Hallo!
Ich habe eine kaufmännische Ausbildung und war, aufgrund der Elternzeit, jetzt einige Jahre zu Hause.
Jetzt habe ich mich auf einige Teilzeitstellen beworben und gestern ein Vorstellungsgespräch gehabt.
Es handelt sich um eine kleine Baufirma, die nur eine Bürokraft hat, die Mitte Juli gehen wird. Der Chef sucht nun Ersatz.
Er meldet sich wegen Zu- oder Absage heute nachmittag oder Montag.
Obwohl ich immer 35 km pro Strecke fahren muß, finde ich die Stelle ganz okay. Stutzig gemacht hat mich nur, dass es scheinbar ein Kommen und Gehen mit den Bürokräften ist (der Chef, ein türkischer Mitbürger übrigens, konnte das auch nicht verstehen
).
Heute morgen rief mich dann eine hiesige Krankenkasse an, bei der ich mich auch beworben habe, und hat mich für kommenden Donnerstag zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Es handelt sich um eine für 6 Monate befristete Stelle im Servicebereich (Telefonannahme, email Bearbeitung usw.).
Von der Sache her ist das genau mein Ding und ich habe viel Erfahrung im telefonischen Kundenservice.
Den AG an sich finde ich auch viel besser.
Ich habe im Vorfeld schon mal angesprochen, ob es nach den 6 Monaten eventuell die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung gibt.
Mir wurde gesagt, dass das wirklich erstmal auf ein halbes Jahr ausgerichtet, eine Weiterbeschäftigung aber nicht unmöglich ist.
Sollte der Bauunternehmer mir zusagen, würde ich in der nächsten Woche schon eingearbeitet werden.
Mein Mann sagt, ich soll das in dem Fall erstmal annehmen und ggfs. später noch absagen, wenn die KK zusagt.
Würdet Ihr das Risiko eingehen und die befristete Stelle nehmen (vorausgesetzt, man bekommt von beiden eine Zusage)??
Innerlich hoffe ich schon, dass ich vom Bauunternehmer keine Zusage bekomme! 
Über Meinungen freue ich mich!
Würdet Ihr das Risiko eingehen?
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Beitrag von cassiopeia68 - 02.07.10 - 12:13 Uhr
Beitrag von cunababy - 02.07.10 - 12:19 Uhr
Ich würde es machen wie dein Mann sagt.
Sag dem Bauunternehmer, dass du erst die Woche drauf anfangen kannst oder eben Donnerstag nciht kannst, weil du noch mal einen wichtigen Termin mit den Kindern hast.
Und dann würde ich schauen, was die Krankenkasse sagt.
=)
Viel Glück und LG
Cunababy
Beitrag von cassiopeia68 - 02.07.10 - 12:23 Uhr
Und im Fall der Zusage von beiden würdest Du
den befristeten Vertrag bei der KK annehmen und NICHT
den unbefristeten Vertrag beim Bauunternehmer???
Beitrag von vwpassat - 02.07.10 - 12:37 Uhr
Ich würd's auch so angehen.
Die Fluktuation wird sicher einen Grund haben. Vom Rest mal abgesehen............
Beitrag von nsd - 02.07.10 - 12:38 Uhr
Hi!
Ich würde den unbefristeten Vertrag nehmen. Aus dem kann man sich ja weiterbewerben. Wenn die KK-Stelle nur auf ein halbes Jahr ausgegelegt, dann sitzt du dann in einem halben Jahr wieder auf der Straße (vor allem, da die KK ja sparen müssen). Wenn du die alleinige Herrin im Büro des Bauunternehmers bist, dann ist die Arbeit bestimmt abwechslungsreicher als nur Telefon annahme und Mail-Beantwortung.
Beitrag von nele27 - 02.07.10 - 12:46 Uhr
Ich würde erstmal für den Donnerstag einen Termin herbeilügen und zu dem anderen Vorstellungsgespräch gehen.
So kannst Du vergleichen. Vll scheidet die KK ja aus irgendeinem Grund aus.
Ich tendiere allerdings eh eher zu dem Bauunternehmer. 6 Monate ist eine sehr kurze Befristung und "Weiterbschäftigung nicht unmöglich" hört sich nicht gerade an, als ob Du drauf bauen kannst. Wahrscheinlich wollen sie durch ne Saisonkraft Arbeitsspitzen abfangen...
Der Bauunternehmer bietet wenigstens ne längere Perspektive. Du weiß ja nicht, warum die anderen gegangen sind. Und falls es dort wirklich sooo schrecklich ist, bewirbst Du Dich eben weiter! Dann aber aus ner Stelle heraus und nicht aus der Arbeislosigkeit!
LG, Nele
Beitrag von muggles - 02.07.10 - 15:59 Uhr
Dir ist bewusst, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Krankenkassen am Rande der Insolvenz steht?
Ich wuerde eher zum Bauunternehmer tendieren.
Claudia
