Elternzeit und Weiterbildung

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Beitrag von jungemammi85 - 05.07.10 - 09:46 Uhr

Guten Tag,

ich bin in Elternzeit seit August 09. Mittendrin habe ich eine Weiterbildung gemacht und mein Mann ist in Elternzeit. Nun bin ich wieder seit Mai 10 in Elternzeit bis Oktober 10. Die Weiterbildung war von November 09 bis Anfang Mai 10. Wie schreibe ich das am Besten in den Lebenslauf rein?
Im Moment steht es so drin:

Berufstätigkeit:

07.2009-11.2009 Mutterschutz und Elternzeit
05.2010-10.2010 Elternzeit

Weiterbildung:

11.2009-05.2010 Qualifizierung (Beruf) bei (Ort der Weiterbildung)

Ich finde, da fehlt eben was, es wirkt für mich nicht perfekt.

Noch eine Frage: Ich bin auch schwerhörig, telefonieren geht nicht, was aber in meinen Berufen auch mal nötig sein könnte (Arztpraxis). Was aber nicht geht, da ich sehr schlecht verstehen würde. Muss von den Lippen ablesen. So eine normale Unterhaltung zwischen Patienten geht schon.
Wie verpacke ich es gut in den Lebenslauf rein?

Habe es mal so drin stehen:

Ich bin schwerhörig und besitze einen Schwerbehindertenausweis.Trotz meiner Schwerhörigkeit funktioniert die Kommunikaton gut, telefonieren ist leider nicht möglich.

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Gruß

Beitrag von EXPERTE - 05.07.10 - 15:53 Uhr

Hallo jungemammi85,

es gibt unterschiedliche Möglichkeiten die Weiterbildung im Lebenslauf unterzubringen. Sie können Ihre Daten in Rubriken unterteilen wie in Ihrem Beispiel oder das Ganze chronologisch darstellen:

07.2009-11.2009 Mutterschutz und Elternzeit

11.2009-05.2010 Fortbildung XY, Weiterbildungststätte + Ort

05.2010-10.2010 Elternzeit

Dies wird seit einiger Zeit oft in umgekehrter Reihenfolge (aktuelles zuerst) dargestellt, ist aber nicht zwingend. Probieren Sie doch mal unterschiedliche Arten aus Ihren Lebenslauf darzustellen. Oft erschließt sich dann von selbst, was in Ihrem Fall schlüssiger ist.

Der Schwerstbehindertenausweis kann ein plus sein, wenn im Inserat beispielsweise erwähnt ist, dass diese Bewerber bevorzugt behandelt werden. In anderen Fällen kann es natürlich auch ein Hindernis sein. Wenn Sie es erwähnen, dann wie beschrieben. Oder: Schwerbehindertenausweis aufgrund XY vorhanden, direkte Kommunikation ohne Probleme möglich, Telefonate leider nicht.

Wie bewerben Sie sich normalerweise? Nur schriftlich oder gehen Sie auch persönlich vorbei? Es kann Sie keiner zwingen den Schwerbehindertenausweis im Lebenslauf zu erwähnen, wenn die Behinderung aber direkt den Arbeitsalltag einschränken würde, sollten Sie es spätestens im Gespräch direkt klarstellen.

Alles Gute für Sie,
C. Dreyer