Hallo!
Hatte heute nun endlich meinen Termin bei der ARGE. Erst war ich ja ganz schön enttäuscht: die Vermittlerin wollte so gut wie alle meine "Wunschberufe" entfernen - wäre nicht möglich wegen Schicht
Aber dann: "Wollen Sie sich in Ihrem Alter wirklich nur auf Helferstellen bewerben? Wir müssten uns mal über eine berufliche Umorientierung unterhalten."
Und nun bin ich erst mal ab Juni für eine Trainingsmaßnahme zur Eignungsfeststellung angemeldet
dann entscheidet es sich, ob und wie lange ich diese Umschulung finanziert bekomme
Habe schon "Mädels" gesehen, die die Schulung bekommen haben - gemessen an deren Elan und Kenntnissen KANN es gar nicht mehr schief gehen 
Ach Mensch, ich freu mich so!!!! Dabei hätte ich das auch schon vor 3 Jahren haben können
- wenn die damalige Mitarbeiterin mitgemacht hätte. Von den Voraussetzungen her hat sich bei mir ja nicht viel verändert.
Umschulung
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Beitrag von dani.m. - 05.05.10 - 14:16 Uhr
Beitrag von wind-prinzessin - 05.05.10 - 14:43 Uhr
Das kenn ich. Mein Freund hat 3 Jahre zu Hause gesessen, nachdem er eine Ausbildung wegen Gesundheit (Asthma) aufhören musste. Dass es sowas wie Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, Einstiegsqualifizierung oder BAE (überbetriebliche Ausbildung) gibt, hat ihm keiner gesagt. Er wurd mit seinen Bewerbungen allein gelassen und von einem Bewerbungstraining zum anderen geschickt. Dass er mit seiner Lernbehinderung und dem daraus resultierenden schlechten HSA für den Arbeits-/Ausbildungsmarkt uninteressant ist, haben die nicht gemerkt. Das ging komischerweise erst, als ich mit hin bin (Vater arbeitet beim Amt, kriege daher einiges an Maßnahmen und Möglichkeiten mit) und den PAP mal drauf angesprochen habe, warum das denn nicht mit sinnvollen Maßnahmen ginge. Und schon hat er ein BVB und kriegt, wenn er nicht übernommen wird, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine BAE.
Dass man den Leuten dort aber auch (fast) immer sagen muss, was für Möglichkeiten sie haben, um einen aus der Arbeitslosigkeit zu befreien
Beitrag von dani.m. - 05.05.10 - 15:06 Uhr
naja, mit meiner jetzigen Vermittlerin bin ich echt zufrieden! Sie wundert sich auch immer wieder über ihre Vorgängerinnen, wenn ich sowas mal anspreche. Heute meinte sie, ich hätte mich schon viiieeel früher mit meinem Rententräger in Verbindung setzen können wegen einer Umschulung. Hat mich nach der Lehre KEINER drauf hingewiesen und wer denkt mit 20 schon an den Rententräger
Danach hatte ich immer wieder Jobs, aber inzwischen, mit 2 Kindern und Mann auf Montage ist es eben schwer was zu finden
Beitrag von snowwhite1974 - 05.05.10 - 19:48 Uhr
Hallo,
in Deinem eigenen Interesse kann ich Dir nur raten, den Arbeitsmarkt der gewünschten Umschulung VORHER zu prüfen: also gucken wieviele Stellen bundesweit oder in deiner Region gemeldet sind und welche Anforderungen gestellt werden.
Aus Erfahrung weiß ich, dass viele Arbeitgeber Umschüler nicht wollen, weil die überbetriebliche Ausbildung in der Regel nicht mit einer betrieblichen gleichzusetzen ist. Gerade im kaufmännischen Bereich haben es Umschüler (zumindest bei uns in der Region) superschwer, den Einstieg zu schaffen, ich kenne so gut wie keine, die später einen adäquaten Platz bekommen haben (war vor ein paar Jahren noch anders)
Und bitte keine hanebüchenen Umschulungen, für die es keinen Arbeitsmarkt für Umschüler gibt, wie "Veranstaltungskaufmann" oder "Datenverarbeitungskaufmann". Bei "Kauffrau für Bürokommunikation" kannste ja im Vorfeld mal ein paar Betriebe abtelefonieren, welche Chancen die Bewerbern aus Umschulungen geben. Davon würde ich meine Entscheidung abhängig machen. Die Träger der Umschulungen erzählen einem sonstwas, würde beim Gespräch mal nach Vermittlungsqouten nach der Umschulung fragen.
Also, realistisch bleiben und fragen!
Gruß snowwhite
Beitrag von dani.m. - 06.05.10 - 09:07 Uhr
Darüber hatte ich mir ja auch schon Gedanken gemacht. Und hatte auch ein paar Jahre Zeit, den Arbeitsmarkt zu beobachten. Nun ja, bei uns werden nun auch nicht gerade reihenweise Bürokaufleute gesucht. Aber ein paar entsprechende Anzeigen sind jedes Mal in der Zeitung. Bei meinem Mann in der Firma wäre gerade auch eine Stelle frei gewesen, aber auch da wurde der Abschluss gefordert 
Mir geht es dabei auch gar nicht darum, reich zu werden
Nur m Moment habe ich eben in der Region KEINE Chance auf einen Arbeitsplatz
Hier wird generell Schicht- oder Montagebereitschaft gefordert. Oder eben ein kaufmännischer Abschluss.
Klar, das kann in 2 Jahren schon wieder ganz anders aussehen. Aber ich hoffe einfach, schon mal durch die geforderten Praktika "einen Fuß in die Tür" zu bekommen.
