Schlafverhalten bei Zweijähriger

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von babysun1978 - 09.11.09 - 09:24 Uhr

Hallo!

Meine Tochter (27 Monate jung) schläft seit der Zeitumstellung (für den ungefähren Zeitpunkt) Nachts sehr wenig.

Sie geht gegen 19 Uhr ins Bett (schläft dann gegen 19.30/20 Uhr ein) und steht ca 4:30 - 5 Uhr wieder auf (davor hat sie bis 6:30/7 Uhr geschlafen). Sie scheint ausgeschlafen zu sein, aber nach zwei Stunden ist sie müde und nörgelig.

Sie geht schon müde in den Kiga. Mittags schläft sie durchschnittlich 1,5 Stunden.

Kann das denn sein, dass sie plötzlich so viel weniger Schlaf braucht?

LG und Danke für die Auskunft
Susan

Beitrag von EXPERTE - 09.11.09 - 10:31 Uhr

Guten Moprgen Susan,

ich glaube nicht, dass Ihre Tochter plötzlich so viel weniger Schlaf braucht, zumal sie ja müde wirkt. Vielleicht liegt es eher am Rhythmus und daran dass irgendwas ihr den nächtlichen Schlaf erschwert.

Hängt es womöglich wirklich direkt mit der Zeitumstellung zusammen? Dann da war die Nacht 1 h länger, also wäre das eine Erklärung für 1 h früher aufwachen morgens.

Sie könnten also probieren, ob sie wenigstens ein bisschen länger schläft, wenn sie abends 1 h später ins Bett geht.
Das löst natürlich nicht das Problem der geringen schlafmenge insgesamt. Aber vielleicht kommt sie so wieder in ihren Rhythmus rein?
ein Versuch wäre es wert.

Ansonsten könnten Sie schauen, ob sie morgens nicht doch noch im Bett bleiben kann und vielleicht sogar weiterschlafen. Wenn Sie klar mit Ihrer Bpotschaft bleiben, die Nacht ist noch nicht zu Ende, vielleicht klappt es nach einiger Zeit?

Außerdem wäre zu überlegen, einen 2 Tagschlaf wieder einzuführen oder den Mittagsschlaf zu verlängern.
Z.B. gleich nach dem KiGa schlafen, dann am Nachmittag noch einmal, ein bisschen später ins Bett und morgens mind. bis 5:30 / 6 h liegen bleiben?

Ich glaube, Sie müssen ein isschen probieren. Aber wichtig: Mit System und für mind. 2 Wochen jeweils konsequent an einer Sache, sonst können Sie nicht erkennen, was jetzt warum anders ist. Und für Rhythmusändeurngen braucht es einfach Zeit.

Der andererPunkt ist: Vielleicht ist es einfach eine unruhige Entwicklungsphase (hat sie gerade einen schritt getan, oder ist sie kurz davor?). da ist der Schlaf dann oft auch schlecht. In diesem Fall wird's von allein besser.
Oder es gibt etwas Ängstigendes, was durcheinander und unruhig macht und am ruhigen schlaf hindert. Dann würde es gelten, das zu verändern, aus der Welt zu schaffen.

Ich hoffe, Sie finden einen Weg, viel geduld und Erfolg beim ausprobieren,
Frauke Ostmann

Beitrag von babysun1978 - 09.11.09 - 11:36 Uhr

Hallo Frau Ostmann!

Danke für die ausführliche Antwort. Das zweite Tagesschläfchen wird Fabienne nicht halten. Dazu gibt es zu viel zu entdecken. Mittagschlaf macht sie direkt nach der Kita.

Sie macht in der letzten Zeit wirklich viele Entwicklungsschritte. Sie erweitert ihren Wortschatz täglich und möchte nun langsam trocken werden. Das kann schon damit zusammen hängen.

Wir haben auch schon versucht sie eine Stunde länger wach zu lassen, aber ohne Erfolg. Das morgens trotzdem im Bett bleiben endet in einem riesigen Gebrüll. Da mein Mann und auch einige meiner Nachbarn im Schichtsystem arbeiten, geht das momentan nicht so wirklich. Sobals jemand in der Wohnung aktiv ist möchte sie auch aufstehen. Sie ist eben ein unruhiger Geist.

Aber ich werde versuchen sie dann mal mit zu mir ins Bett zu nehmen und beruhigend auf sie ein zu wirken. Vielleicht klappt das ja.

Danke nochmals für Ihre Antwort!
LG Susan