Hallo
Ich habe hier gerade mit einem Arbeitskollegen eine ganz tolle Diskussion und wir kommen nicht auf einen Nenner. Ich hoffe hier jemanden zu finden der sich auskennt
Also ich versuch es mal so gut wie möglich zusammen zufassen
Er und seine Frau haben ein Kredit von der Bank bekommen in Höhe von 20.000 Euro. Hätte die Bank aber gar nicht geben dürfen da sie das Konto überzogen haben und schon 25.000 Euro Schulden haben. Im Vertrag steht drin das die Frau einen 400 Euro Job hätte was sie allerdings nicht hat
Die Bankfrau wußte das hat allerdings gesagt ohne diesen Jobeintrag kein Kredit. Gut die beiden hatten Geldnot und haben unterschrieben.
Jetzt ist es so das sie einfach nicht mehr in der Lage sind dies zurück zuzahlen. So kommen einfach nicht mehr klar.
Kann das sein das dieser Vertrag nicht rechtens ist? Ich meine sie hätte den Vertrag nicht aufstellen dürfen und ausserdem gibt es keinen 400 Euro Job.
Habt ihr eine Idee?
Danke
Ist der Vertrag rechtens?
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Beitrag von pascal79 - 14.05.10 - 17:56 Uhr
Beitrag von grafzahl - 14.05.10 - 18:24 Uhr
Warum soll der Kredit nicht rechtswirksam sein?
Die Höhe des Kredits ist doch nicht begrenzt.
Es ist natürlich ziemlich dumm von der Bank, solchen Schuldnern noch Geld hinterher zu werfen. Dumm, aber rechtswirksam.
Beitrag von pascal79 - 14.05.10 - 18:26 Uhr
Schade dann lag ich wohl falsch
Dachte echt das die das anfechten können da ja mit Lügen dieser Vertrag unterschrieben wurde.
Oh man wohl wieder was dazugelernt.
Danke
Beitrag von fensterputzer - 14.05.10 - 18:33 Uhr
Sie können den Vertrag anfechten und müssen dann nur den Restbetrag cash!!!!! ohne weitere Verzinsung auf den Tisch legen.
Beitrag von grafzahl - 14.05.10 - 18:35 Uhr
Zu der Lüge gehörten ja beide Parteien. Die Kreditnehmer, die gelogen haben und die Bankangestellte, die von der Lüge wusste.
Ich kann doch nicht bei desolaten wirtschaftlichen Verhältnissen einen Kredit aufnehmen, dass Geld verballern und dann die Rückzahlung verweigern, weil meine wirtschaftlichen Verhältnisse so schlecht waren.
Ich denke eher, dass da eine Strafanzeige wegen Kreditbetrug fällig ist.
Beitrag von fensterputzer - 14.05.10 - 18:46 Uhr
genau oder sie folgen meiner Aussage. Denn zurückzahlen müssen sie in jedem Fall
Beitrag von hinterwaeldlerin09 - 14.05.10 - 18:39 Uhr
Was soll denn da angefochten werden? Die Kohle muss so oder so zurückgezahlt werden!
Hat dein Kollege echt gedacht, er käme so aus der Sache raus?
Ich möchte nicht unverschämt sein, aber es fällt mir schwer, soviel Naivität zu glauben...!
Aber er sollte auf jeden Fall zu einer Schuldnerberatung gehen.
Beitrag von jeannylie - 14.05.10 - 19:44 Uhr
Natürlich ist der Vertrag rechtens.
Ich gehe sogar davon aus, dass Dein Kollege sich im Faller einer Insolvenz/ Zahlungsunfähigkeit schadensersatzpflichtig gemacht hat.
Ob die Frau das wußte oder nicht...die haben ja unterschrieben dass sie einen 400 € Job hat, also bewusst gelogen.
LG
Beitrag von vwpassat - 14.05.10 - 19:42 Uhr
Unglaublich!
Der Kreditnehmer begeht Betrug, um in seiner miesen finanziellen Situation zu Cash zu kommen.
Noch unglaublicher ist allerdings, dass die Bankangestellte ebenfalls Betrug begeht.
Aus dem Vertrag kommen die nicht raus, es wurde ja schließlich dafür unterschrieben, dass die Frau einen 400 €-Job hat.
Beitrag von nick71 - 15.05.10 - 08:41 Uhr
"Hätte die Bank aber gar nicht geben dürfen"
Eine Bank entscheidet selber, welche Kredite sie vergibt...von "dürfen" oder "nicht dürfen" kann überhaupt keine Rede sein, denn es existiert kein Gesetz, das das regelt bzw. verbietet.
"Im Vertrag steht drin das die Frau einen 400 Euro Job hätte was sie allerdings nicht hat."
Das steht mit Sicherheit NICHT im Vertrag, sondern im Antrag. Wie auch immer...der Vertrag ist natürlich trotzdem rechtens. Man könnte darüber diskutieren, ob die Mitverpflichtung der Ehefrau sittenwidrig ist (weil sie zum Zeitpunkt der Antragstellung kein eigenes Einkommen hatte), aber der Kredit ist SELBSTVERSTÄNDLICH zurückzuzahlen.
Beitrag von windsbraut69 - 15.05.10 - 08:49 Uhr
Ja, können sie denn ihre falschen Angaben beweisen, die zur Kreditvergabe führten???
Ein überzogenes Konto und ein vorhandener Kredit sind keine grundsätzlichen Hinderungsgründe.
Wie wäre es, wenn die Dame sich ernsthaft einen Job suchen würde, um den Kredit bedienen zu können, statt anderweitig die Schuld zu suchen.
Diese ganzen TV-Sendungen mit Zwegat und Konsorten sollten verboten werden!
Gruß,
W
Beitrag von windsbraut69 - 15.05.10 - 08:51 Uhr
Korrektur:
"Können sie denn beweisen, dass der Bank bekannt war, dass sie bewußt falsche Angaben gemacht haben?..." sollte es natürlich heißen!
Gruß,
W
Beitrag von grafzahl - 15.05.10 - 09:20 Uhr
> Diese ganzen TV-Sendungen mit Zwegat und Konsorten sollten verboten werden!
Es sind ja nicht nur Zwegat und Konsorten.
Die Staaten machen es doch vor. Es wird munter mehr Geld ausgegeben, als eingenommen wird. Und wenn einer nicht mehr zahlen kann, übernimmt das der Nachbar.
Beitrag von brokkoli - 15.05.10 - 09:05 Uhr
Hallo,
was wäre denn, wenn der Vertrag nichtig wäre? Würde dein Arbeitskollege dann die 20.000,-- Eur auch zurückgeben?
Wie lange besteht der Vertrag denn bereits? Bei einem neuen Vertrag hat er ein Widerspruchsrecht.
Dein Bekannter soll mal mit seinem Bankberater sprechen, eventuell kann ja die Rate reduziert werden.
Gruß
Brokkoli
Beitrag von kathi.net - 15.05.10 - 09:29 Uhr
Also so richtig vorstellen kann ich mir die Geschichte nicht. Die Bankfrau wird nie allein über einen Kredit entschieden haben und dann wird ja auch die Schufa-Auskunft eingeholt.... 
Abgesehen davon ist der Vertrag natürlich wirksam.
LG Kathi
Beitrag von dropsi_2 - 15.05.10 - 10:28 Uhr
Hallo,
gibt es da jetzt nicht dieses neue Gesetz, nachdem die Bankberater verpflichtet sind, Kunden dahingehend zu beraten, was z.B. passieren würde, wenn der Kredit nicht mehr bedient werden kann? Bin da nicht ganz sicher?
Für den Fall, dass es das gibt, haben beide Seite Fehler gemacht und müssten auch dafür gerade stehen. Die Eheleute hätten selbst in größter Not nicht unterschreiben dürfen. (Betrug, Vortäuschung falscher Tatsachen.)
Die Banktrulla hätte niemals bei der SCHUFA und dem Wissen, dass die Frau kein Einkommen, den Antrag befürworten dürfen.
Sicher kämpfen auch die Banken heute um jeden Kunden, aber das in die Hose geht, hätte doch allen Parteien klar sein müssen.
Die können mal alle schnell zusehen, dass die Rate gesenkt wird, oder Ähnliches, aber bedienen werden sie den Kredit müssen. Trotzdem würd ich zusehen, dass die Bankdame auch ihr Fett weg bekommt, denn sie hat die Beiden da "reinlaufen" lassen.
Peter Zwegat und alle weiteren Schuldnerberater haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, denn es gibt genug Menschen, die unverschuldet in eine finanzielle Schieflage geraten!!
LG
Beitrag von yvonnechen72 - 15.05.10 - 11:49 Uhr
Das wäre ja prima, wenn der Vertrag unwirksam wäre!
Dann ginge ich am Montag gleich mit meinem Mann zur Bank und nähme einen Kredit für unser Traumhaus auf. Tja, wenn wir den Kredit dann irgendwann nicht mehr bedienen könnte...egal unser Haus hasben wir ja dann!
Yvonne
