Mein Mann ist absolut gegen Tattoos,ich möchte so gerne eines am Ober-.oder Unterarm mit den Namen meiner Kinder drauf. Ich wünsche es mir so sehr das ich jetzt ein Termin habe und mir eines machen lassen. Bloß ist das immer die Angst,wie wird er Reagieren... Er ist Moslem und im Koran steht"das man sich keine Schmerzen/Wunde...." zufügen soll... Nun ja,ich bin aber Christ und das ist ja mein Körper/meine Entscheidung oder? Er meint ich solle meinen Kinder ein gutes Vorbild sein.....das macht mir dann wieder Angst.....Ansonsten ist er kein streng "Gläubiger"! Was ist Eure Meinung? Mußte 30€ Anzahlen beim Tattoo-Shop,bekomme ich die wieder,falls ich alles Rückgänig mache,wer hat Ahnung??? LG Danke
Ehemann gegen Tattoo.......
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von conny2007 - 30.03.09 - 21:52 Uhr
Beitrag von chica20tr - 30.03.09 - 21:55 Uhr
Die Anzahlung ist futsch, falls du dich gegen das Tattoo entscheidest.
Ich hab mich letzten Mittwoch an Leiste/Bauch/Hüfte die Rippen hoch tätowieren lassen und habe 50 € angezahlt. Termin verschieben ist kein Problem, aber rückgängig machen... Anzahlung weg.
Mir wars egal, was andere davon halten. Mein Körper... Basta! Mein Mann findet es toll, aber selbst wenn er es nicht getan hätte... mir wurscht!
Ich habe mir das Tattoo 3 Jahre durch den Kopf gehen lassen und wollte es immer haben. Und nu dachte ich mir; Jetzt oder nie! Viel Spaß beim Stechen 
Beitrag von conny2007 - 30.03.09 - 22:08 Uhr
Danke für Deine Antwort! Tat es sehr weh? Oberarm innen,findest Du das gut? Oder soll ich was im Nacken machen z.B Sternzeichen...,bin voll hin-und her-gerissen...
Danke Gruß Conny
Beitrag von le_sheep - 30.03.09 - 22:34 Uhr
Hi,
es ist doch dein Körper und ein Tattoo ist doch nichts, wofür du dich schämen musst.
Wieso solltest du damit ein schlechtes Vorbild sein?
Ein Tattoo ist sowas alltägliches wie eine ausgefallene Frisur.
Wenn du eins haben möchtest, tu es!
Ich habe mein Tattoo nie bereut, egal, ob es anderen gefällt. Das geht aber nur, wenn du wirklich dahinter stehst und es von ganzem Herzen willst!
LG
Beitrag von anyca - 30.03.09 - 22:34 Uhr
"Nun ja,ich bin aber Christ"
In der Bibel (zumindest im Alten Testament) sind Tätowierungen auch verboten ...
Beitrag von agostea - 30.03.09 - 22:54 Uhr
Es ist dein Körper. Du solltest die Freiheit haben, zu entscheiden, was damit geschieht. Ausserdem sind Tattoos Kunst (gut gemachte!) und kein Makel.
Das christliche/moslemische Gesummsel dazu würde mich null interessieren.
Und Vorbildfunktion ist doch gegeben - das ist doch nicht abhängig von Bildern auf dem Körper.
Gruss
agostea
Beitrag von hailie - 30.03.09 - 23:13 Uhr
Mein Freund mag zwar keine Tattoos, würde aber nichts dagegen sagen, wenn ich mir eins stechen lassen wollte.
Ich hab mich auch schon piercen lassen, obwohl er es nicht mochte ... mach das was DU möchtest, ist doch dein Körper!
Warum weißt du nicht wie er reagieren wird - sprich doch mit ihm!?
Was hat ein Tattoo mit der Vorbildfunktion zu tun? 
Gruß
Astrid
Beitrag von rosaundblau - 31.03.09 - 07:07 Uhr
Dein Körper = Deine Entscheidung!
Allerdings kann ich die Aussage mit dem guten Beispiel für Eure Kinder verstehen.
Ein Tattoo ist in meinen Augen keine "Normalität" wie eine ausgefallene Frisur. Wenn mir die Frisur nicht mehr zusagt, damit meine ich das Styling nicht die Haare selbst, falls jemand darauf anspielt es handle sich um die Namen der Kinder, kann ich sie wieder verändern.
Warum sollte ich meinem Kind vormachen wie man sich dauerhaft und unwiderruflich (zumindest nicht ganz einfach, dafür kostspielig) den Körper verändert.
Abgesehen davon sind Tattoos in jungen Jahren auf straffer Haut sicher schön anzusehen. Nur wenn mir in der Sauna tätowierte Schrumpelhaut entgegenkommt war das sicher SO nicht gewollt.
Beitrag von nisivogel2604 - 31.03.09 - 08:01 Uhr
Es ist dein Körper und deine Entscheidung. Ich möchte auch irgendwann noch 2-3 Piercings haben, wenn das Geld wieder lockerer sitzt. Mein Mann findet das auch nicht toll, aber es ist eben MEIN Körper. Und er aktzeptiert das.
Eine ehemalige Freundin von mir ist tättowiert und hat einen Moslem geheiratet. Diehaben 3 Stunden ihr Tattoo (chin. Zeichen auf dem Oberarm) abgedeckt, was nicht wirklich funktioniert hat also musste sie über dem Kleid nen Pulli tragen
Seine Familie hätte das sonst als Schmutzig empfunden. So viel zur Toleranz.
LG
Beitrag von nicolechristian78 - 31.03.09 - 08:06 Uhr
Moin...
ich denke das muß jeder selber für sich entscheiden,ob er sich tattoowieren lässt oder nicht...
Allerdings kann ich dich verstehen....mein EX mann wollte das auch net,das ich mich "stechen" lasse.....
als ich mich dann getrennt hatte,hab ich es getan....und ich bereue es nicht hab es mir 10 jahre überlegt...und nun....hab ich 5 stück.....
unter andeem den namen von meinem sohn auf den unterarm....
LG
Nicole
Beitrag von hayartim - 31.03.09 - 08:16 Uhr
Tja,
ich würde nicht wollen, das mein Mann etwas tut (Dinge , die sich nicht rückgängig machen lassen), das ich absolut nicht will - so würde dann meine Entscheidung ausfallen.
Beitrag von carlotka - 31.03.09 - 09:57 Uhr
Bei Dir , korrigier mich ruhig, hat es aber meiner Meinung nach den Beigeschmack, dass Du auch Moslem bist und allein deswegen ihrem Mann zustimmst.
Grüße
Sabrina
Beitrag von hayartim - 31.03.09 - 10:34 Uhr
Bin katholisch.
Aber ich chatte z. B. nicht, weil ich es mir nicht gefallen würde, wenn mein Mann sich in Chatrooms rumtreiben würde.
Ein ehemaliger Freund wollte Kontakt mit mir, hab ich abgelehnt, da ich sicher eifersüchtig wäre, wenn mein Mann Kontakt mit seinen Ex.. wieder aufnehmen würde. In der Stadt treffen und miteinander reden etc. ist kein Thema, aber eben nicht geplant.
So seh ich die Dinge eben.
Verstehst Du, was ich damit sagen will? Kannst Du auch an meinem Motto erkennen.
H.
Beitrag von carlotka - 31.03.09 - 10:43 Uhr
Das verstehe ich.
Was Männer kontaktieren, treffen usw. betrifft bin ich mit Dir einer Meinung. Denn das verletzt einander nur.
Geht es aber um sowas wie ein Tattoo, und wird die Religion nur hochgehalten wenn es denn grade passt, dann finde ich sollte sie für sich entscheiden.
Sicher gefällt ein Tattoo nicht jedem, aber sie möchte sich die Kindernamen tattowieren lassen um die Liebe zu ihnen auch nochmal nach aussenhin zu verdeutlichen.
Auch ist es ein langer Traum von ihr. Man muß im Gleichgewicht bleiben, sich entgegenkommen damit eine Beziehung funktionieren kann. Ständiger Verzicht macht auf Dauer auch nicht glücklich.
Grüße
Sabrina
Beitrag von hayartim - 31.03.09 - 11:25 Uhr
Religion vorschieben, wenn es gerade passt, ist scheinheilig und daneben.
Ja sicher ist es ihr Körper und doch hat sie ein Umfeld, die Entscheidung ist nicht einfach für sie.
Hat man einen nichtdeutschen oder sagen wir mal, einen nicht europäischen Partner sind im Zusammenleben andere Dinge zu beachten oder andere ggf. Kompromisse einzugehen, als mit einem deutschen Partner. (Muslimisch nicht vordergründig gemeint, Asian, Afrika und Südamerika genauso)
Im Gegenzug dazu sind meist die Schwiegereltern nicht permanent präsent 
Ich will damit sagen, das es einfach nicht 100% zu vergleichen ist. Man kennt und liebt ja seinen Partner normalerweise und weiß ihn zu handhaben.
Es gibt übrigens auch traditionell tätowierte muslimische Frauen (könnte sie als Argument anbringen)
Liebe Grüße H.
Beitrag von carlotka - 31.03.09 - 10:02 Uhr
Guten Morgen!
Ich teile auch die Meinung, dass es DEin Körper ist und Du somit die Entscheidung triffst. Ich würde es tun. Ganz besonders, wenn es Dein Herzenswunsch ist.
Was ist mit dem seelischen Schmerz den ein nicht erfüllter Traum auslöst?
Und ein bisschen traurig ist schon, dass er Dir die gute Vorbildfunktion aufgrund eines Tattoos abschreibt.
Wenn er sonst nicht so streng gläubig ist, dann soll er sich jetzt nicht so haben. Religion sollte man nicht nur hervorkramen, wenn es grade passt.
Die Anzahl bekommst Du i.d.R. nicht zurück.
Grüße
Sabrina
P.s.: Sooo weh tut es auch nicht
Beitrag von veralisa - 31.03.09 - 15:38 Uhr
Hi,
naja... grundsätzlich ist es schon dein Körper, ja.
ABER.
Wie würdest du es finden, wenn dein Mann plötzlich mit nem Ring durch die Nase rumlaufen wollen würde.
Wenn es sein Herzenswunsch wäre.
Würdest du es dann gut finden und ihn darin bestärken, auch wenn du ihn dann nicht mehr ansehen magst?
Klingt ein bisschen nach "pah, dem zeige ich es jetzt"... finde ich.
Ich finde es völlig legitim, dass er es blöd findet.
Liebe Grüße
Veralisa
Beitrag von elodia1980 - 31.03.09 - 17:47 Uhr
Dein Körper - deine Entscheidung. Sein Körper - seine Entscheidung. Was gibt es da zu diskutieren? Seit wann steht es anderen Menschen zu, zu verurteilen, was eine Person mit ihrem Körper macht?
Beitrag von morjachka - 31.03.09 - 20:03 Uhr
"Er ist Moslem und im Koran steht"das man sich keine Schmerzen/Wunde...." zufügen soll..."
Tu fuegst dir ja keine Wunde zu, das ist Aufgabe des Taetowierers.
Beschneidung tut ja auch weh und der Koran verbietet sie nicht...
Es ist dein Koerper, meine Eltern waren auch nicht von meinem Nasenpiercing begeistert, aber was da ist, ist da!
