Welche KV am günstigen wenn Ehemann freie Heilfürsorge bezieht?

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Beitrag von fiffikus 21.06.09 - 06:57 Uhr

Guten Morgen,

kurz zu meiner Situation

ich bin derzeit noch im normalen angestellten Verhältnis und auch ganz normal gesetzl. KV. Ab Sept. werde ich meinen Job nur noch auf 400€ - Basis weiter ausüben. Da ich ja dann nicht mehr in der gesetzlichen KV bin, stellt sich nun meine Frage,

welche KV ist die günstigste oder lohnt sich sogar eine Private KV??

Wie habt ihr das so gemacht, wenn eure Ehepartner freie Heilfürsorge beziehen??

Danke schonmal im voraus

fiffi

Beitrag von amory 21.06.09 - 07:37 Uhr

die gesetzlichen sind alle gleich teuer.

bei der privaten kv, die jetzt auch einen billigen basis-tarif anbieten müssen, steigen normalerweise die beiträge im alter an, unabhängig vom einkommen.
das ist ein großer nachteil.

Beitrag von demy 21.06.09 - 11:42 Uhr

Hallo,
wenn dein Partner freie Heilfürsorge bezieht, dann ist er ja entweder Soldat oder Polizist.
Dann musst du dich ja als Ehefrau auch nicht voll privat versichern, sondern nur anteilig, da es Beihilfe des Bundes dazu gibt.

Du bekommst als Ehepartner 70% Beihilfe und musst nur noch die rechtlichen 30% privat versichern.
Es liegt so je nach Versicherungsumfang bei 120,-€ bis 150,-€ im Monat.

Die gesetzliche Krankenversicherung lohnt sich nicht, da die gesetzliche keine Teilversicherung anbietet.
Sie richtet sich nach dem Einkommen des Mannes und dann ist man da mal schnell bei 200-300,-€

Hat dein Mann dir nicht erzählt dass du einen 70%igen Beihilfeanspruch hast?
Mich wundert deine Frage ein bisschen, deshalb die Frage.

Lasst euch am besten beraten, ich war damals bei der Continentalen nach meiner Dienstzeit und sehr zufrieden.
Macht einfach mal einen Versicherungsvergleich, ist aber nicht einfach, da die Leistungen teilweise sehr unterschiedlich sind.

Keine Angst übrigens, als teilprivatversicherte kannst du jederzeit wieder zurück in eine gesetzliche KV.

Gruß
Demy

Beitrag von fiffikus 21.06.09 - 16:53 Uhr

hallo,

danke für deine Antwort. Auf die Sache mit der Beihilfe bin ich gar nicht gekommen.

Also bei der gesetzlichen würde ich ca. 170€ bezahlen müssen. Hatte auch schon mal vor längerer Zeit ein Gespräch
mit einern V- Vertreter.
Aber ich denke es sind dennoch Unterschiede zwischen den einzelnen Vers., denn 50€ mehr oder weniger zu haben ist heutzutage schon ne Menge.

Gruß
fiffi

Beitrag von urmel_hh 21.06.09 - 22:43 Uhr

Hallo,

mein Mann bekommt auch Heilfürsorge (Berufsfeuerwehr) und ich und die Kinder können uns nicht darüber versichern.

Ich muss mich selber versichern. Aber da ich arbeite bin ich ja in der gKV. Die Kinder sind bei mir und nur wenn ich nicht krankenvers. wäre, könnte er sie zu einem geringen Teil über die Heilsfürsorge versichern.

Wenn es bei dir möglich ist würde ich auch über die Heilsfürsorge gehen und den Rest privat.
Oder du versicherst dich weiter als freiwilliges Mitglied bei deiner jetzigen gKV.
Dann mußt du "nur" einen Mindestbeitrag zahlen.
Ich glaube der liegt bei 130 Euro.

LG urmel_hh

Beitrag von funsi13 22.06.09 - 13:22 Uhr

Hallo,

genau das Problem habe ich seit dem Wochenende.

Bis Freitag habe ich bei meiner Krankenkasse den Mindestsatz von 142 Euro bezahlt, nun haben sich aber unsere tollen Politiker :-[ ausgedacht das der Kinderfreibetrag für die Krankenkasse gestrichen wird und ich habe die neuen Beiträge am Wochenende bekommen. Ich muss für mich und unsere Tochter Rückwirkend ab April !!!!!230 Euro!!!!!!! pro Monat bezahlen.

Seit dem Brief bin ich hier am rum rechnen und vergleichen wie wir das einsparen können bzw ob sich das mit der freien Heilfürsorge eher lohnen würde aber ich hatte eben mit einer Versicherung tel und die meinten das diese 20 und 30 Prozent für Nora und mich auch so um 230 Euro liegen würden.

Wie gesagt ich bin immer noch dran.

Ich bin gespannt was du noch so findest und würde mich freuen wenn du mich auf dem laufenden halten würdest, gerne auch per PN.

So, ich suche mal weiter
Viele Grüße aus Berlin

Beitrag von pete1323 23.06.09 - 09:43 Uhr

Hallo fiffi,

für mich gibt es hier nur eine Antwort:

Eine sehr gute Absicherung in der PKV kostet für Eich beide ca. 200,- €.

Der Beitrag in der GKV dürfte ähnlich sein; selbst wenn es dort etwas günstiger ist, bietet die PKV ein anderes Leistungsspektrum.

Wenn Du wieder in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit wechselst, kommst Du wieder in die PKV. Für die Kleine kannst Du dann entscheiden.

Du hast übrigens auch jetzt - sollte Dein Jahreseinkommen kleiner als (glaub ich) 17.000,- € sein - einen Beihilfeanspruch für Dich und die Kleine für das Zwei-Bett-Zimmer und den Privatarzt im stationären Bereich.


gruß pete