Wie Soll Das Gehen!!!!???

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Beitrag von blessssing - 09.06.10 - 21:16 Uhr

hallo ihr lieben ,

ich habe grade von meiner mutter gesagt bekommen dass das erzihungsgeld das eltern das erste jahr für das kind bekommen gestrichen werden soll!

und das noch weitere kürzungen volgen sollen !

meine frage ist : wie zum teufel haben die sich das denn bitteschön alles vorgestellt :-[...! bei den kleinen leuten die schon wenig haben und froh über jegliche einkünfte sind , noch mehr weg zu nehmen !?

sollen die doch mal anfangen bei sich zu kürzen den tut es nicht weh wenn 500€ von 3000-4000€ monatlichen einkommens fehlen!!


oder etwa nicht !?:-[:-[:-[:-[:-[:-[


ich versteh das alles nicht und bin echt sauer über diese snops...!:-[


sollen die mal versuchen mit weniger als weniger ein kind groß zu kriegen und dabei noch niveau zu zeigen ! bzw sich nicht die blöse GEBEN LASSEN MUSS ZUR TAFEL ODER SONNSTIGES ZU RENNEN !!!!!:-[:-[:-[:-[

unmöglich finde ich das alles:-[


tut mir leid aber ich musste mich jetz mal auslassen ...würde mich über antworten ,tips und anderes sehr freuen ...#schmoll

LG blessssing

Beitrag von cristmas - 09.06.10 - 21:29 Uhr

ich kann es nimmer hören bekommt ihr Kinder, um diese vom staat finanzieren zu können.....

in anderen Ländern gibt es gar nichts..... !!!!

Beitrag von jeremiaskilian - 09.06.10 - 23:30 Uhr

In anderen Ländern zahlt man aber auch nicht so beschissen viele Steuern!

In anderen Ländern lässt es sich komischer Weise zum Teil viel besser leben!

Warum wandern die Leute sonst aus??#contra

Beitrag von ippilala - 10.06.10 - 02:39 Uhr

Genau ! Wer hat noch nicht von den großen Auswanderungswellen der sozial Schwachen gehört.

Beitrag von lisasimpson - 10.06.10 - 08:57 Uhr

dijenigen, die steuern zahlen (zumindest einkommensteuer- und die meintest du doch, oder von welchen stuern sprichst du?) bekommen ja auch weiterhin elterngeld

lisasimpson

Beitrag von simone_2403 - 10.06.10 - 11:06 Uhr

Ein Grund warum einige Auswandern ist Beispielsweise die bessere Kinderbetreuung.Es gibt Länder in denen Firmen ihren eigenen Kindergarten haben und es kein Thema ist das Kind mit zur Arbeit zu bringen.Es gibt KiTas die vom Staat finanziert werden und deren Öffnungszeiten angepasst sind,so das es Müttern leicht fällt auf die Arbeit zu gehen und sie weitaus flexibler sind.Und das sind nur wenige Punkte/Vorteile weshalb einige Leute Deutschland den Rücken kehren.

Beitrag von zoe0212 - 10.06.10 - 12:42 Uhr

aber net in der Schweiz, Deutschlands beliebtestes Auswanderungsland.
Hier zahlt man zwar weniger Steuern, aber die Kinderbetreuung ist ne Katastrophe. Hier gehört die Frau hinter den Herd, wenn sie Kinder hat. Kindergarten ab 4, 3 Std am Vormittag, Kinderkrippe bei z.B. 3 Kids teurer als man bei Teilzeitjob verdienen kann (Gehaltsabhängig). Wenn man da arbeiten geht als Frau hat man weniger Geld, als wenn man zu Hause ist. Kindergeld kommt aufs Gehalt drauf, danach die Steuern ab. Elterzeit gibts nicht, nur 16 Wochen Mutterschutz, danach Job kündigen oder arbeiten gehen.... Die Elternzeit in DT ist echt goldwert.
Ist nicht alles Gold was glänzt - Wahrscheinlich muss man erstmal im Ausland gelebt haben, damit man sagen kann, dass Deutschland doch nicht so schlecht ist, auch wenn man viele Steuern zahlen muss.
Elternzeit, Elterngeld, Harzt IV etc, das alles gibts hier nicht.
zoe0212 zu Hause hinterm Herd mit 3 Zwergen, Mann seit 3 Jahren um Rückwanderung bemüht, leider noch keinen Job gefunden in der Heimat.

Beitrag von simone_2403 - 10.06.10 - 12:49 Uhr

In skandinavischen Ländern sieht das wieder anders aus und mal im Ernst....wenn ich mich mit dem Thema "Auswandern" beschäftige und das mit Kindern dann weiß ich doch was im jehweiligen Land auf mich zu kommt denn darüber Informiere ich mich doch schon im Vorraus oder?

>>damit man sagen kann, dass Deutschland doch nicht so schlecht ist, auch wenn man viele Steuern zahlen muss. <<

Richtig denn kein Vergleichsstaat hat solche Sozialleistungen wie Deutschland obgleich man an den Betreuungsschema für Kinder gerne noch vieles ändern oder anpassen könnte.

lg

Beitrag von starshine - 10.06.10 - 13:06 Uhr

Das denkst DU *lol* Die deutschen Einwanderer in der Schweiz sind so schlecht ueber das Land informiert, dass ich nur taeglich den Kopf schuetteln kann. Sie denken immer: die Schweiz kenne ich ja, da fahren wir doch immer zum Skifahren hin. Und das war's dann... Das Erwachen kommt dann erst hinterher und dann beklagen sie sich alle, dass es hier doch so viel anders ist als zuhause: wir kuemmern uns selbst um unser Leben und erwarten das nicht vom Staat. "Muendige Buerger" nennt man das ;-)

Beitrag von zoe0212 - 10.06.10 - 13:18 Uhr

Na freiwillig sind wir hier nicht. Wir wollten aus der Harzt IV Schiene raus und nahmen den Job an, der angeboten wurde. Ging alles sehr schnell, innerhalb von 2 Monaten. Wir waren einfach froh, Arbeit zu haben.
Und ich muss ehrlich sagen, dass es auch sehr schwer ist, an alle Informationen, die man benötigt heranzukommen. Man bekommt doch oft nur die Hälfte gesagt.
Und wir wollen nicht zurück, weil wir in Deutschland mehr Kindergeld bekommen oder Hartz IV, sondern weil wir täglich spüren, dass wir Ausländer sind, auch wenn man sich sehr bemüht sich anzupassen.

Beitrag von zoe0212 - 10.06.10 - 13:21 Uhr

Wir wollten nicht unbedingt auswandern, sondern hauptsache raus aus Harzt IV. Damals war unsere Tochter gerade 1 Jahr alt, die Jungs noch nicht auf der Welt. Wir bekamen das Jobangebot, überlegten nicht lange und innerhalb von 2 Monaten waren wir in der Schweiz... Wären wir geplant ausgewandert, dann hätten wir uns natürlich vorher komplett informiert.... Selbst nach über 4 Jahren Schweiz lernt man fast täglich etwas dazu, diese Informationen hätte man vorher gar nicht alle sammeln können....

Beitrag von simone_2403 - 10.06.10 - 13:24 Uhr

Aber man nimmt doch die gepflogenheiten im jeweiligen Land an und nicht umgekehrt oder seh ich das falsch?Wozu dann im Nachhinein "beschweren" über etwas womit ich leben muss/kann?

Beitrag von zoe0212 - 11.06.10 - 12:26 Uhr

Klar nimmt man die an, aber das heisst ja nicht, dass man damit zufrieden sein muss. Ich erwarte auch nicht, dass sich jemand mir anpasst, ich bin hier Ausländer, ich muss mich einordnen. Da wir das nicht so alles annehmen können, versuchen wir zurück zu gehen. Im grossen und ganzen geht es uns ja nicht schlecht, von Hartz IV zum Spitzenverdiener, aber eben alles drumherum gefällt uns nicht so gut. Die Schweiz ist für uns das Sprungbrett in einen guten Job in DT. Ohne diesen "Umweg" würden wir in Deutschland nicht dahin gekommen, wo wir hin wollen.

Beitrag von starshine - 10.06.10 - 13:00 Uhr

Steuern vielleicht nicht, dafuer sind hier in der Schweiz die Lebenshaltungskosten viel hoeher. Die Auswanderer aus D merken aber meistens erst hinter her, dass am Schluss nicht wirklich mehr in der eigenen Tasche landet...

Beitrag von carrie23 - 10.06.10 - 14:06 Uhr

Dann komm nach Österreich und zahl für deine Lebensmittel auch 20% Mehrwertsteuern.
WO lässt es sich denn besser leben?
In Österreich bekommt man zwar mehr Kinderbetreuungsgeld/Elterngeld dafür würde es komplett ans ALG angerechnet werden welches deutlich niedriger ist als in Deutschland.
Hier würden dir auch nicht die kompletten Wohnkosten abgenommen werden sondern höchstens die Hälfte.

Beitrag von cristmas - 10.06.10 - 16:09 Uhr

Warum bist du dann noch hier wenn es in anderen Ländern soviel besser ist....... meist ist es Naivität, was die Menschen an den Tag legen.

Die Illusion in einem anderen LAnd wäre alles einfacher, jemand der in Deutschland Kohle hat dem fällt das LEben irgendwo anders auch nicht schwer. Aber jemand der hier HArz4 bekommt geht es meist auch nicht besser in einem anderen Land...... weil er sozial gar nicht so aufgefangen wird......

Es nervt mich unheimlich das es MEnschen in unserem Sozialstaat gibt, die alles vom Amt wollen und überhaupt nicht mehr bereit sind irgendetwas zu geben.

Die ein LEben führen wollen als ob sie Spitzenverdiener sind......wenn ich nun mal nicht so viel arbeite kann cih auch nicht so viel ausgeben........

Das Problem ist das es einfach nciht sein kann das einer der arbeiten geht,...... und das von 8-17 seine FAmilie nicht ernähren kann, und noch 2 andere Jobs benötigt........ aber das kommt ganz klar von unserer Geiz ist Geil Einstellung Aldi und Co sei gegrüsst ......... man will nichts mehr bezahlen aber die Hände die sind ganz weit geöffnet.........

Viele sind noch nicht mal bereit für das Geld was ich bekomme Arbeiten zu gehen obwohl ihe Ausbildung weit unter meiner ist.......!!!

Wenn cih sehe das ein arbeistlloser mit Wohngeld uns allen Zuschüssen die es in unserem LAnd gibt ...... 200 weniger hat als ich der eine 39 Stunden woche habe ..... könnte ich schlichtweg einfach nur kotzen !!!!"!!!




Mic

Beitrag von dominiksmami - 11.06.10 - 13:56 Uhr

weil sie genau so wenig Ahnung haben wie du.

Ich lebe in so einem anderen Land.


- mehr Steuern als in D

- deutlich höhere Krankenversicherungskosten als in D

- zudem keinerlei Vorsorge ( Zahnarzt, Frauenarzt etc. muß ALLES selber bezahlt oder extra versichert werden)

- KEIN Erziehungsgeld oder dergleichen

- 60,- Euro Kindergeld


so und nu kommst du.

Beitrag von jeremiaskilian - 11.06.10 - 14:48 Uhr

... ich rede auch nicht von ALLEN Ländern!

Dass es Länder gibt, wo es wirtschaftlich noch schlimmer aussieht ist mir schon klar!

Mein Schwager ist ausgewandert! Er lebt dort wunderbar!

Beitrag von dominiksmami - 11.06.10 - 15:02 Uhr

es sind aber (leider) die meisten Länder in denen es schlechter aussieht als in D.

Ich bin jedenfalls verdammt froh darüber das mein Mann in D arbeitet und wir so noch dort im Sozialsystem sind, hier wäre das nicht finanzierbar ( 120,- Euro Zusatzbeitrag pro Versicherten und pro Monat für die Krankenkasse z.B.)

Es mag einige wenige Ausnahmen geben, aber wer weiß wie langen noch.

Beitrag von starshine - 10.06.10 - 12:58 Uhr

Volle Zustimmung!!! Ich bin auch immer wieder erstaunt wie selbstverstaendlich es in Deutschland ist, dass der Staat immer zubuttert... Verkehrte Welt! Hier in der Schweiz gibt es das nicht.

Beitrag von dominiksmami - 11.06.10 - 13:57 Uhr

Genau so ist das!!!!! #pro

Beitrag von scura - 09.06.10 - 21:30 Uhr

Selber informieren! Nachdenken! Dann erst meckern!

Ich werde nie verstehen wie man sich gleich so über Politik aufregt, wenn man nicht mal checke hat worum es geht!


Bitteschön:

Wer Arbeitslosengeld II bezieht, erhält in Zukunft kein Elterngeld mehr: "Für die Empfänger von Arbeitslosengeld II ist der Grundbedarf durch die Regelsätze und die Zusatzleistungen gesichert. Die zusätzliche Gewährung von Elterngeld in Höhe von 300 Euro für Bezieher von Arbeitslosengeld II verringert den Lohnabstand. Es ist daher - analog zur Regelung beim Kindergeld - vertretbar, zukünftig kein Elterngeld für die Bezieher von Arbeitslosengeld II vorzusehen." Die Staatskasse entlastet das um 400 Millionen im Jahr.

Beitrag von stellamarie99 - 10.06.10 - 07:50 Uhr

Hi,

erschreckend, bei Einsparungen von 400 000 000 Euro im Jahr durch den Wegfall des Sockelbetrages bei ALG 2 Empfängern,sind ca. 1,3 Millionen Neugeborene in Deutschland arm, wenn sie auf die Welt kommen...

gruß

Beitrag von swety.k - 10.06.10 - 07:55 Uhr

Vielleicht wäre es in so einem Fall besser, erst dann Kinder zu bekommen, wenn man selbst nicht mehr arm ist.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von stellamarie99 - 10.06.10 - 08:44 Uhr

Das ist richtig, aber dann würden ja 1,33 Mill. Kinder im Jahr fehlen...;-)

Du hast Recht, so sollte es sein, aber die Realität sieht anders aus!

LG