Hallo!
Ich habe grade ein Gespräch mit einer Freundin gehabt. Sie und ihr Mann bekommen ALG2 und sie meinte das dieser Freibetrag den man bei z.B, 400Euro Jobs hat für beide Partner gilt. Also jeder seinen Freibetrag hat. Irgendwie kann ich mir das nicht so ganz vorstellen... Aber sie besteht fest darauf, das es so ist. 
Kennt sich jemand damit aus?
Würde mich jetzt wirklich mal interessieren... Wäre ja schon irgendwie "unfair"
LG
hessen-mama
Was stimmt nun? Freibetrag bei ALG2
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Beitrag von hessen-mama - 02.07.10 - 17:04 Uhr
Beitrag von gh1954 - 02.07.10 - 17:24 Uhr
Den Freibetrag hat jeder.
Was ist daran unfair?
Beitrag von hessen-mama - 02.07.10 - 18:23 Uhr
Naja, er verdient ca. 800euro und sie will jetzt auch nen 400euro Job machen.
Dann hätten sie mit Kindergeld bald 1500euro oder lieg ich da jetzt total falsch kenn mich damit gar nicht aus, kann nur sagen was sie mir erzählt hat
Beitrag von goldtaube - 02.07.10 - 18:37 Uhr
Bei ihm wird vom Bruttoeinkommen der Freibetrag berechnet und vom Nettogehalt abgezogen und was da raus kommt wird angerechnet und bei ihr wird es genauso gemacht.
Sagen wir er hat 1100 Euro Brutto und die 800 Euro sind Netto, dann hat er einen Freibetrag in Höhe von 270 Euro und das vom Netto abgezogen sind dann 530 Euro die angerechnet werden auf das ALGII.
Wenn sie 400 Euro Brutto wie Netto bekommt hat sie einen Freibetrag in Höhe von 160 Euro. Von ihrem Erwerbseinkommen werden somit 240 Euro angerechnet.
Letztlich haben beide 430 Euro (beide Freibeträge zusammen) mehr, als wenn sie nur ALG II beziehen.
Beitrag von hessen-mama - 02.07.10 - 18:42 Uhr
ahhh....
für die Erklärung!
Beitrag von gh1954 - 02.07.10 - 20:04 Uhr
Jetzt ist das nicht mehr unfair?
Beitrag von king.with.deckchair - 02.07.10 - 19:03 Uhr
"Letztlich haben beide 430 Euro (beide Freibeträge zusammen) mehr, als wenn sie nur ALG II beziehen."
Und das ist auch gut so.
Beitrag von manavgat - 03.07.10 - 13:12 Uhr
Also dieses ganze Geheule von wegen "unfair" kann ich nicht mehr hören. Wenn 2 Verdiener zusammen durch Arbeit 350 Euro im Monat mehr haben, dann sind die gut bedient.
Ich bin seit 7 Jahren selbstständig. Es gab - gerade am Anfang - Durststrecken, da hatte ich trotz 60-Stunden-Woche und vollem Risiko weniger als ein ALG2-Empfänger ohne Freibeträge!
Ich neide niemand die sozialen Hilfen. Aber zum Kuckuck! ist es denn sooooo schwierig sich mal einen Ratgeber auszuleihen und den quer zu lesen. Dann hätte vielleicht endlich dieses Gejammer ein Ende.
Gruß
Manavgat
Beitrag von silbermond65 - 02.07.10 - 17:29 Uhr
Warum soll das "unfair" sein ,daß jeder seinen Freibetrag hat ,wenn auch beide arbeiten?
Beitrag von goldtaube - 02.07.10 - 17:37 Uhr
Den Freibetrag hat jeder auf sein Erwerbseinkommen.
Beitrag von king.with.deckchair - 02.07.10 - 19:02 Uhr
"Wäre ja schon irgendwie "unfair"
Finde ich nicht. Schließlich sind durch den Freibetrag unter anderem Fahrkosten z.B. abgedeckt.
