Das Haus am See - Total Unlogisch?! Verstehe ich nicht...

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Beitrag von babyelfe 01.12.08 - 08:07 Uhr

Hallo,

habe gestern "Das Haus am See" gesehen - war wirklich schön. Aber da stimmt doch was in der Handlung nicht, oder bin ich nur zu dumm?

Wieso musste er 2 Jahre warten und bei ihr war nur 1 Tag vergangen? Sie hat doch in der Zeit auch 2 Jahre weiter gelebt. Dann haben sie sich zum Schluß am See in ihrer Vergangenheit getroffen? Ihn gibt es doch dann für sie gar nicht wirklich, sondern nur in ihrer Vergangenheit?!

Ich raffe das nicht. Angenommen es wäre so, mit den 2 Jahren unterschied. Sie könnten sich nie treffen. Also, sie könnte es doch nie real erleben - es liegt für sie doch immer 2 Jahre zurück.

Mein Freund sagt, ich habe einen Knall, dass ich immer alles analysieren muss. Aber der Film hat doch einen Fehler in der Logik, oder?

Beitrag von glucke68 01.12.08 - 08:27 Uhr

Schönen guten Morgen,

da geht es mir wie Dir ;-),dachte schon ich bin zu blöd um den Film zu verstehen.

Wir hatten den Film als DVD ausgeliehen bekommen und alle fragten mich wie ich ihn finde,hab auch gesagt,dass ich die Logik nicht versteh #schwitz

Meine Freundinnen fanden den alle total schön,nur ich nicht richtig wirklich,wie er kann er im Jahre 2004 sein,sie im Jahr 2006 und dann Briefe schreiben?Wie kann er 2 Jahre auf sie warten,geht dann ihre Zeit nicht weiter?

Man sagte mir,ich sollte nicht überlegen sondern einfach gucken,aber das ging auch gestern wieder nicht :-p

Auf jeden Fall bin ich froh,dass ich nicht die einzige bin die so denkt :-D

LG

Beitrag von twokid83 01.12.08 - 08:33 Uhr

Wirklich verstehen sollte man den Film auch nicht,

unlogisch ist vorallem das Ende, weil sie ihm den Brief schreibt, wo er schon tot ist. Also nach der Zeit wo der Unfall war (der war ja mittags glaub ich und nachmittags war sie im Büro seines Bruders).

Ansonsten wie das mit den Briefen funktionieren soll, keine Ahnung, aber real treffen könnten die sich schon, halt wenn er lebt. Wieso net, wenn du jemanden aus dem Jahr 2006 schreibst er soll 2008 irgendwann irgendwohin gehen, dann muss er zwar 2 Jahre warten aber du net*g* Coole Logik oder?


Lg Jule

Beitrag von jeanette1985 01.12.08 - 08:34 Uhr

In ihrer Zeit war er doch schon Tod und deswegen musste er 2 Jahre warten bis sie sich dort treffen konnten...

Lg
Jeanette

Beitrag von lene77 01.12.08 - 09:11 Uhr

Unlogisch waren andere Dinge im Film, aber dieser Punkt nicht unbedingt (wenn man mal davon absieht das ein Briefkasten mit eben diesen Fähigkeiten alleine schon ziemlich abgefahren ist)

Er musste 2 Jahre warten weil er im Jahr 2004 lebte und sie im Jahr 2006. Ihr Ich im Jahr 2004 kannte ihn ja noch gar nicht.
Wenn man davon ausgeht das es in jedem Jahr ein Ich der Person gibt (theoretisch hätte der Briefkasten die beiden ja auch mit noch mehr Jahren Unterschied in Kontakt bringen können) , dann gibt es auch eins im Jahr 2007 und eins im Jahr 2008. Du darfst nicht davon ausgehen, das, wenn er zwei Jahre wartet um ihr 2006 - Ich, mit welchem er ja in Briefkontakt stand, zu treffen, das sie dann zwei Jahre weiter ist, also dann das 2008er-Ich, das wäre ja wiederrum ein Anderes;-)
Für mich erklärt sich das somit ganz einfach. Er kannte sie durch die Briefe ja auch schon im Jahr 2004, während sie noch keinen blassen Schimmer hatte.
Und als er sie dann auf der Geburtstagsfeier küsst, bekommt sie, im Jahr 2006, diese Erinnerung ...

Ach nee ... was ein schöner Film ...
(obwohl ich gestern The Transporter geschaut habe ...)

LG, Marlene

Beitrag von nichtwirklichneu 01.12.08 - 09:19 Uhr

Sie hatte ihm doch geschrieben (nachdem das mit dem Treffen im Restaurant nicht hingehauen hatte) dass ein Mann in ihren Armen gestorben sei (der Verkehrsunfall). Da hat er sich wohl dran erinnert; denke an die Szene, wo er auf dem Dachboden die alten Briefe raugekramt hat, da stand das drauf.

Logisch ist der Film nicht ;-)Ist ja auch ein Film:-p

Versuchs mal so: Wenn sie einen Brief schreibt, dann landet er bei ihm, was seine IST-Zeit ist, aber ihre Vergangenheit.

Und wenn sie ihm in ihrer IST-Zeit heute einen Brief schreibt, dann landet dieser Brief in ihrer Vergangenheit, aber in seiner IST-Zeit.
Wenn er jetzt (in seiner Zeit) einen Brief liest und dann 2 Jahre abwartet, dann ist es ja irgendwann 2 Jahre später; für sie ist aber keine Zeit vergangen, weil ihre IST-Zeit seine Zukunft ist.

So, jetzt habe ich zur kpl. Verwirrung beigetragen:-D

Beitrag von kurgan 01.12.08 - 09:27 Uhr

Hallo,

ich befürchte, mit Logik kommt man bei diesem Film nicht weit. Er funktioniert wohl eher in den USA als in Europa, denn in vielen Filmen des US-Kinos kümmert man sich eher nebensächlich um Logik, vielmehr stehen oft Kitsch, Romantik und Fantastik im Vordergrund.

Sehr unlogisch fand ich:

- Zwei Menschen kommunizieren über Zeitbarrieren und beeinflussen jeweils ihre eigene Zukunft sowie die des anderen???

- wie kann z.B. Alex mit Kate im Dialog stehen und auf ihre Briefe reagieren, wenn sie (aus seiner Zeitrechnung gesehen) noch gar nicht geschrieben wurden, bzw. erst 2 Jahre später geschrieben werden?

Egal, den Film fand ich trotzdem nicht schlecht, er funktionierte eben auf einer anderen Ebene: Zwei Menschen, die ihre Liebe nicht leben können, weil etwas Unüberwindbares sie daran hindert.#schmoll
Das Ende des Filmes jedoch ist typisch US-Kino und macht im Grunde genommen aus einer Tragödie in den allerletzten Minuten eine Romanze. Ich glaube ich hätte den Film in sich deutlich stimmiger gefunden, wenn sie sich nicht getroffen hätten...

Viele Grüße
- Kurgan -

Beitrag von echtjetzt 01.12.08 - 12:23 Uhr

volle zustimmung!

ich dachte am ende nur "bitte lauf vor den bus, bitte lauf vor den bus, bitte bitte bitte lauf vor den bus.."

nicht weil ich so gehässig bin, aber die logik im film wäre wenigstens halbwegs nachvollziehbar gewesen.

und ich hätte sogar gesagt, dass der film mir gefallen hat.

aber das ende hat alles versaut :<

immerhin lebt er ja nun doch. somit wäre er auch zu dem treffen gekommen bzw. hätte sie angerufen und alles wäre sowieso komplett anders verlaufen.

Beitrag von babyelfe 01.12.08 - 10:38 Uhr

Danke für Eure Antworten. Naja, ist und bleibt alles etwas merkwürdig. Aber mit Sicherheit ein ganz toller Film.

;-)

Beitrag von dine15 01.12.08 - 15:11 Uhr

Hi!
Keine Ahnung, ob das noch jemand liest jetzt, aber ich gebe auch mal meinen Senf dazu :-) Finde solche "Zeitreise-File" immer super faszinierend.
Finde den Film super schön! Habe ihn jetzt zum zweiten Mal gesehen und habe extra gaaanz doll aufgepasst. Denn beim ersten Mal Anschauen habe ich die Logik auch nicht verstanden. Aber ich kann Euch versichern: Die Logik stimmt:
Er ist im Jahr 2004 und sie im Jahr 2006. Das Treffen ganz am Ende vor dem Haus findet im Jahr 2008(!) statt.
Als sie im Jahr 2006 anfängt Briefe mit ihm zu schreiben, ist er bereits tot! Denn er ist ja bei dem Unfall gestorben. Im Jahr 2004 lebt er aber noch, so dass er die Briefe schreiben kann.
Zu dem verabredeten Essen erscheint er nicht, WEIL er ja tot ist. Sie ist enttäuscht und bricht den Kontakt ab. Im letzten Brief an ihn berichtet sie ihm von den Unfall, den sie erlebt hat, wo sie den "jungen Mann" nicht retten konnte. Also wusste er, wo sie sich am Valentinstag 2006 aufhalten wird. Er wartet zwei Jahre und geht dorthin um sie zu treffen, wird aber überfahren.
Nachdem sie den Kontakt abgeborchen hat (im Jahr 2006) lebt sie ihr Leben weiter und kommt wieder mit ihrem Ex zusammen. Durch Zufall sieht sie am Valentinstag im Jahr 2008 das Bild und erfährt von seinem Bruder, dass er am Valentinstag vor zwei Jahren gestorben sei. Sie erkennt, dass er DAS Unfallopfer ist, welches sie nicht retten konnte und das das auch der Grund war, warum er nicht zum Essen erschienen ist.
Sie teilt ihm dann aus dem Jahr 2008 mit (er ist zu dieser ZEit ja im Jahr 2006 kurz vor dem Unfall), dass er auf keinen Fall zu ihr kommen soll, sondern warten soll bis ins Jahr 2008, zu dem Zeitpunkt, in dem sie den Brief ins Jahr 2006 schickt. Also wartet er quasi nochmal zwei Jahre und sie treffen sich im Jahr 2008 vor dem Haus am See.
Dadurch, dass sie ihn gewarnt hat, hat sie die Vergangenheit verändert, so dass er nicht überfahren wird.

Das einzige was unlogisch ist: Dadurch dass er den Unfall im Endeffekt überlebt, hätte er im Jahr 2006 im Restaurant zu der Verabredung erscheinen können ;-)
Aber dass er nicht erschienen ist, erkläre ich mir mit Ihrer Bitte, dass er sie nicht suchen soll, sondern bis zum Jahr 2008 warten soll... :-D

So, #bla So viel wollte ich gar nicht schreiben... Es sprudelte nur so aus mir raus :-p
Hoffe es war verständlich ;-)
Liebe Grüße, Dine

Beitrag von nichtwirklichneu 01.12.08 - 16:40 Uhr

Hast dir viel Mühe gemacht, hast es aber sehr gut aufgeschrieben#freu

Mir ist aber noch etwas unlogisch:
Wieso hat sie in ihrem Brief an ihren Nachmieter (also ihn) das mit der Kiste auf dem Dachboden geschrieben?) bzw. wieso sollte da eine Kiste sein? Als er nachgeschaut hat (am Anfang als er eingezogen ist) war ja keine Kiste da!

Und wie kam es eigentlich, dass sie in ihrer Wohnung unter dem losen Brett das Buch finden konnte? Wann hat er das dort "deponiert"?
Evtl. hast du darauf auch Antworten?
Gespannt wartend
Trudi#blume

Beitrag von echtjetzt 01.12.08 - 18:05 Uhr

als er eingezogen ist, war keine kiste da. aber als SIE eingezogen ist (also nach ihm), war eine kiste da. und zwar, die, die er dort deponiert hatte. sie weiß ja zu dem zeitpunkt noch nicht, dass sie den brief in die vergangenheit schreibt.

naja, er wusste ja, wo sie wohnen wird. da hat er es wohl vorher noch schnell dort versteckt.

was ich doof finde (und auch schon beim butterfly effect bemängelt habe) ist, dass dinge, die er in der vergangenheit tut, sich genau in ihrer zeit erst auswirken, wie z.b. die sache mit dem baum. wenn er ihn pflanzt, dann steht der baum ab diesem zeitpunkt 2 jahre lang dort und wächst und erscheint nicht auf einmal über ihr.

das gleiche mit dem schon angesprochenen fehler, dass er auch zu der verabredung hätte kommen können, da er es ja überlebt hat. aber wahrscheinlich ist er auch einfach im jahre 2008 wieder "auferstanden". ich nehme an, das soll die baum-szene implizieren. #augen

Beitrag von nichtwirklichneu 01.12.08 - 19:59 Uhr

die Sache mit der Verabredung und mit dem Baum, jepp, da überlege ich auch noch;-)
Und dann fällt mir auch spontan der Schriftzug an der Mauer ein, wobei man da ja sagen könnte, logisch, er hat es hingeschrieben weil er wusste, dass sie "später" diese Mauer anschaut. (Ja, Buch deponieren, gleiches Spiel).

Der Film war aber trotzdem recht nett#huepf

Beitrag von dine15 01.12.08 - 20:43 Uhr

Welcher Schriftzug auf der Mauer?? Hab ich was verpasst?? Wahrscheinlich war das in dem Moment, als mein Kleiner anfing zu brüllen :-D

Das mit dem Buch erkläre ich mir so, wie es in einem anderen Thread schon erwähnt wurde. Dass er ja wusste, dass sie dort einziehen wird. Und er hatte ihr ja nunmal versprochen, dass sie das Buch wieder bekommt. Also hat er es in ihrer zukünftigen Wohnung deponiert.

Tolles Thema. Das Buch, welches Du mir empfohlen hast, werde ich mir zulegen #huepf. Kennst Du das Buch "Der Zeitreisende"? Ist auch nicht schlecht. Die Zusammenfassung auf der Rückseiten hat mich gar nicht angesprochen. Dann fand ich es aber doch gut und hab mit meiner Mutter genauso diskutiert wie hier diskutiert wird.
100 % Logik und Erklärungen kann man natürlich nicht erwarten. Da Zeitreisen ja nunmal nicht möglich ist ;-)
Ganz liebe Grüße

Beitrag von echtjetzt 01.12.08 - 21:03 Uhr

als sie "mit ihm" durch chicago spazieren geht, schreibt sie irgendwas wie "ich wünschte, wir könnten zusammen gehen".

dann sieht sie an einer mauer ein graffity: "ich bin bei dir, kate" oder so ähnlich..

Beitrag von xoey 01.12.08 - 18:07 Uhr

Ich klink mich mal ein...

Zur ersten Frage:

Er wusste nun ja, dass sie dort eine Kiste erwartete und wollte die ganzen Briefe nicht mitnehmen, wahrscheinlich um sie zu vergessen.

Vllt. hoffte er auch, dass sie in einer anderen zeitschleife wohl doch so neugierig war und schaut was in der Kiste ist und sich an ihn errinnert.

Zu Frage 2: Er hatte ja ihre Adresse, sieht man ja am Anfang.
Vllt. hat sie ihm ja auch noch die Appartmentnummer genannt und er konnte es in einer Zeit bevor sie einzog dort deponieren...

Beitrag von nichtwirklichneu 01.12.08 - 20:00 Uhr

Deine Vermutung zu Frage 2, ok, kann ich nachvollziehen, aber zu meiner ersten Frage? Nö, das ist zu eckig für meinen runden Kopf#hicks
Aber #danke für deine Bemühungen:-)

Beitrag von teacy 01.12.08 - 18:25 Uhr

Die Sache mit der Kiste und vieles andere lassen sich nicht logisch erklären. Denn wir kennen die Zeit nur als einen Strang oder eine Linie, die die Bewegung nur in eine Richtung zulässt und zwar in die Zukunft.

Stellt euch mal vor, ich würde in der Vergangenheit zurückreisen, meinen Großvater treffen und ihn in einem Streit töten.
Das würde doch als Folge haben, dass ich gar nicht existieren werde um in der Zeit zurückzureisen, meinen Großvater zu treffen und ihn zu töten.
Das wiederum würde heissen, wenn ich nicht in der Zeit zurückreise und meinen Großvater töte, werde ich existieren und kann in der Zeit zurückreisen usw.

Das ist die Paradoxie der Zeitreisen.

Das verhält sich wie mit der Aussage: Ein Grieche sagt: alle Griechen lügen.
Gehen wir davon aus, dass die Aussage des einen Griechen stimmt, dann würde es ja heissen, dass alle Griechen lügen und weil er ja auch ein Grieche ist, kann ja seine Aussage nicht mehr stimmen, d. h. seine Aussage ist falsch, also sagen alle Griechen die Wahrheit. Daraus folgt, weil der eine Grieche auch ein Grieche ist, sagt auch er die Wahrheit, also stimmt seine Aussage, dass alle Griechen lügen wieder usw.

Sowas nennt man einen Paradoxon.

Also versucht nicht weiter eine unlogische Sache mit Logik zu erklären oder zu verstehen. Sonst sitzt ihr ja noch Jahre lang an ein und derselben Sache.

Beitrag von nichtwirklichneu 01.12.08 - 20:02 Uhr

Jajajajajaja ist schon ok. Zeitreisen, Paradoxum. Zu deinen Beispielen fällt mir doch spontan "12 Monkeys" ein ;-)

Beitrag von echtjetzt 01.12.08 - 22:16 Uhr

ich verstehe nicht was die kiste mit eine paradoxon zu tun haben soll.

die sache ist doch völlig logisch.. er lässt die kiste aufm dachboden, also ist sie vorhanden, als kate einzieht. sie erwähnt sie also in der message an den nachmieter.

da er die message aber in 2004 bekommt, ist dort natürlich noch keine kiste.

naja, jedenfalls wohnt er dann da, ohne die kiste. dann zieht er aus. er lässt die kiste aufm dachboden, also ist sie vorhanden als kate einzieht. sie erw.. usw..

Beitrag von nichtwirklichneu 01.12.08 - 20:06 Uhr

Wenn du auch gerne mal ein Buch liest, könnte ich dir das hier empfehlen:
http://www.amazon.de/Als-die-Uhr-dreizehn-schlug/dp/357021060X/ref=sr_1_8?ie=UTF8&s=books&qid=1228158241&sr=8-8

Ist zwar ein Kinderbuch und ich hatte es als Kind gelesen, aber jetzt als Erwachsene war das Lesen nochmal genauso schön.
Gruss
Trudi#blume

Beitrag von teacy 01.12.08 - 18:03 Uhr

Betrachte die Entfernung die sie trennt nicht als Zeit sondern als eine Entfernung des Ortes.

Stell dir vor Keanu Reeves möchte sich mit Sandra Bullock treffen und sie verabreden einen Treffpunkt. K. R. wohnt in Berlin und S. B. in Köln. Der Treffpunkt ist der Kölner Dom.
Also muss K. R. mehrere hundert Kilometer reisen, während S. B. vermutlich nur einige Straßen gehen muss.

Und so verhält es sich mit der Zeit ind diesem Film, nur das wir das nicht kennen. Für uns sind 2 Jahre = 2 mal 365,25 Tage usw. Und wenn wir sagen wir treffen uns morgen, dann heisst es, wir treffen uns in 24 Stunden und diese Zeit ist fest für beide. Wir kennen es nicht, dass die Zeit unterschiedlich verstreicht. 1 Tag sind halt vierundzwanzig stunden.

Aber mit relativen Entfernung des Ortes kennen wir uns aus. Wenn wir sagen wir treffen uns da und dort, dann kann es durchaus sein, dass der Eine eine längere Entfernung zurücklegen muss als der andere. Und das ist uns aus dem Alltag bekannt.