Hallo,
ich möcht meine Nachbarin melden, jedoch anonym, da ich Angst vor ihrem LG habe ( wegen Drogenbesitzes und Körperverletzung schon im Gefängnis gewesen)
Ich weiss das sie angibt, das ihr LG nicht bei ihr wohnt, sie erhält somit für sich und die drei Kinder ALG2, sein Gehalt kann ja nicht angerechnet werden, weil er offiziell bei den Eltern lebt.
Ich weiss aber zu 100% das er bei ihr lebt.
Wo kann ich das denn melden, einfach beim Amt für Arbeit und Soziales anrufen oder schriftlich oder per email?
Wo Sozialbetrüger melden, anonym
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von kendra.26 - 05.07.10 - 18:56 Uhr
Beitrag von bellababy - 05.07.10 - 19:15 Uhr
Hallo,
andere Frage: Was hast Du davon? Der LG wird auch weiterhin vorhanden sein.
Die werden kontrollieren, kann sie nachweisen das er nicht da lebt, passiert nichts weiter! Er wird sich weiterhin da aufhalten.
Anzeigen kann man das bei der Arge.
lg Janine
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 19:18 Uhr
Hallo,
was sie davon hat? Hmmm, was habe ich z.B. davon, wenn ich einen Unfallflüchtigen melde? Oder einen Ladendieb oder einen Bankräuber erkenne und bei Aktenzeichen XY anrufe?
vg, m.
Beitrag von carrie23 - 05.07.10 - 19:21 Uhr
Was hat sie davon wenn die Nachbarin glaubhaft nachweisen kann dass ihr Lebensgefährte NICHT da wohnt?
Sie ist sich ja auch nur "ziemlich sicher", bevor ich jemanden anschwärze würde ich mich vergewissern das es so ist.
Beitrag von carrie23 - 05.07.10 - 19:22 Uhr
Und 100% sicher kann sie schwer sein wenn sie nicht dort 24h auf der Lauer liegt oder ebenfalls in ihrer Wohnung wohnt.
Ich zumindest könnte mich 100% sicher sagen wer in der Wohnung meiner Nachbarin lebt
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 19:30 Uhr
Und wenn sie es tatsächlich genau weiß?
Beitrag von carrie23 - 05.07.10 - 19:32 Uhr
Sei mir nicht böse aber ich kanns mir schwer vorstellen wenn ich mit Nachbarn, und ich gehe davon aus, keinen Kontakt haben will dass ich über deren Leben so genau bescheid weis.
Wieso ich davon ausagehe dass sie keinen Kontakt will liegt an der, wie sie ja erwähnte, kriminellen Vergangenheit des Freundes.
Wenn ich ehrlich bin würde ich die auch nicht melden wollen denn was wenn rauskommt wers gemeldet hat?
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 19:41 Uhr
Vllt waren sie vorher befreundet und dann kam der neue LG? Du, alles reine Spekulation... wie was wo... sie wird schon wissen was sie macht.
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 19:29 Uhr
Wenn ich bei Aktenzeichen XY glaube jemanden zu erkennen, dann muss ich auch nicht erst hingehen und fragen, ob ers wirklich war
Hat doch niemand was zu verlieren. Ich schlimmsten Fall wirds geprüft und festgestellt, dass alles in Ordnung ist.
Beitrag von carrie23 - 05.07.10 - 19:32 Uhr
Und wenn sie vor dem Typ zurecht Angst hat und rauskommt wer es gemeldet hat?
Beitrag von bellababy - 05.07.10 - 19:35 Uhr
das ist wirklich echt ätzend, aber die sind mit allen Wassern gewaschen!
Die kennen ihre Rechte und wissen worauf sie achten müssen damit sie im Falle einer Anzeige nicht erwischt werden.
So ist das nun mal in Deutschland und ich denke so beschissen wie die Arge teilweise arbeitet wird sich da auch so schnell nichts dran ändern.
Wie hiess nochmal dieser dreiste Mann aus Hamburg der noch nie in seinem Leben gearbeitet hat? Da haben sie dann letztes Jahr doch endlich mal eingegriffen (wenn es stimmt was die Medien so berichten)
Beitrag von carrie23 - 05.07.10 - 19:38 Uhr
Ich weis wen du meinst, glaube aber nicht dass die ARGE sich generell bescheissen lässt oder dort nicht richtig gearbeitet wird.
Man kann sich auch wirklch gut drücken.
Zb. Immer wieder im Krankenstand sein, sich bewerben so dass man nicht genommen wird ect. pp.
Die ARGE müsste nachweisen können dass das Absicht ist, aber das ist wirklich schwer.
Nachzuweisen dass da noch eine Person wohnt ist zb. schwer, wenn der nicht grad den gesamten Hausrat bei ihr hat.
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 19:39 Uhr
Da muss sie jetzt entscheiden, ob sie das Risiko eingehen will. Grundsätzlich glaube ich aber, dass man Dinge melden kann, ohne dass das jmd. rausfindet. Es sei denn, ich posaune es hinterher durch die Gegend.
Beitrag von carrie23 - 05.07.10 - 19:41 Uhr
Wie gesagt mir wärs das Risiko nicht wert nur damit ich denen eins auswische.
Wie du schon sagtest: "wer will sich schon gerne verprügeln lassen"
Beitrag von bellababy - 05.07.10 - 19:31 Uhr
Ja super und Du meinst ein "Sozialschmarotzer" weniger bringt es?
Sie hat Angst vor dem LG, sie hat nicht davon gesprochen das es sie stört das die Dame zu Unrecht angeblich Alg2 kassiert.
Der wird nicht weg sein auch wenn sie es meldet. Es ist allgemein bekannt das die Arge sich gerne und leicht verarschen lässt. Also kann man sich das aufregen auch sparen.
lg Janine
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 19:37 Uhr
Du, wenn jeder so denkt, dann können wir zukünftig auch alle die Versicherung betrügen, bei einem Auto, welches schon ne Beule hat, noch ne zweite reinfahren und dann abhauen oder einfach im Supermarkt die Bonbons die mein Kind von mir unbemerkt in den Wagen geschmissen hat ohne zu bezahlen, mit nach Hause nehmen. Auf einen mehr oder weniger kommst doch nicht mehr an.
Und natürlich stört sie der eventuell zu unrecht erhlatene ALG2-Bezug. Aber sie hat genauso Angst vor dem LG. Ob zu Recht oder unrecht kann ich von hier nicht beurteilen. Und ich persönlich würde mich auch ungern verprügeln lassen
Und wenn jeder so denkt wie du, na dann gute Nacht. Bloß weil sich jemand leicht verarschen lässt, muss ich es doch nicht tun. Ich bring meinem Kind jedenfalls bei, dass man ehrlich sein muss. Warum sollte das im Erwachsenenleben plötzlich nicht mehr gelten?
Beitrag von bellababy - 05.07.10 - 19:44 Uhr
STOP
ich habe nicht gesagt das ICH irgend jemanden verarsche!
wenn sie meint sie muss es melden, dann soll sie es tun, ich weiss aus eigener erfahrung das es nichts bringt weil so leute wissen was sie zu tun haben um nicht erwischt zu werden! ich renne aber auch nicht den ganzen tag durch die gegend und suche böse buben die den deutschen sozialstaat betrügen
Beitrag von mamavonyannick - 05.07.10 - 19:46 Uhr
Gut, dass du das aufgeklärt hast. Ich hatte doch echt angenommen, dass du es okay findest, weil die Arge selbst "schuld ist"
"ich renne aber auch nicht den ganzen tag durch die gegend und suche böse buben die den deutschen sozialstaat betrügen" Und die TE tut das?
Beitrag von bellababy - 05.07.10 - 20:38 Uhr
nein das war darauf bezogen das ich es nicht gut finde aber halt auch nicht ständig auf leute achte ob sie sowas tun
Beitrag von mabo02 - 05.07.10 - 19:47 Uhr
Ein Betrüger weniger...
Persönlich hat man rein garnichts davon, ausser vielleicht Genugtuung oder was auch immer, aber wenn hier einer schreiben würde: ich habe gesehen wie das Nachbarskind von der Mutter misshandelt wird, wo kann ich das anzeigen?, würden alle laut schreien beim JA und ihr beipflichten das auch ja zu tun.
Da soll man nicht wegschauen, was ja auch richtig ist, aber wenn Sozialbetrug vorliegt soll man lieber die Klappe halten oder sich erst richtig informieren ob es denn auch stimmt...
Beitrag von marion2 - 05.07.10 - 19:49 Uhr
Hallo,
du kannst melden wen immer du willst und wo immer du willst.
Allerdings solltest du dich fragen, wer (abgesehen von dir) die Lage noch kennt.
"Anonyme" Hinweise sind für gewöhnlich leicht einzugrenzen.
Du kannst einfach anrufen.
Gruß Marion
Beitrag von brummeli67 - 05.07.10 - 20:09 Uhr
Und was hast du davon?
Nur weil man mit jemandem zusammen ist, ist man nicht verpflichtet, diesen auch durchzufüttern.
Ein Amt kann eine eheähnliche Gemeinschaft annehmen, diese kann man jedoch widerlegen schon mit dem Argument, dass Frau nicht bereit ist, für den Lebensunterhalt des Mannes aufzukommen. Oder sie ist nicht bereit, eine Ehe oder ähnliches mit ihm einzugehen. Nur weil er Tag und Nacht bei ihr ist, hat das noch gar nichts mit einer eheähnlichen Gemeinschaft zu tun.
Es wäre etwas anderes, wenn du wüsstest, dass sie einer bezahlten Schwarzarbeit nachginge und zusätzlich Leistungen erhält.
An deiner Stelle würde ich sehr vorsichtig sein, andere Leute anzuschwärzen, zumal du auch noch Angst vor denen hast. Kümmer dich doch einfach um deine Angelegenheiten.
Beitrag von kendra.26 - 05.07.10 - 20:28 Uhr
Ich weiss es zu 100% das es so ist, wie ich beschrieben habe.
Ich bin normalerweise niemand der jemanden anschwärzt, doch bei dieser Familie muss ich es machen, weil es einfach nur noch unverschämt ist.
VG
Beitrag von parzifal - 05.07.10 - 23:47 Uhr
Wenn die Arge eine Lebensgemeinschaft vermutet, weil man z.B. schon längere Zeit fest in einer Wohnung zusammenlebt, braucht der ALG 2 Empfänger also nur zu sagen " ich bin nicht bereit für den Lebensunterhalt meines Lebensgefährten aufzukommen" und alles löst sich in Wohlgefallen auf?
Da Du dir dies sicher nicht ausgedacht hast, kannst Du für diese Behauptung sicherlich auch die entsprechenden Quellen nennen oder?
Beitrag von fensterputzer - 05.07.10 - 20:28 Uhr
***
