Kann man auf den 15. des Monats kündigen????

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Beitrag von druschi 15.01.09 - 13:37 Uhr

Huhu zusammen,

wir ziehen hier aus und ich würde gerne auf den 15.5 kündigen? Kann ich so einfach zur Monatsmitte kündigen, im Mietvertrag steht diesbezüglich überhaupt nichts drin. Was ist noch zu beachten???

Liebe Grüße,
Andrea

Beitrag von bnmelli 15.01.09 - 14:05 Uhr

Hey!

Also,wir sind auch gerade umgezogen.Haben aber zum ertsne gekündigt.Wie das zum 15. ist weiss ich also nicht.Frag doch einfach bei deinem Vermieter mal nach!

Vergesst nicht,das ihr vermutlich auch 3 Monate vorher kündigen müsst.(Mussten wir jedenfalls)

Also am besten beim Vermieter nachfragen,zu wann man kündigen kann.

Lieben Gruss
Melli

Beitrag von bezzi 15.01.09 - 15:53 Uhr

"Haben aber zum ertsne gekündigt"

Auch falsch. Mann muss immer zum Monatsletzen kündigen.

Beitrag von fienchen 15.01.09 - 14:05 Uhr

hallo

zu wann warst du eingezogen? zum ende oder zum mitte des monats? danach richtet es sich.

ansonsten 3monate kündigunsgfrist. schriftlich kündigen mit einschreiben rückschein.


lg nadine, die am ende des monats die alte butze abgibt

Beitrag von bezzi 15.01.09 - 15:44 Uhr

"zu wann warst du eingezogen? zum ende oder zum mitte des monats? danach richtet es sich. "



Sorry, aber das ist Quatsch mit Sauce !

Beitrag von fienchen 15.01.09 - 21:09 Uhr

wir haben zum letzten des monats gekündigt. unsere nachbarn waren zu einem 15. eingezogen und sind auch wieder zum 15. ausgezogen.

p.s.: danke für die sauce;-)

Beitrag von bezzi 15.01.09 - 21:30 Uhr

Ausziehen kann man, wann man will. Miete zahlen muss man bis zum Ende des Monats.

Beitrag von windsbraut69 16.01.09 - 11:13 Uhr

Und wenn ich morgen meinen Nachbarn vergewaltige und der mich nicht anzeigt, ich demzufolge nicht belangt werde, ist vergewaltigung künftig in Deutschland nicht mehr strafbar?

Beitrag von silke_35 15.01.09 - 14:07 Uhr

Hallo,

so viel ich weiß, kann man als Arbeitnehmer immer

vier Wochen zum 15. und 30. eines Monats kündigen.

Das ist die gesetzliche Kündigungsfrist. Wenn vertraglich etwas anderes vereinbart wurde, gilt der Vertrag.

LG
Silke

Beitrag von goldtaube 15.01.09 - 14:14 Uhr

Hier geht es um die Kündigung eines Mietvertrages. Nicht um die Kündigung eines Arbeitsvertrages.

Beitrag von silke_35 15.01.09 - 14:10 Uhr

Sorry Andrea,
ich komme gerade aus´m Büro und habe das wohl noch nicht so ganz abgeschüttelt. War jetzt gedanklich bei einer beruflichen Kündigung.

LG
Silke

Beitrag von bezzi 15.01.09 - 15:49 Uhr

Es gilt die gesetzliche Kündigungsfrist:

3 Monate zum MonateENDE.

Eine Kündigung zum 15. ist nicht möglich.

Beitrag von nobility 15.01.09 - 16:17 Uhr

Eine Kündigung ist immer und zu jeder Zeit möglich.

Diese gilt, wenn der dem gekündigt worden ist, die nicht fristgerechte Kündigung akzeptiert.

Wer sich nicht genau sicher ist, für den gibt es noch folgende Möglichkeit.

Nähmlich der Zusatz in einem Kündigungsschreiben wie z.B.

Ersatzweise gilt diese Kündigung zum nächst möglichen zulässigen Zeitpunkt

ist ebenso möglich.

Beitrag von bezzi 15.01.09 - 16:33 Uhr

Hallo Nobility,

eine Kündigung ist eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung. Um rechtlich wirksam zu sein, muss der Empfänger die Kündigung nur erhalten, nicht aber akzeptieren.

Demnach kann eine WIRKSAME Kündigung nur zum Monatsletzen erfolgen. Bei allen anderen Terminen ist der Mieter auf die Kulanz des Vermieters angewiesen, was dann eigentlich keine Kündigung mehr ist, sondern ein Aufhebungsvertrag.

Natürlich kann die Fragestellerin zu jedem x-beliebigen Termin kündigen. Sie braucht auch gar keinen Termin angeben. Die Kündigung wird dann aber trotzdem erst 3 Monate später zum Monatsletzen wirksam, egal was in der Kündigung steht. Und dazu muss der Vermieter nicht mal widersprechen oder auf den Fehler hinweisen.

Man erzeugt durch einen falschen Kündigungstermin also nichts weiter als eigene Unsicherheit.

Beitrag von nobility 15.01.09 - 16:57 Uhr

Hallo bezzi,

immer wieder ist hier von Unsicherheit in der Frage, wie kann ich meine Wohnung bzw. meinen Mietvertrag kündigen, zu lesen.

Auch über Form und einzuhaltende Kündigungsfristen sowie über Inhalt ihres Mietvertrages sind sich viele nicht sicher.

Nach allem was ich hier oft lese erweckt dies in mir den Eindruck, dass in diesem und nicht nur in diesem Punkt von Mietern viele Fehler begangen werden. So wie im Arbeitsrecht viele Kündigungsfehler von AG begangen werden die natürlich oft zu Kündigungsschutzklagen führen. So verhält es sich im Mietrecht mit Mietern.

Deswegen mein schlichter einfacher pauschal Vorschlag.

Eine solche Kündigung ist Gesetzlich zulässig und spätestens zum Gesetzlich zulässigen Zeitpunkt wirksam. Damit kann auch der Unwissendste wenig falsch machen.

Gruß
Nobility

Beitrag von bezzi 15.01.09 - 17:43 Uhr

Da hast Du recht. Jede (naja, fast) Kündigung wird irgendwann wirksam. Aber auch (oder gerade) für den Unwissenden ist es wichtig zu wissen, wie lange er denn nun noch Miete zahlen muss, ab wann er eine neue Wohnung anmieten kann um die Überschneidung möglichst gering zu halten und dabei nicht zu riskieren, auf der Straße zu sitzen...

Die Antwort ist doch eigentlich ganz einfach und klar, vom Gesetzgeber so festgeschrieben:

3 Monate zum Monatsende.

Punkt.

....und schon werden aus den Unwissenden Wissende.

Warum komplizierter machen als es ist ?

Gruß

bezzi

Beitrag von devadder 15.01.09 - 17:48 Uhr

Nobility meint nicht nur, dass er die Kugel dreht auf der wir leben, er hat auch noch das Gesetz in seiner Hand. Allerdings hat er da genau so wenig Ahnung wie von allem was mit Strom zu tun hat. Denn geistig ist die Erde für ihn wohl noch eine Scheibe.

Gruß

Beitrag von bezzi 15.01.09 - 18:06 Uhr

Da habt Ihr beiden Euch ja wieder gefunden #huepf

Mir macht es Spaß, mit Nobility zu diskutieren.

Mit Dir übrigens auch ;-)

Beitrag von devadder 15.01.09 - 18:08 Uhr

:-p:-p:-p

Ja. Der hat sich bestimmt schon wieder bei Urbia ausgeheult. Da werde ich gleich eine Email bekommen.

Danke übrigens.

LG

Beitrag von bezzi 15.01.09 - 18:30 Uhr

Wieso ?

Für Deine Verhältnisse warst Du doch heute (zumindest bis jetzt) richtig nett ... #freu


#bitte

Beitrag von devadder 15.01.09 - 18:45 Uhr

Bis jetzt war der sonstige verbale Sondermüll, der bisher immer Lebensgefährlich war, auch noch nicht zu lesen.

Gruß

Beitrag von nobility 15.01.09 - 18:48 Uhr

Die Kündigungsfrist ist das eine, der Kündigungszeitpunkt der andere.

Natürlich ist es wichtig eine neue Wohnung mit einem neuen gültigen Mietvertrag zu haben BEVOR man das alte Mietverhältnis kündigt.

Natürlich ist es wichtig VORHER einen neuen Job sprich Arbeitsvertrag zu haben bevor man den alten kündigt.

Natürlich ist es wichtig, sich über Belastungen wie z.B. Doppelmiete oder fehlendes Einkommen etc. eines solchen Wechsels im klaren zu sein.

Eine generelle formale schriftliche Kündigung zum nächst möglichen Zeitpunkt ist überhaupt nicht kompliziert. Im Gegenteil. Erhöht in jedem Zweifel Rechtssicherheit. Immer noch besser, als eine "verschlafene" Kündigung, und damit womöglich noch länger Miete bzw. doppelte Miete zahlen.

Insofern hätte der Unwissende Nichtwissend wissend gehandelt.

Vergleichbar mit Fristsachen. " Hiermit erhebe ich Einspruch gegen ..." ist immer noch besser als ein verschlafener Einspruch. Und..., die Begründung hierzu , falls erforderlich, kann er nachliefern. Hauptsache ist doch der rechtzeitig erfolgte Einspruch.

Einer höchstens zwei einfache Sätze in dieser Form vereinfachen vieles.

Gruß
Nobility

PS. Ich diskutiere gern auch kontrovers. Kritik nehme ich in Kauf sofern diese sachlich Kausal ist und setze mich mit dieser auseinander. Ist dies nicht der Fall, ignoriere ich deratig wertloses.

Beitrag von wasteline 15.01.09 - 22:30 Uhr

Hallo Nobility,

nicht böse sein......aber mit Deinen gestelzten Texten hilfst Du keinem Unwissenden weiter........weil Deine Texte für Unwissende kaum zu verstehen sind.

Warum muss Du alles verkomplizieren, wenn es auch mit klaren Antworten getan ist? - siehe bezzi

Gruß
wasteline

Beitrag von devadder 16.01.09 - 07:39 Uhr

Du wirst nicht glauben wie lange er dafür gebraucht hat. Das hat er mit Boris Becker gemeinsam. Er ringt um jeden Satz. Normalerweise schreibt er ganz normal und hat auch ordentlich Fehler drin.
Aber mit seinem überkantitelten Geschreibsel wollte er demonstrieren, was es für ein gescheites Kerlchen ist. Mal sehen wann Knoten aus Zunge und Finger wieder draußen sind und googel und alles Lexika bei ihm nicht mehr glühen. Ich hoffe nur, er weiß überhaupt die Worte zu deuten und weiß somit was er geschrieben hat. Das wage och stark zu bezweifeln.

Beitrag von sylviee 15.01.09 - 16:26 Uhr

Hallo,

du hast 3 Monate Kündigungsfrist und es kann immer nur zum Monatsende gekündigt werden auch wenn du zum 15. die Wohnung bezogen hast.