Traumjob gefunden ~ aber ich müsste 30 km einfach fahren :-((

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Beitrag von curlysue1 - 08.06.10 - 07:42 Uhr

Guten Morgen,

bin in einer Zwickmühle, es geht nur um einen 400€ Job, jetzt arbeite ich 12 Stunden die Woche, 3x einen vormittag 8-12 und zwei Nachmittage 14-18, die Kids sind jeweils bei meinen Eltern, Schwiegereltern oder meinem Mann in der Zeit. Wir haben ein super Team, total flexibel, also wenn ich morgen nicht kann arbeite ich halt übermorgen, kann auch mal Nachmittags gegen vormittags tauschen usw.

Super pünktlich Feierabend, Urlaub und Lohnfortz. im Krankheitsfall und wenn die Kids krank sind, heißt es bleib lieber bei ihnen zuhause, kranke Kinder brauchen die Mama #schwitz, dazu nur 10 Minuten Arbeitsweg.

Nachteile: kein pers. Kundenkontakt nur telefonisch, Ansehen in der Firma, bin halt NUR in der Mamiabteilung #schmoll

Jetzt hätte ich einen neuen Job, Stunden frei einteilbar, 11€ Netto, nur vormittags, wenn ich will, könnte aber auch auf Nachmittags schieben, also nur knapp 9 Stunden, arbeiten mit Kundenkontak #huepf, sehr netter Chef.

Nachteile: 30 KM einfacher Fahrtweg, über immer stauige Autobahn, die Firma hatte im Januar 2010 Insolvenz angemeldet und wurde jetzt im März von dem neuen Geschäftsführer gekauft (der eben sehr nett ist), es läuft super nach seinen Angaben, (mein jetziger Arbeitgeber hat ein paar hundert Mann und steht finanziell seit Jahrzenten super da!, also ziemlich sicher und ich könnte auch jederzeit in meinem jetzigen Job Teilzeit machen, allerdings rentiert sich das finanziell meiner Meinung nach nicht)

Was würdet Ihr machen, ich könnte sofort anfangen #zitter

LG

Beitrag von malisch - 08.06.10 - 08:07 Uhr

Hallo,

ich habe auch vor kurzem meinen Traumjob gefunden. Dafür habe ich eine Teilzeitstelle (30 Stunden/Woche) mit ziemlich gutem Gehalt und guter Bahn-Anbindung aufgegeben um hier für 42 Stunden/Woche um 25 km entfernt über die Autobahn anzufangen. Dafür musste ich mir auch ein Auto kaufen und mein Kind für 10 Stunden in die Kita geben. Und? Ja, das ist es wert. #huepf
Leider kann man sich davor nie 100%-ig sicher sein, wie es klappt. Der Chef kann ja super sein, aber es reicht nur eine nervige Kollegin, um eine in den Wahnsinn zu treiben. Vor allem mit Kindern, wie du schreibst. Dann muss man erst die Probezeit überstehen...
Wahrscheinlich kann dir es keiner so beantworten, wie du es wünscht. Keiner wird dir die Entscheidung abnehmen können. DU musst ein gutes Gefühl dabei haben, sobald du ein Funken Zweifel zulässt, wird alles viel schwieriger zu ertragen sein.
Viel Glück wofür du dich auch immer entscheidest.
Gruß aus Hamburg
Malisch

Beitrag von curlysue1 - 08.06.10 - 08:18 Uhr

Danke, mein Mann und meine Mum, alle raten mir ab, auch wegen der neuen Probezeit :-((

LG

Beitrag von giftzwerg01 - 08.06.10 - 08:19 Uhr

Guten Morgen!

Letztendlich kann dir da keiner raten, geh nach deinem Gefühl.

Aber ganz ehrlich, ICH würde da bleiben, wo ich bin. Da weißt du, was du hast.

Der Anfahrtsweg ist nicht zu unterschätzen (für einen 400 EUR-Job) und die Sache mit der Insolvenz würde mich auch skeptisch machen...

Alles Liebe

Beitrag von angi1987 - 08.06.10 - 08:30 Uhr

Ist doch nicht schlimm!
Ich fahre 40 km eine Strecke und mein Mann sogar 70 km eine Strecke, dafür ist es eine gute Arbeit dort....mit entsprechendem Verdienst!

Beitrag von nusch - 08.06.10 - 08:32 Uhr

#aha Hier geht es aber nur um einen 400 EUR-Job!

Beitrag von windsbraut69 - 08.06.10 - 09:19 Uhr

Hier geht es um einen MINIJOB mit 9 Wochenstunden!

Beitrag von polar99 - 08.06.10 - 08:37 Uhr

Ich würde da bleiben, wo ich jetzt wäre...Das klingt einfach mal stabiler, was Du so schreibst.

Das andere hört sich einfach noch nicht gefestigt genug an.

lg polar

Beitrag von gr202 - 08.06.10 - 08:37 Uhr

Wenn Du gut verdienen würdest, würde ich sagen: wechseln!

Aber für nur einen 400 Euro Job: bleib, wo Du bist. Rechne Dir doch mal aus, wieviel Du für die Fahrt (und das sind nicht nur Spritkosten, sondern auch Verschleiß von Deinem Fahrzeug, etc) bezahlen würdest.

Außer natürlich: Ihr habt viel Geld und Du gehst nur als Hobby arbeiten, weil Dir sonst die Decke auf den Kopf fällt.

Gruß
GR, die 50 km eine Strecke fährt, aber dabei selbst bei Teilzeit richtig gut verdient.

Beitrag von 1familie - 08.06.10 - 08:44 Uhr

Was du hast, weisst du und hört sich nicht schlecht an.

Hast du dir mal ausgerechnet, was du allein an Tank zahlst, wenn du jeden Monat etliche Kilometer fährst.

Ich fahre jeden Tag 70 km hin und zurück, aber verdiene auch weitaus mehr, so das dies nicht ins Gewicht fällt. Für 400€ würde ich es aber nciht machen

LG

Beitrag von sissy1981 - 08.06.10 - 08:50 Uhr

Wenn es einfach nur ein besserer Job ist würde ich es mir üerlegen. Wenn es mein TRAUMjob wäre würde ich direkt wechseln.

Man bekommt nicht oft im Leben die Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen und da sollte man auch mal was riskieren -naja und ich empfinde 30 km jetzt nicht als die große Strecke.

Beitrag von windsbraut69 - 08.06.10 - 09:21 Uhr

Für einen Traumjob mit entsprechendem Einkommen sind 30 km sicher keine große Entfernung.

Wenn man aber nur max. 400 Euro verdient und 9h/Woche arbeitet, sieht das m. E. schon ganz anders aus.

Was hier für Fahrtkosten und -zeiten draufgeht, würde ich persönlich lieber in SV-Abgaben investieren!

Beitrag von sissy1981 - 08.06.10 - 09:30 Uhr

Nunja für mich persönlich würde ein Minijob auch nie in Frage kommen - höchstens nebenher aber ein -ich nenn es jetzt mal- richtiges Arbeitsverhältnis ist für mich das Maß aller Dinge - nebenbei bemerkt könnte man dann ja auch wieder einen Teil der Aufwendungen für die Strecke absetzen.

Andererseits wenn sie eh lieber bei diesen Minijobs bleiben will und nicht nur der Job sondern auch diese Art der Beschäftigung in Ihr Traumkonzept passen - dann soll sie ihren Traum auch so verwirklichen.

Beitrag von cat_t - 08.06.10 - 10:03 Uhr

wenn ich fragen darf, wo kann man die Aufwendungen für die Strecke (eines Minijobs) absetzen?

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von sissy1981 - 08.06.10 - 10:30 Uhr

Lies dir nochmal meinen Text durch, das beantwortet deine Frage :-p;-)

Beitrag von cat_t - 08.06.10 - 11:32 Uhr

okay, danke

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von honolulumieze - 08.06.10 - 09:02 Uhr

Da hast du doch nichts von, wenn du dadurch weniger Geld in der Tasche hast durch die Spritkosten! Es ist ja nicht so, dass du einen Halbtags- oder Vollzeitjob dann hättest. Das würde sich ja dann lohnen. Abgesehen davon war die Firma ja schon mal pleite. Da würde ich erstmal erst recht nicht anfangen. Du hast doch einen super Arbeitsplatz. Wenn, dann würde ich nur zu entschieden mehr Geld weg gehen.

Beitrag von windsbraut69 - 08.06.10 - 09:18 Uhr

Für mich wäre die Entscheidung ganz klar.
Die 3 Wochenstunden, die Du beim neuen Job "sparen" würdest, sitzt Du im Auto und verfährst noch dazu Sprit UND mir wäre die Aussicht auf einen regulären Teilzeitjob mehr wert als ein vermeintlich höherer Stundenlohn mit unsicherer Zukunft.

LG

Beitrag von curlysue1 - 08.06.10 - 10:17 Uhr

Ich will aber keinen Teilzeitjob, habe mehrfach abgelehnt, weil die Abzüge einfach viel mehr wären und ich im Moment einfach nur arbeiten gehe um ein kleines Taschengeld zu verdienen und ein paar Stunden raus zu kommen #hicks

Rente zahl ich selber und auch beim Einkommensteuer Jahresausgleich würden wir eine Menge nachzahlen #schwitz

LG

Beitrag von nakiki - 08.06.10 - 10:58 Uhr

Strebst du wirklich eine Hausfrauenkarriere an? Den Rest deines Lebens auf 400 Euro-Basis?

Gruß nakiki

Beitrag von curlysue1 - 08.06.10 - 18:30 Uhr

Hausfrauenkarriere? Dann wäre ich doch zuhause geblieben ;-)

Ich möchte einfach ein paar Stunden die Woche ins Büro zurück, nicht mehr und nicht weniger, keine Karriere, die gemeinsame Zeit mit der Familie ist mir/uns lieber.

Für die Rente ist gesorgt, das Haus in ein paar Jährchen abbezahlt, das reicht mir.

Gruß

Beitrag von windsbraut69 - 08.06.10 - 11:55 Uhr

Ja, hast Du aber die Kosten für die Rentenvorsorge usw. auch berücksichtigt und Euer beider Einkommen berücksichtigt?
M. E. rentiert sich ein sv-pflichtiger Job grundsätzlcih und sei es nur durch den Beitrag für die Allgemeinheit.

LG

Beitrag von bruchetta - 08.06.10 - 09:21 Uhr

Wenn Dir der Kundenkontakt so wichtig ist (kann wirklich auch anstrengend sein), dann mach doch den neuen Job!!

Ich würde mir nach Möglichkeit die 9 Stunden auf zwei halbe tage aufteilen, dann mußt Du nur zweimal wöchentlich fahren. In dem Fall find ich die 30 km nicht so wild, das wäre hier bei uns normal.

Beitrag von cat_t - 08.06.10 - 10:07 Uhr

Hallo #blume

hast Du es zeit- und geldmäßig mal ausgerechnet? Bestehen dort Aussichten auf einen sozverspfl. Teilzeitjob? Willst Du überhaupt mehr arbeiten? Wie wichtig ist Dir der Kundenkontakt wirklich? Beim neuen Job kannste gleich wieder geschmissen werden...

Aus dem Bauch heraus würde ich bleiben, wo ich bin...

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von vwpassat - 08.06.10 - 10:07 Uhr

Deine Überschrift passt überhaupt nicht zu Deinem Thema!

Man könnte sonstwas denken und dann geht es nur um nen Minijob. Dass es sich nicht rechnet, hat Deine Familie schon richtig erkannt.

Dass Dein bisheriger Job sicher ist, weißt Du selbst.

Was ich mich frage, wozu Du direkten Kundenkontakt brauchst? Das kann ganz schön nervig sein.

Bleib, wo Du bist. Da weißt Du, was Du hast und genießt doch bereits allerlei Luxus (flexible AZ, etc.)