Hallo,
hab grad das hier gelesen:
http://finanzen.freenet.de/nachrichten/post-soll-briefe-und-akten-von-arbeitslosen-oeffnen-und-einscannen_1783460_993562.html
Es geht wohl darum, dass nun Privatpersonen der Post Einsicht in sämtliche Daten der Arbeitslosen bekommen, indem sie deren Briefe öffnen und einscannen dürfen. Auf die Frage, was mit den Originaldokumenten passiert, gab es wohl noch keine Antwort.
Ich bin ja grundsätzlich für Vereinfachung von Verwaltungssachen, aber hier ist meine Meinung irgendwie zwiespältig.
Was ist, wenn nun ein Postmitarbeiter seinen Job verliert, dürfen dann sämtliche Kollegen Einsicht in seine privaten Daten nehmen?
Ich kann mir die Umsetzbarkeit noch nicht so recht vorstellen...
Wie findet ihr denn das?
Lg Conni
Datenschutz für Arbeitslose gelockert?
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von miss.cj - 28.06.10 - 18:59 Uhr
Beitrag von kati543 - 28.06.10 - 19:15 Uhr
Lies erst einmal richtig...
Beitrag von miss.cj - 28.06.10 - 19:28 Uhr
Hab ich bereits, danke.
Solltest du auch mal tun, deine Antwort passt nämlich nicht zu meiner Frage.
Beitrag von kati543 - 28.06.10 - 19:41 Uhr
...und deine Aussagen passen nicht zu dem Artikel
Beitrag von hedda.gabler - 28.06.10 - 19:48 Uhr
Offensichtlich nicht ...
... und die Antwort passt demnach sehr gut zu der Frage.
Beitrag von snowy - 28.06.10 - 21:48 Uhr
Wo ist denn hier das Problem? Es werden Briefe geöffnet von Personen die wohl längst eine Datenschutzerklärung unterschrieben haben. Ob das nun das Amt da unter dem grossen A macht oder aber eine aussen ansässige Einrichtung. Glaubst du das Callcenter des Amtes ist direkt zugegen im Amt?
Die könne auch "die Akte" einsehen und ggf. Auskunft erteilen. Es kann nur besser werden im Schriftverkehr, denn dann dauert es an manchen Stellen vielleicht nicht ewig und es kann schon gefiltert werden was wichtig ist und was nicht.
Ich finde es so langsam wirklich kindisch sich ständig über neue Erleichterungen auszulassen, statt sich mal mit wichtigeren Dingen zu beschäfitgen. Alles was da an Vorschlägen kommt wird bombadiert und kaputt diskutiert und dann auch noch ohne Argumente zu haben.
Beitrag von kati543 - 28.06.10 - 22:19 Uhr
...zumal es in anderen Ämtern bereits Alltag ist.
Beitrag von windsbraut69 - 29.06.10 - 06:33 Uhr
Ich denke, Du hast eine falsche Vorstellung vom geplanten Ablauf.
Es wird sicher nicht körbeweise ALGII-Post in die Kantine der Post gestellt und im gemütlichen Kollegenkreis geöffnet, gelesen und diskutiert.
Wo liegt für Dich der Unterschied, ob jemand die Post öffnet und scannt, der von der ARGE bezahlt wird oder ein Beauftragter der Post?
Gruß,
W
Beitrag von marion2 - 29.06.10 - 09:00 Uhr
Hallo,
wenn meine Akte in der Agentur innerhalb von einer Woche an 3 Mitarbeiter weiter gereicht wird, ist es egal, ob diese elektronisch oder in Papierform vorliegt.
Wer glaubt ernsthaft, dass ein Postmitarbeiter am Scanner sich für die einzelnen Inhalte der Schriftstücke interessiert und am Tagesende noch weiß, welche Zahlen und Sätze in welcher Akte standen?
Mir ist es schnurz. Aber ich habe auch nichts zu verbergen.
Gruß Marion
