Mein armer Hund!!!

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Beitrag von bienchen1983 18.03.09 - 16:40 Uhr

Hallo,

ich könnt heulen!!! Unser Labrador Rüde (2. Jahre) humpelt seit zwei Wochen sehr stark mit der linken Vorderpfote. Auf dem Röntgenbild ist nicht viel zu sehen, evt eine Gelenkentzündung. Vorgestern hat er dann eine Spritze und Tabletten bekommen. Zusätzlich machen wir jetzt noch jeden Tag eine Magnetfeldtherapie. Aber es hilft alles nichts. Er humpelt nach wie vor. Eben sagte der Tierarzt, dann müssten wir halt nach Gießen zu einem Ortophäden. Das sind von uns aus fast 100 Km!!! Wer soll das noch alles bezahlen??? Ich kann doch keinen Kredit für den Hund aufnehmen. Bin grad echt sehr verzweifelt. Was soll ich denn jetzt machen??? Hatte hier jemand vielleicht schon einmal ähnliche Zustände???

Trauige Grüße
Eva mit Paul #baby 11. Monate und Homer #hund 2. Jahre

Beitrag von aussiegirl600 18.03.09 - 16:47 Uhr

Zum einen tuts mir leid für deinen Hund. Zum anderen - du wusstest doch dass ein Hund teuer ist und dass ein Hund krank werden kann. Das muss man sich vorher überlegen, entweder man hat das Geld immer flüsssig, dass ist es gut. Oder eben nicht, dann darf man entweder keinen Hund haben oder man muss entweder eine Versicherung abschließen oder so eben jeden MOnat Geld zurücklegen.

Leonie hat in ihrem letzten Lebensjahr mehrere 1000€ gekostet - mehrere OPs etc
Rocky hat ständig irgendwas, mal am Magen, dann ne Allergie...

Damit muss man eben rechnen. Und dann fällt eben Urlaub, Kino und neue Klamotten aus.

Ach ja - ich würde durchaus einen Kredit für den Hund aufnehmen. Du hast auch sonst nur wenig Möglichkeiten. Du kannst ihn weiter humpeln lassen oder ihn einschläfern. Dann doch lieber ein Kredit, oder?

Beitrag von bienchen1983 18.03.09 - 16:51 Uhr

Weißt du, eigentlich bin ich immer zu allen nett, aber so eine Antwort wie du gerade gibst, da kann ich nicht mehr nett bleiben. Hast du eine Ahnung von meiner Situation??? Nein hast du nicht!!! Bild dir dann bitte keine!!! Ich würde alles für meinen Hund tuen, aber ich habe auch ein Kind zu ernähren!!!
Wie kann man nur so eine Schei... schreiben?!

Beitrag von aussiegirl600 18.03.09 - 17:05 Uhr

Ich kenne dich nicht. Aber ich weiß welche Verpflichtung man eingeht wenn man sich einen Hund anschafft. Und dass man diesern Verpflichtung auch nachkommen muss wenn man ein Kind ernähren muss.

Und genau aus dem Grund habe ich keinen Hund, weil ich im Moment in genau so einer Situation nicht zu 100% garantieren könnte, dass ich genug Geld hab.

Wie gesagt - tut mir Leid für den Hund, aber man muss ich die finanzielle Frage VOR der Anschaffung durch den Kopf gehen lassen. Klar hörst du das nicht gern, aber so ist es nunmal.

Beitrag von mal-schauen 18.03.09 - 17:05 Uhr

mal ganz ehrlich...
was hast du denn jetzt für eine Antwort erwartet???

ich muss aussiegirl recht geben, mit sowas sollte man doch rechnen. Und wenn dein Kind eine teure Behandlung bräuchte, würdest du doch auch ohne zu zögern, alles versuchen um an Geld zu kommen...
Frag doch mal im Freundeskreis nach oder geh zur Bank.
Deinem Hund geht es nicht gut, du hast die Verantwortung, also tu was!!!

Oder willste weiter Mitleid haschen???

Beitrag von windsbraut69 18.03.09 - 17:18 Uhr

Sie war sehr höflich und nett und hat vollkommen Recht.
Dein Gejaule hilft dem Hund nicht und wenn Du schon mit ner 100 km weiten Fahrt zur genaueren Untersuchung finanziell überfordert bist, was machst Du denn, wenn operiert werden muß (ist bei der Rasse ja soo unwahrscheinlich nicht)?

Gruß,

W

Beitrag von dominiksmami 18.03.09 - 17:26 Uhr

Hallo,

also ich muß aussie auch recht geben, zudem war sie doch höflich und du hast schliesslich nach unseren Meinungen gefragt!

Wenn ich mir einen Hund anschaffe weiß ich VORHER was für Kosten da auf mich zukommen können und lege entsprechendes Geld beiseite!
Wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht geht oder aber durch eine vorhergende Krankheit des Tieres etc. aufgebraucht ist, dann ist die Frage nach einem Kredit gar nicht so abwegig.

Vor allem aber würde ich mich erstmal eingehend bei dem Orthopäden erkundigen was für Kosten da überhaupt auf dich zukommen!! Vielleicht ist es alles halb so wild, muß ja nicht gleich 1000e Euro kosten!

Schei... hat ihr entgegen deiner Meinung niemand geschrieben!!!

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von glu 18.03.09 - 17:38 Uhr

Ich weiß jetzt irgendwie auch nicht wo Dein Problem ist!

Sie war nicht beleidigend und hat Recht!

lg glu

Beitrag von bienchen1983 18.03.09 - 17:58 Uhr

Meine Frage war ziemlich eindeutig! Kennt sich jemand mit so was aus oder hatte schon mal jemand etwas ähnliches mit seinem Hund. Das würde mir helfen!!! Wie ich an einen Kredit kommen kann weiß ich selber!!! Das der Hund arm ist und ihm geholfen werden muss weiß ich auch!!! Aber bei wem??? Welche Therapie könnte helfen??? Mein Tierarzt scheint es nicht zu wissen und ich auch nicht!!! Der Hund war übrigens vor dem Kind da, meine Situation scheint ja wichtiger zu sein, als mir Hilfe punkto Krankheit vom Hund zu geben...

Beitrag von glu 18.03.09 - 18:06 Uhr

Zitat: Wer soll das noch alles bezahlen??? Ich kann doch keinen Kredit für den Hund aufnehmen.

Woher sollen wir denn wissen was Dein Hund hat? Du wirst wohl zur weiteren Diagnostik zum Orthopäden fahren müssen!

Als meiner das letzte mal humpelte hatte er sich die Pfote wohl im Zaun eingeklemmt, er bekam Entzündungshemmer und alles war gut, aber das wird DIR nicht helfen!

Beitrag von bienchen1983 18.03.09 - 18:10 Uhr

Evt schon. Wie lange hat es gedauert bis die Entzündungshemmer geholfen haben??? Der Tierarzt behauptet ich wäre zu ungeduldig. Das würde dauern. Aber ich denke schon, dass nach zwei Tagen doch eine Besserung eintreten müsste???

Beitrag von aussiegirl600 18.03.09 - 18:17 Uhr

In diesem Fall würde ich dem Tierarzt vertrauen - der hat nicht umsonst studiert.

Und wenn du denkst dein TA will dich übers Ohr hauen, dann geh zu einem anderen TA in deiner Nähe und bitte um eine zweite Meinung.

Beitrag von glu 18.03.09 - 18:34 Uhr

Nö, ne Woche hat das locker gedauert, wenn nicht sogar länger!

Beitrag von aussiegirl600 18.03.09 - 18:11 Uhr

1. Sind wir Tierärzte? Nein! Dein Tierarzt hat dir einen Rat gegeben. Du sollst zu einem Fachmann gehen und den ranlassen. Nur er weiß dann welche Therapie möglich ist. Wenn du eine Diagnose und mehrere Therapiemöglichkeiten hast, dann kannst du ja nochmal hier fragen ob jemand was weißt. Vorher kann dir keiner hier helfen, wie denn auch? Per Ferndiagnose?

2. Sind wir Finanzberater? Nein! Wie du mir ja deutlich mitgeteilt hast, weiß ich nichts über dich und deine Situation. Wie sollen wir dir dann sagen wie du die Therapie bezahlen sollst?

Beitrag von rosastrampler 18.03.09 - 21:34 Uhr

"du wusstest doch dass ein Hund teuer ist und dass ein Hund krank werden kann"

Also - ich lese hier sehr viel mit.
Und ich finde deine Antworten zT sehr anmaßend.
Natürlich weiß man, dass alles Geld kosten kann.

Aber wenn meine Zähne gemacht werden müssen und ich muss dafür tief in die Tasche greifen, dann jammere ich darüber auch. Und dabei geht es um mich als einen Menschen.

Ich finde, du bildest dir zu schnell Urteile ohne die Situationen zu kennen.
Manche Menschen bekommen gar keine Kredite. Da kann man schon mal verzweifeln.
Und da helfen solche besserwisserische, überhebliche Antworten überhaupt nichts!!!

Was für einen Hund hast du?

Beitrag von aussiegirl600 18.03.09 - 21:48 Uhr

Wie gesagt - deswegen habe ich keinen Hund, ich kann den finanziellen Teil eben nicht garantieren. Und wer das nicht kann sollte sich eben keinen Hund anschaffen.

Und sorry - wenn sie geschrieben hätte dass sie Angst um ihren Hund hat oder sowas, dann wäre ich sicher lieb und verständnisvoll gewesen - aber ihre prinzipielle Frage war: Wie soll ich es bezahlen. Und das muss man sich vorher überlegen. Und wenn man keinen Kredit kriegt muss man vorher Geld ansparen und wenn man kein Geld ansparen kann, dann kann man eben keinen Hund halten.

Ein Hund ist nunmal Luxus (im Gegensatz zu Zahnersatz oder einer medizinischern Behandlung bei einem Menschen) und damit nur vertretbar für MEnschen mit genug Rücklage - zum WOhl des Tieres.

Beitrag von inka79-80 18.03.09 - 21:59 Uhr

Absolut korrekt!!! #pro#pro#pro

Beitrag von zabeli 19.03.09 - 06:38 Uhr

**aber ihre prinzipielle Frage war: Wie soll ich es bezahlen.**

Die Frage war nicht wie soll ich das alles bezahlen, die Frage war ganz klar: hat jemand von Euch Erfahrungen mit Lahmheit am Vorderbein.... Weiss jemand Rat, hat jemand Tips.

Die Frage: "Wie soll ich das bezahlen, etwa einen Kredit aufnehmen" war eher ein Kommentar nebenbei und mal ein wenig gejammer.... Was jedem zusteht.

Und wenn ich mir ein Tier anschaffe rechne ich natürlich damit dass es mal zum Tierarzt muss oder unvorhergesehene Kosten auf mich zukommen, aber wenn man nach zig Untersuchungen und Behandlungsmethoden kein Ende sieht, dann leert sich auch der dickste Geldbeutel mit der Zeit. Und wenn man keinen Gegenwert bei der Bank vorlegen kann wie Zb. Auto, Möbel, Grundbuch, etc dann bekommt man mal eben KEINEN Kredit... Oder soll die Bank, wenn was schief läuft, den Labbi einkassieren ....
Wieviele von Euch (die sie an den Pranger stellen) würden denn ner Freundin mal eben € 1000 leihen für den Hund, weil der zum Orthopäden muss? Ich, ganz ehrlich, würde das nicht machen.

Um nun die eigentliche Frage zu beantworten:

Unsere Hündin hat auch am Vorderbein gelahmt, die Röntgenbilder waren ohne Befund.
Wir haben das mit Ingwerpulver in den Griff bekommen. Ein Teelöffel mit in Futter und nach ca. 6-8 Wochen ging die Hündin deutlich besser.



Liebe Grüsse und gute Besserung

Beitrag von bienchen1983 19.03.09 - 08:09 Uhr

#danke
Endlich mal eine qualifizierte Antwort. Du hast mich verstanden. Der Tipp mit dem Pulver ist mir gar nicht selber eingefallen. Danke schön!!!

Beitrag von rosastrampler 19.03.09 - 09:55 Uhr

hm, du hast recht, dass man sich bei der Anschaffung klar sein sollte über die evtl. kosten.

ABER:
1) können sich situationen ändern. zb kann jemand finanziell super versorgt sein und kauft sich einen hund. dann kommt es zB zu einer scheidung oder arbeitslosigkeit.
evtl. bekommt man dann nicht mal mehr einen kredit...
ich denke, wenn man die situation nicht kennt, darf man nicht urteilen.

2) auch wenn man das geld hat/ einen kredit aufnimmt, finde ich es ganz normal, dass man trotzdem über die kosten jammert. niemand gibt gern für arztkosten so viel geld aus.

3) die TE macht offensichtlich alles, um dem hund zu helfen. deswegen finde ich eine kritik unangebracht.

Darf ich ehrlich sein?
Mir kommt es manchmal so vor, dass du dir selbst aus vernunftsgründen einen hund verbietest und es anderen verübelst, wenn sie einen haben...
Das ist echt nicht böse gemeint. Deine Antworten sind nur häufig so nach dem motto "ihr habt euch vorher keine gedanken gemacht und seid unverantwortlich".
aber ich denke, das sind die meisten hier im forum wirklich nicht.
#liebdrueck

Beitrag von bienchen1983 19.03.09 - 08:06 Uhr

Danke!!! Fühle mich hier sehr unverstanden!!! Genau so wie du es beschrieben hast, ist es!!! Natürlich tue ich alles für meinen Hund, aber ich darf ja wohl auch mal jammern und mir Sorgen machen wie ich an das Geld komme. #heul

Wir haben einen Labrador Rüden der jetzt zwei Jahre ist. Wir haben ihn mit acht Monaten bekommen und bis heute habe ich so ca 2.000 Euro Tierarztkosten gehabt. Deshalb mein jammern.

Beitrag von tauchmaus01 18.03.09 - 19:22 Uhr

Oh, der Arme...:-(
Aber ich finde es nicht schlimm wenn man mal mit seinem Tier zum Spezialisten muß, das weiß man doch bei der Anschaffung dass sowas mal sein kann.

Ich spare immer Geld an für meine Tiere und wenn ihc dann mal zum Tierarzt muß, tut es meiner Geldbörse nicht so weh.

Hab mal gehört, dass man bei manchen Tierärzten eine Ratenzahlung vereinbaren kann.
Gibt ja nunmal keine Alternative, denn es muß ja geklärt werden woher das kommt.

Alternativ könntest Du aber mal bei einem anderen Tierarzt eine zweite Meinung einholen......bevor du uzm Ortophäden fährst.

Mona (hab zwar "nur" Kaninchen und Meerschweinchen, aber die kosten auch mal schnell eine Menge)

Beitrag von sabrina1977 18.03.09 - 20:03 Uhr

Hallo Eva,
leider kommt es so rüber, als ginge es Dir nur um die Kosten und das Dir die 100 km zuviel sind!
Vielleicht meinst Du es ja nicht so, aber mal ehrlich, wie sollen wir Dir und vorallem Deinem Kleinen helfen und ratgeben?
Wir sind fast 200km gefahren und unser Hund hat uns in 6 Jahren mit Züchterkosten bestimmt schon ein paar Tausender gekostet...OP´s, Zahstein, Lungenentzündung, kaputtes Knie... Futter...Impfung....
Ich würde auf jeden Fall für meinen Hund einen Kredit aufnehmen, oder auf Urlaub ... verzichten!
Geh zum Arzt, lasse nach dem Kleinen Schauen und frag nach Ratenzahlung. Vielleicht Kostet es ja nicht so viel!!
Aber bitte helf dem Kleinen, er ist auf Dich angewiesen!!!!
Bei Deinem Kind würdest Du nicht im Forum um Rat fragen...

Wünsche dem Kleinen gute Besserung...

Alles Gute für Euch

LG Sabrina#sonne

Beitrag von bienchen1983 19.03.09 - 08:17 Uhr

Hallo Sabrina,

natürlich helfe ich meinem Hund!!! Egal wieviel es kostet!!! Aber jammern darf man wohl mal. Homer hat uns in ziemlich kurzer Zeit jetzt schon 3.000 € gekostet. Soviel zu dem Thema. Es ist nur ziemlich unverschämt was hier so manche Leute schreiben, ohne irgendwas zu wissen. Die Frage je nicht wer gibt mir einen Kredit, sondern hatte jemand schon mal ähnliches mit seinem Hund. Aber hier will jeder seinen Tagesfrust ablassen und schreibt nur unverschämtes. Schade!!!

Beitrag von chaizy83 18.03.09 - 20:25 Uhr

Hey mir tut es leid für deinen Zwerg

doch schliess ich mich der meinung von aussiegirl600 an.

Ich habe auch eine Tochter und bald noch ein Baby und trotzdem kann ich im notfall meinen Hund versorgen lassen wie aussiegirl 600 schon schrieb z.b. mit der versicherung, hunde sind teuer und kinder auch das weiss jeder vorher wenn man überlegt sich einen Hund anzuschaffen.

Und leider weißt du auch, dass man hier im Forum seine Meinung sagt auch wenn sie nicht immer toll ist aber damit muss man rechnen, und nein ich kenn dich auch nicht aber trotzdem muss man halt auch andere meinungen hinnehmen
können. :(


Ich wünsch deinem Hundi trotzdem alles erdenklich gute und vorallem ne schnelle genesung.

liebe Grüße