Kann man selbstüberwiesenes Geld wieder zurückbuchen lassen?

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Beitrag von aimee29 29.06.09 - 11:53 Uhr

Hallo,

ich hab das Problem, dass ich jemand Geld überwiesen habe, weil ich demjenigen eigentlich was abkaufen wollte. Leider ist das jetzt schon 4 Wochen her, keine Lieferung und keine Antwort und mein Geld ist futsch.

Kann ich bei der Bank anrufen und die können das wieder zurück holen???

Freue mich auf Antworten

Gruß Jessy

Beitrag von evebaby 29.06.09 - 11:55 Uhr

wann hast du es den überwiesen? ist es schon eine weile her und ist auf dem anderen konto verbucht sieht es schlecht aus...


ruf doch einfach bei deiner bank an und red mit denen, das bringt mehr als hier zu spekulieren...

lg eve

Beitrag von cocomaus1982 29.06.09 - 11:58 Uhr

Glaube ganz Stark das es sehr schlecht aussieht für Dich.

Sonst könnte man ja jede Überweisung zurück holen.

Hatten das Problem mal das wir in nem Onlineshop was gekauft haben per Vorkasse - aus fehlern lernt man - und haben die Ware nie erhalten, im nachhinein stellte sich raus das es Betrug war. Anzeige bei der Polizei. Auch mit dem Nachweis und das es Betrug ist - Auszug von Verbraucherzentrale konnte man das Geld NICHT zurück holen :-[

:) lg

Beitrag von isa-1977 29.06.09 - 12:01 Uhr

Nein, kannst Du definitiv nicht zurückbuchen. Habe selbst jahrelang bei einer Bank gearbeitet und daher bin ich mir zu 100% sicher.

Beitrag von mabo02 29.06.09 - 12:14 Uhr

Also bei der Sparkasse geht das, soweit ich weiss, bis 6 Wochen nach der Überweisung.
Frag doch einfach mal bei deiner Bank an.

Beitrag von le_sheep 29.06.09 - 12:23 Uhr

Auch bei der Sparkasse ist das nicht möglich!

Beitrag von touch-of-light 29.06.09 - 12:41 Uhr

"Also bei der Sparkasse geht das, soweit ich weiss, bis 6 Wochen nach der Überweisung."

Falsch!
Du meinst Lastschriften, das ist was völlig anderes.
Einmal überwiesenes Geld kann man nicht, so es denn bereits vom eigenen Konto weg ist, zurück holen.

Beitrag von windsbraut69 29.06.09 - 12:43 Uhr

Nein, das gilt für Lastschriften, nicht für Überweisungen.

LG

Beitrag von parker21 29.06.09 - 12:46 Uhr

Nein auch bei denn nen nicht das geht nur bei Lastschriftverfahren!

Beitrag von marion2 29.06.09 - 12:45 Uhr

Hallo,

das geht. Allerdings machen die Angestellten der Banken das nicht gerne, da es mit Arbeit verbunden ist.

Dass das nur bei Lastschriften geht, ist ein Irrtum.

Kostet aber Gebühren!

Viele Grüße
Marion

Beitrag von le_sheep 29.06.09 - 13:04 Uhr

Hi,

nur interessehalber:
bei welcher Bank arbeitest du?

Wie erklärt ihr den Kontoinhabern, dass das eingegangene und gutgeschriebene Geld wieder abgebucht wird?

Über welche Konten läuft das?
Wie erklärt ihr das der Revision?

Ich habe in meiner ganzen (zugegeben bisher kurzen) Laufbahn noch nie gehört oder gesehen, dass eine Überweisung zurückgeholt wurde!

Also bei uns ist das definitv nicht möglich, egal ob mit Gebühren oder ohne, egal ob mit Lust oder ohne!!

Stehe bissel auf dem Schlauch, wie das bei euch laufen soll...! #schwitz

LG
Sheep

Beitrag von bezzi 29.06.09 - 13:19 Uhr

Ich mache das jeden Tag. Wenn der Empfänger einverstanden ist, geht das.

Beitrag von le_sheep 29.06.09 - 13:26 Uhr

Ja klar, wenn der Empfänger einverstanden ist.

ich dachte, hier geht es darum, dass dieser als Betrüger das geld nicht wieder her gibt... #kratz

Beitrag von bezzi 29.06.09 - 13:42 Uhr

Es ging darum um es möglich ist, eine Überweisung zurückzuholen. Die Antwort ist ganz klar ja, es ist möglich !

Die Vorraussetzungen, dass der Rückruf auch erfolgreich ist, habe ich ja schon geschrieben.

Beitrag von marion2 29.06.09 - 13:25 Uhr

Hallo,

ich arbeite bei gar keiner Bank.

Meine Mutter hat schon mal Geld zurück buchen lassen, welches sie vorher überwiesen hatte. Das war definitiv keine Lastschrift. Allerdings war der Vorgang recht teuer - unterm Strich dann aber doch billiger, als das Geld in den Wind zu schießen.

Es geht also.

Gruß Marion

Beitrag von schneeglitzern 29.06.09 - 19:53 Uhr

Deine Aussagen sind definitiv falsch.

Es kann sein, dass der Kundenberater sich mit der anderen Bank und dies sich mit dem Kunden in Verbindung gesetzt hat und um Rücküberweisung der Summe gebeten hat.
Das ist aber etwas anderes als eine Überweisung zurückzurufen.

Gruß
Schneeglitzern

Beitrag von touch-of-light 29.06.09 - 13:14 Uhr

Wäre ja noch schöner, wenn jeder Fremde auf meinem Konto machen könne, was er wolle.
Marion sorry, aber du irrst.
Die TE hat vor 4 Wochen überwiesen, da kann sie nichts mehr machen.

Habe jetzt extra für dich mal gegooglet:

http://www.piloh.de/zurueckholen-ueberweisung.html

https://www.sparda-bw.de/fragen-und-antworten.php/faq/showdetail/MainTopic/1/SubTopic/8/Detail/85

Wenn man will, findet man 100 Seiten zum Thema (auch Diskussionen in diversen Foren).

Beitrag von bezzi 29.06.09 - 13:18 Uhr

Richtig, das geht wirklich !

Allerdings nur, wenn der Empfänger das Geld noch nicht auf dem Konto gutgeschrieben bekommen hat.

Wenn das Geld schon auf dem Empfängerkonto eingegangen ist geht das nur noch, wenn der Empfänger der Rückgabe ausdrücklich ZUSTIMMT. Die Bank des Begünstigten wird also den Kunden anschreiben und sich eine schriftliche Belastungsermächtigung geben lassen. Bekommt sie diese nicht, bleibt das Geld wo es ist.

Anders als beim Lastschriftverfahren kann man die einmal auf dem Empfängerkonto gutgeschriebene Überweisung also ohne Einverständnis des Empfängers NICHT MEHR ZURÜCKHOLEN.

Und das hat nichts mit der Unlust der Bankangestellten zu tun.