Hallo zusammen,
erstmal vorweg: ich bin gelernte Hotelfachfrau, habe die Fachhochschulreife und bin quasi direkt nach der Lehre in die Elternzeit gegangen. Seit 2 Monaten arbeite ich aushilfsweise in meinem Lehrbetrieb an der Rezeption. Dort kann ich aber leider nur noch bis maximal Oktober arbeiten, da sich nach einem Umzug die Wegstrecke verlängert und es sich finanziell für mich nicht mehr lohnt.
Mir macht die Arbeit an sich sehr viel Spaß, grade auch der Umgang mit den Menschen, die unterschiedlichen Nationalitäten, der ganze Trubel, die Abwechslung - ich finds klasse...
Wie jedem einleuchten dürfte, ist auf Dauer das Arbeiten in einem Hotel mit Schichtdienst und einem kleinen Kind kaum vereinbar. Ich liebe mein Kind, möchte ihm gerecht werden, seine Entwicklung aktiv mitverfolgen und mir nicht von irgendwelchen Tagesmüttern sagen lassen "der hat heute das erste Mal das und das gemacht...", aber gleichzeitig will/muss ich auch in spätestens 2 Jahren, halbtags arbeiten gehen (Kindergartenplatz ist relativ sicher lt. Leiterin des Kindergartens).
Daher möchte ich die Elternzeit nutzen, um weitere Fortbildungen/Seminare usw. zu machen, um später in einem Büroberuf richtig einsteigen zu können.
In der Ausbildung selbst habe ich an zwei professionellen Telefontrainings teilgenommen, ebenso an einem Sprachkurs (Englisch beherrsche ich fließend in Wort und Schrift), aber was könnte ich noch machen, um "am Ball zu bleiben"? Als Berufsanfängerin ist es ja ohnehin schwerer irgendwo einen Job zu finden...
In Word und Excel komme ich gut klar, wobei Excel sicherlich noch ausbaubar ist.
Was würdet ihr mir sonst noch empfehlen?
VLG
Fortbildung?
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Beitrag von bonneamie - 08.06.10 - 22:14 Uhr
Beitrag von wind-prinzessin - 08.06.10 - 22:53 Uhr
Das kommt drauf an, was du machen möchtest. Vielleicht gibts die Möglichkeit, BWL an einem Fernstudium zu studieren und nachher die betriebswirtschaftlichen Abläufe eines Hotels zu managen. Oder dich in Finanz- und Rechnungswesen weiterbilden. Personalwesen wäre sicherlich auch eine spannende Sache.
Beitrag von bonneamie - 08.06.10 - 23:06 Uhr
Wind-Prinzessin, danke für deine Antwort!
BWL ist ein weites Feld - ein Fernstudium würde wahrscheinlich an meiner Disziplinlosigkeit scheitern - wenn ich regelmäßig irgendwo hingehe und dort den Stoff erarbeite, komme ich gut mit, aber das Selbststudium zuhause würde ich wahrscheinlich irgendwann aufgeben.
Das Finanz- und Rechnungswesen ist leider nichts für mich. Ich bin kein Zahlenmensch und um es mit den Worten meines letzten Mathelehrers in der 12. Klasse zu sagen "A. - Sie sind talentfrei in diesem Fach" - höhere Mathematik und ich sind 2 Welten, die nicht zusammenpassen... Fremdsprachen dafür umso mehr...
Wie kann man sich denn im Bereich Personalwesen fortbilden? Ich finde den Bereich sehr interessant, aber wie man da "Fuß fassen" kann als "Quereinsteiger", wüsste ich spontan nicht. Ich habe auch kaufmännische Erfahrung sammeln können in meiner Ausbildung, da wird man ja eine "eierlegende Wollmilchsau"...
Beitrag von wind-prinzessin - 08.06.10 - 23:51 Uhr
Das mit der Disziplinlosigkeit kann ich verstehen, würde mir vermutlich genauso ergehen.
Für Rechnungswesen brauchst du übrigens keine höhere Mathematik. Das ist im Prinzip Schema F, was du immer wieder neu anwendest. Wenn du es richtig erklärt bekommst, hast du es schnell verstanden. Einen Taschenrechner brauchst du für die Grundlagen auch nicht, es sei denn, du hast meine Kopfrechenfähigkeiten (wenn mein Taschenrechner reden könnte, würde er mich auslachen, ich tippe sogar 12+18 ein..). Ein bisschen Logik und die Fähigkeit, Sachen auswendig zu lernen sind hilfreich.
Das mit dem Personalwesen habe ich vom BerufeNet der Arbeitsagentur. Denke mal, da gibt es sicherlich auch Kurse an Volkshochschulen oder so.
