praktikumbewerbung, 1 abgebrochenes Studium, 1 Kind

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Beitrag von nightwitch1988 - 11.01.10 - 10:33 Uhr

hallo^^

meine freundin studiert musikwissenschaft und germanistik und muss und will sich nun ein praktikum suchen.
sie würde gern eines beim radio machen oder in einer musikschule.

1. sie hat vor ihrem musikstudium schonmal ein semster studiert, das aber schnell abgebrochen, da sie mit der stadt, den dozenten und einem nicht wirklich gut ausgesuchten 2. studienfach nicht klarkam.
wie soll sie das im lebenslauf verpacken. soll sie das überhaupt erwähnen? sie hat kurz nach studienabbruch gekellnert. eine wirkliche lücke würde so nicht entstehen (ca 3 monate- ein bisschen weniger sogar).

2. sie hat mit 16 ein kind bekommen. die kleine ist 5 jahre alt. sie hat ihr abi gemacht, sie studiert,...
soll/ muss sie ihr kind bei der bewerbung mit angeben und wenn ja, ist es verkehrt, wenn sie den wahrheitsgemäßen zusatz macht, dass "die betreuung des Kindes auch im Krankheitsfalle gewährleistet" ist? der vater des kindes würde sich urlaub nehmen für die zeit des praktikums.

3. wie soll sie im anschreiben ausdrücken, dass sie sich um ein praktikum für die dauer von (mind.) 6 wochen bewirbt ab juli. momentan hat sie:
"Ich bewerbe mich um ein Praktikum mit der Dauer von sechs Wochen ab Mitte Juli."

4. Schreibt man heute noch "Über eine positive Antwort würde ich mich freuen." ? Ich finde es klingt nicht so toll, aber meine Freundin meint, man hätte Ihr gesagt, das mache man so (glaub ich ja auch, aber ich hab auch n Job ohne diesen Satz bekommen ^^).

So danke fürs Lesen dieses Aufsatzes^^

lg, nicci und anna

Beitrag von EXPERTE - 11.01.10 - 11:14 Uhr

Hallo nicci und anna,

zu 1: So kurze Zeiträume kann man oft recht unauffällig auslassen, nur "lügen" sollte man nicht (Auslandsaufenthalt etc.), denn dies fliegt meist auf. Solange Sie in dieser Zeit z.B. im Service tätig war und sich ansonsten "beruflich orientiert" hat, ist es ja ok.

Zu. 2: Ich persönlich rate meist dazu das Kind anzugeben. Nach 2 Wochen damit beim Arbeitgeber damit anzukommen (wenn auch unbeabsichtigt im Gespräch) wirkt u.U. als ob man was zu verschweigen hätte. Den Zusatz mit der Betreuung kann man ruhig dazu setzen, muss man aber nicht. Da Sie bisher auch Studium u.ä. trotz Kind gut unter einen Hut bekommen hat, ist davon auszugehen, dass Kinderbetreuung ohnehin vorhanden ist.

Manche meiner weiblichen Kunden mit Kind, hatten allerdings fortwährend Probleme eine Stelle zu bekommen und ließen dann versuchsweise das Kind und den Familienstand weg - mit Erfolg. Ihre Freundin kann ja beide Versionen ausprobieren.

Zu 3: Schon in der Betreffzeile könnte dies konkretisiert werden: Praktium im XY-Bereich (6-wöchig). Im Anschreiben könnte dann stehen: ... im Rahmen eines Praktikums ab Juli 2010 ... oder ... ein praktischer Einsatz wäre von meiner Seite ab xx möglich. usw.

Zu 4: Ja sicher bekommen Sie auch eine Stelle ohne diesen Satz ;-). Generell rate ich von "würde" ab. Schreiben Sie besser: Ich freue mich über eine positive Antwort (schließlich freuen Sie sich darüber ja tatsächlich und "würden" sich nicht nur freuen). Gerne können Sie auch kreativer enden.

Es grüßt,
CD

Beitrag von nightwitch1988 - 11.01.10 - 13:30 Uhr

danke:-D