Küche vom Vormieter übernehmen - Was darf es kosten?

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Beitrag von vreni5 11.05.10 - 09:38 Uhr

Hallo!

Wir könnten in unserer neuen Wohnung die Küche vom Vormieter übernehmen. Die Küche ist etwas über ein Jahr alt (Jan09) und in sehr gepflegtem Zustand.
Der Neupreis lag bei 5800 Euro. Er möchte jetzt noch 4700 Euro dafür haben. Ist das angemessen? Ich habe leider überhaupt keinen Schimmer was da so normal ist.
Kennt sich einer von euch aus?

LG

Vreni

Beitrag von andalucia05 11.05.10 - 09:47 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich...nein, das ist nicht angemessen! Ich würde ihm max. die Hälfte bezahlen, oder er darf sie mitnehmen, und ich würde mir meine eigene Küche nach meinen Vorstellungen kaufen!

LG, andalucia #sonne

Beitrag von bezzi 11.05.10 - 09:50 Uhr

...da reichen aber wahrscheinlich die EUR 2.900,- nicht, die Du zu bezahlen bereit wärst.

Beitrag von andalucia05 11.05.10 - 09:54 Uhr

Das stimmt, aber ich kann mir meine Küche selbst auswählen, so wie ich sie haben möchte!
Wenn der Vormieter sich eine neue Küche kauft und dann auszieht, dann ist es sein Pech, er kann sie gerne mitnehmen!

LG, andalucia #sonne

Beitrag von ayshe 13.05.10 - 13:50 Uhr

##
Wenn der Vormieter sich eine neue Küche kauft und dann auszieht, dann ist es sein Pech,
##
und genauso wird es dir dann mit deiner neuen küche dann auch gehen ;-)

ich finde, es ist rausgeschmissenes geld.
in einer mietwohnung erwarte ich jedenfalls nicht eine küche, die meine traumküche ist.

Beitrag von andalucia05 14.05.10 - 15:27 Uhr

Hallo,

wenn ich mir in eine Mietwohnung eine Küche einbaue und ein Jahr später wieder ausziehe, dann kann ich nicht von den Nachmietern verlangen, dass sie mir fast die gesamte Summe wiedergeben! Dann habe ich entweder nicht vernünftig nachgedacht oder eben Pech gehabt.
Im Übrigen gibt es auch Wohnungen, die man mit Küche mieten kann, dann habe ich nicht mehr das Problem! Bei allem, was ich mir in meine Mietwohnung einbaue, muss ich halt überlegen, ob es sich lohnt, und wenn ich ausziehe, verlange ich nichts von den Nachmietern. Jeder hat einen anderen Geschmack, und ich kann niemanden auferlegen, die Dinge toll zu finden, die ich ausgesucht habe.

LG, andalucia #sonne

Beitrag von bezzi 11.05.10 - 09:47 Uhr

Ich finde es zu teuer. Für EUR 4.700,- bekommst Du sicher selber eine neue Küche, die Du exakt nach Deinen Wünschen aussuchen kannst.
Ein pauschaler Rat ist aber zimlich schwierig. Wenn Dir die Küche sehr gut gefällt, sie exakt Deinem Geschmack entspricht, kannst Du es machen.
Pi mal Daumen würde ich EUR 4.000,- als angemessen ansehen.

Beitrag von vreni5 11.05.10 - 09:54 Uhr

Danke Dir!

Wir fanden es auch noch ein wenig hoch. 4000 Euro war jetzt auch so mein Gedanke. Mal sehen, wie weit er sich runterhandeln lässt, denn die Küche selbst ist wirklich ein Traum und genau das, was ich haben möchte#verliebt

Beitrag von tweety12_de 11.05.10 - 09:48 Uhr

hallo,
ich würde keine 4700 euro für ne küche in einer mietwohnung ausgeben.....

gruß alex

Beitrag von silke_35 12.05.10 - 17:34 Uhr

Hi,

mmmmh.

Ist eine Küche in einer Mietwohnung weniger Wert als in einem eigenen Haus?

Ich verstehe solche Aussagen nicht. Nutzt man eine Küche anders, nur weil die Wände drum herum dem Vermieter oder (wahrscheinlich) der Bank gehören. #augen

LG
Silke

Beitrag von tweety12_de 12.05.10 - 20:11 Uhr

nein,

die wahrscheinlichkeit das du aus einer mietwohnung ausziehst, ist meiner mienung nach größer als aus einem eigentum.

dann mußt du evtl. die küche mitnehmen wenn sie denn passt , oder schauen das sie der anchmieter nimmt......

unsere erfahrung zeigt allerdings das eine mietwohnung leichter, schneller, vermietet wird, wenn eine küche drin ist.

gruß alex

Beitrag von silke_35 12.05.10 - 21:04 Uhr

Hallo,


Ich werde wohl nie mehr Eigentum besitzen, weil ich es nicht bezahlen kann. Oder weil mir die Zukunft (Wirtschaftlage#zitter) so unsicher erscheint, dass ich nicht bereit bin mich für Eigentum so zu überschulden. Na, ist ja auch egal.

Deiner Meinung nach, dürfte ich ja dann nur noch auf Jaffa-Kisten :-D sitzen und mir nie eine Einbauküche kaufen. Habe ich aber, weil ich mir mein tägliches Leben gerne etwas erleichtere mit komfortablen Schränken und E-Geräten. Und natürlich meine Wohnung schön und gemütlich eingerichtet sein soll. Dort lebe ich ja schließlich. Falls ich aus irgendeinem Grund hier ausziehe, habe ich genau drei Optionen:
1. Verkaufen
2. Verschenken und neu kaufen
3. Mitnehmen und neue Arbeitsplatte kaufen

Da kann ich durchaus mit leben. Wenn ich aus einem Eigenheim ausziehe, habe ich genau die selben Optionen.

Habe übrigens schon mal ein Eigenheim mit meinem Mann gebaut. Dort lebt mein Mann jetzt, weil ich es einfach als alleinerziehende, berufstätige Mutter nicht bezahlen kann (oder will:-)).

Und wenn der Nachmieter mir 2000 Euro für eine etwas mehr als 1 Jahr alte Küche in Top-Zustand bietet, dann würde ich dankend ablehnen und die Küche mitnehmen. Kann er sich ja ne neue Küche für 2000 Euro mit erheblichen Qualitätsunterschieden kaufen. Handeln klar, aber man sollte nicht unrealistisch werden.

LG
Silke




Beitrag von tweety12_de 12.05.10 - 21:09 Uhr

..... jedem das seine.......

Beitrag von ayshe 13.05.10 - 13:51 Uhr

eben

Beitrag von flogginmolly 11.05.10 - 09:49 Uhr

Hu hu,

kommt drauf an. Ist die Küche mit E-Geräten?
Sind die E-Geräte mit der Küche gekauft worden?
Ist noch Garantie auf den Geräten?
Und ganz wichtig : HANDELN ;-)
Mach dir Gedanken was du ausgeben möchtest oder würdest (realistische Preisvorstellungen) und fang ca. 500-700€ darunter an zu handeln :-)
Denn du musst bedenken, er müsste, wenn du die Küche nicht kaufst, die Küche einlagern bis er einen Käufer findet, d.h. er müsste sie abbauen, der neue Käufer müsste evtl. einen neue Arbeitsplatte kaufen etc. ergo hätte er einen vermutlich enormen Wertverlust bei der Küche.

LG

Beitrag von vreni5 11.05.10 - 09:57 Uhr

Danke!

Ja, die Küche ist mit Elektrogeräten, die mit der Küche zusammen gekauft wurden. Garantie ist auch noch drauf.
Handeln werden wir auf jeden Fall. Hab da allerdings gar keine Erfahrung#schwitz Meinst du, wenn ich 4000 Euro ausgeben würde, sollte ich bei 3500 anfangen zu handeln?

Beitrag von flogginmolly 11.05.10 - 10:09 Uhr

Also wenn auf den E-Geräten noch Garantie ist und du die Küche wirklich klasse findest, würde ich so bei 3000-3500€ anfangen zu handeln, je nach dem wie gut dein Pokerface ist ;-) Ganz cool bleiben, desinteressiert wirken à la ''ich muss die Küche nicht haben, ich könnte mir eine bessere kaufen wenn ich wollte'' ;-) Sag ihm, dass eine Küche ein Nutzgegenstand ist und ein Arbeitsplatz, und 1 Jahr Beanspruchung schon ganz schön was ausmacht.
Stell fragen nach den Energieeffizienzklassen der Geräte, ob die Fronten furniert ist oder Vollholz, welche Beanspruchungsklasse die Arbeitsplatte hat etc.

LG

Beitrag von vreni5 11.05.10 - 10:20 Uhr

Ok, danke für deine Hilfe! Dann will ich mein Glück mal versuchen;-)

Beitrag von sparrow1967 11.05.10 - 10:25 Uhr

Und niemals nicht sagen: " Die Küche ist genau das, was ich immer haben wollte!"

Eher: "na ja- wenn sie nicht wollen, dann nehmen sie die Küche doch bitte mit - vielleicht findet sich ja jemand, der sie ihnen abkaufen möchte und ihnen ihren Preis zahlt!" Freundlich bleiben.

Der wird sich nur ungern die Mühe machen, und die Küche abbauen ;-)


sparrow

Beitrag von bezzi 11.05.10 - 15:06 Uhr

"Eher: "na ja- wenn sie nicht wollen, dann nehmen sie die Küche doch bitte mit - vielleicht findet sich ja jemand, der sie ihnen abkaufen möchte und ihnen ihren Preis zahlt!" Freundlich bleiben.

Der wird sich nur ungern die Mühe machen, und die Küche abbauen "


Dieser freundlichen Bitte würde ich ohne weiter zu verhandeln nachkommen...das erweckt für mich den Anschein, als seien weitere Bemühungen hier sinnlos.



Beitrag von sparrow1967 11.05.10 - 19:18 Uhr

Na ja- Du schon. Aber ich habe einige erlebt, die dann lieber auf den Preis eingegangen sind ( du weißt: der Spatz in der Hand...) als sich die Mühe zu machen und ne Küche abzubauen und zwischen zu lagern ;-)

Beitrag von carrie23 11.05.10 - 10:39 Uhr

Ok wenn Geräte mit Garantie dabei sind würd ich auch sagen da würd ich noch 3500 ausgeben, aber für ne leere Küche würd der von mir höchstens 2000 kriegen.

Beitrag von carrie23 11.05.10 - 10:37 Uhr

Der spinnt glaub ich ein bisserl.
Angemessen wären um die 2000, denn die Küche ist gebraucht uns sowas verwohnt sich ganz schnell.
Bei uns sind die Ablösen für Möbel jetzt auf 4000 Euro-mehr darf der Vormieter nicht mehr verlangen.
Aber da ist die Wohnung meist Teilmöbliert und nicht nur ne Küche vorhanden.

Beitrag von silke_35 12.05.10 - 17:38 Uhr

""Bei uns sind die Ablösen für Möbel jetzt auf 4000 Euro-mehr darf der Vormieter nicht mehr verlangen. ""

Wer bestimmt denn so etwas? Ich kann ja wohl für meine Möbel verlangen, was ich will. Wenn es dann keiner bezahlen will, habe ich entweder Pech gehabt oder ich gehe mit dem Preis runter.

Aber wenn ich Möbel habe, die eindeutig mehr als 4000 Euro Wert sind, lass ich mir auch von niemanden vorschreiben, für wie viel ich die verkaufe.

LG
Silke

Beitrag von machtans 11.05.10 - 11:07 Uhr

Was ist das denn für ne firma und die Geräte von wem sind sie?