Lügen (stehlen?) - wie damit umgehen?

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Beitrag von ann66 21.07.09 - 17:47 Uhr

Hallo,
ich habe ein Problem und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Mein Sohn wird im September 7 und kommt dann in die 2. Klasse. Gestern nachmittag hat er mir erzählt, dass er in der Schule am Briefkasten 50 Cent gefunden hat und dass er sich davon eine Laugenstange gekauft hat. Da hab ich mir nichts weiter dabei gedacht.
Heute kam er und erzählt mir, dass er sich wieder was gekauft hat. Auf meine Nachfrage, von welchem Geld, meinte er, er hat 4 50 Centstücke gefunden. Da hats bei mir geklingelt.
Er hat zugegeben, dass er mich gestern angelogen hat und er gestern nichts am Briefkasten gefunden hat. Er meint, dass er das Geld zusammen gefunden hat und zwar vorgestern. Das glaube ich ihm nicht und denke, dass er es von einem anderen Kind aus dem Schulranzen genommen - also geklaut - hat.
Jetzt ist das Problem: Er sagt mit nicht die Wahrheit und behauptet, er hat das Geld gefunden und weiß nicht mehr wo.
Nun ist die Frage, wie ich damit umgehen soll. Bisher hatte ich immer die Wahrheit rausgekriegt aber nun scheine ich an einem Punkt angekommen zu sein, wo es nicht mehr funktioniert.
Was soll ich machen? Hat jemand einen guten Tipp?

Grüße
Ann66

Beitrag von brotli 21.07.09 - 19:44 Uhr

hi
ich würde ihm eine geldbörse geben und darin ein wenig eigenes geld.
gleichzeitig würde ich ihm nun erklären, das er niemals, absolut niemals anderen kindern geld wegnehmen dürfte und auch niemals geld das andere kinder verlieren einfach behalten darf.

er soll dir das ganz fest versprechen, das er nie...wieder...geld wegnimmt.
frag ihn was ihm fehlt, ob er sich gern was kaufen möchte. sag ihm, das alle ihm nicht mehr vertrauen, wenn sie merken das er sie ansch...und klaut und er ganz schlimm dasteht dann.
ich kam immer recht weit mit anbieten und gleichzeitig deutlich ernsthaftem erklären der fehler die gemacht worden sind und nicht wiederholt werden dürfen.

l.g.

Beitrag von ann66 21.07.09 - 19:55 Uhr

Hallo,
ich hatte ihm schon vor einiger Zeit gesagt, dass er dann Taschengeld bekommt wenn er mit Cent rechnen kann. Sie rechnen jetzt in der 1. Klasse erst mit Euro. Aber bevor er nicht sicher rechnen kann, möchte ich ihm kein Geld geben. Das will ich jetzt auch nicht ändern... :-(

Ann66

Beitrag von 3erclan 21.07.09 - 20:01 Uhr

Hallo warum denn das????

Mein kleiner ist 3 jahre alt und kann nicht mit Cent rechnen bekommt aber wöchentlich Taschengeld.

Sie lernen es durch die Praxis viel Schneller.

Anscheinend kann er es doch rechnen wenn er genau weiß wieviel er braucht um sich ein Breze zu kaufen.

Mach doch kleine Beträge aber so kann er sich doch nichts selber kaufen von seinem Geld und trotzdem möchte er.

Meine große bekommt in der Woche 1,50Euro sie ist 7 Jahre alt und geht iin die 1. Klasse.Sie haben jetzt erst das Thema Geld in de rSchule.

von Wieso,Weshalb,WArum gibt es ein tolles Buch über das Geld.

lg

Beitrag von ann66 21.07.09 - 20:20 Uhr

Mit 3 Jahren Taschengeld bekommen? Sorry, aber das finde ich unsinnig. Mit 3 Jahren weiß er weder was es wirklich ist noch kapiert er, woher es kommt.

Mein Sohn kann nicht wirklich mit Centbeträgen rechnen, wenn sie größer als 30 sind. Soweit sind sie noch nicht. Er hat das Geld hingegeben und gewartet ob er was wiederkriegt.

Ich bin der Meinung, dass Kinder erst dann Taschengeld bekommen sollten, wenn sie es auch (be-)rechnen können. Geld muss verdient werden und fällt nicht automatisch vom Himmel oder aus Mamas Portomanaise. Wenn Kinder von grundauf immer "Geld zur Verfügung haben", lernen sie es nicht besser als wenn sie erst welches bekommen, wenn sie wissen was es ist und damit rechnen können. Das ist halt meine Meinung.

Beitrag von 3erclan 21.07.09 - 20:23 Uhr

Hallo

sie wissen woher das Geld kommt.Sie haben ihre Aufgaben im Haushalt.

Von dem Geld kann er sich auch mal ein Üei oder was anderes kaufen.

Wir haben es eingeführt nachdem er immer scih auch was kaufen wollte nachdem seine große Schwester auch eingekauft hat.

lg

Beitrag von kawatina 21.07.09 - 23:29 Uhr

Hallo,

als Mutter eines 17 Jährigen und eier 14 Jährigen kann ich sagen das du vollkommen auf dem Holzweg bist.
Meine Haben früh Geld bekommen und auch nicht unbedingt
gleich in Mark unf Pfennig ( das gabs zu der Zeit) rechnen können - und wenn schon!

Meine Kids haben mit Eintritt in die Schule Taschengeld bekommen.
Du siehst doch wohin es führt, das andere Kinder offenbar Taschengeld bekommen und dein Sohn sich erst beweisen muß, um sich sein Taschengeld zu verdienen.

Natürlich fällt das Geld nicht vom Himmel, aber man kann auch alles übertreiben

Kaufst du deinem Sohn auch erst ein Buch, wenn er perfekt lesen kann? #kratz

LG
Tina

Beitrag von ann66 22.07.09 - 16:25 Uhr

Ein Buch kaufen und Taschengeld bekommen hat ja wohl überhaupt nichts miteinander zu tun. Klar kaufe ich ihm Bücher und die schauen wir uns an oder ich lese ihm vor bzw. jetzt liest er selber. Ich kaufe ihm ja auch mal Süßigkeiten, Zeitschriften etc. Aber das mache halt ich und nicht er.
Das hat nichts damit zu tun, ob ein Kind Taschengeld bekommen sollte oder nicht.

Und nur einem Kind Geld geben damit es von anderen nichts nimmt ist völliger Unfug und hat rein gar nichts mit Erziehung zu tun. Ich kaufe ihm doch auch nicht mit 18 ein Auto damit er eins hat und sich nicht eins klaut, weil er gern eins haben will. Genauso kaufe ich ihm jetzt auch kein Handy, obwohl in seiner Klasse schon ein paar Kinder ein Handy haben und er ihnen das natürlich nicht klauen soll.
Es ist die Frage ob etwas für ein Kind sinnvoll ist oder nicht. Und Taschengeld in der 1. Klasse oder ein Handy in der 1. Klasse finde ich nun mal nicht sinnvoll.

Beitrag von asimbonanga 22.07.09 - 15:09 Uhr

Hallo,
mein damals 4 jähriger Sohn hat durch seine Geldzählerei viel früher rechnen gelernt als seine Schwestern.Noch heute ist Mathe sein bestes Fach.Meine Kinder haben lange vor der Einschulung das Sparen angefangen.
Probier es doch mal.
L.G.

Beitrag von 3erclan 22.07.09 - 20:20 Uhr

Danke

ich bin nicht die einzige wo einem Kiga Kind Taschengeld gegeben hat.

lg

Beitrag von arkti 22.07.09 - 10:50 Uhr

Ja dann musst du dich nicht wundern, ist bestimmt ganz toll für ein Schulkind wenn alle Taschengeld haben nur er nicht.

Beitrag von ann66 22.07.09 - 16:20 Uhr

Die meisten aus seiner Klasse haben eben kein Taschengeld. Ein paar wenige bekommen Geld von Mama/Papa mit um sich was zum Frühstück beim Bäcker zu kaufen. Das gibts halt bei mir nicht, denn er bekommt (gesundes) Frühstück von zu Hause mit.
Ist vielleicht ein Unterschied ob man in einer Großstadt ist oder in einer verschlaffenen Kleinstadt wie bei uns. Da gibts nicht so viele Möglichkeiten, wofür Kinder in der 1. Klasse Geld "brauchen" könnten.
Und ich finde es halt nicht sinnvoll einem Kind Geld zu geben wenn es noch gar nicht damit rechnen kann.

Beitrag von brotli 22.07.09 - 16:55 Uhr

der mensch lernt durchs leben und nicht nur durch theorie. wenn er damit rechnen kann........#augen

was meinst du wie schnell er das kann, wnen er es in händen hält, denn grundlos nimmt er es anderen ja nicht weg.
ich denke du wirst keine lösung finden, da du dich stur stellst und dann ist das leben eben so, das du für dieses problem keine lösung finden wirst.
vielleicht versteckt er das geklaute nächstes mal besser, dann kriegst du gar nichts mehr mit.
ist das besser, als ihm ein wenig taschengeld zu geben?
l.g.

Beitrag von ann66 23.07.09 - 00:04 Uhr

Es geht nicht darum, ob ich ihm Taschengeld gebe oder nicht. Er soll nicht klauen (egal was), das ist der Punkt.
Ich hab nochmal einen Beitrag geschrieben: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=6&pid=13785262.

Beitrag von 280869 22.07.09 - 08:24 Uhr

Dein Sohn kann doch schon mit Geld umgehen, mal abgesehen das es nicht seins ist, aber er "findet"2,50 Euro und kauft sich einen Tag einen Laugenbrezel, den anderen Tag etwas anderes, also jeden Tag ein Teil.

Meine Kinder haben ihr Geld was sie bekommen haben sofort ausgegeben, da blieb nichts übrig:-D, Dein Sohn teilt es sich ein.

Obwohl ich es sehr schlimm finder wenn er stiehlt, und der Meineung bin sowas sollte man nicht belohnen. Trotzdem würde ich ihm Taschengeld geben, schon damit er andere Kinder nicht bestiehlt.

Meine Kinder haben auch sehr zeitig Geld in die Hand bekommen und wenn sie nur ein Brötchen oder Loli damit selbst bezahlt haben.
Mit ca 4 Jahren gab es Taschengeld um sich eine Zeitschrift zu ersparen(meißt haben sie es nie zur Zeitschrift geschaft, das Geld wurde vorher rausgeschmissen).
Zum Schulanfang gab es dann richtiges Taschengeld, das wurde auch erst richtig sinnlos verkloppt und jetzt sind sie 17,12,9 Jahre alle drei Sparfüchse.

VG280869


Beitrag von ann66 23.07.09 - 00:01 Uhr

Hi,
ich glaube, ihr habt mein Problem nicht verstanden. Es geht hier nicht um die Frage ob ein Kindergartenkind oder ein 1.Klässler Taschengeld bekommen sollte oder nicht.
Es geht darum:
1. Mein Kind soll nicht klauen.
2. Mein Kind soll mich nicht anlügen.

Nur weil er etwas bestimmtes nicht hat, es aber gerne haben möchte, darf er es doch nicht einfach einem anderen Kind wegnehmen. DAS will ich ihm rüberbringen.
Heute ist es Geld was er haben will, nächstes Jahr ein Handy, übernächstes Jahr Markenklamotten, in 3 Jahren Computerspiele und mit 18 klaut er dann ein Auto, weil er selber keins hat.
Es geht um eine Grundsatzfrage, was ein Kind darf und was nicht und wie ich es ihm am Besten beibringen kann (wenn normales Reden scheinbar nicht den gewünschten Erfolg bringt).

Klar kann ich ihm jetzt Geld geben, damit er selber welches hat. Das löst aber nicht das Grundproblem. Und wenn ich es jetzt tun würde, was wäre, wenn ihm das nicht ausreicht und er dann von anderen Kindern Geld nimmt, damit er mehr hat und sich davon dann was kaufen kann?
Ob sie nun 2 Jahre früher oder später Taschengeld kriegen spielt in diesem Fall keine Rolle.
ER DARF NICHT KLAUEN (egal was). UND ER SOLL MICH NICHT ANLÜGEN. Darum geht es mir und nicht darum, ob ich ihm jetzt Taschengeld geben soll oder nicht.

Ann66

Beitrag von kawatina 23.07.09 - 00:23 Uhr

Hallo,

entweder kannst oder willst du nicht verstehen, was dir hier Leute rüber bringen wollen.

Ich sag es mal mit ganz einfachen Worten: Das Problem ist hausgemacht!
Vertraut sich das Kind dir nicht an und lügt, würde ich mir mal Gedanken machen woran das liegt.

Zu dem Blödsinn im zweiten Absatz schreibe ich erst gar nichts.