Hallo, habe jetzt mal versucht, mir selbst ein Zeugnis zu schreiben, folgendes kam bei raus:
Zeugnis
Frau xxx, geb. am xxx in xxx, war vom 01.09.2009 bis zum 30.04.2010 in unserem Restaurant „xxx“ als Restaurantfachfrau tätig.
Im Einzelnen umfasste ihr Aufgabenbereich folgende Tätigkeiten:
• Gästebetreuung und Beratung bei der Auswahl von Speisen und Getränken
• servieren und kassieren
• Vorbereitung größerer Veranstaltungen
• Vor- und Nachbehandlung des Warendepots
Frau xxx identifizierte sich mit Ihren Aufgaben und zeigte einen guten Einsatz auch über die übliche Arbeitszeit hinaus. Sie stellte fachlich hohe Anforderungen an sich die sie jederzeit voll erfüllte. Frau xxx wendete ihre Fachkenntnisse mit Erfolg in Ihrem Arbeitsgebiet an.
Ihre Aufgaben erledigte Frau xxx stets mit Sorgfalt und Genauigkeit. Durch ihre zielstrebige und umsichtige Arbeitsweise erzielte sie jederzeit sehr gute Arbeitsergebnisse. Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte sie stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.
Ihr Verhalten zu Kollegen und Vorgesetzten war stets einwandfrei. Auch ihr Verhalten gegenüber unseren Gästen und Geschäftspartnern war sehr gut.
Frau xxx verlässt unser Unternehmen zum 30.04.2010 auf Grund der Geschäftsaufgabe der „Name des Restaurants“.
Wir danken Frau xxxl für ihre stets guten Leistungen und wünschen ihr für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
So, hab grad mit der Sekretärin gesprochen, soll es ihr mailen und mein Mann kann es dann heut nachmittag abholen.
Was mich stört, ist z.B. bei der Aufgabenaufzählung der letzte Punkt "Warendepot" - also gemeint ist damit, dass ich das Lehrgut gemacht habe, aufgefüllt habe und eventuell, wenn nicht mehr im Lager, Liste gemacht hab, was neu zu bestellen ist...
Auch sonst ist mir bei den Aufgaben nicht richtig viel eingefallen...
Vielen Dank schon mal für Tipps. Gegen 12 kann ich es meiner Mutti nochmal geben wegen R/G, da ist sie echt fit.
Zu sagen wäre vielleicht noch, dass ich das Zeugnis von einer Firma bekommen werde, die sich TVA Automaten nennt... Der Chef dieser Firma hatte die Gaststätte aufgemacht so als 2. Standbein quassi...
LG Lenchen
Wie findet ihr das Zeugnis? Bitte mal Tipps!!!
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Beitrag von lenchen2002 - 20.05.10 - 10:28 Uhr
Beitrag von lenchen2002 - 20.05.10 - 10:29 Uhr
Hervorzuhebend sind vor allen Dingen die Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit in allen Bereichen, sowie ihr loyales Verhalten gegenüber dem Betrieb.
Diesen Satz hab ich noch, find ihn gut, meint ihr, er passt noch rein? Wenn ja wohin?
LG Lenchen
Beitrag von ninschen111 - 20.05.10 - 10:40 Uhr
warum willst du dir selbst ein zeugnis schreiben?
Beitrag von aeffchen77 - 20.05.10 - 10:41 Uhr
Warum nicht?
Ist doch durchaus üblich - alleine um schneller eines zu bekommen. ;)
Beitrag von ninschen111 - 20.05.10 - 10:42 Uhr
aber das ist dann doch eigendlich nicht rechtlich oder?
ich mein da knn ich ja alles reinshreiben!
Beitrag von aeffchen77 - 20.05.10 - 10:43 Uhr
Der Chef muss es dann natürlich noch unterschreiben.
Beitrag von ninschen111 - 20.05.10 - 10:45 Uhr
okay...
also so kannte ich das jetzt noch garnicht
man lernt nie aus
Beitrag von lenchen2002 - 20.05.10 - 10:47 Uhr
Hallo, steht ein paar Beiträge weiter unten...
Mein Chef kommt nicht aus dem Käse, ich brauche es aber dringend, und es ist mit ihm abgesprochen, wenn ich es selber schreibe und hinmaile, habe ich es heute nachmittag unterschrieben da...
LG
Warte ich auf seins, warte ich sicher noch paar Wochen...
Beitrag von ninschen111 - 20.05.10 - 10:50 Uhr
achso okay
das wusste ich ja nicht hab mich nur gewundert
Beitrag von aeffchen77 - 20.05.10 - 10:55 Uhr
Das hat nicht unbedingt etwas mit "nicht aus dem Käse kommen" zu tun.
Mein Mann z. B. führt ein kleines mittelständisches Unternehmen und hat entsprechend viel um die Ohren.
Da ist es gar nicht böse gemeint, wenn es mit dem Zeugnis länger dauert, er hat nur einfach wenig bis keine Zeit dafür.
Beitrag von lenchen2002 - 20.05.10 - 11:15 Uhr
Okay, geb ich dir Recht, aber ich kenne meinen Chef, und bei ihm trifft es zu. Er wurde nicht zur Arbeit geboren...
Beitrag von aeffchen77 - 20.05.10 - 11:23 Uhr
Woraus schließt du das?
Bei meinem Mann denken das auch viele, weil sie nicht sehen, wenn er stundenlang im Büro sitzt, abends noch unterwegs ist und auch sonntags wieder ab 8 Uhr im Büro arbeitet.
Beitrag von lenchen2002 - 20.05.10 - 11:27 Uhr
Hallo, sorry, ich wollte hier Tipps wegen des Zeugnisses, und nicht mit dir streiten. Ich habe doch nie was wegen deinem Mann gesagt, er ist sicher ganz fleissig. Aber ich habe mit meinem Chef zusammen gearbeitet, glaub mir, ich weiß es. Und wenn du es mir glaubst, kann ich auch damit leben. Ich hätte viel lieber mal einen konstuktiven Post zu meiner Frage.
LG Lenchen
Beitrag von aeffchen77 - 20.05.10 - 11:30 Uhr
Ich hab ja meinen Mann nur als Beispiel genommen und streiten will ich ganz bestimmt nicht. 
Außerdem war ich doch schon konstruktiv, indem ich eine Userin darüber aufgeklärt habe, dass man sein Zeugnis durchaus selber schreiben kann.
Beitrag von aeffchen77 - 20.05.10 - 11:28 Uhr
Ich weiß, dass das nix mit dem eigentlichen Thema zu tun hat.
Finde es nur unfair, wenn Mitarbeiter so falsch über den Chef denken und glauben, er hätte keine anderen Probleme als ein Mitarbeiterzeugnis.
Beitrag von clubberer - 20.05.10 - 12:12 Uhr
Mir fällt dazu eigentlich nur ein: Betroffene Hunde bellen...
Beitrag von aeffchen77 - 20.05.10 - 12:15 Uhr
Wie meinst du denn das jetzt?
Beitrag von landmaus - 20.05.10 - 13:29 Uhr
Hallo aeffchen,
ich bin auch selbständig und arbeite sehr viel, aber ich denke, dass ein endgültiges Arbeitszeugnis eine sehr hohe Priorität hat. Man darf ja bei all der Arbeit, die man selber hat nicht vergessen, dass man den Mitarbeiter unter Umständen in seinem beruflichen Fortkommen behindert und blockiert. Ich finde, dass man da auf jeden Fall die moralische Pflicht hat, dass Zeugnis zeitnah nach der Kündigung zu schreiben. So lange dauert das ja im Übrigen auch nicht
.
Liebe Grüße
Beitrag von aeffchen77 - 20.05.10 - 14:34 Uhr
Das bestreite ich ja gar nicht.
Was ich halt nicht so toll finde, ist, dass sie ihrem Chef Faulheit unterstellt.
Beitrag von sassi31 - 21.05.10 - 00:30 Uhr
Das ist aber nicht wirklich tröstlich für die Angestellten, die auf das Zeugnis angewiesen sind.
Soweit ich weiß, ist ein Zeugnis am letzten Arbeitstag fällig. Ich hab neulich aber auch mal gelesen, dass das Zeugnis spätestens 14 Tage nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses beim ehem. Mitarbeiter vorliegen muss. Also darauf hat man einen Anspruch.
Beitrag von myimmortal1977 - 20.05.10 - 16:58 Uhr
Die Aufzählung der Kollegen, Vorgesetzten und Kunden....
Wenn Du Kundenkontakt hattest, kommen die kunden zuerst. Dann die Vorgesetzten und dann die Kollegen.
Die Kollegen nie vor den Vorgesetzten!!!!! Bitte, sonst heißt das nämlich, dass Du bei Deinen Chefs nicht gern gesehen warst, wegen irgendwelcher Macken.
Dir alles Gute!
Janette
