Ab wann Zahnzusatzversicherung

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Beitrag von sonnenstrahl1 13.01.10 - 09:52 Uhr

Hallo
Ich wollte euch mal fragen ab wann ihr denkt das man eine Zahnzusatzverischerung haben sollte. Ich habe gestern eine für mich und meinen Mann abgeschlossen (beide 30 Jahre). Meine SM meinte eben das sie letztens gehört hat das man die in diesem Alter noch nicht braucht und das es rausgeschmissenes Geld wäre.
Aber meine SM weiß eh immer alles ;-)

Was meint ihr denn? Ist es wirklich rausgeschmissenes Geld?

Sie sagte auch das die Kassen eh immer alles bezahlen (Füllungen) und man diese nur für Zahnersatz braucht. Meines Wissens werden Inlays nicht mehr bezahlt.

LG
Jelena

Beitrag von cinderella2008 13.01.10 - 09:56 Uhr

Wenn man diese Versicherung abschließt, dann sollte man das tun, solange die Zähne noch in Ordnung sind, sonst wird sie zu teuer.

Für mich lohnt sie nicht, da ich schon Kronen und eine Brücke habe. Die Beiträge wären unverhältnismäßig teuer, weil auch vergangene Behandlungen berücksichtigt werden. Ich lege mir daher lieber jeden Monat einen Betrag zur Seite, um evtl. Zahnarztrechnungen zahlen zu können.


Ich weiß ja nicht, wie viel Ihr zahlt, aber ich denke, Ihr habt richtig gehandelt. Wenn Ihr Pech habt, geht es in ein paar Jahren los mit den größeren Behandlungen und das kann teuer werden.

LG, Cinderella

Beitrag von peachii 13.01.10 - 09:57 Uhr

Hallo,

ich habe auch eine seit einem Monat und bin erst 25 Jahre alt!

Ich hatte aber noch nie soo gute Zähne, dass ich das für mich sinnvoll finde!;-)

Grüße
Peachii

Beitrag von nakiki 13.01.10 - 10:28 Uhr

Hallo!

Wir haben ebenfalls eine Zahnzusatzversicherung. Der Beitrag bemisst sich nach dem Lebensalter beim Eintritt. Je jünger ich bin, desto weniger bezahle ich.

Ob man jedoch eine Zahnzusatzversicherung benötigt oder nicht, hängt auch von dem Zustand der Zähne ab. Wenn man kein Karies hat und auch kein Loch, macht eine Zusatzversicherung wenig Sinn. Wenn die Zähne jedoch schon sehr angegriffen sind und man weiß, dass in Zukunft deswegen hohe Kosten auf einen zukommen, dann kann die Versicherung durchaus sinnvoll sein.

Ob ihr euer Geld zum Fenster rausschmeißt lässt sich somit schwer sagen. Es hängt auch von dem Versicherungsanbieter ab. Welche Kosten werden denn übernommen? Wenn die Versicherung sagt, wir verdoppeln den Satz der KK, ist es meist schlecht, denn wenn die KK nicht zahlt, wird auch nichts verdoppelt.

Ich muss für jede Füllung fast 100 Euro dazuzahlen, dies übernimmt nun die Versicherung, ebenso die Kosten für meine Schiene und die Kosten der Wurzelbehandlung. Die KK zahlt heutzutage leider fast nichts mehr.

Gruß nakiki

Beitrag von seikon 13.01.10 - 10:30 Uhr

Also ich werde keine abschließen. Ich bin 27 Jahre alt und meine Zähne sind top. Keine Kronen, keine Brücken, kein Loch.

Ich gehe 2 mal im Jahr zur Vorsorge und gönne mir 1 mal im Jahr eine Zahnreinigung beim Zahnarzt.

Das Geld was ich jetzt bei dieser Versicherung spare kann ich genau so gut auf ein Tagesgeldkonto packen und den Zahnersatz (so ich denn überhaupt mal einen brauche) auch bar bezahlen.

Beitrag von susi.k 13.01.10 - 11:59 Uhr

Sorry, aber hast du eine Ahnung wie hoch a) der aktuelle Zinssatz eines Tagesgeldkontos ist und b) wieviel du für Zahnersatz hinblättern mußt. Das steht wohl in keiner Relation! #rofl

LG,
Susi

Beitrag von seikon 13.01.10 - 14:21 Uhr

Also bei meinem TG Konto sinds aktuell 2 % p.a. ;-).
Und wenn ich mein Gebiss komplett sanieren lassen müsste, dann können da auch schon mal ganz schnell 20.000 Euro bei drauf gehen. Das ist ja ruck zuck erreicht, je nach Behandlung.

Das weiss ich. Aber dennoch spare ich mir lieber das Geld für die Versicherung und bezahle den Zahnersatz (so ich ihn denn mal brauche) aus eigener Tasche.
Bei diesen Versicherungen gibts so viel zu beachten. Schwupps passt man nicht auf und dann ist doch nicht alles abgesichert und man muss wieder selber drauf zahlen. Und eine Beitragsrückerstattung, wenn man keinen Zahnersatz braucht hab ich bis jetzt auch noch nicht gefunden.

Ich bin, was solche Versicherungen angeht sehr verhalten. Auf die ganzen Riesterförderungen gabs ja auch voll den Run, und man wurde komisch angeschaut, wenn man nicht sofort los geriestert hat. Mittlerweile ist bekannt, dass viele Riester-Anlageformen ein totales Minusgeschäft sind, und nun versuchen viele aus ihren Verträgen wieder raus zu kommen.

Ich bin immer noch der Meinung, dass konsequente Zahnpflege und regelmäßige Vorsorge die beste Versicherung ist.

Beitrag von miau2 13.01.10 - 11:33 Uhr

Hi,
wenn du mehr an Leistung willst als das, was die Kassen (anteilig) übernehmen macht die Sinn.

Und dann macht es Sinn, sie frühzeitig abzuschließen, und dann eine zu nehmen, die eben auch höherwertige Leistungen (anteilig) übernimmt (also nicht nur die Kassenleistung aufstockt, sondern auch bei anderen einen Prozentsatz X - bei mir 75%, das ist ein relativ normaler Wert - zahlt).

Je jünger, je billiger, ich denke, ihr habt es richtig gemacht.

Die Überlegung mit dem "macht Sinn, wenn man schon angegriffene Zähne hat" trifft es halt nicht wirklich: entweder bekommt man dann (wenn man alles brav erzählt) keine Versicherung mehr, oder nur mit höherem Beitrag, oder man erzählt nicht brav alles - und die Versicherung überprüft das dann im ersten Schadensfall (was sie i.d.R. tut) und man ist dann nicht nur die Versicherung, sondern auch die Beiträge los.

Sinn macht es, wenn man o.g. Überlegungen zugunsten höherwertiger Leistungen für den Fall der Fälle abgeschlossen hat eine abzuschließen, wenn man jung ist und gesunde Zähne hat.

Füllungen werden nur die "billigsten" komplett übernommen, wer mehr will, zahlt zu (z.B. Keramikfüllungen, die bekomme ich in 3 Wochen - ersetzt werden mir dann 75% vom Rechnungsbetrag).

Viele Grüße
Miau2