Brockhaus

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums Kids & Schule .

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von janavita 03.02.10 - 10:18 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe morgen einen Termin mit dem Vertreter vom Brockhaus. Ich möchte einen Packet für Schüler (Bücher, Programme, Lehrerverfügbarkeit am Telefon, Hilfe bei Hausaufgaben, Multimedia etc.) für 2.098,- € kaufen.

Hat jemand damit Erfahrung? Ist das wirklich diesen Preis wert?

Vielen Dank.

Gruß

Beitrag von elternzeit-papa 03.02.10 - 10:22 Uhr

Ich habe zwar keine ERfahrung damit, aber für den Preis würde ich das wohl nicht kaufen!

Beitrag von janavita 03.02.10 - 10:28 Uhr

Hi... also da ist wirklich viel drin, vor allem stehen Lehrer jedezeit telefonisch und im Netz zur Verfügung. Meine Tochter kann sich jedezeit Hilfe bei Referaten, Hausaufgaben oder einfach mal irgend eine Thema erklärt bekommen (wenn sie nicht in der Schule hinterher kommt).

Wenn ich die Kosten für die Nachhilfe hole -kommt mehr raus.

Es sind alle Fächer drin bis Abi. Und da sie auf Gymnasium geht, ist das nicht einfach. So kann sie jedezeit Hilfe haben ohne zusatzliche Zeit für Nachhilfe...

#zitter man... ich hoffe jemand kennt das und kann was konkretes hierzu sagen... #schwitz

Gruß

Beitrag von elternzeit-papa 03.02.10 - 11:10 Uhr

Gilt denn dieser Telefonsupport unbegrenzt? Das wage ich zu bezweifeln.

Beitrag von janavita 03.02.10 - 11:55 Uhr

hi... die telefonische Verfügung für Fachlehrer ist für 3 Jahre.... Zugang zum Wissenscenter ist unbegrenz... Gruß

Beitrag von h-m 03.02.10 - 10:53 Uhr

Ich kenne das nicht, würde es aber nicht machen.

Wenn Du mit "Bücher" das Brockhaus-Lexikon meinst, erst recht nicht. Denn kompletten Inhalt kann man auf digitalen Datenträgern weitaus billiger erwerben. Dazu kommt, dass das gedruckte Werk recht schnell veraltet. Früher gab es dann jedes Jahr einen "Ergänzungsband" zum Nachkaufen.

"Programme" und "Multimedia"... wenn überhaupt, würde ich zu den von Deiner Tochter in der Schule benutzten Lehrbüchern die passenden PC-Programme kaufen. Manchmal gibt es, gerade für die niedrigeren Klassenstufen, auch online Gratisangebote für Übungsblätter zum Ausdrucken etc. Auch Vokabeltrainer gibt es kostenlos online oder als Freeware.

Lehrerverfügbarkeit am Telefon, Hilfe bei Hausaufgaben... bist Du sicher, dass Deine Tochter das in diesem Umfang braucht und in Anspruch nimmt?

Beitrag von emmapeel62 03.02.10 - 11:21 Uhr

Ich würde es definitiv nicht kaufen.

Du weiss doch noch gar nicht, ob Dein Kind überhaupt mal Nachhilfe in Anspruchnehmen muss.

Von Duden gibt es z. B. die Reihe "Abiturwissen" (z. Z. bei Weltbild im Angebot für 19,95), die hat jede Stadtbücherei im Angebot.

Wie auch schon vorgeschlagen, "Programme" würde ich passend zum Lehrmaterial der Schule kaufen.

Gruß
emmapeel

Beitrag von arienne41 03.02.10 - 11:51 Uhr

Hallo

Wenn du den Termin bei Dir zu Hause hast sag ihn bloß ab oder laß ihn nicht rein.

Vor ca 23 Jahren waren sie mal bei uns (mein Mann war auch da#schwitz) und die wollten uns echt eins ans Bein labern.

Wir haben es nicht gekauft und ich sagte wenn mein Sohn das mal braucht gibt es neue Auflagen. Damals gab es das Internet ja noch nicht :-).

Da fragten sie mich ob ich meinem Sohn das Auge erklären kann und das solche Fragen ja kommen.

Und dann meinte er wir werden schon sehen was wir davon haben das wir den Brockhaus nicht haben gerade für die Berufliche Zukunft unseres Sohnes der damals 3 Jahre alt war.

Wir waren schlechte Eltern in seinen Augen denn wir kaufen das nicht.

Mein Sohn hat heute eine leitende Position und das ohne Brockhaus.

Lg Arienne

Dann sind sie rausgeflogen

Beitrag von truller 03.02.10 - 12:52 Uhr

Zur Zeit des Internets, denke ich die vollkommen
unnötig
Aber der arme Mann will ja auch leben;-)

Beitrag von gismomo 03.02.10 - 15:19 Uhr

Gute Medien bekommst du zu einem Bruchteil des Preises.

Ich unterrichte Englisch - als Beispiel: Wenn du Zusatzmaterialien zum Üben kaufen willst, nimmst du am besten etwas, das vom gleichen Schulbuchverlag angeboten wird, von dem auch euer Englischbuch stammt. Es gibt so viele zusätzliche Materialien, die auch noch exakt auf den Lernstoff und euer Schulbuch abgestimmt sind - und du zahlst pro Zusatzbuch zwischen 15 und 20 Euro. Das ist vollkommen ausreichend! Ähnlich wird es wohl auch in den anderen Fächern sein - und du hast den wirklich riesengroßen Vorteil, dass es exakt auf den Lernstoff abgestimmt ist!

Vom Rest des Geldes kannst du dir SEHR viele Nachhilfestunden leisten, bei denen ein Nachhilfelehrer PERSÖNLICH da ist und nicht nur übers Telefon oder Internet!!! Ich halte von "Telefonsupport" gar nichts, wenn es ums Lernen / Nachhilfe geht. Das kann qualitativ gar nicht so gut sein wie eine Betreuung durch jemand, der persönlich anwesend ist.

Ich weiß nicht, was ein Nachhilfelehrer momentan kostet, ist wohl auch von Ort zu Ort verschieden. Aber wenn du einen Lehramtsstudenten nimmst dürfte das nicht übertrieben teuer sein - ich hab selber früher während meinem Studium Nachhilfe gegeben, das ist durchaus bezahlbar und trotzdem qualitativ sehr gut.
Oder - vermutlich noch günstiger - einen älteren Schüler desselben Gymnasiums.

Ich finde es schlimm, wie Eltern abgezockt werden, wie mit ihrer Angst Geschäfte gemacht werden. Einfach so "ins Blaue hinein" würde ich nie so viel Geld ausgeben. Das Versprechen, damit quasi einen "Blankoscheck" für die Behebung von Schulproblemen ausgestellt zu bekommen, ist doch Augenwischerei.

Hab Vertrauen in deine Tochter, hab Vertrauen in dich, dass du - sollte der Fall eintreten - mit ihr zusammen angemessene Lösungen findest (sei es über Zusatzmaterialien, sei es über persönliche Nachhilfe). Du brauchst nicht vorab so viel Geld auszugeben. Das Versprechen klingt verlockend, ist seinen Preis aber nicht wert und wird vermutlich auch nicht halten, was du dir davon erwartest.

lg
K.

Beitrag von manavgat 03.02.10 - 19:25 Uhr

Ich habe doch Probleme hiermit (auch wenn ich dem Rest zustimme):

Wenn du Zusatzmaterialien zum Üben kaufen willst, nimmst du am besten etwas, das vom gleichen Schulbuchverlag angeboten wird, von dem auch euer Englischbuch stammt. Es gibt so viele zusätzliche Materialien, die auch noch exakt auf den Lernstoff und euer Schulbuch abgestimmt sind

Wenn Du Englisch unterrichtest, dann kann ich nicht einsehen, wo der Nutzen des - zum Teil sehr kleinteiligen - Zusatzmaterial liegen soll.

Sollen die Kinder nachher vernünftig Englisch können oder den Inhalt des Lehrbuchs ausspucken?

Gerade diese Grammatikzusatzhefte sowie die Workbooks nerven mich völlig.

Stattdessen fährt man mit einer soliden Grammatik (English Grammar von University Press) die für alle Jahrgänge funktioniert (erst die rote, dann die blaue) um Längen besser.

Gruß

Manavgat

Beitrag von gismomo 04.02.10 - 20:37 Uhr

Ich finde die Materialien gut und habe sie auch den Eltern meiner Schüler empfohlen und bisher viele positive Rückmeldungen erhalten.

Hier im Detail die Vorteile:

- kleinschrittige Übungen, z.B. zu bestimmten Grammatikthemen. Für Kinder optimal, die mehr Übungsbedarf haben als man im normalen Unterricht leisten kann.

-Es sind jeweils ganz kurze Übungen - da kann man auch mal ein Kind dazu bringen, nur 1 oder 2 Übungen zu machen, weil das zeitlich sehr überschaubar ist.

Dies bezog sich auf ein bestimmtes Übungsbuch das eng an den Unterrichtsstoff gekoppelt ist. Zusätzlich gibt es Hefte, die speziell z.B. für Wortschatzprobleme oder für Kommunikation ausgelegt sind, diese sind weniger direkt am Schulbuch orientiert und empfehlenswert, wenn jemand große Defizite im Wortschatzlernen hat. Es geht dabei auch um die Erstellung von clustern und vernetzten Wortfeldern, darum Gegenteile von Wörtern zu finden etc. -damit sich der Wortschatz besser miteinander vernetzt. Und es gibt Hefte, die komplexere Aufgaben bieten und z.B. einen Reading Comprehension Test bieten mit entsprechenden Aufgaben zum Bearbeiten.

Ich weiß nicht, in welcher Altersklasse sich deine Nachhilfeschüler befinden, aber ein Realschüler in Klasse 5 hat nur einen sehr begrenzten Wortschatz, der kommt am besten mit einem Übungsheft klar das eng ans Schulbuch gekoppelt ist. Später einmal, in Klasse 9 und 10, kann man durchaus mit einer anderen Grammatik arbeiten.

Mit "den Inhalt des Lehrbuchs ausspucken" hat das gar nichts zu tun. Wenn ich die Regel gelernt habe (und das passiert im Unterricht), brauche ich Übungsaufgaben dazu, damit die Regel verinnerlicht wird. Das eine Kind mehr, das andere weniger. Und genau dazu bieten sich die Übungshefte an, weil sie exakt den gleichen Wortschatz verwenden den das Kind schon kann. Es kann sich dann nämlich auf die Grammatik konzentrieren.

Ich kann bei einem Fünftklässler in der Realschule nicht in den höheren Sphären der englischen Sprache schweben - das fängt ganz klein an, mit sehr begrenzten und vereinfachten Grammatikregeln und mit sehr begrenzter "communication". Es ist tatsächlich noch viel Auswendiglernerei dabei: Wortschatz und Grammatikregeln werden auswendig gelernt. Mit einem puren Herunterspulen des Lehrbuchinhaltes hat das gar nichts zu tun, stattdessen ist das Buch geeignet, um Grammatik und Wortschatz in sinnvolle Lernportionen einzuteilen.

lg
k.

Beitrag von manavgat 05.02.10 - 07:53 Uhr

Ich bin seit 25 Jahren in der Branche unterwegs. Meine Schüler sind 5. Klasse bis Oberstufe, auch Uni.

Ich bin doch sehr verwundert, wie wenig die Kinder aus der Schule mitbringen und wie schnell ich sie in meinen Kurse mit einem "Komplettabwasch" auf einen sehr guten Stand bringe. Dieses Kleinteilige nimmt jeden Spaß und führt letzten Endes dazu, dass die Schüler den Stoff von 4 Wochen wieder vergessen haben, wenn etwas neues gemacht wird.

Zur Zeit habe ich u. a. einen Realschulabschlusskurs + einen Oberstufenkurs. Ich muss bei einigen den kompletten Stoff der Klasse 7-9 nachholen und es ist jedes Mal das Gleiche. Auch Schüler die in diesen Klassenstufen eine 3 hatten, wissen nichts mehr! Diejenigen die formal die Grammtik aufsagen können, sind in der Lage in einem Workbook die Lücken zu füllen.... Aber lies mal einen von ihnen geschriebenen Volltext, selbst Englisch-LK, es sträuben sich dir die Nackenhaare, was da für Fehler gemacht werden.

LG

Manavgat

Beitrag von gismomo 06.02.10 - 12:16 Uhr

Hallo Manavgat,

die Probleme, die du ansprichst, kenne ich aus eigener Erfahrung. Deshalb darf natürlich keinesfalls auf diesem Stand (dass Grammatik soweit beherrscht wird, dass Lückentexte ausgefüllt werden können) aufgehört werden. Das ist nur der Anfang, der erste Schritt. Danach kommt die schrittweise Progression, so dass am Ende die freie Textproduktion steht.

In meinen Unterricht mache ich das so, dass nach der Einführungsphase (eine Situation, in der die neue Grammatik vorkommt und die so gestaltet ist, dass die Schüler von selber auf die Grammatikregeln kommen) Übungen die sehr stark gelenkt sind (also Lückentexte etc.) bearbeitet werden - um das, was noch ganz neu ist, erst mal zu festigen und zu verinnerlichen.

Dabei bleibt es aber nicht, sondern es folgen Übungen/Anwendungen, die immer weiter zur freien Sprachproduktion hingehen. Dazu gehört auch, dass nach Wochen immer mal wieder Übungen aufgegriffen werden, damit das Ganze auch im Langzeitgedächtnis verankert wird, d.h. die Grammatik wird ständig udn über einen längeren Zeitraum hinweg in der freien Textproduktion angewandt.

Die Kunst des Unterrichts ist es, diese Progression angemessen hinzubekommen. Da hakt es tatsächlich oft bei der Umsetzung im Unterricht und man muss sich als Englischlehrer gut überlegen, wie man das didaktisch umsetzt. Dazu kann man nicht nur stur nach dem Schulbuch vorgehen, da diese Übungen alleine tatsächlich zu wenig sind, um das Endziel, die freie Sprachproduktion, zu gewährleisten.

Didaktisch hat sich da auch in der Lehrerausbildung zum Glück viel in den letzten Jahren getan - meine Mentorin hat genau darauf ihren Schwerpunkt gelegt und ich hab viel von ihr gelernt.

Was die Nachhilfe angeht, also deine "Kundschaft": Es gibt in jeder Klasse Kinder, die zusätzliche Unterstützung brauchen - sei es, weil sie einfach mehr Übungsbedarf haben, bis etwas "sitzt", oder weil sie dann doch im Unterricht nicht die ganze Zeit konzentriert sind - meine Güte, so ist es halt...wenn ich an meinen Matheunterricht zurückdenke, so kann ich definitiv sagen, dass ich gedanklich mehr bei meinem neusten Schwarm war und der Frage, ob ich ihn wohl in der großen Pause wieder sehen werde als bei den binomischen Formeln. Da sollten wir, glaube ich, einfach auch als Lehrer realistisch sein und nicht davon ausgehen, dass jeder Schüler in jedem Fach immer zu 100% aufmerksam ist.

Nachhilfe macht in meinen Augen dann Sinn, wenn Kinder, die - aus welchen Gründen auch immer - zusätzlichen Übungsbedarf haben, diesen außerhalb der Schule bekommen. Ich als Lehrerin decke eine große Bandbreite ab, d.h. ich kümmere mich sowohl um die leistungsstarken Kinder als auch die leistungsschwachen Kinder in angemessener Weise, also z.B. indem ich mit Differenzierung arbeite - einige Sch. sind immer schnell fertig, die erhalten zusätzliche und auch anspruchsvolle Aufgaben. Oder aber ich biete von Anfang an verschiedene Aufgabentypen an - manche Kinder können die einfachen Lückentexte auch gleich "überspringen", andere brauchen von diesem Aufgabentyp mehr, damit sich die Regel verinnerlicht. Ich finde, dass es meine Aufgabe als Lehrerin ist, zu erkennen, welches Kind welche Übungsform braucht, und dann auch entsprechend unterschiedliche Übungen anzubieten. Immer mit dem Ziel, dass alle irgendwann die freie Textproduktion hinbekommen.

Ich habe zwei Kinder in meiner Klasse, denen ich Nachhilfe empfohlen habe. Ein Kind braucht ganz stark diesen 1:1 Zuspruch, den kann ich als Lehrerin ja leider nicht gewährleisten. Hat er den nicht, mogelt er sich halt so durch... d.h. er lernt dann auch keine Vokabeln, sofern niemand da ist, der dies mit ihm übt. Das könnte natürlich auch einer der Eltern machen, wenn sie die Zeit dafür hätten (mal abgesehen davon, dass es manchmal tatsächlich einfacher ist, es macht jemand "Fremdes", da dann die Lernsituation einfach neutraler ist). Es tut diesem Kind gut, wenn es einen persönlichen Ansprechpartner hat, der nur für ihn da ist. Den hat es bei der Nachhilfe.

Das andere Kind benötigt sehr viel zusätzliche Übung, mehr als die anderen Kinder der Klasse. Auch da ist Nachhilfe sinnvoll - ich kann in meiner Klasse nicht unendlich Übungen machen, wenn nur ein Kind diese nötig hätten aber die 28 anderen Kinder nicht.

Natürlich ist die Lernsituation in der ein Lehrer für ein Kind zuständig ist, eine andere als in der Klasse, in der ein Lehrer für dreißig Schüler zuständig ist.

Ich staune immer wieder, wie qualitativ anders eine Unterrichtssituation ist, in der nur zwanzig anstelle dreißig Schüler anwesend sind. Jeder Schüler wird dann ganz anders miteinbezogen und die Qualität und das Lerntempo steigern sich enorm. Leider. Es wäre echt schön, wenn wir Klassen mit nur 20 Kindern hätten, es wäre ein ganz anderes Lernen möglich, man könnte jedem einzelnen Kind viel mehr gerecht werden. Ich versuche schon so gut es möglich ist, jedem Kind individuell gerecht zu werden, aber naturgemäß hat das Ganze Grenzen, wenn man 30 Kinder in der Klasse hat. Genau an diesem Punkt beginnt dann auch der Ärger über den im internationalen Vergleich doch recht begrenzten Bildungsetat - weil man weiß, was möglich wäre, wären die finanziellen Mittel dazu da...

lg
K.

Beitrag von manavgat 03.02.10 - 19:20 Uhr

Ich rate Dir ab.

um zu sehen zu was man Dir statt dessen raten kann:

wieviele Personen leben in Deinem Haushalt?

wie alt sind die Kinder, die das benutzen sollen jetzt?

was ist Dein Anspruch an das Lexikon? + wofür soll es benutzt werden?

Gruß

manavgat

Beitrag von kathiesun 03.02.10 - 21:53 Uhr

Hallo janavita,

ich hatte gestern so eine Vertreterin zu Hause. Uns wurde dieses Packet für 33,- €/monatl. für 70 Monate angeboten. Und anschließend wäre es unseres, sprich 6 Bände Wissenswelten, Multimedia Premium (DVD-Rom), Themenwissen (vom Grundwissen bis Spezialwissen), Wissens-Center (Schülerservice, Express-Service,...per Fax, Brief, Mail oder Telefon). Wobei, wenn ich´s jetzt nicht durcheinander hau´, das Wissen-Center nach 3 Jahren dann 10,-€/monatl. kostet.

Die gute Frau sagte, dass es in Sachsen gefördert wird und es daher so "billig" ist.

Ich, für mich, fand es recht interessant. Und da ich mit meinen 2 Jungs noch die ganze Schulzeit vor mir habe, bin ich schon am Überlegen. Besser gesagt werde ich die Oma mal ansprechen, die das ganze in´s Rollen gebracht hat (sie hatte im Sealife mit meinem Spross ein Preisausschreiben mitgemacht, wo wohl Brockhaus mit beteiligt ist/war), ob sie eine Möglichkeit sieht es zu bezahlen, denn selbst 33,-€/monatl. sind für mich leider zuviel als Alleinerziehende.

Liebe Grüße

Beitrag von kathiesun 03.02.10 - 21:58 Uhr

Habe vergessen zu erwähnen, das es auch 6 Bände Themenwissen wären und auch eine E-Book-Bibliothek dabei...

Beitrag von janavita 04.02.10 - 09:03 Uhr

Hallo... genau diesen Paket will ich auch - und habe mich für diesen entschieden.

Hatte gestern nicht nur hier im Forum angefragt, sondern auch mit

Mathe- und Deutschlehrer aus Gymnasium (von meiner Tochter),
meine Freundin - sie ist Grundschullehrerin für Mathe. Sport, Kunst und Sachunterricht
meine Schwiegemutter - sie hat das Lexikon von 24 Bänder
meine Schwiegerin - sie hat das vor 6 Jahren für Abi benutz mit 1 Jahr Wissenscenter

und keiner von oben genannten hat was negatives gesagt.

Und das Wissenscenter wird nach 3 Jahren weiterhin verfügbar sein - aber so wie er am letzten Tag (sprich letzter Tag vor Ablauf 3 Jahre) nur wenn man einen aktuellen Stand haben will (sprich immer Update) dann 10,- monatlich.

Ich sehe es so - Nachhilfe kosten 10,- € die Stunde, ich gehe von 4 Stunden die Woche aus (z.B. Deutsch, Mathe, Englisch) macht 40 Euro in der Woche !!! und das auf Jahr gerechnet .. #schwitz #kratz Hier hat mein Kind jeden Tag einen Lehrer zur Verfügung.. ist schon Unterschied...

Also, ich werde mir dieses Paket um 12.00 Uhr holen.

Und die Programme kann man ja auch weiter geben - sprich ich gebe das meine Schwester und auch weitere Bekannten können diese haben - 1. installieren und fertig und wenn ich kleine Spende dafür kriege, war doch nicht alles umsonst #hicks #bla

Gruß Janavita die sich als Mama auf Wissenscenter freut, damit das Gehirn nicht verrostet... #schwitz

Beitrag von gym89 11.04.12 - 12:55 Uhr

Hallo, alle zusammen...

Wir hatten gestern selbst auch Besuch von einem jungen Brockhaus Mitarbeiter,
der uns dieses Lernsystem Vorstellte.

Auch er wollte eine direkte Entscheidung aber 2089,-€ fand ich als alleinerziehende Mutter dann ziemlich viel.

Da musste ich auf jeden Fall mal drüber Schlafen.

Nachdem was ich jetzt hier so lesen konnte gibt es ja auch stark gespalltene Meinungen zu Brockhaus als Lernsystem.

Wenn ich aber mal alles zusammenfasse sind alle die es Nutzen zufrieden! (?)

Das I-net kann ja auch nicht so toll sein, oder warum stehn meine Mädels nich überall 1 oder 2

der Rechnung von Janavita kann ich absolut zustimmen, ich habe mich gerade schlau gemacht und 1 Jahr Nachhilfe kostet 1700€ im Jahr!

Und wofür das bitte? Ich habe 2 Mädels und die haben jeweils 9 Unterrichtsfächer.

Ich will den beiden nicht zumuten in 2 Jahren noch neben der Schule

bei der Nachhilfe zu sitzen.

Danke für die Denkhilfe Janavita

Ich werde den Brockhausvertreter jetzt gleich mal anrufen,...mal schaun ob er nochmal vorbei kommt

LG gymgym:)

Beitrag von baby-boom79 19.02.14 - 18:12 Uhr

hallo...falls du daran interesse hast...mein mann hat es im jahr 2011 gekauft und seit dem steht es im schrank...wir möchten es nicht mehr...falls du interesse hast,dann kannst dich ja melden...wir haben dafür 1898 Euro bezahlt...soviel wollen wir aber dafür nicht haben...

Beitrag von janavita 20.02.14 - 14:57 Uhr

Hallo und danke.... aber ich habe es bereits gekauft... Schade, dass es bei Euch Fehlkauf war... Ich und meine Tochter sind immer noch begeistert. Mitterlweile macht sie Abitur und die Bücher sind ständig im Einsatz....