Was soll ich auf der Arbeit erzählen?

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Beitrag von sadu81 - 22.11.07 - 16:12 Uhr

Hallo zusammen,

ich muss ich in Kürze einer kleinen Operation unterziehen (Hämoriden, Risse, Trombose).

Danach werde ich voraussichtlich mindestens 6 Wochen nicht arbeiten können.

Da dies ja doch ein etwas unangenehmes Thema ist (für mich zum mindest), möchte ich auf der Arbeit nicht unbedingt erzählen, was los ist. Ich weiß auch, dass man seinem Arbeitgeber nicht mitteilen muss, was man hat. Aber in der Praxis ist das doch recht schwer umzusetzen, es wird halt gefragt.

Was würdet ihr sagen?

Da es sich ja auch wahrscheinlich um einen "längeren Ausfall" handelt, hab ich auch schon überlegt, das ganze jetzt schon anzukündigen, auch wenn die OP erst im Januar stattfinden wird. Was meint ihr?

LG
sadu

Beitrag von gori_mama - 22.11.07 - 16:15 Uhr

Ich denke, die einzige Lösung ist es, die Operation in den Urlaub zu legen. Z. B. 4 Wochen Urlaub und dann anschließend noch zwei Wochen krank wg. z. B. Grippe und / oder Magen-Darm. Boah, bin ich gut im Lügengeschichten erfinden :-p

Beitrag von sadu81 - 22.11.07 - 16:17 Uhr

Aber was soll denn das für ein Urlaub sein. Ich werde in dieser Zeit kaum sitzen können, etc.

LG
sadu

Beitrag von gori_mama - 22.11.07 - 16:53 Uhr

Tja, das wäre meine Idee/Lösung gewesen. Im Urlaub weiß ja niemand, was du gemacht hast.

Beitrag von manavgat - 23.11.07 - 09:07 Uhr

Blödsinn!

Urlaub ist zur Erholung da und nicht für den Krankheitsfall.

Gruß

Manavgat

Beitrag von gori_mama - 23.11.07 - 15:59 Uhr

Na dann wird sie wohl sagen müssen, dass sie xxx am xxx hat #augen

Beitrag von meusemuckel - 24.11.07 - 08:34 Uhr

Unsinn. Den AG geht es nichts an, was sie hat. Aus diesem Grund steht die Diagnose auch nur auf dem Blatt für die KK bei der Krankmeldung, nicht auf dem Exemplar für den AG.

Gruß,

MM

Beitrag von cocoskatze - 23.11.07 - 12:59 Uhr

So blöd ist doch hoffentlich niemand!!!!

Beitrag von gori_mama - 23.11.07 - 15:59 Uhr

Es freut sich hoffentlich auch niemand, krank zu sein, um dann nicht arbeiten gehen zu müssen. Tssss.... #augen

Beitrag von paulfort35 - 22.11.07 - 16:28 Uhr

Hallo,
wegen einer Hämorrhoiden-OP mit Fissuren (Risse) bist Du keine 6 Wochen lang krank. Höchstens 2.

Paule

Beitrag von agostea - 22.11.07 - 16:52 Uhr

Sag halt, das du eine Unterleibs - Op hast und gut ist. Kein Mensch wird dich zwingen, ins Detail zu gehen.

Gruss
agostea

Beitrag von funnysun - 22.11.07 - 16:55 Uhr

Hi,

laß Dich ganz normal krank schreiben, und wenn Du doch in der Arbeit in die Situation kommen solltest daß dich jemand fragt was Du hast, sag es ist eine "Frauengeschichte", dann fragt eh keiner mehr genauer.

Und ob es nun wirklich eine ist, erfährt eh keiner.


LG
funny

Beitrag von siomi - 22.11.07 - 17:02 Uhr


Hallo Sadu!

Ich würde auch nichts erzählen und falls dich doch einer fragt irgendwas mit Frauensache oder Zysten nuscheln #schein. Dann fragt eh keiner mehr nach;-)

LG Siomi

Beitrag von dini72 - 22.11.07 - 18:48 Uhr

Hi,

auf jeden Fall solltest Du bei der Arbeit - sprich Deinem Chef - schon jetzt ankündigen, dass Du im Januar/Februar für längere Zeit ausfällst!

Gruss,

Nadine

Beitrag von vw76 - 22.11.07 - 19:53 Uhr

Hi!

Ich würde offen und ehrlich sagen, was los ist! Was ist denn dabei? Mit Ehrlichkeit fährt man immer am Besten!!!

Verena

Beitrag von philomene - 22.11.07 - 20:52 Uhr

Leb Du mal in Deiner heilen Welt weiter.

Ehrlichkeit hat mich meinen Job gekostet, Kündigung weil Genesung nicht in Sicht. So viel zum Thema Ehrlichkeit bringt einen weiter.

Beitrag von vw76 - 22.11.07 - 20:58 Uhr

Ich rede nicht von "heiler" Welt!

Ich kann Dir nur sagen, dass ich mit der Wahrheit und Ehrlichkeit immer am Besten gefahren bin! Und ich würde niemals jemand den Rat geben, dass er lügen soll!

Beitrag von philomene - 22.11.07 - 21:05 Uhr

Ich hab nicht gesagt, dass Du den Rat zum Lügen geben sollst. Aber es nicht ohne Grund so, dass man den Grund der Krankheit nicht angeben braucht. Und so sollte man es auch machen.

Beitrag von vw76 - 22.11.07 - 21:09 Uhr

Sollte oder kann man? Ich bin damals offen mit meiner Krankheit umgegangen und habe ausschließlich positives Feedback für meine Offenheit bekommen! Außerdem habe ich damit auch Gerüchte und Spekulation von vornherin gar nicht erst aufkommen lassen.

Jeder so wie er meint!

Beitrag von philomene - 22.11.07 - 21:18 Uhr

Es wäre nicht schlecht, wenn man seine Mitarbeiter und Vorgesetzte richtig einschätzen kann. Das hatte ich auch gedacht - die Quittung hab ich jetzt!

Aber wie Du schon geschrieben hast: Jeder so wie er meint! ;-)

Beitrag von funnysun - 22.11.07 - 21:28 Uhr

Was dabei ist? Ich glaube nicht daß jeder vor seinem Chef offen über seine Hämmorriden reden kann.

Beitrag von vw76 - 23.11.07 - 06:07 Uhr

Sie hat nach Meinungen gefragt und ich habe ihr meine gesagt! Und da ich nur von meinen Erfahrungen und denen aus meinem Umfeld sprechen kann, frage ich mich nun mal "Was ist dabei?" Denn ich könnte damit offen umgehen.

Beitrag von manavgat - 23.11.07 - 09:09 Uhr

Da bist du

"liebes Mädchen"

aber ganz toll sozialisiert worden.

Merke: brave, ehrliche Mädchen/Frauen verlieren ihre Arbeit oder werden gemobbt.

Mädchen/Frauen die sich strategisch klug verhalten kommen weiter und verdienen mehr Geld!

Gruß

Manavgat

Beitrag von vw76 - 23.11.07 - 18:11 Uhr

Warum denn gleich so böse?

Sorry, aber nichts von dem, was Du beschrieben hast, ist bei mir bisher eingetroffen! Ehrlichkeit muss ja nicht immer "lieb" sein.

Tut mir leid für Dich, wenn Du anscheinend so negative Erfahrungen gemacht hast.

Verena

Beitrag von bibuba1977 - 22.11.07 - 21:02 Uhr

Hallo Sadu,

du bist nicht verpflichtet, deinem AG zu sagen, warum du krank bist und er darf nicht fragen. Sag halt nicht, warum du operiert wirst.

LG
Barbara