Ärger mít dem Jugendamt

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Beitrag von baecker1982 - 24.06.10 - 11:07 Uhr

Ich bin ein junger Vater von 6 Moante alten Zwillingen, lebe von der Mutter meiner Kinder getrennt, ein paar Türen weiter. Wir führen ein freundschaftlich familiäres Verhältniss, sind aber eben getrennt. ich halte mich jeden tag bei meinen Kindern auf, und kümmer mich so gut es geht, solange ich noch arbeitslos bin. Ich schlafe auch hin und wieder in dem Haushalt meine Exfreundin, um ihr die Kinder ein bisschen nachts ab zu nehmen, bei mir in der Wohnung ist leider kein Platz um dort Zwillinge schlafen zu lassen, weil ich bei einem Bekannten zur Untermiete wohne

Da sie ihre Ausbildung jetzt abgeschlossen hat, muss sie in der Elternzeit Harz 4 beantragen. Ich bin auch zur Zeit arbeitslos und kann meine Kinder finanziell nicht unterstützen. Jetzt sagt das Job Center sie muss Unterhaltsvorschuss beantragen, wir hatten darüber gesprochen und sie hatte es dann auch im April getan, dass ich es zurück zahlen muss, ist mir klar nur der Job Center zwingt sie ja dazu. Ein total unfreundlicher Sachbearbeiter, der angeblich wohl Ex-polizist ist, betiltelte meine Ex Freundin, weil sie Zigeunerin ist, gleich als Betrügerin, weil das wohl alle Zigeuner machen (Diskriminierung meiner Meinung nach) 3 Monate hatte sie dann nichts vom Jugendamt gehört. Ich habe derweilen meine Pflichten bei der Behörde erfüllt und alles vorgelegt was nötig ist. Als ich im Gespräch mit ihm war, wollte er mich Zwingen Montagetätigkeiten an zu nehmen, was ich aber ablehnte, weil ich bei meinen Kindern bleiben will, und nicht Monatelang durch die Weltgeschichte zu reisen. Ich bin der Meinung, dass es eben so wichtig für das Wohl der Kinder ist, auch einen Vater zu haben.

Als sie sich dann dahinter klemmte und mal nachfragte, warum keine Antwort kommt, wurde Sie bei ihm vorgeladen. Ich habe nun die Befürchtung, dass sich dieser übereifrige hier vor der Tür auf die Lauer gelegt hat und mir jetzt Nachweisen will, dass ich bei meiner Ex wohne, was aber nun wirklich nicht der Fall ist.

Nun zu meiner Frage: Was soll sie machen, wenn das Jugendamt die Zahlung verweigert? Hier geht es schließlich um meine Kinder und ich will nicht, dass es ihnen an irgendetwas fehlt nur weil ein Ex-Polizist (Es wird schon seinen Grund haben warum er jetzt im Jugendamt sitzt, was aber ein unding ist, weil er mit so sensiblen Themen umgehen muss, aber in jedem einen Verbrecher sieht) uns unbedingt Betrug nachweisen will. Wie kann man dagegen vor gehen (Vor allem gegen den Sachbearbeiter)?

Beitrag von radiocontrolled - 24.06.10 - 11:41 Uhr

Übersetzung:

Ich bin 28 Jahre alt und Vater zweier 6 Monate alter Zwillinge.

Zu unserer Wohnsituation:
Ich wohne im gleichen Haus wie die Mutter der Kinder von der ich getrennt lebe. Ich schlafe zur Untermiete bei einem Freund welcher ebenso in diesem Hause wohnt. Ich habe ein freundschaftliches Verhältnis zur Mutter und ein Familiäres zu den Kindern. Ich halte mich jeden Tag bei den Kinder auf und schlafe auch hin und wieder in der Wohnung meiner Verflossenen um die Zwillinge auch nachts zu betreuen.

Zu unserem Hartz 4 Antrag:
Meine dahingeschiedene Liebe beantragt gerade Hartz 4, Sie befindet sich in Elternzeit. Ihr Antrag auf Hartz 4 wurde mit der Auflage versehen, dass ich Unterhalt zahle. Ich bin arbeitslos und kann meine Kinder nicht finanziell unterstützen. Das Jugendamt, welches für den Unterhaltstitel zuständig ist, möchte dementsprechend, dass die Mutter Unterhaltsvorschuss beantragt solange bis ich in der Lage bin meinen Verpflichtungen nachzukommen.

Mein Problem:
Das Jugendamt, respektive das Jobcenter, respektive Ihr liebe Mitlesenden durch Eure Steuern, hat keine Lust meinen Unterhalt zu zahlen sondern möchte, dass ich Arbeiten gehe. Meiner Qualifikation entsprechend, gäbe es für mich eine Stelle auf welcher ich Montagetätigkeiten ausführen könnte.
Ich möchte allerdings bei meinen Kindern bleiben, bei meinem Freund zur Untermiete wohnen, mich des öfteren/die meiste Zeit bei meiner Ex aufhalten und gelegentlich dort auch schlafen anstatt Geld zu verdienen um der restlichen Bevölkerung nicht auf der Tasche zu liegen. Dementsprechend habe ich den Job abgelehnt.

Der zuständige Sachbearbeiter hat sich nun unseres Falles angenommen und denkt tatsächlich, dass ich nur vorgebe bei meinen Kollegen 1 Tür weiter zu wohnen. Stattdessen ist ihm die famose Idee gekommen ich würde schön abends vögeln, mich mittags bekochen lassen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Weiterhin könnten meine obigen Aussagen nur alleine dem Zweck dienen einen höheren Regelsatz an Sozialgeld zu empfangen.

Was kann ich tun?



Antwort:
Fauler S*** -> Geh schaffen



Beitrag von hedda.gabler - 24.06.10 - 11:52 Uhr

#pro

Beitrag von krypa - 24.06.10 - 11:57 Uhr

Hallo radiocontrolled und baecker,


weißt Du überhaupt, was Zwillingebetreuen am Anfang bedeutet?

Das schafft frau alleine sowieso nicht! Nach einem halben Jahr auch nicht.

Wen Besseren zum Mitbetreuen als den Vater soll es da geben?


Natürlich hätte der Unterhaltsvorschuß schon längst beantragt werden müssen!

Baecker1982, frag den Sachbearbeiter mal, wer denn die Haushaltshilfe für die Mutter bezahlt. Die Mutter soll mal beim Jugendamt nachfragen und sich dahingehend beraten lassen.

Also radiocontrolled, noch mal kurz nachdenken und auf das Ergebnis warten, :-)


MfG krypa

Beitrag von baecker1982 - 24.06.10 - 15:52 Uhr

lieber Radiocontrolled, vielleicht solltest du erst ma Denken bevor du schreibst, ich glaube ich bin einer der wenigen Väter die von der Frau getrennt sind und sich den A... für die Kinder aufreisst. Selbst wenn ich arbeit habe bin ich nicht in der Lage Unterhalt für 2 Kinder zu übernehmen, zumindest nicht so wie es der Mindestsatz vor sieht, also sind meine Kinder auf das JA angewiesen, oder bist Du der meinung, dass meine Kinder ihren Vater nicht brauchen, klar dann ist für mich Montage drinne abere meine beiden nennen mich dann Onkel.

Das hat nichts damit zu tun, dass ich Faul bin, sondern dass ich einfach versuche meinen Kindern eine sorglose Kindheit zu verschaffen, und der Unterhaltsvorschuss ist für Leute bei denen der Vater keinen unterhalt bezahlen kann, weswegen sollen die beiden denn darauzf verzichten müssen

@ Riposte der Unterhaltsvorschuss wurde ja im April beantragt, nur das ding ist eben, dass dieser Typ der sich Sachbearbeiter nennt einfach die Akte zurück hält und nichts passiert. Der Leidtragende bin ich ich sondern meine Kinder. Es ist ja nicht mal Geld da um neue Sachen für die Kinder zu kaufen. Die Schulden kann ich verkraften, es soll ja auch nur ne Brücke sein bis ich wieder Arbeit habe, ich will ja nichts geschenkt

Beitrag von radiocontrolled - 24.06.10 - 16:18 Uhr

Werter Herr,

wenn ich mir Ihre geschriebenen Worte so ansehe, dünkt es mich Sie selbst sollten zuerst den Balken entfernen bevor Sie anderen einen nicht denkenden Splitter im Hirn entfernen wollen.

Aber sei es drum.

Inwieweit Du von der Frau getrennt bist vermag ich nicht zu beurteilen, ich vermag allerdings meine Lebenserfahrung auf deine Beschreibung anzuwenden und dabei kommt mein oben geschriebenes raus. Ich würde wetten, dass 99% der hier mitlesenden das ebenso sehen :)

Ich bin sehr wohl der Meinung, dass Kinder ihren Vater brauchen. Ich bin aber noch viel mehr der Meinung, dass Du die Pflicht hast für den Lebensunterhalt deiner Kinder gerade zu stehen.

Und das deine Kinder dich Onkel nennen ist quatsch. Qualität von Quantität.

Also warum nimmst Du nicht den Job an bis Du was besseres bekommst ?

Achja, böse Zungen könnten auch behaupten der Leidtragende ist mal wieder die Gesellschaft aber auch darum sei es einfach mal.

Beitrag von krypa - 24.06.10 - 17:09 Uhr

Hallo radiocontrolled,

Schließt Deine 'Lebenserfahrung' auch Zwillingschwangerschaften und die erste Zeit nach der Geburt ein?
Abgesehen davon, dass hier in einem abstrakten Internet-Forum sog. Eindrücke immer trügen können und 'Lebenserfahrung' eben nicht anwendbar ist, weil der persönliche Eindruck und Backgroundwissen fehlen, finde ich es abwegig aus solchen Defiziten heraus gleich ein verurteilendes
und verunglimpfendes 'Urteil' zu ziehen, und das gegenüber einem Ratsuchenden.

Weißt Du, wie eine Zwillingsschwangere die letzten Monate herumschleicht?
Weißt Du, dass sie wöchtentlich im letzten Schwangerschaftsdrittel zu Ultraschall und Doppler muß?
Ist Dir überhaupt bekannt, dass eine Zwillingsschwangerschaft immer eine Risikoschwangerschaft darstellt? Weißt Du auch, was so was auch für eine emotionale Belastung sein kann?
Kannst Du Dir überhaupt vorstellen, was es ein Glück für eine solche Schwangere ist wenn der Vater zufällig in der Zeit arbeitslos ist und Zeit hat, sich um sie und das Drumherum zu kümmern und sie zu umsorgen?

Des Weiteren, kannst Du Dir vorstellen, wie die erste Zeit daheim nach der Geburt ist?

Also mach mal halblang und frag lieber erst mal nach bevor du urteilst.

Mfg krypa

Beitrag von elsa345 - 25.06.10 - 11:30 Uhr

Hallo Krypa,
natürlich ist es schwerer mit Zwillingen, aber dafür kann doch bitte nicht der Steuerzahler in die finanzielle Pflicht genommen werden. Zumal noch nicht mal ansatzweise der Vater oder die Mutter bereit sind IHRE Pflicht zu erfüllen, nämlich für die Nachkommen das Essen zu verdienen. Wenn einer von beiden das tun würde, wäre ch für jegliche Unterstützung solcher Familien.

Es muß mal die Kirche im Dorf gelassen werden. Ich habe auch ein Zwillingspaar in der unmittelbaren Bekanntschaft. Mutter kümmert sich, Papa verdient die Knete und OMA hilft eben auch mit. DAS ist normal und nicht der TE. Sorry, aber an solchen "Eltern" krankt unser Sozialstaat!

Gruß

Beitrag von errik - 25.06.10 - 13:28 Uhr

Hi Krypa,

zufälligerweise weiss ich, wie ist mit Zwillingen vor, während und nach der Geburt ist. Ich weiss auch, wie stark der Wunsch ist, in dieser Zeit für die Mutter und die Kinder da zu sein.

Was ich kritisiere ist diese Anspruchshaltung, dass ich das halt mal so will und der Staat mir gefälligst dabei helfen muss.

Ich will Hilfe vom Staat, also muss ich auch bereit sein, dafür was zu tun. Der Luxus der heilen Familie und der Traum vom Vater, der allzeiten da und dabei ist, ist ein hehres Ideal - aber nunmal nicht Realität.

War es früher nicht, ist es heute nicht und wird es so lange nicht sein, solange man in diesem System noch für seinen Lebensunterhalt schaffen muss.

Der liebe baecker sollte also mal einen Realitätscheck durchführen, Anspruch und Wirklichkeit gegenüberstellen und schauen, wie er die Füße auf den Boden und nicht nur Kinder in die Welt kriegt.

So long,
Errik

Beitrag von baecker1982 - 29.06.10 - 16:38 Uhr

Also bei dieser Antwort kommt mir das kalte kotzen. Ich bin in der realtität, ich wollte niemals vom Staat auch nur das geringste geschenkt haben, ich bekomme ALG1, also eine Versicherung in die ich 10 Jahre lang einbezahlt habe. Der Unterhaltsvorschuss ist auch nicht geschenkt sondern ich muss den eh zurück zahlen, spätestens wenn die Kinder aus dem Haus sind oder ich genug verdiene.

Vielleicht solltest du dir erst mal ein bisschen wissen aneignen bevor man so ein halbwissen mit in die Diskussion schleudert. Wenn du meine vorherigen beiträge gelesen hast würdest du wissen, dass ich vorher gearbeitet hab, ergo auch Arbeitslosenversicherung bezahlt hab

Beitrag von hedda.gabler - 29.06.10 - 17:55 Uhr

>>> ich bekomme ALG1, also eine Versicherung in die ich 10 Jahre lang einbezahlt habe. <<<

Na ja, so viel kannst Du ja nicht einbezahlt haben, wenn Dir über den Selbstbehalt von 770,- hinaus nichts bleibt, um Unterhalt zu zahlen.

Beitrag von errik - 30.06.10 - 11:05 Uhr

Wow! Nach 10 Jahren darf ich wohl mal auf den Tisch hauen und Ansprüche stellen!

Mann, get real! Der Staat gibt Dir haufenweise Hilfestellungen (meinst Du etwa, der Unterhaltsvorschuss ist eine Selbstverständlichkeit?) - und was gibst Du?

Glaubst Du, Du bist der Einzige, der bei seinen Kindern sein möchte? Was glaubst Du, wie viele das mit blutendem Herz nicht sein können, weil sie ihre Familie versorgen müssen?

Was meinst Du, wie viele in anderen Ländern gar keine andere Wahl haben, weil sonst schlicht und einfach der Teller leer bleibt?

Wenn Dich meine Aussage ankotzt, will ich Dir sagen, was mich ankotzt: Dieses Anspruchdenken gepaart mit dem absoluten Unwillen, selbst Leistung zu zeigen.

Hauptsache alle anderen sind schuld.


So long,
Errik

Beitrag von sturmine - 02.07.10 - 14:24 Uhr

"Glaubst Du, Du bist der Einzige, der bei seinen Kindern sein möchte? Was glaubst Du, wie viele das mit blutendem Herz nicht sein können, weil sie ihre Familie versorgen müssen?"

So geht es uns leider. Ich Vollzeit berufstätig, sehe mein Kind nur früh und abends, mein Mann auf Montage, er sieht sein Kind nur von FR - SO und muss auch noch ständig dem Geld hinterher rennen, da es in der Firma nicht so läuft. Und manch einer, sieht es als selbstverständlich, dass 2 Leute daheim sitzen, um die Kids zu betreuen.....



Beitrag von hedda.gabler - 24.06.10 - 21:20 Uhr

>>> klar dann ist für mich Montage drinne abere meine beiden nennen mich dann Onkel. <<<

So ein Blödsinn ... dann müssten viele Kinder ihren Vater Onkel nennen ... oder ihre Mütter Tante ... nämlich die Kinder, deren alleinerziehenden Mütter früh beruflich wieder einsteigen, um für ihre Kinder und sich zu sorgen und eben nicht Vater Staat auf der Tasche liegen wollen.

Beitrag von zwiebelchen1977 - 26.06.10 - 22:13 Uhr

Eine sorglose kIndheit mit ALgII?? Wie geht das denn?

Beitrag von marion2 - 25.06.10 - 14:58 Uhr

"Das schafft frau alleine sowieso nicht! Nach einem halben Jahr auch nicht."

Blödsinn!

Beitrag von carrie23 - 25.06.10 - 18:29 Uhr

Sorry aber das ist Blödsinn, Zwillinge sind da nicht wesentlich schwerer zu betreuen als zwei Wickelkinder und das schaffen genug ( und ja ich weis dass das so ist weil ich genug Zwillingseltern kenne ).

Beitrag von krypa - 25.06.10 - 19:51 Uhr

Hallo carrie23,

ich bin selbst Zwillingsvater und war auch mehrere Jahre in einer hiesigen Zwillingsgvereinigung aktiv. Ich weiß aus eigener Erfahrung und auch von anderen Zwillingsgeburten, dass es da ganz erhebliche Probleme aller Art geben kann.

MfG krypa

Beitrag von carrie23 - 26.06.10 - 12:04 Uhr

Und deshalb hast du gleich mal deinen Job hingeschmissen und bist mit deiner Frau daheim geblieben oder wie soll ich das verstehen?

Beitrag von krypa - 27.06.10 - 07:05 Uhr

Hallo carrie23,

1. Du gehst überhaupt nicht auf das von mir Geschriebene ein.

2. Ich habe damals meine Arbeit reduziert, hatte aber genug Erspartes und Vermögen, um diese Durststrecke zu überbrücken.

3. Die Mutter der Zwillinge hat dann später noch eine Ausbildung gemacht derweil ich die Kinder betreut habe.

4. Nach meiner Trennung von ihr leben die Zwillinge bei mir. Die Mutter hat dann nach einer gewissen Zeit geheiratet und inzwischen ein weiteres Kind und noch mal Zwillinge.

5. Sie hat dann 2 Jahre lang eine Haushaltshilfe 6 Std. täglich bezahlt bekommen. Auch das Jugendamt hat sich mit irgendeinem Fond an den Kosten beteiligt.

Anmerkung: Es ist die Frage, was jetzt teurer war, die Haushaltshilfe oder ein arbeitsloser Vater, der hilft.


Mfg krypa

Beitrag von hedda.gabler - 27.06.10 - 13:00 Uhr

Hallo.

>>> Anmerkung: Es ist die Frage, was jetzt teurer war, die Haushaltshilfe oder ein arbeitsloser Vater, der hilft. <<<

Die Frage ist doch nicht Dein ernst ... das lässt sich leicht ausrechnen.

Alg II für die Mutter mit allem drum und dran
Sozialgeld für die Kinder
Unterhaltsvorschuß für die Kinder
... und demnächst auch noch Alg II für den TE, da er Jobs ablehnt (wobei ja immer noch nicht geklärt ist, ob er in der Tat im Moment die Versicherungsleistung Alg I bekommt).

Also vier (!) Personen, die auf Kosten der Allgemeinheit leben ...

... und dagegen steht 1(!) Gehalt der Haushaltshilfe.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von krypa - 28.06.10 - 05:58 Uhr

Hallo hedda.gabler,

glaubst Du ernsthaft, dass der TE genug verdienen könnte, um KU für Zwillinge und Betreuungsunterhalt zahlen zu können?


MfG krypa

Beitrag von hedda.gabler - 28.06.10 - 06:53 Uhr

Hallo.

Leider wird das nicht der Fall ... ist ja heutzutage auch nicht mehr in, für seine Familie sorgen zu können ...

... der TE könnte aber seine Bedürftigkeit und die seiner Familie um einiges mindern.
Dann zahl die Solidargemeinschaft auch mit Freuden die Haushaltshilfe.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von elsa345 - 28.06.10 - 22:45 Uhr

Olli Kahn würde sagen: "Eier brauchen wir". Man(n), Man(n) was ist bloß aus dir geworden? Ich bin schockiert. Vielleicht bin ich hoffnungslos altmodisch, aber ich erwarte von meinem Mann, daß er fürs Einkommen sorgt und zwar ausreichend. Wenn er es denn als Handlanger nicht verdient, muß er eben auf Montage gehen. Fertig, Ende der Diskussion. Dafür erwarte ich von ihm auch nicht, daß er mir die Hand hält, den Einkauf erledigt, oder die Bude putzt. Damit gehe ich ihm nicht auf die Nerven und möchte darum auch nicht genervt werden mit Geldsorgen. Jeder hat seine Aufgabe in der Familie und wenn ich nicht mit dem goldenen Löffel im Maul geboren bin, oder vorher genug gespart habe, muß ich nun mal arbeiten gehen. Worüber und wie schräg wird hier eigentlich diskutiert? Der TE hat zwei Kinder zu versorgen und nichts anderes. ER nicht WIR! Alles andere ist Gelaber.

Beitrag von krypa - 29.06.10 - 06:21 Uhr

Hallo elsa345,

ach je, Oli Kahn ist jetzt eine familienpolitische Instanz? An welchem Stammtisch möchtest Du Dich denn dazusetzen?

Sicher, man/frau kann darüber streiten - und das tun wir ja - ob es falsch oder richtig war, dass der TE seinen Job schmiß. Wir wissen überhaupt nichts über seine damalige Situation und können sie hier auch gar nicht erfassen.

''Mein Mann''? Das Paar war/ist nicht verheiratet. Der TE mußte als unverheirateter Vater befürchten, als nicht gefälliger Partner der werdenden Mutter ent-sorgt zu bleiben und ohne (Mit) Erziehungsrecht zum Besuchsonkel seiner Kinder zu degenerieren. Diese Befürchtung hat er auch erwähnt.

Ich höre schon die Zwillingsmama sich beklagen, dass der KV sich ja gar nicht in der schweren Zeit um sie ''gekümmert'' habe.

M.E. sind ue Väter in D bislang ohnehin zu schlappen Laffen ohne Erziehungsrecht verkommen und von einer partnerschaftlichen Wohlgefälligkeit der entsprechenden Mütter abhängig.

Weißt Du denn, ob die Zwillingsmama, die ja offensichtlich etliche Jahre jünger ist als Du, so gestrickt ist wie Du? Als Erstgebärende ist sie ja sowieso in einer ganz anderen Situation.


MfG krypa