Finanziell fürs Kind vorsorgen - Macht ihr was?

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Beitrag von marylebone - 11.06.10 - 14:30 Uhr

Hallo,

mich würde mal interessieren, ob ihr finanziell gesehen irgendetwas für euer Kind abgeschlossen habt. Wir sind grad zum ersten Mal Eltern geworden und würden gern einen Teil des Kindergelds immer zur Seite legen, so dass sich da über die Jahre was anhäufen kann. Macht ihr irgend so was? Wenn ja, wofür würdet ihr euch in den heutigen Zeiten entscheiden? Bausparen, Versicherung, Sparbuch, ...?

Für Tipps und Erfahrungen wär ich sehr dankbar!

Beitrag von janavita - 11.06.10 - 14:35 Uhr

hi... wir haben für beide Mäuse je. eine Lebensversicherung (50 % gehen als festangelegt und 50 % arbeiten in Fonds- so kann man mit 18 J. einen Betrag abheben) und jeweils ein Tagesgeldkonto- dort wird monatlich eingezahlt...
Gruß

Beitrag von biene81 - 11.06.10 - 14:37 Uhr

Wir haben fuer Emma in Immobilien angelegt und einen Teil auch in schweizer Franken.
Ich bezweifle, dass der Euro in 10 oder 20 Jahren noch was Wert sein wird. Drum sind mir auch Dinge wie Sparbuecher und Lebensversicherung nicht sicher genug.

LG

Biene

Beitrag von jenjo - 11.06.10 - 14:37 Uhr

Wir wollen auch irgendetwas machen, wissen aber noch nicht genau was....

Ich würde allerdings druaf achten, dass man dort auch immer wieder "Sonderzahlungen" machen kann, wenn z.B. Geburtstagsgeld oder ähnliches da ist (kann man glaub ich nicht bei jeder Sparform)....

ich konnt dir jetzt nicht wirklich weiterhelfen, aber vielelicht bekomme ich ja hier auch den einen oder anderen Tipp ;-)

Beitrag von nele27 - 11.06.10 - 14:40 Uhr

Hallo,

Anton ist - wie wir auch - Fondssparer #huepf

Versicherungen sind mM nach Abzocke, helfen nur den Finanzen des Versicherungsmaklers. Und Sparbuch gleicht ja von den Zinsen her oft nicht mal die Inflationsrate aus - und man will ja keine Verluste machen, gell ;-)

LG, Nele

Beitrag von myimmortal1977 - 11.06.10 - 15:15 Uhr

Glaub mir, bei Fondsparern sieht es im Moment bei der derzeitigen Aktienmarktlage auch mehr als mau aus.

Beitrag von bea20 - 11.06.10 - 15:30 Uhr

Armes Kind, kann ich da nur sagen. Und ihr natürlich aus. Leider haben wir diesen Fehler auch gemacht, nun haben wir noch die Kurve gekratzt. Das ist Wahnsinn, was man da Verlust macht..

Beitrag von nele27 - 11.06.10 - 17:38 Uhr

Naja, als "arm" würde ich mein Kind nicht bezeichnen, selbst wenn ich keinen Cent für ihn sparen würde :-)

Du darfst halt nicht den Fehler machen und das Geld in der Krise abholen - musst Dich immer antizyklisch verhalten. Buchtipp dazu "Sparen und Geldanlage" von der Verbraucherzentrale.

Aktienfonds erzielen auf lange Sicht die besten Renditen #huepf

LG, Nele

Beitrag von nele27 - 11.06.10 - 17:36 Uhr

Aber nicht auf lange Sicht... man darf halt nicht so doof sein und das Geld in schlechten Zeiten abholen, sondern muss die Krise aussitzen. Aber das ist bei deutschen Sparern nicht so angesagt, das weiß ich :-)

LG, Nele

Beitrag von kikaninchen - 11.06.10 - 14:48 Uhr

Hallo!

Ja, natürlich. Ich finde, wenn man es sich finanziell irgendwie erlauben kann und nicht jeder Cent gebraucht wird ist es wichtig was zur Seite zu packen. Auch für die Kinder.

Wir haben für unsere Tochter eine Kapitalversicherung, die entweder fürs mögliche Studium oder, falls sie nicht studieren möchte, für die erste eigene Wohnung, Auto oder was halt nötig ist gebraucht werden kann.

Außerdem haben wir für sie eine private Unfallversicherung und eine kleine Krankenhauszusatzversicherung.
Und Haftpflichteinschluss "nicht deliktfähige Kinder" nicht vergessen!

Vielleicht ist sie überversichert. #schwitz Aber ich bin Versicherungsfachfrau - ich bin vorgeschädigt, weil ich auf der Arbeit schon soviel Mist gesehen hab.

LG

Beitrag von zwiebelchen1977 - 11.06.10 - 15:15 Uhr

Hallo

Ja, haben wir. Einen Bausparvertrag, einen Sparbrief und ein Sparbuch

Bianca

Beitrag von myimmortal1977 - 11.06.10 - 15:19 Uhr

Mach bloß keinen Bausparer, Lebensversicherungen nur für Euch, als Absicherung für das Kind, wenn EUCH etwas passiert oder einem von Euch etwas passieren sollte, dass der Partner abgesichert ist.

Versicherungen sind fast alle Schall und Rauch.

Von Fonds auf dem Aktienmarkt würde ich bei derzeitiger Aktienmarktlage bei Unkenntnis auch dringend abraten.

Wenn Du nicht so viel Risiko eingehen möchtest und was solides mit guter Verzinsung suchst, guck mal bei der Bank of Scottland. Dort gibt es Momentan das beste Geld für Festgeld. Ich glaube, 4,7 %.

Parallel kann man noch ein Tagesgeldkonto abschließen. Um schnell in bestimmten Situationen Liquidität zu haben.

LG Janette

Beitrag von bea20 - 11.06.10 - 15:33 Uhr

HUHU,

ja, wir zahlen mtl. für Max was ein, meine Mama hat nen Sparbrief für ihn und meine Schwägerin spart auch für ihn.
Von der Versicherung her ist Max auch überversichert, deshalb mußte meine Mama VN machen, wir konnten das gar nima auf uns laufen lassen..

Man kann nicht genug für die Zwerge machen...

lg bea

Beitrag von wemauchimmer - 11.06.10 - 16:21 Uhr

Ich mach nichts im Sinne von Ansparen.
Es ist nicht mein Ziel, daß meine Kinder einmal ein nettes Startkapital ins Erwachsenenleben (o. dgl.) haben.
Es ist vielmehr mein Ziel, daß meine Kinder einmal alle Voraussetzungen erfüllen, um gut für sich selber sorgen zu können.
Ich finde, Geld für die Kinder ist besser angelegt in: Ein gutes, intaktes Wohnumfeld, Reisen (bildet bekanntlich), Unternehmungen, eine gute Ausbildung.
Als: Auf Kosten der o.g. Dinge krampfhaft sparen.
Also: Wenn Du z.B. 100€ vom Kindergeld sparen könntest, dann überleg mal, ob Du nicht vielleicht eine Wohnung in einer besseren Gegend suchst, in der die Kinder dann sicherer und behüteter aufwachsen (dies natürlich nur als Beispiel, ich habe ja keine Ahnung, wo Du wohnst).
Nur meine Meinung - soll jeder halten wie er denkt.
LG

Beitrag von sini60 - 11.06.10 - 16:47 Uhr

Da gebe ich dir völlig recht. Wir haben drei Kinder und jeder hat von uns zur Volljährigkeit 3000,-- € bekommen für ein Auto oder Führerschein. Ich hätte es aber nie eingesehen, dass jeder einfach so eine große Summe erhält. Auch erhält jeder nach Bedarf mehr oder weniger finanzielle Unterstützung. Ich bin auch nicht der Meinung, dass jedes Kind generell immer gleich viel bekommen muss.

LG
Sini

Beitrag von betty38 - 13.06.10 - 14:17 Uhr

Ja genau. Ein Beispiel: meine Großeltern haben sich für uns 4 Enkel mühsam das Geld von ihrer kargen Rente abgespart. Und ehrlich gesagt, so richtig zu schätzen gewusst hat es von uns Jungspunten keiner. Mein Cousine, sehr verwöhnt, geht mit Ihren 34 Jahren nicht arbeiten - lebt noch im Haus ihrer Eltern, hat nicht mal danke gesagt. Mein Cousin, Akademiker und Geschäftsführer eines großen Unternehmens lacht über diesen Kleckerbetrag von 1000 Euro. Mein kleiner Bruder war wie ich auch sehr verwöhnt. Wir haben uns zwar total gefreut, aber ich glaube, es wäre für uns (und meine Großeltern ) besser gewesen, hätte man das Geld eher anders genutzt.

Mir tut es heute in der Seele weh...aber ich war einfach zu jung, verwöhnt usw...

Von meinen Eltern haben wir Kinder auch immer alles materielle bekommen...Wir hätten eher mal etwas dafür tun müssen...

Ich hoffe, ich mache das bei meinen Kindern mal besser.
(Bin nicht undankbar, im Gegenteil, meine Familie war nur zu großzügig, dabei habe ich den Umgang mit Geld nicht gelernt ...)

lg betty

Beitrag von gismomo - 14.06.10 - 19:09 Uhr

Ja, so machen wir das auch. Zusätzlich sparen die Großeltern noch einen kleinen Betrag, der als Startkapital für Ausbildung/Studium genommen werden kann. Ist aber nicht viel.
Ich habe zu viele Bekannte, deren Kinder sich mit 18 ein teures Auto von dem mühsam angesparten Geld gekauft haben. Das ist nicht mein Ziel.

Meine Kinder werden, sobald sie alt genug sind, Ferienjobs annehmen müssen, wenn sie sich etwas Teures finanzieren wollen (wie z.B. Computer oder Führerschein). Das hab ich auch so gemacht und dabei sehr viel übers Leben gelernt. Freunde, die dagegen von den Eltern sehr viel finanzielle Unterstützung bekommen haben, sind ihr Studium locker angegangen, und irgendwie hat ihnen so ein bisschen der Realitätssinn gefehlt. Das möchte ich bei meinen Kindern vermeiden.

Wir geben Geld für Bücher, hochwertiges Spielzeug, Museumseintritte, Klavierunterricht, schöne Reisen aus - ich habe das Gefühl, dass meine Kinder davon sehr profitieren. Ich hoffe, dass sie später einmal dadurch so in ihrer Persönlichkeit gereift und geformt sind, dass sie in der Lage sind, ein für sie erfolgreiches Leben zu führen.

lg
K.

Beitrag von dascha81 - 11.06.10 - 19:56 Uhr

Bei uns wird das Kindergeld gespart seid Geburt.

LG

Beitrag von psychotroll - 11.06.10 - 21:19 Uhr

Guten Abend !

Unfallversicherung mit Rückszahlung ab 21 Jahren (nicht gerade billig).

Sparbuch bis zum 18 Lebensjahr und eins bis zum 27 Labensjahr.


Ich finde es ist mehr als genug. Für mich hat auch keiner gespart.#heul


MfG

troll

Beitrag von sandra091285 - 11.06.10 - 21:36 Uhr

wir haben für uns Eltern erstmal eine Lebensversicherung abgeschlossen, damit unsere Tochter (im schlimmsten Fall) nicht mittellos da steht.

Für sie haben wir ein Sparbuch (was zurzeit besser verzinst wird als ein Tagesgeldkonto), wo wir monatlich 10€ einzahlen und wo ihr Onkel 2 mal im Jahr 60 € drauf einzahlt. Auch sämtliche Geldgeschenke für sie kommen da drauf ( es sei denn, wir haben uns das Geld für eine größere Anschaffung für sie gewünscht, wie den Fahrradsitz oder den Hochstuhl).

Außerdem haben wir ADAC - Führerscheinsparen für sie gemacht. Jeden Monat gehen da 10€ rauf, mit 14 bekommen wir das Geld ausgezahlt, 2500€. Einen Teil wird sie dann zur Konfirmation bekommen, den Rest legen wir wieder für den Führerschein an.

Unfallversicherung und Zusatzversicherungen für Zähne, Brille und Krankenhausaufenthalte haben wir auch abgeschlossen.

Beitrag von grundlosdiver - 12.06.10 - 09:23 Uhr

Wir sparen 90 Euro im Monat. 50 Euro auf das Tagesgeld, 5 Euro aufs Sparbuch und 35 Euro Absicherung (Fondsrente, Unfall und Krankenzusatzvers.)

Beitrag von barbara67 - 12.06.10 - 21:58 Uhr

Wir haben damals Bausparverträge abgeschlossen und ein Sparbuch angelegt. Immer, wenn ein BSV auszahlungsreif war, wurde das Geld aufs Sparbuch gelegt und mit 21 Jahren bekommt unsere Tochter das Geld ausgezahlt. Damit hat sie einen guten Start in den wahren Ernst des Lebens, wenn sie einmal auszieht.
Barbara

Beitrag von curlysue1 - 13.06.10 - 08:07 Uhr

Wir haben im Moment nix abgeschlossen, sparen auf unsere Konten und die Kinder bekommen ja alles was sie brauchen.

Wenn das Haus dann in ein paar Jahren abbezahlt ist, nehmen wir diese Summe und sparen sie sep. für die Kinder, aber auf ein Konto/Sparvertrag auf unseren Namen, ich möchte meinen Kindern nicht mit 18 oder so eine bestimmt Summe schenken, sondern immer zu Anlässen.

Führerschein unterstützen, ein Auto, Ausbildung/Studium, Hochzeit, beim Hausbau und dann bei der Einrichtung, wenn sich der Lebenswandel anders als gewünscht gestaltet, gibt es auch nicht so viel Unterstützung.

Was hab ich davon wenn sie mit 18, 60 000€ bekommen uns sie kaufen sich dann einen Q7 oder so, das möchte ich nicht, bei Bekannten war das so, er kaufte sich dann ein super teueres BMW Cabr., na prima, der hat jetzt mit 38 noch nicht verstanden wie es ist für sich selber zu sorgen und hat seine Mami die alles für ihn tut.

Sorry, jetzt bin ich ein bischen abgeschweift.

LG