Hallo,
ich habe eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht und danach jahrelang als Serviererin gearbeitet. Nach der Elternzeit wurde ich entlassen, weil ich zeitlich nicht mehr flexibel genug war. Da ich in der Branchen nun schlechte Karten habe, möchte ich in andere Richtungen einsteigen. Bevorzugt ins Büro. Am liebsten wäre mir etwas was mit Englisch zu tun hat. Meist werden da aber Fremdsprachensekräterinen eingesetzt. Wie auch immer.
Mein Problem ist, dass ich das, was ich jahrelang gemacht habe, im Büro nicht einsetzen kann (und will). Erfahrungen im Büro habe ich NOCH nicht. Ich meine aber schnell lernen zu können.
Nun das Problem. Man schreibt ja im Anschreiben rein was man alles schon schön in der Richtung gemacht hat und dass man deshalb die Richtige dafür ist.
Wie soll ich es denn nun verpacken, dass ich noch nichts in der Richtung gemacht habe, aber mich eben gerne reinfitzen würde. Ich habe in den letzten Monaten an Weiterbildungen (Buchführung und Officemanagment) teilgenommen. Allerdings ohne Praxis. Es ist eben keine richtige Ausbildung, wie die meisten AG voraussetzen. Ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich Erfahrungen hier und da habe.
Auf meine bisherigen Bewerbungen habe ich fast nie überhaupt eine Antwort bekommen
.
Ich würde mich über ein paar Anregungen freuen.
Laterne74
Wie eine gewünschte "Umorientierung" verpacken?
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Beitrag von laterne74 - 11.01.10 - 15:10 Uhr
Beitrag von EXPERTE - 11.01.10 - 15:20 Uhr
Hallo Laterne74,
na da haben Sie doch schon Ihre Begründung. Formulieren Sie einen Satz in Richtung: ... nach meiner im Dezember 2009 erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung ... Schwerpunkt XY ... möchte ich mein Wissen praktisch anwenden ... mich beruflich weiterentwicklen ... usw.
Leicht wird es dennoch nicht, denn Sie haben harte Konkurenz, die meist mehrjährig ausgebildet ist, diverse Forbildungen besucht hat, Berufserfahrung mitbringt und zeitlich flexibler ist (auch im Büro gibt es nicht nur 9.00-16.00 Stellen
).
Wie kommen Sie auf den Wunsch mit Sprachen zu arbeiten? Sind Sie mehrsprachig aufgewachsen? Als "Nativ Speaker" hätten Sie natürlich bei bestimmten Stellen Pluspunkte ...
Es grüßt,
CD
Beitrag von laterne74 - 11.01.10 - 20:27 Uhr
nein, ich bin kein "Nativ Speaker". Ich war eine Zeit lang als Au Pair in England und in Holland . Ich liebe Fremdsrachen und habe einfach großen Spaß daran und würde es gern regelmäßig nutzen.
Ich weiß es gibt sehr viel Konkurenz in der Richtung Büro, aber im Handel (habe ich ja auch nicht gelernt) oder überhaupt im Dienstleistungsbereich ist es eben noch schwieriger. Wenn ich an regelmäßigen Tagen Spätdienst hätte, wäre es sicher möglich nen Babysitter zu finden. Aber nicht wenn sich die Dienste von einem Tag auf den anderen ändern (wie es im Gastgewerbe üblich ist) bzw wenn es täglich wäre (ein bißchen da sein möchte ich ja auch noch für die Kinder, 2 und 5).
Danke für die Tipps!
Laterne
