Hallo,
ich habe hier zum ersten Mal seit langer Zeit wieder gelesen. Mein Sohn ist krank und macht Mittagschlaf, daher bin ich heute daheim und weiß nichts besseres mit mir anzufangen.
Es ist Wahnsinn, was für überzogene Lebensvorstellungen hier propagiert werden.
Da zieht man schwanger in eine 80 qm Wohnung, man geht nicht für 1200 Euro netto arbeiten, brutto schon gar nicht und wehe der Staat zahlt nicht die Kinderbetreuung. Die Gläubiger sind die Dummen, weil ihnen die Hände gebunden sind. Und wenn die Schulden einem über den Kopf wachsen, macht man eine Privatinsolvenz und fährt vom Kindergeld in den Urlaub.
Ich weiß, dass nicht jeder so ist, aber die Dichte der Sozial- und geistig schwachen ist hier in letzter Zeit sehr hoch.
Ich selbst habe ein behindertes Kind (Autist) und gehe 40 Stunden pro Woche für 1200 Euro brutto arbeiten. Etwa so viel bekommt auch mein Mann, aber netto, für seine 40 Stunden Woche.
Wir bekommen kein weiteres Kind, weil wir es uns nicht leisten können. Zu Beginn unserer Familie war ich gerade mit der Ausbildung fertig und wir lebten in einer 30 qm 2-Raum-Wohnung mit Pantry-Küche (Spülbecken, Kühlschrank, 2 Kochplatten direkt neben der Eingangstür).
In unser damaliges Badezimmer passte immer nur einer
.
Und wir waren sehr, sehr glücklich, auch wenn es super klein war.
Jetzt, 4 Jahre später haben 50 qm 3 Raum und in unser Bad passen nur dann 2 Personen, wenn eine davon in der Wanne liegt
.
Und wir sind immer noch sehr sehr glücklich.
Wir arbeiten sehr viel und verdienen hier im Osten im unteren Lohnsegment.
Aber jeder von uns ist stolz auf sich und wir respektieren einander und und unsere Mitmenschen.
Deshalb möchte ich mich direkt an die Personen wenden, die hier so herumschreien, wie dumm der Staat und die Gläubiger sind und wie viele Ausreden man braucht, nicht arbeiten zu gehen:
Habt Ihr Respekt vor euch selbst?
Könnt Ihr eure Kinder als vollwertige Gesellschaftsmitglieder mit einem Recht auf eine eigene Meinung verstehen?
Wenn Ihr andere Menschen so mies und respektlos behandelt und dann selbst, z. B. hier im Forum, so mies behandelt werdet, wie fühlt Ihr euch dabei?
Würdet Ihr nicht gern freihändig laufen können und dafür anerkannte Bürger sein?
Und viel wichtiger für mich zu verstehen ist: Wie kam es dazu, dass Ihr Schulden gemacht habt, heimlich Geld aufbewahrt, weil Ihr denkt, dass der Staat euch das wegnimmt, die Gläubiger nicht bedienen wollt und im gleichen Atemzug Urlaube plant?
Ich meine damit, dass das Leben mehr wert ist, als Ihr daraus macht.
Habt Ihr daran mal gedacht? Dass Ihr euch selbst mehr wert sein solltet?
Ich würde mich über ein paar Erklärungen freuen und gern eine richitge Diskussion führen.
Daher bitte ich darum, dass eklige Bemerkungen unterbleiben.
Vielen Dank (vor allem schon mal fürs lesen).
LG
Schade
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Beitrag von regentaenzer - 07.06.10 - 11:58 Uhr
Beitrag von kaltesherz0907 - 07.06.10 - 12:16 Uhr
ich möchte nur sagen dass ich deinen Beitrag gut finde und Respekt vor dir und deiner Leistung habe...
Beitrag von regentaenzer - 07.06.10 - 14:34 Uhr
Wow, danke.
Es ist nett, dass Du das sagst.
Aber genau darum gehts auch. Ich hab auch Respekt vor mir selbst - und das sollte jeder haben.
Ist schade, aber da liegen auch viele Ursachen für psychische Probleme im Kindes- und vor allem Erwachsenenalter.
Ob diese Leute das wissen?
Beitrag von hexlein77 - 07.06.10 - 12:17 Uhr
Hallo,
erwartest du hier wirklich eine richtige Diskussion? Hier bei Urbia? 
Entschuldige, aber da bist du hier falsch! 
Nicht das ich dir nicht recht gebe mit dem was du schreibst, aber hier gibt es leider nur zwei Fraktionen:
Die erste, die sofort auf alles Anspringt was mit Arbeitslosigkeit, zuschüsse vom Staat und dergleichen zu tun hat und die TE in der Luft zerreist und nieder macht. (NEIN ich meine keine Sozialschmarotzer)
und die zweite, die der Meinung sind sich hier mit ihrem EInkommen, ihren Häusern oder ihren Autos profilieren zu müssen! 
Leider, leider, leider sind hier normale Gespräche nicht mehr möglich und Hilfestellungen oder dergleichen schon mal gar nicht!
Also wird auch dein Versuch eine Vernünftige Dikussion zu führen kläglich scheitern! LEIDER! 
LG vom Hexlein + #Ei
Beitrag von swety.k - 07.06.10 - 12:23 Uhr
Hallo,
Recht hast Du mit allem, was Du schreibst. Aber ich fürchte, das wird hier alles auf taube Ohren stoßen, weil jeder, der sich in der von Dir kritisierten Art und Weise verhält, tausend gute Gründe findet, warum er eigentlich ganz anders ist und gar nichts dafür kann.
Es ist wohl einfach so, daß die allermeisten Leute versuchen, soviel wie möglich Geld zu bekommen, ohne mehr als nötig dafür zu tun. Und wenn man dafür andere betrügen muß, dann wird das in Kauf genommen oder man empfindet es nicht als Betrug, den Staat (und damit uns alle) zu schröpfen. Oder man denkt, daß man aus irgendwelchen Gründen das Recht dazu hat.
Liebe Grüße von Swety
Beitrag von zwetschge007 - 07.06.10 - 15:36 Uhr
Hallo Regentaenzer,
ich kann leider nicht zu einer Diskussion anregen.
Aber was mir ins "Auge" gestochen ist und was dich ausmacht und dich von den "Anderen" unterscheidet:
DU BIST GLÜCKLICH.....
... wenn man nicht glücklich ist strahlt man es nicht aus, versucht es mit anderen Dingen wie Geld zu kompensieren. Man ist unausgeglichen, gereizt usw..... Ich lese hier sehr viel und ich lese zwischen den Zeilen immer wieder das Menschen nicht zufrieden sein können. Auf alles und jeden rumhacken, damit sie ihr Leben rechtfertigen können... . Alles schlecht machen und somit sich selber auf ein Podest zu heben. Ich könnte noch viel mehr schreiben. Z.B über Respektlosigkeit, weil man seinen Frust irgendwo ablassen muss ..usw.
Ich finde es so schön glückliche zufriedene Menschen zu sehen. Dazu braucht es nicht mal viel Geld. Ich habe festgestellt, das glückliche zufriedene Menschen dies auch massiv ausstrahlen. Sie gehen mit einem kleinen Lächeln durch die Welt.
Mach weiter so. Ich spreche aus eigener Erfahrung: Geld macht nicht unbedingt glücklich..
Gruß
Zwetschge
