Hallo!
Um meine Frage zu stellen muss ich ein wenig ausholen:
Bis vor kurzen haben wir bei meinem Schwiegervater gewohnt. Er hat einen alten Hund, der sehr dominant ist. In der Zeit haben wir unseren Welpen geholt (weil es sich in der Zeit ergeben hatte und ging nicht anders).
Der Hund meines Schwiegervaters hatte ein sehr schlimmes Dominanzverhalten, so das er dies unserem Hund gegenüber auch zeigte. U.A. mochte er es garnicht, wenn unser Hund auch nur an einen Napf ging. Ihm war es egal, obs seiner war oder nicht.
Die Sache war also sehr kompliziert. Um das ganze abzukürzen....
Wir sind mittlerweile umgezogen und leben nun allein (ohne Schwiegervater mit unserem Hund natürlich). Dieser hat jedoch irgendwie "Angst" (so würde ich es mal nennen, weiss sonst nicht was es sein könnte) aus seinem Napf zu fressen. Das ist total komisch. Wenn Trockenfutter drin liegt, überwindet sie sich ab und zu mal was raus zu nehmen und schnell wieder an einen anderen Ort zu gehen um das Essen zu verspeisen. Wenn Nassfutter drin ist, kann sie sich das irgendwie nicht trauen, ich weiss auch nicht.
Da wir noch eine Katze haben, geht sie an die Näpfe Problemlos (versteht sich auch sehr gut mit der Katze). Jedoch wenn die Katze an den Napf geht (egal ob der Napf der Katze oder des Hundes) geht der Hund sofort weg.
Wer kennt das und kann mir sagen was es ist???
Vielen Dank schonmal im vorraus.
LG,
Lumasan
Wie beim Hund Essverhalten ändern?
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Hallo.
Also das Verhalten des ALthundes ist normal, das hat nichts mit "schlimmem" Dominanzverhalten zu tun, er ist/war einfach Ranghöher und hat es dem Pups klargemacht. Ob sein Napf oder nicht ist da egal, bzw auch Erziehungssache.
Was habt ihr für Näpfe? Mein Rüde mag Metallnäpfe überhauptnicht. Er hat Angst weil die so scheppern können. Jetzt hat er große Plastiknäpfe, die auf einem handtuch steehn, damit sie nicht wegrutschen und Geräusche machen.
Ansonsten nicht auf die Angst eingehen, lass ihn einfach in Ruhe, nicht bedrängen, nicht "gut zureden".
LG
Hi!
Ich wusste garnicht, dass es sowas wie "Angst vor Metallnäpfen" gibt. Aber danke für den Tip! Ich werde es mal mit einem Plastiknapf probieren und dann sehen wie es klappt.
LG
Doch das gibt es
Es gibt auch Hunde die es einfach unangenehm finden aus Metallnäpfen zu essen, evtl weil es spiegelt, komisch riecht, oder oder oder.
Probiers mal aus, wenns nichts bringt überlegen wir weiter
Tja, ich habs jetzt mit Plastiknapf probiert und das hilft auch nicht
Was könnte es jetzt sein?
Ignorieren und in Ruhe fressen lassen. Evtl das Zimmer verlassen und Tür zu wenn ihn das nicht irritiert
vielleicht kauft ihr ihn einen anderen Napf oder sucht ein anderes Ding woraus er essen kann...
Ich kann booo nur zustimmen, das Verhalten des Hundes Deines SV ist völlig normal, kaum ein Hund teilt sein Fressen mit einem "Neuen", meiner nicht mal mit seinem besten Kumpel, da hört die Freundschaft nämlich auf (sind allerdings Beides ziemliche Fressmaschinen, die atmen das Futter eher weg), ich glaub auch nicht das ihn das eingeschüchtert hat, da es normales Rudelverhalten ist!
Versuch es mal mit nem anderen Napf, als Welpe hatte unser da auch so Anwandlungen 
lg glu
Kann mich den anderen nur anschließen. Der Hund des SV ist völlig normal und nicht übermäßig Dominant.
Haben auch zwei Hunde der eine kann an jeden Napf der Andere geht sofort weg- andersherum gäbe es eine böse Beißerei . Wir füttern daher nur getrennt.
Wichtig ist auch noch das du kein TamTam" um das Futter machst. Sprich steh nicht daneben, versuch nicht ihn mit der Hand zu locken..usw.
Für nen Welpen kann das nur heißen "Das ist dein Futter denn du machst da so ein tamtam drum" oder "da stimmt was nicht, die ist solnst nie so". Nimm mal nen Plastik oder Steinnapf, stell ihm das Futter hin, lass ihm Zeit und frisst er nicht kommts weg und zur nächsten Mahlzeit wieder raus (ist beim Welpen ja 3-4x pro Tag, verpasst er eine/zwei Mahlzeiten ists nicht schlimm!!!).
Es soll nichts besonderes sein sondern ein alltäglich wiederkehrendes Ereigniss das nun mal stattfindet- mehr auch nicht
Hunde immer getrennt füttern, sollte man eigentlich wissen.
Das hat mit Dominanz nichts zu tun.
Um das Angstverhalten mach nicht solch Aufwand, vielleicht anderes Behältnis probieren...
topdog
>>>Hunde immer getrennt füttern, sollte man eigentlich wissen. <<<
quatsch. Meine fressen sogar aus 1 Napf.
Kann gutgehen, schon klar.
Dennoch sollte man lieber getrennt füttern.
Unser Rüde kennt da kein Freund, was Fresschen betrifft.
>>>Dennoch sollte man lieber getrennt füttern. <<<
Aber nicht grundsätzlich. Zudem ist es auch bisschen Erziehungs/Gewohnheitssache.
Ich hatte hier teilweise 4 Hunde die aus 1 Napf gefressen haben. Dazu muss ich aber sagen Futter steht zur freien Verfügung, was en Futterneid drastisch reduziert.
Sollte ich mal was leckeres füttern, dulde ich nicht, dass einer dem anderen was wegfrisst. Da muss man dabei bleiben klar.
Bei unseren Doggen war das damals auch kein Problem, die waren nicht sonderlich verfressen. Mein Beagle hat seinen Futternapf von Anfang an gegen Katzen und andere Hunde verteidigt. Würde auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass er die Kinder ranlassen würde.
ja ja...kommt mir doch seltsam bekannt vor...nur das bei mir kein anderer hund daran schuld war sondern nur ich selbst und meine großeltern...
ich habe auch zwei katzen und da katzenfutter bei hunden bei übermäßigen verzehr zu organschäden führen kann wollte ich meinem kleinen bebringen kein katzenfutter zu fressen...normalerweise stand das katzenfutter immer auf einem tisch also unerreichbar für den hund...da ich aber arbeiten bin und der kleine von meinen großeltern betreut wurde lief die ganze erziehung falsch...meine großeltern stellten das katzenfutter runter (der hund frisst das ja so gerne *grrrrr*) und ich schimpfte wenn ich den hund am napf der katzen erwischte...was zur folge hatte, das er an gar keinen napf mehr so wirklich ran wollte...meinen großeltern erklärt warum der hund kein katzenfutter fressen darf und dazu auch gleich noch warum keine schokolade etc.... aber ich stieß auf taube ohren das vierbeinige enkelkind durfte dann ab sofort bei jeder mahlzeit mit am tisch sitzen und bekam ein tellerchen mit ein haufen leckerein...alles schimpfen half nichts...denn dann wurde ebend heimlich vom tisch gefüttert oder etwas aufgehoben...nach 7 monaten zog ich um und jetzt hab ich einen hund der nur sehr zaghaft und auch nur wenn ich vermeintlich nicht zu sehen bin oder ihn nicht beachte an seinen napf geht...sich einen krümel raus nimmt und dann damit in seine box oder irgendwoanders hinläuft...
dazu kommt noch, das er kein hundefutter mag...frischfleich ging auch nur ein paar monate gut, jetzt stellt er auch da das fressen wieder ein...und trockenfutter muss irgendwie interessant gemacht werden...wenn ich die brocken nicht durch die luft werfe oder sie aus einem futterball kullern, dann nimmt er sie sich aus dem napf und spielt selbst damit in der ganzen wohnung bevor er sie irgendwann mal verspeist (wie eine katze mit einer maus spielt)
kurz ich hab einen hund der nur so viel frisst wie er zum überleben braucht (vom tisch gib es selbstverständlich gar nichts mehr und er hat auch gelernt beim essen nicht zu betteln...)
ein hund der meiner meinung nach zu dünn ist und einfach nicht dazu zu bewegen ist etwas hundegerechtes futter zu fressen...auch kochen half nichts...der kampf mit futter hinstellen und nach 10 minuten wieder wegnehmen und dann nichts mehr geben hätte auch zu folge gehabt dass mein hund verhungert...wirklich ist kein witz...er war am ende sener kräfte und musste tierärztlich versorgt werden als ich aufgegeben hab...so viel zu den schlauen tips...ach ja näpfe wechseln war total sinnlos...plaste, keramik und metall, suppenteller oder fußboden...alles was es brachte ich weiß jetzt das mein hund auf metallnäpfe allergisch reagiert...
also wenn du brauchbare tips bekommst...vielleicht ist ja was dabei was ich noch nicht probiert hab... 3 verschiedene hundeschulen halfen mir da auch nicht weiter...und auch tierarzt war ratlos...mein hund nimmt nicht mal irgend ein leckerchen (mit viel zucker wo jeder hund drauf abfährt und für töten würde...mach die erziehung auch nicht einfach...denn belohnung über futter klappt nicht und auf nette worte, spielzeug oder streicheleinheiten legt der herr keinen wert) ...letztendlich heißt es von allen seiten, der ist ebend ein mäkler, nimm es so hin...

