Hallo!
Ich habe folgendes Problem. Meine Tochter schläft generell nur bei mir ein. Mein mann kann sie gar nicht in Bett bringen. Sie ist jetzt neun Monate alt und sie kann nicht alleine in ihrem Bett einschlafen. Sie ist sehr aktiv und es fällt ihr sehr schwer abends runterzukommen. Sie will immer weiter rumlaufen oder krabbeln. Es ist immer mit Geschrei verbunden sie zu berunigen und zum Schlafen zu bringen. Ich nehme sie dann immer auf den Schoß und hopse mit dem Bein, bis sie schläft. Wie kann ich sie dazu bringen alleine ruhig zu werden und in ihrem Bett einzuschlafen. Allerdings ohne sie Schreien zu lassen. Das hab ich schon versucht und danach war sie so aufgeregt, dass sie 2 Stunden lang hell wach war und sich nur schwer beruhigen ließ.
Danke im Vorraus!
LG Yvonne
Meine kleine schläft schlecht ein!
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Beitrag von temari1 - 09.11.09 - 11:47 Uhr
Beitrag von temari1 - 09.11.09 - 11:52 Uhr
Hab noch was vergessen!
Es wäre auch schön, wenn sie endlich durchschlafen würde. Sie wird jede Nacht mindestens 3 mal wach und will gestillt werden um wieder einzuschlafen. Ich denke, so langsam könnte ich ganz aufhören sie nachts zu stillen.
LG Yvonne
Beitrag von EXPERTE - 10.11.09 - 11:58 Uhr
Hallo Yvonne,
ich befürchte, das wird Ihre Tochter noch nicht schaffen, ganz allein in ihrem Bett einzuschlafne. Aber Sie können Schritte in diese Richtung gehen. Ein Schritt wäre z.B., dass sie im Bett liegend einschläft mit ihrer Begleitung. das könnte das große Bett oder ihr eigenes Bett sein, je nachdem, was Ihnen lieber ist, was praktischer ist.
Das wäre doch schon eine Erleichterung im Vergleich zur jetzigen Situation.
Sie sagen, Ihrer Tochter fällt es schwer runtr zu kommen. Versuchen Sie ihr das zu erleichtern, indem Sie darauf achten, Ihr nicht zu viel Reize anzubieten (letztlich ist auch das Hopsen ein Reiz, der v.a. ablenkt aber nicht wirklcih beruhigt). Vielen Babys gelingt es besser einzuschlafen, wenn sie noch nicht übermüdet sind, denn dann sind sie überreizt, aufgekratzt. Also versuchen Sie doch mal, Ihre Tochter bei den ersten Müdigkeitszeichen zum Schlafen zu bringen.
Dann legen Sie sie hin, halten und streicheln sie, reden beruhigend, bleiben dabei, auch wenn sie protestiert. Nach ca. 1/2 h können Sie eine Pause machen und es später nochmal auf die gleiche Art versuchen. Ohne Geschrei wird das vermutlich nicht abgehen. Aber sagen Sie sich und ihr: Ich bin da für sie, sie hat alles, was sie braucht, noch mehr Unruhe würde nicht beruhigen, sie kann das lernen mit meiner Hilfe.
Wenn Sie das erst mal nur tags probieren und abends und nachts alles so lassen, wie es ist, ist es vielleicht auch aushaltbar für Sie.
Dass es beim Papa nicht klappt, ist natürlich schade, wäre schon eine Erleichterung für Sie. Wenn Ihr Mann es wirklich möchte, können Sie auch das mit Ihrer Tochter zusammen schaffen. Denn der Papa ist ja nicht irgendwer! Sie wird sicher empört sein, weil sie es so nciht kennt und anders gewohnt ist, aber sie wird merken, dass der Papa auch gut ist in dieser Situation. Mit dem ersten erfolg wird es ihr leichter fallen. Das kostet Mut und Durchhaltevermögen für Sie beide. Sie müssen ihn lassen, auch wenn Ihre Tochter schreit, er muss es sich zutrauen und dabei bleiben. Wären Sie nicht da, würde er es auch machen (müssen) und sicher hinkriegen.
Aber das ist noch ein 2. Thema, ich würde erst mal eins von beiden angehen. Wenn Sie das nicht möchten, könnten Sie noch versuchen es wie bisher zu machen, aber möglichst wenig zu hopsen. Also ohne große Änderung Reize reduzieren. Das ist auch die richtige Richtung, halt ein kleiner Schritt.
Wenn Sie aber einen Versuch starten möchten, rechnen Sie so eine "Versuchswoche", innerhalb dieser Zeit müsste Ihre Tochter auf den Weg gebracht sein, dass Sie merken, es wird besser. Sonst brechen Sie lieber ab.
Viel Erfolg und alles Gute
Frauke Ostmann
