Hallo,
ich habe eine Ausbildung 2003 beendet und 2009 eine darauf aufbauende Fortbildung zur Fachwirtin. Da in diesem Beruf (Recht) aber nie (!) Stellen ausgeschrieben werden, überlege ich, Initiativbewerbungen zu versenden. Halten Sie das überhaupt für erfolgsversprechend oder ist das rausgeworfenes Geld? Wie erklärt man denn am Besten, dass man sich "auf gut Glück bewirbt". Auf eine Anzeige kann man ja dann keinen Bezug nehmen.
Fragen zu Initiativbewerbungen
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Beitrag von jacky - 11.01.10 - 12:28 Uhr
Beitrag von EXPERTE - 11.01.10 - 13:12 Uhr
Hallo jacky,
nein - auf eine Anzeige können Sie dann keinen Bezug nehmen, aber dafür besser heraus arbeiten, weshalb Sie sich für dieses Unternehmen speziell interessieren und weshalb genau Sie passen würden.
So können Sie sich sogar selbst eine eigene Stellenbeschreibung "erschaffen" und dem potentiellen AG Raum geben zu prüfen, wo er Ihre Fähigkeiten einbauen könnte.
Es gibt Unternehmen die mit Bewerbungen geradezu zugeschüttet werden. Da dies auch ein Kostenfaktor ist, empfehle ich generell besser vor Initiativbewerbungen den telefonischen oder Emailkontakt zu suchen und abzuklären in wie weit und in welchem Umfang Ihre Bewerbung gewünscht ist (wird sie überhaupt aufgehoben, wird eventuell auf Grund Mutterschutz eine Stelle demnächst frei etc.). Dann haben Sie eben keine 100 Bewerbungen weg mit 98 Absagen sondern nur 2, die aber auch wirklich gelesen werden.
Nicht alle Unternehmen heben Unterlagen auf und nur wenige greifen überhaupt auf abgelegte Unterlagen zurück. Wenn ein Bewerbungspool online vorhanden ist, kann es aber durchaus sinnvoll sein sich einzutragen.
Es grüßt,
CD
