Durch diesen Artikel in der Zeit wurde ich doch ein wenig nachdenklich:
http://www.zeit.de/2010/27/Tuerken-Linke-Berlin
Unterschätzen wir unsere Mitbürger?
Migranten als bessere Fußballfans?
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Beitrag von le-cochon - 05.07.10 - 18:23 Uhr
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 19:26 Uhr
Hallo,
das kam gestern im TV. Weiterführend wurde dabei berichtet, dass während die Menschen in Berlin-Neuköln (meist ausländischer Hrkunft) sich bei jedem deutschen Sieg auf der Straße versammeln und feiern, Menschen in anderen Sadtteilen (wo genau ist mir leider entgangen) die deutscher Herkunft sind (weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken kann) bei der Nationalhymne den Fernseher lautlos stellen. Des weiteren wird sich dort über Schlagzeilen wie "Die Deutchen haben den Widerstand gebrochen" im Zusammenhang mit der WM aufgeregt, denn hinsichtlich unserer Geschichte dürfte man solche Aussagen nicht treffen.
vg, m.
Beitrag von no-monk - 05.07.10 - 19:33 Uhr
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=board&bid=64
???
Beitrag von rittmeisters - 05.07.10 - 20:13 Uhr
Ich finde es toll das viele Türkische und Kurdische, sowie Griechische und Menschen anderer Länder, die hier in Deutschland wohnen sich so sehr Für und Mit den Deutschen freuen und auch jedesmal mitfeiern, das zeigt das viele dieser Migranten sich sehr wohl in die Deutsche Kultur einfügen wollen hingegen vieler Medienberichte.
Allerdings kann ich mich auch an ein ereigniss bei der Fussball WM 2002 erinnern, wo wir bei uns im Ort auf einem "Rudelgucken " waren Finale Deutschland-Brasilien, wo einige der Türkischen Jugendlichen erst im Deutschland Trikot herrum liefen und nach dem Sieg der Brasilianer dann plötzlich Brasilianische Trikots an hatten... Aber es war bloß eine Handvoll Halbstarker, da musste man sich halt mit abfinden...
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 20:23 Uhr
Na man muss sich doch einen Grund suchen, um zu feiern
Beitrag von liebelain - 05.07.10 - 20:37 Uhr
Schade, dass viele Fans offenbar nicht in der Lage sind, das aufzunehmen und nachzuahmen, was die Nationalelf gerade so vorbildlich vorlebt: ein überaus erfolgreiches multiethnisches Miteinander. Ich pfeife auf die Herkunft. Wir sind Deutschland.
Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 13:50 Uhr
Die gebürtigen Deutschen tun sich eben oft schwerer mit einer nationalen Identität. Da heißt es dann gleich, man würde Kleinstaaterei betreiben oder man landet gleich in der rechten Ecke
Das das Fahne schwenken jedes Mal diskutiert werden muss ist doch schon ein Indiz.
Andere Nationalitäten wachsen damit selbstverständlich auf. Und wenn sie dann auswandern, haben sie oft weniger Probleme, die Zugehörigkeit zu ihrer zweiten Heimat zu zeigen als wir Deuschten. Gerade, wenn es um sowas Verbindendes wie Fußball geht...
Dazu kommt sicherlich unsere multikulti Nationalmannschaft.
Nele
