hallo
mein sohn 20 Monate wacht fast jede stunde auf und weint ich kann ihn nicht beruhigen er fängt dann sofort an zu bocken.
er schläft bei mir in bett .In seinen bett schläft er leider nicht lege ich ihn da rein wird er toal Hysterisch
brauche einen guten rat was ich machen kann
viele grüsse yvonne
wacht jede stunde auf
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Beitrag von 1c1c1 - 09.11.09 - 11:53 Uhr
Beitrag von EXPERTE - 10.11.09 - 14:40 Uhr
Hallo Yvonne,
wacht Ihr Sohn denn auch so oft auf, wenn er bei Ihnen schläft?
Wenn nein, kann er so wohl besser schlafen oder einfacher wieder einschlafen und es ist die Frage, ob das für Sie in Ordnung ist.
Wenn ja, ist wohl die wahrscheinlichste Ursache, dass er schwer wieder in den Schlaf findet. Dann stellt sich die Frage, wie Sie ihm dabei helfen können.
Oder er braucht eigentlich mehr Ruhe zum Schlafen also eigentlich würde er im eigenen Bett besser schlafen, wenn er das den könnte (oder im angebauten Bett, da ist er für sich und die Mama doch da)
Zur Frage eigenes Bett oder großes Bett / bei Ihnen schlafen: Schauen Sie, ob es für Sie in Ordnung ist, dass er bei Ihnen schläft, oder ob sie sich sehr gestört fühlen. Dann könnten Sie entweder das Bett anbauen oder direkt neben Ihres stellen (so ist er trotzdem nah und Sie haben keinen großen Aufwand ihn zu beruhigen). Wenn das auch keine Lösung ist, hilft nur, ihn trotz Widerständen an das eigene Bett zu gewöhnen. Dabei sollten Sie aber wenn möglich bei ihm bleiben. Eine Ausnahme gibt es: Es gibt Kleinkinder, die werden unruhiger, wütender, wenn die Eltern dabei sind und ruhiger und entspannter, wenn die Eltern nicht im Raum sind. das wissen Sie sicher besser, ob das zutrifft auf Ihren Sohn.
zum In den Schlaf finden: Tendenziell geht es darum, dass Ihr Sohn weniger Hilfen zum einschlafen braucht, damit Sie langfristig nicht immer wach werden und ihn zum Schlafen bringen müssen - und das noch mit Geschrei... Das kleine Kinder regelmäßig nachts aufwachen ist normal, liegt am Schlafrhythmus. Nur, was sie dann tun, ob sie wieder einschlafen können oder nicht, ist halt unterchiedlich. Also: In Richtung weniger Einschlafhilfen.
Auch wenn er bockt, bleiben Sie bei Ihrem Weg, ihn beim Einschlafen zu unterstützen, es bringt nichts mal dies mal jenes auszuprobieren. Er findet am besten Orientierung, wenn Sie immer das Gleiche tun. Und eben, ich habe die Idee (weiß nicht, ob's stimmt), dass Sie vielleicht viel weniger tun müssten. Probieren Sie es mal aus - wenn es für Sie passt.
Dass er bockt, ist an sich nicht schlimm (für Sie anstrengend, das ist klar) und sollte sie nicht hindern konsequent einen Weg zu gehen. Ihr Sohn braucht Sicherheit, Verlässlichkeit, nicht allein gelassen sein - das geben Sie und in diesem Rahmen sind Sie frei, ihm anzubieten, was auch für Sie selbst o.k. ist.
Falls Sie also bisher nicht so klar ihm gegenüber waren, versuchen Sie es mal mit einer klaren Linie (z.B. ich streichle dich, wenn du mich nicht wegstößt, ich bin da, lasse dich nicht allein, gebe dir Zeit runterzukommen oder: ich halte dich, auch wenn du dich scheinbar wehrst, denn ich weiß die Nähe tut dir gut und beruhigt dich). Das funktioniert nur, wenn Sie innerlich sicher sind, dass das o.k. ist, also wenn Sie kein schlechtes Gewissen haben und möglichst keine Unsicherheit, denn das spürt Ihr Sohn ganz schnell und dann klappt nichts mehr.
Er ist ja auch vermutlich schon am Trotzen, da ist es ja sowieso Thema, dieses: Gefühle/Frustration aushalten, den Willen (nicht) durchsetzen, klare Regeln auszuhalten, geliebt und akzeptiert werden mit seinen Gefühlen auch wenn der eigene Wille nicht durchgesetzt wird.
Ich finde besonders in diesem Alter ganz wichtig, das Sie darauf scauen, wie es Ihnen geht mit all den Widerständen, den positiven und negativen Gefühlen Ihres Sohnes aber auch von Ihnen. Dass Sie schauen, wo Ihre Grenzen sind und was Sie Ihrem Sohn zumuten können und auch müssen - weil Sie nicht mehr können.
zu berücksichtigen ist auch, ob das schon immer schwierig war ode neu ist. Wenn's neu ist, ist es eher ein Entwicklungsproblem /-thema. Wenn es schon immer so war, sind es wohl auch Schwierigkeiten loszulassen, runterzukommen, in den Schlaf zu finden. Da ist er aber jetzt so groß, dass er das zunehmend allein lernen kann.
Beobachten Sie einfach eine Weile und probieren Sie aus, wenn möglich systematisch, immer 1 Woche lang eine Methode oder Idee.
Viel Erfolg, alles Gute
Frauke Ostmann
