Kennt jemand Goldendoodle?

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Beitrag von luna1976 07.10.08 - 16:44 Uhr

Hallo,

habe durch Zufall im Internet etwas über den Goldendoodle gelesen. Eine Mischung aus Golden Retriver und Pudel. Sieht super süß aus.

Da war zu lesen, daß dieser Hund Allergikerfreundlich ist.

Kann das jemand bestätigen?

Ich frage mich nur, warum man dann nicht beim Pudel bleibt, ist der nicht auch Allergikerfreundlich?

Lieben Gruß Luna

Beitrag von eicke 07.10.08 - 16:57 Uhr

hallo du..
habe auch vor ein paar wochen angefangen zu gucken,welche hunde denn allergiker freundlich sein sollen....würden nämlich zuuuuuuuu gerne einen haben,aber leider habe ich sehr viele allergien(asthma/neurodermitis etc) mein mann zwar auch,aber bei ihm macht es sich nicht so doll bemerkbar.
es gibt ja auch den labradoodle...denke die züchten solche,weil die doch süss sind u pudel ja nicht jeder gut findet?!?!
aber auch ein malteser soll allergiker geeignet sein...habe letztens einen welpen gefunden,eine mischung aus malteser u toypudel .SÜSS!!!!
wissen immer noch nicht wirkl was wir machen werden ..ob hund oder doch lieber nicht. auf jeden fall wollte ich mich vorher auf den,falls wir einen auswählen sollten,testen lassen. nur das ist wirklich sicher.
bin mal auf die anderen antworten gespannt.
lg eicke:-D

Beitrag von an-mi 07.10.08 - 18:12 Uhr

Jetzt werden die Tiere schon nach den menschlichen/egoistischen Befindlichkeiten gezüchtet.Das find ich so grausam,auch das es Menschen gibt,die sich allen ernstes mit dem Gedanken tragen ein speziell auf ihre Wünsche gezüchtetes Tier zu kaufen.

Beitrag von glu 07.10.08 - 17:56 Uhr

Klingt für mich nach einer neuen Geldquelle!

lg glu

Beitrag von aussiegirl600 07.10.08 - 18:24 Uhr

Ursprünglich ging es darum, dass in Australien ein Blindenhund für Allergiker gezüchtet werden sollte, was an sich schon seltsam ist, weil Königspudel seht gut dafür geeignet sind, da muss man keinen Labrador oder Golden Retriever einkreuzen.

Inzwischen ist es eine Geldmacherei, das sind ja "Designerdogs"...

Als Allergiker muss man erstmal eh testen ob man auf die Haare oder evtl auch Speicherl oder Hautschuppen allergisch ist. Das Problem bei den ganzen Kreuzungen ist, dass mitnichten garantiert werden kann, dass das Fell tatsächlich für Allergiker geeignet ist: Pudel verlieren ja kein Fell, sind deswegen oft geeignet, wenn man nun aber Pudel mit Labrador/GOlden kreuzt, dann kann ein Hund rauskommt der haart oder eben auch nicht.

Wie es bei 2 nichthaarenden Rassen wie Malteser und Toypudel ist weiß ich nicht, aber ich frag mich natürlich warum man sich dann nicht einfach entweder einen Malteser ODER einen Pudel kauft.

Noch ein Problem: Die wenigsten "Züchter" der Designerrassen lassen ihre HUnde auf genetische Krankheiten testen, was aber grad bei den "Doodlen" wichtig wäre, weil sowohl bei Großpudeln wie auch bei Labbis/Goldens HD nicht selten ist.

Ich glaube dass bei vielen der "Züchter" die reine Geldmacherei dahinter steckt, oft werden da ja weit über 1000€ verlangt, also auch das wie für einen Hund mit VDH Papieren. Nur dass man bei VDH Papieren die Garantie hat, dass die Eltern zur Zucht zugelassen sind, dass die Eltern/Großeltern auf Krankheiten getestet sind. Man hat eine relative Sicherheit, dass Hündinnen nicht als Gebärmaschinen missbraucht werden etc.

Es gibt sicher auch solche Doodle"züchter" die das alles tun, aber selbst dann sehe ich den Sinn in den Rassen nicht.

Ich glaube viele Leute scheuen sich einfach einen Pudel zu kaufen weil die den Ruf haben SChoßhunde zu sein... Also letztendlich eine Imagesache.

Beitrag von cosmicdoodle 07.10.08 - 20:38 Uhr

Hallo!

Also, in echt gesehen habe ich noch nie einen, seit 4 Jahren ca. schaue ich immer mal wieder im internet, weil mich besonders der Labradoodle immer sehr interessiert hat. Ich habe damals sogar ernsthaft in Erwägung gezogen, mir einen Labradoodle zu kaufen. Zu der Zeit gab es die aber nur in Australien, USA und England. Mit der Züchterin in England habe ich sogar schon Kontakt gehabt, als ich aber den Preis hörte und daß die Welpen schon mit 8 Wochen kastriert werden (damit man bloß nicht weiterzüchtet und selbst Geld macht), war das für mich vorbei.

Dann habe ich mir selber eine Großpudelhündin gekauft, ein bißchen auch mit dem Hintergedanken, sie irgendwann mal mit einen Labrador zu kreuzen. Aber irgendwie bin ich jetzt doch davon ab. Ich finde zwar, daß es schon eine gelungende Kreuzung ist, aber die Sache die dahinter stehen soll, mit allergikergeeignet etc. kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Und mittlerweile denke ich auch, daß im Vordergrund die Kohle steht, die die Züchter machen wollen.

Warum seht Ihr Euch nicht mal einen "echten" Pudel an? Die gibt es in verschiedenen Größen und Farben, eigentlich ist da für jedermann etwas dabei. Und wenn man seinen Pudel nicht so albern frisiert, sehen die echt toll aus. Wenn Du magst, kann ich Dir gerne mal ein paar Fotos von meiner unfrisierten Leah schicken, ich denke, Du wirst sie mögen. Der Großpudel ist für mich zur Zeit DIE Rasse überhaupt. Sie vereinen so tolle Eigenschaften, sind sehr gelehrig, schlau, anpassungsfähig, agil, lustig, freundlich.... einziger Nachteil: Der Jagdtrieb, den darf man nicht verschweigen (wie viele Züchter das anscheinend leider tun), der allerdings auch bei den Retrievern stark ausgeprägt sein kann. Alles in allem ist der Hund natürlich auch immer das, was man aus ihm macht. Die obigen guten Eigenschaften hätte meine Leah sicher nicht, wenn wir uns nicht so gut um sie kümmern würden. Aber die Grundlagen dafür hat der Pudel, er bietet vieles an, man muß es nur verfeinern, dann hat man einen ganz tollen, hübschen und absolut nicht haarenden Hund. Ich werde täglich auf Leah angesprochen, die meisten Leute fragen immer ganz vorsichtig "ist das ein Pudel-Mischling?" und sind immer total begeistert, wenn ich ihnen sage, daß sie ein reinrassiger Pudel ist, nur halt unfrisiert. Die Leute findes es toll und würden alle Pudel so sein dürfen, gäbe es sicher viel mehr davon, weil die Leute nicht so abgeschreckt wären!

Ich bin mittlerweile soweit, daß ich mir wohl doch immer wieder einen Großpudel kaufen würde (obwohl ich hier vor kurzem noch was anderes geschrieben habe, weil sie grad mal wieder voller Kletten hing, die so schwer rausgehen, will sagen, die Fellpflege ist nicht ohne, da muß man sich schon so 2 bis 3 mal die Woche eine halbe Stunde Zeit nehmen, wobei das eigentlich auch nicht die Welt ist).

Solltest Du Dich weiterhin für einen Golden- oder Labradoodle interessieren, dann schau Dir bitte auch mal erwachsene Tiere an, denn die "Züchter" zeigen auf ihren Homepages oft nur Welpen, denn die sehen tatsächlich sehr niedlich aus. Ganz ehrlich, ich habe schon viel gesucht, aber einen richtig schönen erwachsenen Labra- oder Goldendoodle habe ich noch nicht gefunden. Und weiterhin ist es wirklich wichtig, jemanden zu finden, der das schon verantwortungsvoll betreibt. Also, selbst wenn diese "Rasse" nicht anerkannt ist und ohne Papiere gezüchtet wird, sollten nicht einfach irgendwelche Tiere miteinander verpaart sein. Ich würde darauf achten, daß beide Elterntiere die Zuchttauglichkeit des VDH haben. Außerdem genau schauen, wie die Welpen aufwachsen, was wirklich dahinter steckt. Wenn es nur um Geldmacherei geht, würde ich sofort die Hände davon lassen, so etwas sollten wir nicht unterstützen.

Bin gespannt, wie Ihr Euch entscheidet.

Viele Grüße,
Cosmic

P.S. Das Angebot mit den Fotos von Leah steht noch, melde Dich einfach, wenn Du Interesse hast!

Beitrag von aussiegirl600 07.10.08 - 20:41 Uhr

Ich find es klasse, dass du von diesem Plan wieder abgekommen bist und jetzt die Werbetrommel für den Pudel rührst ;-)

Ich geb ja zu, die Mischung ist optisch schon sehr ansprechend aber vernünftige Gründe gibts dafür keine.
Und Mischlinge gibts ja nun wirklich genug.

Beitrag von cosmicdoodle 07.10.08 - 20:52 Uhr

Hm, ja ich hätte einfach irgendwie ein schlechtes Gewissen zu denen zu gehören, die einfach irgendwie nur Geld machen wollen. Selbst wenn das nicht mein Ziel wäre, ich würde einen solchen Welpen auch nicht unter 1.000 Euro hergeben, weil der Markt einfach da ist.

Aber wenn es einzig und allein darum geht, einen Hund zu haben, den man auch als Allergiker halten kann, warum dann keinen Pudel?

Wie gesagt, so ganz grundsätzlich finde ich die Mischung ja ganz gut (ich mag beide Rassen sowieso total gerne), aber was da zur Zeit läuft in den USA... das ist echt zum Heulen. Und jetzt schwappt es auch zu uns.... ich will einfach nicht dazu gehören.

Und dabei hätte ich schon eine Abnehmerin: Vor 2 Monaten sprach mich eine Frau im Wald an, ob Leah ein Labradoodle sei; ich das verneint, daß sie ein Pudel ist, aber evtl. mal die Mama von kleinen Labradoodlen wird... sie hat mir gleich Name und Adresse gegeben und war total begeistert, wollte sofort einen "reservieren". Naja, demnächst werde ich ihr wohl sagen müssen, daß sie gerne einen Welpen von Leah haben kann (sollte sie mal welche bekommen), daß es dann aber reinrassige Pudel sein werden.

Ist wirklich 'ne tolle Rasse, ich wünschte, die Leute hätten nicht diese Vorurteile, weil sie oft nur diese frisierten armen Kreaturen sehen, sondern würden mich und Leah mal sehen, wenn wir zusammen arbeiten (Dummy oder Obedience), ich denke, sie würden ihre Meinung ganz schnell ändern!

PUDEL FOR PRESIDENT würde ich sagen!!! ;-)

LG,
Cosmic

Beitrag von luna1976 07.10.08 - 21:32 Uhr

Hallo,

ich finde Pudel toll, meine Eltern hatten bis vor einem Monat einen Kleinpudel und meine Oma hatte vor Jahren mal 2 Mittelpudel ( da war ich noch Kind). Waren auch nie friesiert wie ein typischer Pudel.

Leider hat man Mann eine Allergie und selbst bei dem kleinen Pudel meiner Eltern hat er Juckreiz und Auschlag bekommen.

Ich dachte einfach nur, daß der Labradoodle noch weniger Allergien hervorruft.

Glaube allerdings nicht daran.

Bin aber trotzdem an einem Foto von Deinem Hund interessiert. Schreibe dir meine Mail über VK.

Lieben Gruß Luna

Beitrag von cosmicdoodle 07.10.08 - 21:36 Uhr

Oki, sende Dir dann ein Foto von Leah!

LG,
Cosmic