Hallo zusammen,
ich weiß nicht ob das hier am richtigen Platz ist falls nicht bitte verschieben.
Wir haben uns vor 2 Wochen einen neuen Gebrauchten zugelegt, einen Ford Galaxy. Gekauft bei einem Händler. TÜV wurde ganz neu gemacht und eben alles was dazu nötig war. 1 Jahr hat man ja Garantie und doch auch diese Gewährleistung.
Nun haben wir schon 2 Probleme. Eins ist nicht dramatisch und lassen wir halt machen (kostet nur 13 €). Aber nun tun die Bremsen fast gar nicht mehr, nur noch die letzten cm haben gewirkt. In der Werkstatt konnten sie noch nicht viel sagen. Bremsflüssigkeit war keine mehr vorhanden und daher wird auf die Bremsschläuche getippt. Schaut es sich heute dann noch genauer an.
Wird das unter "Pech gehabt" laufen oder ist das ein Fall für die Gewährleistung? Was fällt da überhaupt drunter?
Hoffentlich kann mir da jemand helfen. Meine Hoffnung ist ja das es nur eine Kleinigkeit ist. Morgen wissen wir mehr.
LG kuebi
Gewährleistung bei Gebrauchtwagen
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Beitrag von kuebi - 15.06.10 - 10:03 Uhr
Beitrag von vwpassat - 15.06.10 - 10:10 Uhr
Wichtig wäre in dem Zusammenhang, wie alt das Fahrzeug ist und wieviel km es gelaufen hat?
Beitrag von kuebi - 15.06.10 - 10:20 Uhr
achso ganz vergessen. Es ist 11 Jahre alt und 140.000km gelaufen. Daher bin ich jetzt auch nicht ganz überrascht das damit was ist. Nur eben Bremsen dachte ich wird beim TÜV geschaut.
Beitrag von vwpassat - 15.06.10 - 10:31 Uhr
Ok, dann will ich Dir das mal aus meiner Sicht schildern (Ich versuche trotz meines Jobs mal unparteiisch zu sein!)
Gewährleistung heißt, dass der Händler Dir ein Fahrzeug verkauft (Alter, km, Preis) und es so zu sein hat, wie er es beschrieben hat bzw. wie es üblicherweise zu erwarten ist. Im Klartext sollte damit zur Übergabe ein voll funktionstüchtiges Fahrzeug gemeint sein. Ich z.B. mache zur Übergabe ein Beiblatt, wo evtl. existierende Mängel (unerhebliche) festgehalten werden.
Die meisten nach Übergabe auftretenden Defekte sind auf natürlichen Verschleiß zurückzuführen, welcher halt normal ist bei nem 11 Jahre alten Fahrzeug. Das ist quasi Käuferrisiko, in Deinem Fall würde ich mich aber als Händler aufgrund der kurzen Zeit (14 Tage) kulant zeigen.
Ich vermute, bei Dir ist ne Bremsleitung durchgerostet, Bremsschläuche gehen selten kaputt. Bring das Fahrzeug bitte zu dem Händler, wo Du es gekauft hast und sprich vernünftig vor. Fall nicht mit der Tür ins Haus, solche Kunden (die nur fordern), treten bei mir gleich ab!
Einigt Euch meinetwegen darauf, dass Du das Material zahlst, er den Einbau......
Beitrag von kuebi - 15.06.10 - 10:49 Uhr
Ja irgendwas muss es wohl eingerissen haben. Mussten auf der Autobahn eine starke Bremsung machen und da hat alles noch super funktioniert. Beim nächsten Fahren dann nicht mehr.
Wir haben nun das Auto zu unserem VW hier ums Eck gebracht, da die Bremsen nur noch unzureichend gebremst haben. Der ist nur 200m von hier. Der Händler ist 30km weit weg und da wäre das Risiko zu hoch.
Wir warten nun morgen ab, was es nun ist. Repariert werden muss es. Hatten wahrscheinlich diesmal Pech. Nach 5 Tagen hatten wir das Zündschloss in der Hand und die Zentralverriegelung hatte gesponnen. Aber das lässt sich leicht beheben. Ist halt nur ärgerlich, da wir es erst gekauft haben und heute hätte ich eigentlich bei einem Ausflug im KiGa fahren sollen.
Die Bremsscheiben wurden von ihm neu gemacht. Die waren durchgerostet gewesen.
Beitrag von vwpassat - 15.06.10 - 10:56 Uhr
Dann kannst Du allerdings beim verkaufenden Händler keine Ansprüche geltend machen, wenn Du "fremd" rearieren lässt.
Wenn Gewährleistung, dann hat der Käufer die Pflicht, den Mangel anzuzeigen und ihm das Fahrzeug zur Inaugenscheinnahme bzw. Reparatur zur Verfügung zu stellen. In Deinem Fall (Bremsen) etws schwierig, aber der Händler ist viell. auch kulant und holt das Fahrzeug bei Dir ab.
Bei 30 km würde ich keinen riesen Wind machen und das Fahrzeug auch bei Dir abholen. Macht aber auch nicht jeder.
Beitrag von kuebi - 15.06.10 - 11:03 Uhr
Jetzt wird erstmal geschaut was los ist. Wenns sich im Rahmen hält möchte ich nicht irgendwelche Ansprüche stellen oder erwarte auch nichts.
Sind halt auf das Auto angewiesen. Naja blöd gelaufen.
Beitrag von vwpassat - 15.06.10 - 11:27 Uhr
Gute Einstellung!
Beitrag von kuebi - 15.06.10 - 16:43 Uhr
So die Werkstatt hat grad angerufen. Die hinteren Bremsleitungen oder so sind durchgerostet und links ist der Flüssigkeitsverlust. Naja kostet nun 180€, wenn wirs da machen lassen. Das ist im Rahmen. Hatte schon schlimmeres befürchtet.
Aber danke für deine Antworten.
Beitrag von bonneamie - 15.06.10 - 14:19 Uhr
Hi!
VWpassat hat dir ja schon ein paar gute Tipps gegeben, möchte noch einen weiteren dazugeben:
Wenn du nochmal ein Auto kaufen willst: lass dein Auto beim nächsten Mal durch eine unahängige Stelle wie z.B. durch die Dekra prüfen (die bieten beispielsweise einen Gebrauchtwagencheck an). Bei meinem Auto kamen heute auch 2 Bemängelungen raus (trotz frischem TÜV), werde auch gleich meinen Händler anrufen und nachharken...
Ein Glück ist aber trotz verminderter Bremsleitung euch nix passiert...
VLG
Beitrag von kuebi - 15.06.10 - 16:02 Uhr
Ja da bin ich auch froh. War alleine wos nicht mehr so ging. Zum Glück wars nicht am Tag davor. Da hats wahrscheinlich irgendwas verrissen. Da hat mein Mann noch zu mir gesagt "wir haben gute Bremsen".
Ja man lernt nie aus
