall des Eigenheimes eben keine Miete zahlt.
Das kannst Du wohl kaum vergleichen mit der geschilderten Situation, in der es schon für ein Kind nicht reicht. REcht gebe ich Dir in den Fällen, wo ein Haus gekauft wird, dass man sich eigentlich auch nicht leisten könnte.
Wenn viele die staatlichen Transferleistungen bereits in ihre persönliche Lebensplanung einkalkulieren, macht es das nicht besser. Sie sind nicht dazu gedacht, sich ein Leben auf Staatskosten "aufzubauen" und seine Bedürftigkeit noch bewußt zu vergrößern.
Beitrag von miss.cj - 19.11.07 - 20:47 Uhr
Du würdest also allen ernstes erst die Schulden abzahlen und dann ein Kind bekommen ja?
Und wenn die Schulden nunmal so hoch sein sollten, daß sie dann schon 40-50 Jahre alt ist, findest du es dem Kind fair gegenüber?
Nur weil man (manchmal ungewollt) in die Schuldenfalle tapt, verbirgt man nicht sein Recht auf eigene Kinder.
WER bist DU eigendlich, um hier solche Urteile fällenzu können?
Manchmal hilft erst denken und dann reden...
Das wirst ja wohl noch hinkriegen.
Beitrag von bambolina - 19.11.07 - 22:15 Uhr
Sie hat nie behauptet, dass man schuldenfrei Kinder bekommen sollte, sondern erst das Leben finanziell in Griff bekommen sollte. Das kann man auch mit Schulden und mit Kindern...
Beitrag von miss.cj - 19.11.07 - 22:38 Uhr
Das klingt für mich aber anders:
"anstatt sich mal um die Tilgung kümmern, erst mal Kinder in die Welt setzen"
Beitrag von bambolina - 19.11.07 - 22:51 Uhr
"Mit Tilgung kümmern" heißt das für mich noch lange nicht schuldenfrei sein... - sorry
Beitrag von miss.cj - 19.11.07 - 23:24 Uhr
Und wer sagt, daß sie sich nicht um die Tilgung gekümmert haben?
Beitrag von meusemuckel - 20.11.07 - 06:33 Uhr
Es reicht nicht, dass er für Frau UND Kind 125 Euro gerade mal zahlen kann und sie schreibt, dass sie hochverschuldet sind?
Tolle Aussichten für die Kinder, es reicht ja schon für das erste nicht.
Gruß,
MM
Beitrag von bambolina - 20.11.07 - 13:13 Uhr
Es hat sich doch nicht um die Tilgung gedreht, sondern dass sie vor lauter Schulden sich nicht "selbst" finazieren können - mehr dazu hat MM dir ja schon geanwortet...
Beitrag von meusemuckel - 20.11.07 - 06:31 Uhr
Die Threaderöffnerin ist noch so jung, dass sie durchaus noch paar Jährchen warten könnte. Im Gegenteil, mit unter 20 ist es relativ unwahrscheinlich, sich überhaupt durch Arbeit eine finanzielle Basis für die Familienplanung geschaffen zu haben. Deshalb war es auch irgendwann man üblich, bischen später - nach dem Berufsstart - Kinder zu planen.
Wer Schulden für die nächsten 30 Jahre macht, der sollte dazu auch stehen, auch, wenn er deshalb dann seine Familienplanung anpassen muß. Hier ist bereits ein Kind da ohne ausreichend Einkommen, sollte das nicht erstmal reichen?
Du findest es unfair den Kindern gegenüber, zu warten, bis die Schulden abbezahlt sind? Sind es Deiner Meinung ernsthaft sonnige Zukunftsaussichten für ein Wunschkind, in Armut aufzuwachsen, immer mit dem Druck der Schulden??? DAS finde ich weit unfairer oder wärst Du stolz und glücklich, würde Dein Kind Dich von den schrecklichen Plakaten zur Kinderarmut in Deutschland anschauen???
Kinder in einer so desolaten Lage zu planen, zeugt für mich von Egoismus und Verantwortungslosigkeit.
Gruß,
MM
Beitrag von verzweifelte04 - 20.11.07 - 12:54 Uhr
bin vollkommen deiner meinung!!!
wir haben auch schulden und deshalb wartet der kinderwunsch noch..
lg
Claudia
Beitrag von meusemuckel - 20.11.07 - 14:43 Uhr
Wobei Ihr den Eindruck macht, die "Schulden" verdammt gut im Griff zu haben. Von hochverschuldet und 125 Euro über dem Selbstbehalt ist bei Euch keine Rede...
Aber es ist doch deutlich bequemer, erstmal die kostenintensiven Themen der Familienplanung auf Kosten der Allgemeinheit abzuhaken und dann anzufangen vom selbstverdienten Geld irgendwann mal richtig zu leben....
LG,
MM
Beitrag von verzweifelte04 - 20.11.07 - 14:57 Uhr
wir haben die schulden sehr gut im griff
ich hab vor 4 jahren 141.000 euro bei banken aufgenommen und 39.000 euro zinsenloser kredit bei meinen eltern.
wenn in den nächsten jahren nicht dazwischen kommt (schwangerschaft, arbeitslosigkeit) dann sind wir in 6 jahren bei den banken schuldenfrei und 3 jahre später auch bei meinen eltern.
erst wenn die schulden bei der bank weg sind, werden wir mit der familienplanung beginnen.
für mich ist das der einzig richtige weg
lg
Claudia
Beitrag von litalia - 19.11.07 - 22:07 Uhr
du kannst nicht alle immer in einen topf stecken.
du denkst sehr kleinkarriert.
sie ist mit dem zweiten kind schwanger! warum, wieso, weshalb, ob geplant oder ungewollt hat dich in keinster weise zu interessieren.
hier wurde eine frage gestellt. antworte doch einfach darauf und spiel nicht ständig den moralapostel.
nicht jeder zockt den staat ab. sicher gibt es welche aber du hast nicht das recht zu beurteilen wer es ist.
Beitrag von meusemuckel - 20.11.07 - 06:22 Uhr
Kannst Du eine Lebensplanung wie in diesem Beitrag, uneingeschränkt gutheißen?
Das ist nicht nur "der Allgemeinheit" gegenüber verantwortungslos, sondern auch den Wunschkindern.
Gruß,
MM
