Hallo
Mein Mann arbeitet als Lokführer in einem privaten Unternehmen und bekommt immer Freitag Abend die Diensplanung für die kommende Woche. Danach richten wir uns gerade weil wir 3 Kinder haben und er immer 4-6 Tage nicht zu Hause ist (Montage).
Für diese Woche stand in seinem Diensplan das er die ganze Woche, sprich von Montag bis Freitag um 15 Uhr im Büro arbeiten soll.
Bis dahin ist auch noch alles in Ordnung.
Nun hat er aber heute erfahren das er noch bis Samstag um 13 Uhr arbeiten soll.
Ich stand bisher immer hinter der Arbeit von meinem Mann, gerade weil er ja auch im Moment Alleinverdiener ist (ich bin in Elternzeit).
Aber wie soll ich mit 3 Kindern die Woche vernünftig planen mit allen Terminen, wenn sich bei ihm trotz einer Vorausplanung immer etwas ändert. Zu manchen Terminen kann ich die Kinder einfach nicht mitnehem. Und an freien Tagen, gerade am Wochenende nehmen wir uns immer etwas vor (Familienzeit). Er hat eine Reisezeit von 7 Stunden, er ist also Samstag dann erst um 20 Uhr zu Hause.
Nun zu meiner Frage: In wie weit kann sein Arbeitgeber einfach seinen Dienst verlängern? Muss er meinen Mann vorher fragen oder kann er das einfach so bestimmen?
Lg Lamila
Thema Arbeitsrecht: Arbeitszeiten
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Beitrag von lamila82 - 05.05.10 - 17:55 Uhr
Beitrag von jeannylie - 05.05.10 - 18:00 Uhr
Wenn er sowas im Vertrag stehen hat wie "der AN hat sich nach den erforderlichen Dienstzeiten zu richten " oder "nach betrieblichen Absprachen" oder sonstwas in die Richtung (und das steht heute fast in jedem AV) dann bist du wohl die gelackmeierte...
LG
Beitrag von tragemama - 05.05.10 - 18:03 Uhr
Kann er. Uns gehts fast täglich so...
Beitrag von woodgo - 05.05.10 - 18:35 Uhr
Wie dramatisch...gut, Du hast Wut, aber er ist der Alleinverdiener und wegen mal nem Tag dazu, das kann schon mal passieren.
Es muß ja auch jemand für Krankheit oder ähnliches einspringen können
Beitrag von kati543 - 05.05.10 - 23:17 Uhr
Ich kann deinen Ärger verstehen, aber der AG darf so etwas durchaus anordnen. Eine kurzfristige Mehrarbeit ist völlig legal - arbeitsrechtlich gesehen. in den meisten AV steht das auch definitiv nochmal extra drin.
Wenn du die Kinder nicht mitnehmen kannst bei manchen Terminen, dann entweder verlege die Termine, schaff dir einen Babysitter/Notmutter an oder lerne eben, die Termine trotz Kinder zu managen.
Mein Mann hat auch einen total unregelmäßigen Arbeitsplan. Bei ihm kann sich das praktisch minütlich ändern. Er sagt immer ich soll meine Zeit so einplanen, als sei ich alleinerziehend. Nur so funktioniert es. Als mein Jüngster ins Koma gefallen war, war mein Ältester gerade im Kiga. Er musste abgeholt werden und mein Jüngster musste zu allen möglichen Untersuchungen im KH. Mein Mann war nicht da. Ich bin ständig hin und her gependelt. Ich habe die Nächte im KH geschlafen mit meinen beiden Söhnen in einem Bett - einer davon im Koma und an alle möglichen Geräte + Sauerstoffversorgung angeschlossen.
Beitrag von vwpassat - 06.05.10 - 01:01 Uhr
Ich finde Dein Gejammer schlimm.
Ihr (und nur Ihr!) habt Euch dafür entschieden, dass Dein Mann Alleinernährer der Familie ist.
Ihr (und nur Ihr!) habt Euch für 3 Kinder entschieden.
Was um gottes Willen spricht denn dagegen, mal was länger oder nen Tag extra zu arbeiten?
Sowas ergibt sich nunmal kurzfristig.
Weißt Du, ob Deine Kinder übernächste Woche Donnerstag gesund sind oder krank?
