Zu großes Schlafbedürfnis mit 8 Monaten?

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Beitrag von emilia5 - 09.11.09 - 11:52 Uhr

Hallo,
meine Tochter wird morgen 8 Monate alt. Sie hatte einen schwierigen Start ins Leben mit Kaiserschnitt 3 Wochen vor Termin, Unterzuckerung und Intensivstation wegen unerkannter Gestationadiabetes, KISS-Syndrom und Koliken, Stillen ging leider gar nicht. Sie war lange sehr in sich gekehrt und schlief schon früh durch (12-14 Stunden) und tagsüber immer viel. Inzwischen ist sie recht ausgeglichen und fröhlich, kann sich drehen und robben, hat allerdings etwas Übergewicht.

Sie verlangt nach wie vor unverändert alle 2 Stunden ihren Schlaf. Es ist unmöglich, sie dann abzulenken oder wach zu halten. Sie schreit und zetert und ist total müde. Sie braucht dann meistens nochmal 15 Minuten bis sie einschläft und schläft 30 bis 45 Minuten, das wie gesagt, alle 2 Stunden. Ihr Nachtschlaf geht von 18:30 bis 7:00 Uhr. Auch das abendliche Zubettgehen fordert sie lauthals ein. Ist das nicht zuviel? Müssten ihre Wachphasen tagsüber nicht länger sein? Sollten wir das irgendwie beeinflussen oder sie immer hinlegen, wenn sie müde ist?

Vielen Dank!
Astrid mit Emilia (10.03.2009)

Beitrag von emilia5 - 09.11.09 - 12:58 Uhr

Es ändert sich auch nichts daran, wenn sie mal länger schläft, z.B. Mittags 1,5 oder 2 Stunden, was ca. 2 mal pro Woche passiert. Und eine Phase ist es auch nicht, ich empfinde es eher als einen Stillstand in der Entwicklung ihrer Wachphasen (von anfangs lange Zeit nur 30 Minuten zu nun seit Monaten 2 Stunden).

Danke nochmal!

Beitrag von heikeundleon - 10.11.09 - 11:17 Uhr

Ich bin zwar kein Experte, traue mich aber mal, Dir zu antworten, denn bei uns war es genauso. Was wir gemeinsam haben, auch mein Sohn hatte KISS (wurde behandelt), auch starke Koliken und eben dieses große Schlafbedürfnis.

Bei uns hat auch nur konsequent schlafenlegen geholfen, dazu ein strenger Tagesablauf, der sich nicht änderte. Unsere Schlafzeiten waren in etwas so: 19.30 Uhr bis 7.30 Uhr, 10 Uhr bis 11 Uhr, 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr, 17 Uhr bis 18 Uhr. Als mein Sohn ungefähr ein Jahr alt war, fiel der Vormittagsschlaf weg.

Heute ist er 5, bald 6, und braucht immer noch sehr viel Schlaf #gaehn. Natürlich ist die Sache mit der Zeit etwas entspannter geworden, aber große Ausnahmen in Sachen Schlafen sind immer noch nicht drin. Auch den streng geregelten Tagesablauf musste ich beibehalten, unterbrochen von gelegentlichen Ausnahmen allerdings mittlerweile. Im nächsten Jahr soll er zur Schule kommen, bin mal gespannt.

Gruß

Heike

Beitrag von emilia5 - 10.11.09 - 11:54 Uhr

Hallo Heike!
Vielen Dank für Deine Antwort, das hört sich wirklich sehr ähnlich an. Vielleicht liegt es tatsächlich alles an diesem blöden KISS? Bin mal gespannt, was Frau Ostmann dazu sagt. Wünsche Euch auf jeden Fall alles Gute für den Schulanfang. Ich hoffe, er packt das gut!
Liebe Grüße von Astrid

Beitrag von heikeundleon - 10.11.09 - 13:00 Uhr

Danke, wünsche euch auch alles Gute.

Heike

Beitrag von EXPERTE - 10.11.09 - 14:19 Uhr

Hallo Astrid,

als erstes Mal: Entwarnung. Ich finde es ein gutes zeichen, wenn sich ein baby den schlaf holt, ihn einfordert. Das Schlafbedürfnis ist nun einmal sehr untersciedlich, wie bei uns Erwachsenen auch. Mir selbst reichen z.B. 8 h kaum, andere sind mit 6 h zufrieden.

Die anfänglichen Probleme können sicher eine Erklärung für das große Schlafbedürfnis sein. Ich kenne aber auch einige reif geborene, ganz gesunde Babys, die ganz lange sehr viel geschlafen haben und zum Teil auch von der Entwicklung hintendran waren - was sich aber alles wieder aufgelöst / gut entwickelt hat.

Das einzige, was natürlich sein kann, ist das es eine gesundheitliche/medizinische Erklärung gibt. Das würde ich mit dem Kinderarzt /der Kinderärztin abklären - irgendeine Mangeversorgung oder so.

Bleiben Sie gelassen, alles Gute
Frauke Ostmann