Regale auffüllen Ja oder Nein

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Beitrag von luna1976 - 22.11.07 - 10:11 Uhr

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem 400-Euro-Job. Leider gibt es im Büro oder Verwaltung bei uns in der Nähe nichts im Moment.

Jetzt stand in der Zeitund ein Angebot als Regalauffüller. Jeden Morgen 1,5 Stunden von mo-sa für 400Euro.

Vom Prinzip würde es gut passen, mein Mann wäre noch da um auf die Kids aufzupassen und ich könnte sie sogar noch zum KiGa bringen.

Doch um ganz ehrlich zu sein, ist Regalauffüller kein Job, den man gerne anderen gegenüber erwähnt, oder?

Ich will jetzt nicht arrogant wirken, ich selber habe damit kein Problem, aber ich bin eigentlich Bankkauffrau und im meinem Freundes/Bekanndtenkreis sind nur Bankkauffleute, Steuerberater, ITler usw. Ich würde mich schon ein wenig schämen.

Sehe ich das falsch?
Bitte nicht sauer sein, wenn ich jemandem auf die Füße getreten bin, der Regalauffüller ist.

Hoffe auf ehrliche Meinungen.

Gruß Luna

PS: Bin nicht in Elternzeit, da ich damals während einem Zeitvertrag schwanger geworden bin.

Beitrag von kittythecat - 22.11.07 - 10:17 Uhr

hey,
es ist ja nur ein nebenjob...das heißt ja nicht, dass du deswegen nicht mehr bankkaufrau bist und vllt. später wieder als solche arbeiten wirst - ich kenne genug studenten, die sich so ihr geld verdienen - die müssten ja dann auch alle doof sein ;-) ...und das wo sie auch anspruchsvolle jobs später machen wollen.

und wie heißt es so schön: geld stinkt nicht - ist doch egal, wie du es verdient hast - hauptsache du kannst es ausgeben ;-)...

lg - kitty

Beitrag von aeffchen77 - 22.11.07 - 10:19 Uhr

Hallo luna,

da frage ich mich aber, für was man sich mehr schämen sollte.
Dafür, einen ehrlichen Job als Regalauffüller zu erledigen, oder dafür, zu Hause rumzusitzen, obwohl man die Möglichkeit hätte, arbeiten zu gehen.

Und wenn deine Freunde darüber die Nase rümpfen sollten, würde ich mir überlegen, neue Freunde zu suchen.

Mal abgesehen davon: Was ist an dem Job auch nur ansatzweise schlimm?

Gruß
aeffchen77

Beitrag von sbecker - 22.11.07 - 10:25 Uhr

erstens..was ist an ehrlich arbeit, gleich welcher art sie ist, übel??? was ist da schämenswert??

sorry ich bin auch ehemalige leitende angestellte... doch wär mir das egal... echt..

wenn du nicht sagen magst, das du regalauffüller bist... dann sag doch, warendisponentin... hört sich fein an und fertig... ohne regalauffüller keine ware..ohne ware nix zum kaufen... nix gekauft nix im schrank... ich bewunder die leute die das machen wofür sich manche stinker zu fein sind...

das ist nen nebenjob, du hast bissl geld für dich, die kids sind versorgt, was willst mehr??

also bewerb dich und gut is..sollte es bei euch auf das geld nicht ankommen, dann lass den job denen, die auf das geld angewiesen sind und denen es egal ist, was ihr umfeld denkt..


lg mone

ich pfeif lieber auf snobistische freunde als auf mein gewissen... *zwinker...


Beitrag von anyca - 22.11.07 - 10:30 Uhr

Willst Du denn arbeiten, um Geld zu verdienen, oder um anderen gegenüber Deinen Job zu erwähnen?#kratz

Beitrag von rudi334 - 22.11.07 - 10:48 Uhr

Überlass den Job jemandem, der ihn wirklich machen will.

Beitrag von cat_t - 22.11.07 - 11:32 Uhr

Hallo Luna #blume

ich wüßte nicht, wofür Du Dich schämen müßtest#kratz

Deinem Bekanntenkreis kanns egal sein und Deine Freunde sind keine Freunde, wenn sie Dich deswegen aufziehen.#kratz

Vielleicht fehlt mir für die Situation auch die Vorstellungskraft.

Wo würdest Du denn Regale auffüllen?

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von jacky - 22.11.07 - 12:23 Uhr

Hab ich auch mal gemacht aushilfsweise. Obwohl ich auch einen "richtigen" Beruf gelernt habe. Fand es gar nicht schlimm. Teilweise war es sogar nett, lustig etc., wenn man sich mit dem ein odere anderen Kunden unterhalten hat.

Was deine Banker-Freunde angeht: Die wollen auch ein schön aufgeräumtes Regal vorfinden, oder?

Sorry, aber mit jemandem, der so einen Job abwerten würde, bzw. mich komisch angucken würde, würde ich nichts zu tun haben wollen. Das ist ehrlich verdiente anständige Arbeit. Da muss man sich nicht für schämen. Im Übrigen gibt es Leute, die sowas als Selbstständige arbeiten und gutes Geld damit verdienen!

Beitrag von rosaundblau - 22.11.07 - 13:29 Uhr

Nimm den Job und die damit verbundenen 400 EUR. Anschließend suchst Du dir Freunde, die DICH mögen und nicht das was Du gelernt hast oder womit DU dein Geld verdienst.

Beitrag von bobb - 22.11.07 - 14:04 Uhr

arbeitest du dann für deine familie und dich,oder für deine freunde?
wenn es dir ums gerede geht,laß es oder nimm ihn an und schmeiß ggf.deine freunde weg.
was würden deine freunde von sich geben,wenn du mich in diesen freundeskreis mitbringst?ich bin nur arzthelferin,für "solche" leute leider unter deren niveau.

"Ich will jetzt nicht arrogant wirken, ich selber habe damit kein Problem, aber ich bin eigentlich Bankkauffrau und im meinem Freundes/Bekanndtenkreis sind nur Bankkauffleute, Steuerberater, ITler usw. Ich würde mich schon ein wenig schämen. "
-du wiedersprichst dir total.du hast angeblich kein problem damit,aber würdest dich schon ein wenig schämen.sorry,aber das wirkt arrogant...

rudi334 hat gar nicht so unrecht...

Beitrag von morgenstern66 - 22.11.07 - 14:58 Uhr

Ich kann dich verstehen, ich habe es auch viele Jahre gemacht und mich nicht wirklich wohlgefühlt dabei.
Hätte ich das Geld nicht gebraucht, wäre ich auch sicher ausgestiegen, zumal es mir in dieser Firma auch keinen Spaß machte.

Wäge ab. Fang einfach an und wenn du nicht klarkommst, hör wieder auf.

Alles Gute
B.

Beitrag von haebia - 22.11.07 - 18:43 Uhr

Hallo,

warum nicht?!

Ist ja kein unseriöser Job ... sowas würde ich nicht unbedingt erwähnen wollen ;-)
Aber Regale auffüllen ... seh ich nichts Schlimmes dran! Auch an Müllmännern, Putzfrauen etc.!

Job ist Job und das ist sogar noch einer der angenehmen und "leichten".

Nur Mut und drüber stehen!

Gruß,
Bianca

Beitrag von hitgirl - 22.11.07 - 19:44 Uhr

Regale auffüllen ist ein durchaus ehrbarer Job.
Und das Geld ist ehrlich verdient !
Nur darauf kommts an.