Ich habe meine Mutter geschlagen

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Beitrag von kein ausweg 13.03.09 - 15:58 Uhr

Ich muss es loswerden. Ich muss darüber erzählen. Sonst zerbreche ich innerlich.
Ich habe meine Mutter geschlagen.
Kurz zum Hintergrund:
Seit meine Schwester und ich in der Pubertät waren, haben wir kein Vertrauen mehr zu unserer Mutter. Sie hat sich über unsere Probleme lustig gemacht, hat uns bei Nachbarn schlechtgemacht, wie schwer wir Kinder ihr das Leben doch machen würden. Wir waren ganz normale Kinder (haben gute Noten geschrieben, waren immer zur verabredeten Zeit zuhause, hatten nie Drogen- oder Alkoholprobleme und haben beide nach dem Schulabschluss erfolgreich unsere Ausbildung abgeschlossen). Wir waren ihr nie gut genug. Eine Zwei war eine schlechte Note und selbst eine Eins war nur solange toll, wie es auch wirklich die beste Arbeit der Klasse war.
Ihr Hobby war und ist es, die Nachbarn gegeneinander auszuspielen und gegeneinander aufzuhetzen.
Vor kurzem hat sie behauptet, mein Schwager hätte unseren Opa auf dem Gewissen (er ist an Altersschwäche gestorben), seitdem hat meine Schwester den Kontakt abgebrochen.

Aber nun zu der Tatsache, die mich eigentlich so tief verletzt und die dazu geführt hat, dass ich etwas gemacht habe, was ich eigentlich zu tiefst verabscheue - nämlich zugeschlagen:

Vor einem Jahr haben wir mein Elternhaus umgebaut, meine Eltern wohnen dort nun im ersten Obergeschoss (haben lebenslanges Wohnrecht). Ich bin mit meinem Freund und den beiden Kindern (die Große ist nicht von ihm) nach der Modernisierung dort eingezogen (die Modernisierung wurde auch von meinem Freund und mir finanziell allein bestritten).
Sie redet meiner großen Tochter (8 Jahre) ein, dass mein Freund sie nicht genauso lieb hätte wie den Kleinen, weil sie "nicht sein eigenes Blut" in sich trägt.
Sie wirft mir und meinem Freund vor, wir würden die Große seelisch(!) und körperlich(!) misshandeln, sie behauptet ich hätte in der Schwangerschaft mit dem Jüngsten angefangen zu rauchen (1 Päckchen am Tag!!) und hat dies auch den Nachbarn erzählt. Irgendwann kam dann eine Bekannte aus der Nachbarschaft auf mich zu und fragte mich, warum ich ausgerechnet in der Schwangerschaft angefangen hätte zu rauchen und dann gleich auch noch so viel. Ich bin aus allen Wolken gefallen!!
Sie redet meiner Tochter ein, wir würden sie misshandeln und hätten sie nicht lieb. Meine Tochter streitet zwar ab, dass sie misshandelt wird von uns, zweifelt aber mittlerweile tatsächlich daran, dass wir sie genauso lieb haben wie ihren kleinen Bruder.
Wie sich herausgestellt hat, malträtiert meine Mutter meine Tochter schon seit Jahren mit diesen Hirngespinsten (vorher immer dann, wenn sie übers Wochenende allein ihre Oma besucht hat). Die Große war schon immer ein sehr sensibles Kind, das sich solche Sachen sehr zu Herzen nimmt. Als Kind kommt sie natürlich gegen die Argumente meiner Mutter auch noch nicht an.
Ich habe meine Mutter schon mehrmals mit ihren Behauptungen konfrontiert, jedesmal streitet sie sie ab.
Aber ich glaube meiner Tochter mehr.
Gestern war ich dann bei meiner Mutter und habe sie erneut damit konfrontiert, dass sie am Tag zuvor meiner Tochter erneut versucht hatte einzureden, dass sie nicht so zur Familie gehöre wie ihr kleiner Bruder, da sie ja wie gesagt nicht das "gleiche Blut" hat wie mein Freund (ich könnte kotzen, wer tut so etwas einem Kind an??). Natürlich stritt sie es ab. Daraufhin habe ich ihr gesagt, dass ich meiner Tochter glaube und sie mein Kind in Ruhe lassen soll.
Sie fing an, mich auszulachen und sagte mir, dass es doch sowieso klar wäre, dass wir die Große misshandeln. Ich sagte, dass ich kein Problem damit hätte, ein Attest von einem Arzt bzw. Psychologen darüber ausstellen zu lassen, dass meine Tochter nicht von uns in irgendeiner Weise schlecht behandelt wird.
Wieder fing sie an, mich auszulachen.
Ich sagte noch einmal, dass sie mein Kind in Ruhe lassen soll und wieder fing sie an so dreckig zu lachen.
Da ist mir die Hand ausgerutscht, ich habe sie am Kopf getroffen.
Mein Vater hat mich daraufhin natürlich rausgeschmissen.

Ich weiß nicht mehr weiter. Wir haben kein Geld, um wegzuziehen, alle unsere Ersparnisse stecken in dem Haus. Ich muss meine Große irgendwie aus dem Dunstkreis ihrer Oma wegkriegen, aber wie? Mein Freund und ich sind beide wieder berufstätig und da ich erst Nachmittags zuhause bin, kann ich meine Tochter nicht vollständig abschirmen von ihrer Oma.
Wir haben bereits probiert, dass sie nach Hause in unsere Wohnung geht und die Tür einfach nicht aufmacht, wenn irgendjemand klopft oder klingelt (also quasi überhaupt nicht reagiert). Das klappt auch, aber ich weiß, dass das meine Tochter belastet, denn sie will es sowohl uns als auch ihrer Oma recht machen.

Seit wir dort wohnen, ist sie in der Schule schlechter geworden (ist aber immer noch eine gute Schülerin) und hat jegliches Interesse am Lernen verloren. Früher hat sie so gerne Hausaufgaben gemacht und sich auf die Schule vorbereitet.
Hinzu kommt, dass ich das Gespräch mit ihrer Klassenlehrerin gesucht habe und ihr ebenfalls Verhaltensauffälligkeiten in letzter Zeit aufgefallen sind (sie wehrt sich nicht, wenn jemand sie angreift, aus Angst, man würde sie dann nicht mehr mögen).

Was soll ich tun?

Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich kann nicht mehr. Ich will doch nur meine Tochter beschützen!!
Ich habe schon überlegt, eine Tagesmutter als Nachmittagsbetreuung anzuheuern, zu der meine Tochter nach Hause geht, bis ich sie Nachmittags abhole. Aber ganz abschirmen werde ich sie niemals können, sie ist ja schließlich die Oma und wohnt im gleichen Haus.

Ich hatte über die Jahre verteilt mehrere Gespräche mit meiner Mutter, die alle auf unterschiedlichen Taktiken basierten (mal ruhig, mal vorwurfsvoll, mal offensiv, mal defensiv), aber alle mündeten in das gleiche Ergebnis.
Meine Mutter trifft keine Schuld, sie sieht nicht ein, dass meine Tochter leidet, wenn sie ihr einredet, wir hätten sie nicht lieb und sie gehöre nicht richtig zu meinem Freund und mir.

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass mein Freund sich sehr liebevoll und ausgiebig mit der Großen beschäftigt, manchmal sogar mehr als mit dem Kleinen. Wir können uns guten Gewissens von allen Vorwürfen meiner Mutter freisprechen. Aber wir sehen, wie unsere Tochter leidet und sich immer mehr zurückzieht.

Wie kann man einem Kind so etwas antun? Wie kann man in Kauf nehmen, dass das Kind untergeht, nur um sein eigenes Selbstwertgefühl als Oma aufzuwerten und so einen Schwachsinn dem Kind erzählen.

Ich konnte nicht anders. Ja, ich habe meiner Mutter eine gescheuert und ich bereue es nicht. Das erschreckt mich auch. Nach Jahren vergeblichen REdens und ausgelacht werden würde ich es sogar jederzeit wieder tun.
Natürlich habe ich sie nun in ihrer Meinung bestärkt, denn wer seine Mutter schlägt, schlägt ja selbstverständlich auch seine Kinder :-(. Das ist ihr Bild.
Aber es macht keinen Unterschied, sie ist von allen Facetten ihrer Meinung, egal welches Thema betreffend, so dermaßen überzeugt - ich könnte wahrscheinlich einen Heiligenschein auf dem Kopf tragen und wäre für sie noch immer der Teufel persönlich.

Warum tut sie meiner Tochter das an? Warum hasst sie meine Schwester und mich so? Wie kann ich meiner Tochter helfen, ihre fröhliche Persönlichkeit und ihr unbefangenes Wesen zurückzuerlangen?

Mein nächster Schritt wird nun eine Therapie für meine Tochter sein. Vielleicht ist das ein richtiger Ansatz.

Falls Ihr bis hierhin gelesen habt, danke ich Euch, dass ich mich ausheulen durfte. Ich fühle mich so leer und ausgebrannt, der jahrzehntelange Kampf mit meiner Mutter hat Spuren hinterlassen. Nun will ich verhindern, dass er auch Spuren bei meinen Kindern hinterlässt.

Wenn Ihr mögt, schreibt mir Eure Meinung, Eure Tipps und Ratschläge, Euer "Urteil", was Ihr möchtet.



Beitrag von muss man das verstehen? 13.03.09 - 16:13 Uhr

Ich habe aufgehört zu lesen, als du schriebst, dass du mit deinen Eltern in einem Haus wohnst.
Selber schuld.

Beitrag von kein ausweg 13.03.09 - 16:16 Uhr

Danke für Deine Antwort.
Auch wenn Du aufgehört hast, weiterzulesen und uns gleich in eine Schublade gesteckt hast.
Schwarz-Weiße Grüße
Ich

Beitrag von muss man das verstehen? 13.03.09 - 16:57 Uhr

Meine Nachschreiberinnen meinen das Gleiche wie ich, ich habe nur kürzer geschrieben.
Dass du dein Kind mit deiner schlechten Mutter-Erfahrung am Wochenende bei der Oma lässt, ist mir unbegreiflich.

Beitrag von ug2712 13.03.09 - 16:14 Uhr

Hallo,
ich gehe jetzt mal grundsätzlich davon aus, dass sich alles so zugetragen hat, wie du hier schreibst.

Dann wäre der wirklich größte Fehler den du begangen hast, der zu deiner Mutter ins Haus zu ziehen. Das solltest du so schnell es möglich ist beenden. Vorher nützt keine Therapie etwas.

Wenn es so schlimm ist, wie du beschreibst, kann auch kein Geld der Welt euch dort halten und es gibt immer einen Weg.

Die von dir beschriebene Ausgangssituation kenne ich aus meiner eigenen Verwandschaft.
Leider wurde aus fadenscheinigen Gründen der Umzug immer wieder aufgeschoben.
Nun sind die Enkel raus (sind soweit auch über die Situation hinweg) die Tochter wurde jedoch über die Jahre, die sie zusammen mit ihrer "kranken" Mutter in einem HAus verbrachte richtig krank und ist jetzt ein Psychopat - schade.

Erspar euch das, egal was es kostet.

Deine Mutter wirst du nicht ändern!

Beitrag von kein ausweg 13.03.09 - 16:19 Uhr


Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meinen Bericht zu lesen und darauf zu antworten.
Ich habe weder Sachen beschönigt, noch verschlimmert, das verspreche ich.

Du hast Recht, über kurz oder lang werden wir dort wohl ausziehen müssen, damit es meiner Tochter wieder gut geht.

Gruß
Serena

Beitrag von ug2712 13.03.09 - 16:25 Uhr

Gut.

Zu deiner Tochter:

Bis ihr umgezogen seid, sollte möglichst kein Kontakt zu deiner Mutter ohne eure Anwesenheit statt finden.
Dazu hattest du ja schon einen Lösungsansatz.

Mit einer Therapie würde ich nicht sofort beginnen. Diese sind sehr stressig und anfangs verwirrend - selbst für Erwachsene.

Sie sollte erstmal zur Ruhe kommen. Verbringt möglichst viel Zeit mit ihr und nehmt sie beide oft in den Arm. Nehmt sie und ihren Schmerz ernst.
Sie wird euch glauben.

Beitrag von kein ausweg 13.03.09 - 16:28 Uhr

Danke, dass Du versuchst unsere Situation zu verstehen.
Ich habe den größten Fehler gemacht, als ich wieder in das Haus eingezogen bin. Ich war nicht so naiv zu glauben, dass es keinen Stress zwischen mir und meiner Mutter geben würde, aber ich war naiv genug, anzunehmen, dass sie die Kinder raushalten würde.

Danke für Deinen Tipp. Ich werde ihn beherzigen.

Gruß
Serena

Beitrag von ostsonne 13.03.09 - 16:31 Uhr

ihr müßt da weg. ihr geht beide arbeiten, verdient also geld. geht heimlich auf wohnungssuche, spart euch die kaution zusammen und zieht um !
wenn`s gar nicht anders geht....verklag deine mutter auf deinen erbteil.

mir tut euer kind so leid. warum seid ihr erst dahin gezogen ? habt ihr irgendwas schriftliches mit ihr vereinbart, was das haus betrifft ?

kann dein kind nicht erstmal zu einer schulfreundin, bis du von der arbeit kommst ? hast du nicht ne mama von ner schulfreundin deiner tochter, mit der du reden kannst ?

mir tut deine family so leid....ich wünsch dir ganz viel kraft.

lg
ostsonne

Beitrag von schneggal08 13.03.09 - 17:01 Uhr

Hallo!

Ihr müsst euer Kind schützen und dort so schnell wie möglich ausziehen. Wie ist denn das mit dem Haus geregelt, gehört es euch und deine Eltern haben Wohnrecht? Sind die Wohnungen völlig getrennt, könnte man eure Wohnung fremd vermieten, damit ihr das finanziell auffangen könnt?

Ich kann dich verstehen. Man kann einfach nicht glauben, dass die eigene Mutter so böse ist. Was sagt denn dein Vater, kann er nicht eingreifen? Kann man mit ihm reden und ihm klarmachen, dass seine Frau ein kleines Mädchen zerstört??

Es tut mir so leid für dich, dass du immer und immer wieder von deiner Mutter so enttäuscht wirst. Aber stecke nicht den Kopf in den Sand sondern mach es besser als sie und schütze dein Kind!

Alles Liebe wünscht dir
Veronika

Beitrag von silkstockings 13.03.09 - 17:06 Uhr

Ich seh das genau wie die anderen: ihr müsst da raus und zwar so schnell wie möglich. Egal, wohin. Was ist denn mit deinem Sohn, wer betreut ihn während du arbeitest? Kann deine Tochter dort nicht auch betreut werden, bis ihr von der Arbeit kommt?

Ansonsten Nachmittags zu Freunden.

Das Haus ist dir überschrieben worden? Dann vermietet die Wohnung.

Sag deiner Tochter, dass du ihr glaubst, mach ihr klar, dass ihr sie liebt.

Deine Mutter scheint krank zu sein, aber das wirst du nicht mehr ändern.

Viel Glück

Silk

Beitrag von stellamarie99 13.03.09 - 20:34 Uhr

Mal wieder präzise auf den Punkt gebracht!#pro

Versteh auch nicht, warum sie auch noch dort ins Haus gezogen ist...

LG

Beitrag von ilmbabe 13.03.09 - 17:16 Uhr

hallo!

worauf es ankommt, haben die anderen schon treffend formuliert und geraten: weg da! und das ganz schnell!

aber eins muss ich noch loswerden, auch wenn manche vllt meinen, das sollte man nicht noch mit worten unterstützen...ICH hätte auch zugeschlagen! das ist einfach kein zustand und deine mutter geht einfach viel zu weit! ich kann dich verstehen.

ich wünsche dir und deiner familie ganz viel kraft! ich hoffe für euch, dass ihr schnell und gut da raus kommt!

lg, bianca

Beitrag von silkstockings 13.03.09 - 17:26 Uhr

>>aber eins muss ich noch loswerden, auch wenn manche vllt meinen, das sollte man nicht noch mit worten unterstützen...ICH hätte auch zugeschlagen! das ist einfach kein zustand und deine mutter geht einfach viel zu weit! ich kann dich verstehen. <<

Verstehen und nachvollziehen kann ich das auch. Aber Wut ist immer ein schlechter Begleiter und Gewalt geht nie, gar nicht, überhaupt nicht - finde ich.

Und nun hat die Mutter etwas gegen sie in der Hand "Hab ich es nicht gesagt? Sie ist gewaltätig ..."

Allerdings würde mir die Aussage von der Mutter am Boppes vorbei gehen.

Aber als Rat für die verbleibende Zeit im gemeinsamen Haus - nie wieder NIE WIEDER so reagieren.

Fäuste ballen, langsam zählen, atmen ... gehen ...

Beitrag von carrie23 13.03.09 - 17:37 Uhr

Es würde DIR am Hintern vorbei gehen-versteh ich auch aber die zieht ja das Kind mit rein und ein kleines Kind nimmt das über kurz oder lang ernst was die Oma sagt.
Das kann ein Kind psychisch fertig machen und DA kann ich verstehen das sie nicht einfach drüber wegsehen kann.

Beitrag von silkstockings 13.03.09 - 17:39 Uhr

Mir würde JETZT am Hintern vorbei gehen, wenn sie mich JETZT als gewaltig bezeichnet. Alles andere muss die TE ganz ganz schnell ändern.

Und zwar FÜR das Kind (und auch für sich - sie steckt doch mit in der Spirale) und unabhängig von der Mutter.

Jetzt besser formuliert?

Beitrag von carrie23 13.03.09 - 17:40 Uhr

Ok, jetzt hab ich kapiert wie du es gemeint hast;-)

Beitrag von silkstockings 13.03.09 - 17:45 Uhr

#schwitz#schwitz

Beitrag von carrie23 13.03.09 - 17:35 Uhr

Du hast schon immer ein schlechtes Verhältnis zu deiner Mutter aber ihr zieht dort ein-muss man nicht verstehen oder?
Ihr werdet wegziehen müssen wenn ihr euch das nicht weiter antun möchtet, irgendwoher bekommt ihr das Geld und wenn ihr einstweilen einen Kredit aufnimmt.
Rechne allerdings nicht damit das Geld für den Umbau zurück zu bekommen-das nennt man dann Lehrgeld.

Einerseits bist du selber schuld, aber andererseits hat NIEMAND so eine Mutter verdient.
Tut euch und dem Kind einen Gefallen und zieht sofort aus-bitte keine Ausreden wie : "aber ich kann nicht", "aber ich hab soviel Geld investiert".
Entwederr ihr wollt eurem Kind sowas weiter antun oder ihr macht Nägel mit Köpfen und sucht euch was neues.

Beitrag von brille. 13.03.09 - 17:36 Uhr

Bei dieser Vorgeschichte wundert es mich, dass du mit deinen Eltern unter einem Dach lebst.
Käm mir nie in die Tüte.

Dass du ihr eine gelangt hast kann ich auch nur begrenzt nachvollziehen.
Sucht euch was anderes und vermietet eure Wohnung, in der ihr lebt.

Viel Glück.

Niko

Beitrag von asimbonanga 13.03.09 - 18:44 Uhr

Hallo,
ich wollte dir nur schreiben,das ich mir alles durchgelesen habe.Ja es war grundfalsch mit deinen Eltern zusammen zuziehen---aber ich habe Verständnis für deine Fehlentscheidung.Immerhin ist sie deine Mutter und die Hoffnung stirbt zuletzt, doch noch Anerkennung und Liebe von der Mutter zu erhalten.Wir machen alle Fehler.
Jetzt aber Nichts wie weg------sofort deine Tochter anderweitig unterbringen u.s.w.
Vielleicht könnt ihr später eine Familien-Therapie machen, deine Tochter und du, ihr habt Einiges aufzuarbeiten.
Hör auf über deinen Ausraster zu grübeln, dein Kind braucht dich jetzt.
Viel Glück#klee..

Beitrag von schwarzesetwas 13.03.09 - 20:58 Uhr

Also echt: Vergiß doch einfach mal das Geld! Geld ist nicht alles und mit Geld kann man weder Liebe noch die Psyche eines Kindes kaufen!

Raus da und gut.

Lg,
Sandra

Beitrag von nikki300679 14.03.09 - 03:39 Uhr

Entschuldige bitte aber welcher Esel hat dich geritten mit solch einer Frau unter ein Dach zu ziehen???
Ich würde an deiner Stelle mich mal flott vom RA beraten lassen ob du das Geld bei Auszug von deinen Eltern wiederbekommen kannst? Ansonsten würde ich mich informieren wie es aussähe wenn du eure Wohnung vermietest und dir was anderes suchst. Auf alle Fälle würde ich ausziehen und wenn ich mit nem Einkaufswagen umziehen müsste...Das geht ja mal gar nicht!
LG und alles gute
Nikki

Beitrag von rosaundblau 14.03.09 - 07:37 Uhr

Irgendwann habe ich aufgehört Deinen Beitrag zu lesen, denn folgendes war mir schnell klar!


Du wusstest, seid Deiner Kindheit, wie Deine Mutter tickt und ziehst trotzdem mit Deinem Freund und Deinen Kindern dort ein. SELBER SCHULD!!! Menschen ändern sich nicht wesentlich!

Beitrag von alpenbaby711 14.03.09 - 20:05 Uhr

Also ganz ehrlich ich bin nicht für schlagen und es war sicherlich auch nicht gut sich auf das Niveau deiner Mutter herab zu lassen, aber Vorwurf mache ich dir keinen. Diese Frau hätte noch was ganz anderes verdient als die Backpfeife von dir.
Tatsache ist aber: DU kennst seit Jahren diese Frau ihre Art und Weise und ziehst mit ihr noch in ein Haus???
Muss ich das verstehen?
ELa