Hallo
meine Kleine wird im sommer 5 jahre alt und schläft nun seit ein paar tagen nachts ohne windel.
ich setze sie immer einmal nachts aufs töpfchen, weil ich bemerkt hatte, das sie eigentlich nur einmal nachts in die pampi macht. danach lege ich sie wieder ( bekommt sie nicht mal mit
) wieder zurück ins bettle und sie bleibt dann trocken bis zum morgen. okay, manchmal bin ich auch schon zu spät dran gewesen mit "aufs klo setzen" aber das macht ja nichts
habe gehört, das das viele so machen und die kiddis so das trocken werden in der nacht lernen
wie waren eure erfahrungen bezüglich in der nacht und machen wir das so richtig!!!!
tagsüber ist sie natürlich trocken!!!
DANKE für Antworten!!
LG
wollte mal fragen, ob WIR das richtig machen!!
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Beitrag von dotterweich - 03.06.10 - 13:25 Uhr
Beitrag von tauchmaus01 - 03.06.10 - 21:38 Uhr
Oh weh, das wird von soooo vielen verteufelt weil die Kinder dann angeblich lernen dass sie nachts auf Klo müßen.
Aber....auch wir haben das bei beiden Kindern so gehandhabt und beide wurden so trocken in der Nacht. Bevor wir es so gemacht haben haben sie nachts geweint wenn was daneben ging.
Beide Kinder gehen nun nachts nicht mehr auf Klo und sind zuverlässig trocken, haben keinen Schaden davongetragen und alles ist gut.
Bin mal neugierig was die Experten sagen......
Mona
Beitrag von arienne41 - 04.06.10 - 07:14 Uhr
nein
Beitrag von tauchmaus01 - 04.06.10 - 21:47 Uhr
Es gibt viele Familien die sehr gute Erfahrungen so gemacht haben, unter anderem wir. DIe Alternative wäre gewesen den Kinder unter Zwang wieder Windeln anzuziehen oder sie jede Nacht weinend in ihren Betten aufzufinden (so ging das Anfangs wenn was daneben ging).
Nachdem wir sie einfach noch mal auf die Toilette geschickt haben waren sie zufrieden und es dauerte nicht lange bis sie die Nacht über durchgehalten haben.
Man muß nicht immer alles verteufeln oder irgendwelche Studien auf jeden Einzelfall projezieren.
Mona
Beitrag von arienne41 - 04.06.10 - 22:49 Uhr
warum fragst du wenn du andere Meinungen nicht akzeptierst?
Beitrag von tauchmaus01 - 04.06.10 - 22:59 Uhr
Ich habe nicht gefragt, bin nur neugierig was Experten dazu sagen
Ich akzeptiere andere Meinungen durchaus, aber verstehe das "Nein" eben nicht. Im Grunde ja nur deshalb weil wir es anders erlebt haben.....
Bei uns war es genauso richtig, was hättest Du denn getan?
Windel wieder an unter Zwang oder jede Nacht weinende Kinder die nass sind?
Mona
Beitrag von dotterweich - 07.06.10 - 11:37 Uhr
hihi
danke für eure antworten
mich hat ja nur interessiert, wie es bei euch so gelaufen ist und am ende mache ich sowieso immer das was mein bauch dazu sagt. auf ein "NEIN" würde ich mich nicht verlassen
bei uns klappt das mit dem "einmal nachts aufs töpfchen gehen" supi gut und manchmal wacht sie auch im halbschlaf auf und wir machen kurz pipi. danach ist sie trocken bis zum nächsten morgen...toll!!!
würde meine tochter von dem nächtlichen "klo gehen" gestört werden oder sogar nicht mehr schlafen können ( sie war nicht immer eine gute schläferin ) dann würde ich es anders machen, denn wir sind froh wenn sie schläft
ihr macht das überhaupt nichts aus und das ist doch das wichtigste!!!!
ich muß übrigens auch zum 99% immer einmal raus in der nacht!!!!
LG
Beitrag von EXPERTE - 09.06.10 - 13:01 Uhr
Liebe "dotterweich",
die Frage, wie Kinder in der Nacht am Besten zum Trockenwerden erzogen werden sollen, ist auch in der Kinderheilkunde und Urologie umstritten. Das nächtliche Trockenwerden hängt vor allem von körperlichen Faktoren wie Blasenvolumen und Hormonausschüttung in der Hirnanhangsdrüse ab. Die Kombination von einer Harnblase die groß genug ist um das nächtliche Harnvolumen zu halten und die Reduktion des Harnvolumens in der Nacht durch das Hormon Vasopressin sind die entscheidenden Faktoren, damit ein Kind in der Nacht trocken wird. Dies geschieht meist zwischen dem 3. Und 7. Lebensjahr und ist individuell sehr verschieden. Selbstverständlich kann man durch nächtliches Aufwecken und auf die Toilette gehen, auch erreichen, dass die Kinder nicht einnässen. Dies ist aber eine Verhaltenstherapie, die nur die Symptome (das Einnässen) behandelt, aber die Entwicklung der nächtlichen Harnkontrolle nicht beschleunigt. Ob diese Strategie sinnvoll ist, hängt von dem Kind und der Familie ab. In Familien, wo es für die Eltern nicht belastend ist, das Kind in der Nacht aufzuwecken und wo das Kind selbst ohne Windel schlafen will, kann man diese Prozeduren durchführen. Wenn Sie aber den Eindruck haben das nächtliche Aufwecken ist für alle sehr stressig, dann kann die Windel in der Nacht und das Abwarten der natürlichen Entwicklung für alle Beteiligte entspannend sein. Die nächtliche Harnmenge kann man einschränken, wenn das Kind 2 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr trinkt und unmittelbar vor dem ins Zubettgehen nochmals auf die Toilette geht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hans Salzer
