finazielle Verpflichtungen Hausbesitzer / Unterschied zum Mieter

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Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 10:41 Uhr

Hi,

ich bin gerade am Überlegen, was auf einen Hausbesitzer wohl alles zukommt, also was man vor allem finanziell einplanen muss, wenn man sich ein Eigenheim zulegt. Also was man als Mieter nicht zahlen muss.

Mir ist eingefallen:

Vorher:

- Kaufnebenkosten ca. 6% des Kaufpreises
- Renovierungskosten je nach Objekt
- Kauf zB von Gartengeräten, wenn die Mietwohnung keinen hatte

Später monatlich:

- Grundsteuer
- Feuerversicherung, Hausratversicherung
- Betriebskosten werden teurer

Später einmalig/turnusmäßig

- Reparaturrücklage (was empfiehlt sich da?? 10 % des Kaufpreises vielleicht?)
- Wartung durch den Schornsteinfeger (wie oft??)

Was habe ich übersehen? Gibt bestimmt noch einiges!
Was schätzt Ihr, was sollte man im Monat zurücklegen um gerade in der ersten Zeit flüssig zu sein, wenn was ist - also wenn man uU sein Eigenkapital im Haus stecken hat und nicht mehr so ohne weiteres Geld locker machen kann? Wie macht man das so im Allgemeinen?

#danke
Nele

Beitrag von kati543 - 06.07.10 - 11:47 Uhr

Wie oft du deine Heizung warten lassen mußt, hängt vom Alter und von der Art der Anlage ab. Ansonsten mußt du als Besitzer natürlich noch alle Reparaturkosten tragen. Die kommen nicht unbedingt jährlich, aber wenn sie kommen, sind es gerne mal 4-5 stellige Beträge - es kommt natürlich auch immer auf den Zustand des Hauses an (neues, Dach, neue Fenster, neue Heizung, neue Dämmung, neu streichen lassen). Des weiteren wirst du an den Kosten für einen Fußweg beteiligt, falls sich die Stadt entschließt, die Straße + Fußweg neu zu machen.

Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 12:51 Uhr

Ich hatte gedacht, am Anfang auf jeden Fall 10 000 Euro schnell zusammenzubekommen oder vom EK übrig zu lassen... was meinst Du?

Wehe, die Stadt macht den Fußweg ;-)

Beitrag von auisa - 06.07.10 - 12:00 Uhr

Hallo,

Schornsteinfeger kommt bei mir einmal im Jahr (ca. 60 EUR)
Heizungswartung jährlich (Ölheizung - Vertrag ca 170 EUR)
Öltankreinigung- keine Ahnung kommt noch
Wartung Öltank alle 4 Jahre - kommt auch noch

Über die Renovierungskosten und evtl anzuschaffende Gartengeräte würde ich mir keine Sorgen machen.

Was ins Geld geht sind:
- Fenster
- neues Dach
- Heizung!!
- Elektroinstallationen

Ich habe immer etwas Geld für Notfälle auf der Seite.

LG

Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 12:53 Uhr

Wir werden - falls wir das Haus vom Gericht bekommen - auch eine Ölheizung haben. Fand das erst komisch, aber laut meiner Freundin (Maklerin) ist das wohl gar nicht sooo unnormal.

Das Dach soll bleiben (ok laut Gutachten) und die Heizung ist wohl auch ok. In der Renovierung ist u.a. die gesamte Elektrik und alle Fenster enthalten. Das muss definitiv neu (und mindert ja auch kräftig den Verkehrswert).

Beitrag von martina129 - 06.07.10 - 12:20 Uhr

Hallo Nele,

mit deinen Kaufnebenkosten kommst du aber nur dann hin, wenn kein Makler im Spiel ist, ansonsten kannst du von 10 % ausgehen (Grunderwerbsteuer 3,5%, Notarkosten, Eintragung ins Grundbuch, Disagio, bei "Gebrauchtimmobilien" einen Gutachter (Finanzgeber will ja wissen was er finanziert und als Sicherheit hat 1 %) etc.)

Rücklagen rechnet man nicht nach Kaufpreis sondern nach m2, also kannst du nicht rechnen, solange du nicht weiß wie groß dein Traumhaus ist.

Schornsteinfeger, kommt bei offenen Feuerstätten (offener Kamin, Kachelofen) alle 3 Monate Kosten 70,-- E/Besuch, bei Gas- und Ölheizung einmal im Jahr Kosten 140,-- E/Besuch.

Grundsteuer/Müllabfuhr/Abwasser/Straßenreinigung wird pro Quartal gezahlt. Frischwasser je nach Anbieter monatlich oder alle 2 Monate.

Hausversicherung ist so eine Sache Höhe der Prämie rechnet sich auch nach Baujahr, Ausstattung und natürlich Größe.

Gruß Martina

Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 12:58 Uhr

Hi,

es ist schon ein Makler im Spiel, dabei handelt es sich aber um meine Freundin und die nimmt von mir nur eine symbolische Summe.

Gutachten gibt es bereits (ist eine Zwangsversteigerung).

Wir wissen nicht, ob wir die Hütte kriegen, aber wenn, will ich in der Finanzierung gut vorbereitet sein...denn dann muss es schnell gehen.

Ach, die Müllabfuhr hab ich ganz vergessen #hicks
Gibts Listen für Nebenkosten von Einfamilienhäusern im Internet?

LG

Beitrag von siebzehn - 06.07.10 - 12:33 Uhr

Hallo,

ich würde sagen, die monatlichen Rücklagen richten sich nicht nur nach der Quadratmeterzahl, sondern auch nach dem Alter des Hauses. Ein altes Haus ist sicher reparaturanfälliger als ein Neubau. Ebenso kommt es darauf an, ob z.B. das "alte" Haus schon ein neues Dach hat, neue Fenster, neue Heizung, neue Leitungen etc. (falls nicht, würde dies aber natürlich die Kaufsumme mindern).

Ich würde nicht das komplette Eigenkapital ins Haus stecken. Unter Umständen ist es rentabler, eine höhere Summe zu finanzieren und dafür den Rest vom Eigenkapital gut anzulegen. Das müsste aber mal ein Finanzexperte durchrechnen.

Falls Ihr Sondertilgungen vornehmen wollt, müsste hierzu evtl. auch angespart werden, sofern diese nicht aus z.B. Prämien gezahlt werden.

Und wenn Du schon an neu zu kaufende Gartengeräte denkst, dann rechne auch eine Summe für neue Möbel (z.B. falls das Haus größer ist als die bisherige Wohnung), eine Küche (sofern nicht vorhanden) und Vorhänge etc. ein (mag lächerlich klingen, läppert sich aber zusammen - schließlich möchte man es auch nett haben, wenn man schon ein Eigenheim hat).

Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 12:49 Uhr

Hi,
falls wir das Haus was wir wollen bekommen, ist in der Renovierungssumme, die wir veranschlagen schon drin: Neue Elektrik, neue Fenster, Entrümpelung (vom Vorbesitzer), Fassadenanstrich, Bodenbeläge und Tapeten + Farbe.
Bis auf die Elektrik zahlen wir nur Materialkosten, mein Mann macht den Rest.

Ölheizung ist laut Gutachten ok.

Möbel wollen wir erstmal bleiben lassen (das geht auch so), aber eine Küche und Jalousien und Co. sind eingeplant.

Naja und falls wir dieses Haus nicht bekommen bzw, die Gebote zu hoch gehen, ists ja trotzdem gut, schon mal eine Ahnung zu haben...

Lg, Nele

Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 12:44 Uhr

Hi Ihr Lieben,

schon mal #danke für Eure Antworten...

Wir haben noch kein Haus, haben jetzt angefangen zu suchen. Will halt vorher wissen, was auf mich zukommt und nicht die große Überraschung erleben #schock
Fest steht nämlich, dass es ein altes und renovierungsbedürftiges Haus sein soll. Mein Mann möchte es dann gern renovieren.

Im Moment liebäugeln wir mit einem Objekt aus der Zwangsversteigerung (da gibt es zum Glück ein Gutachten, die Renovierung würde demnach 60.000 Euro, in Eigenleistung ca. die Hälfte betragen).
Ist natürlich die Frage, ob wir es bekommen.

Aber unabhängig davon ist gerade bei einem alten Haus ja interessant, was da dann abgesehen von der normalen Renovierung auf einen zukommt.
Daher interessiert mich, was man wohl monatlich/jährlich so einplanen muss und wie viel man auf der Seite haben sollte, um ruhig schlafen zu können :-)

LG, Nele

Beitrag von wemauchimmer - 06.07.10 - 13:30 Uhr

Dann rechne 3€ pro Quadratmeter Wohnfläche pro Monat.

Beitrag von wemauchimmer - 06.07.10 - 13:29 Uhr

Also, die Gartengeräte sind Peanuts, kannst Du vergessen. Ein Spaten kostet 10€ bei Lidl und ein ordentlicher Rasenmäher 100€, wenns nicht grad ein Riesenpark ist.

Zu den Rücklagen: Du solltest ein gutes Bild von den anstehenden Reparaturen haben. Z.B. Heizung muß in X Jahren gemacht werden, kostet ca. Y Euro... das alles einplanen.
Aber für "Unvorhergesehenes" würde ich keinen Notgroschen zurücklegen, sondern alles in die Schuldentilgung stecken. Wenn Du wirklich mal ungeplant eine große Reparatur hast, kannst Du immer noch den Weg gehen, das Haus zu beleihen (= Kredit aufstocken).

Zu den Nebenkosten: Die hast Du doch jetzt auch, nur sind die Kosten einer Wohnung halt oft geringer. Die dicksten Brocken sind doch: Heizung, Strom, Wasser. Wasser ändert sich im wesentlichen nicht, Strom wird vielleicht ein bisschen mehr, bei der Heizung kommt es sehr auf das Alter des Hauses an. Also es gibt ja durchaus Wohnungen mit höheren Heizkosten als moderne Häuser. Das mußt Du beim Kauf halt im Auge haben.

LG

Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 16:38 Uhr

Also ich habe - falls ich das Haus bekomme - bereits eine Liste der Renovierungen, die SOFORT anfallen.
Dann mache ich am besten noch mal eine mit Prognosen??

Ja, die Heizung wird teurer, das Haus ist groß und alt... es wird zwar renoviert, aber ein Neubau ists natürlich danach nicht :-) Da werde ich schon mehr zahlen als wenn ich nach neustem Standard baue.

Beitrag von erdbeertiger - 06.07.10 - 14:42 Uhr

Hallo

Zu Deinen Punkten erstmal folgende Kommentare:

- Kaufnebenkosten ca. 6% des Kaufpreises --- ist günstig geschätzt, man rechnet eher 10% (Notar, Makler, Grunderwerbssteuer)
- Renovierungskosten je nach Objekt (je nachdem was man hat)
- Kauf zB von Gartengeräten, wenn die Mietwohnung keinen hatte ---- das sind Peanuts, aber wenn du das einrechnest, rechne lieber auch die zusätzlichen Möbel dazu, die man dann möchte, sowie evtl. Küche, Bäder usw, sofern nicht in den Renovierungskosten veranschlagt...

Später monatlich:

- Grundbesitzabgaben - sind bei der Kommune zu erfragen, werden vierteljährlich fällig. Zu beachten ist auch, dass man als Eigentümer an den Erschließungskosten u.ä. beteiligt wird, sollten in Zukunft Arbeiten an Straße und Gehweg fällig werden
- Feuerversicherung, Hausratversicherung --- das wesentliche ist die Gebäudeversicherung, Kosten kommen auch auf Lage und versichertes Risiko mit an. Ich würde immer Elemantarschäden mit versichern, aber das wird halt teuerer...
- Betriebskosten werden teurer --- ja wenn man sich vergrößert werden Strom und Heizung mehr, Wasser vielleicht durch den Garten
-- Schornsteinfeger einmal jährlich, kommt auf die Feuerungsanlage an, bei der kommune zu erfragen


- Reparaturrücklage (was empfiehlt sich da?? 10 % des Kaufpreises vielleicht?) --- ich würde 1-2 % des Immobilienwertes pro Jahr veranschlagen, denn über die Zeit kommt da einiges zusammen
- Wartung durch den Schornsteinfeger (wie oft??) s.o.

Der wesentliche Unterschied als Eigentümer ist, dass du für jedes tropfende Wasserrohr, jeden abgedeckten Ziegel, jeden Schimmelfleck an der Wand selber zuständig bist - und du kannst dann nicht die Miete mindern, sondern musst richtig investieren - gerde bei Altbauten geht ja ständig was kaputt!

LG

Erdbeertiger

Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 15:24 Uhr

Ok, dann halt keine Gartengeräte :-)

Küche und Bad habe ich zur Renovierung dazu gezählt...

Aber danke für den Tipp mit der Gebäudeversicherung, davon wusste ich gar nichts.
Habe mal grob bei einer Rate von 1000 Euro noch 500 Euro Nebenkosten (inklusive Versicherungen und Grundsteuer) draufgeschlagen, aber nicht so den Plan, ob das hinkommt... vll rechne ich eher mit 700??

Beitrag von grundlosdiver - 06.07.10 - 15:45 Uhr

Was zählst Du unter Kaufnebenkosten?
Je nachdem wirst Du mit nur 6% nicht auskommen!!!

Strom/Heizung ist in der Regel teurer, Du bewirtschaftest ja mehr Räume, aber da kommt es auf die Heizung an!
Wir haben Wärmepumpe und das ist vollkommen OK! Meine Mutter hat Öl und das ist viel teurer!!!

Grundsteuer und Wohngebäudeversicherung kommen einmal im Jahr!

Schornsteinfeger? Kommt bei uns nicht, kommt wiederum auf die Heizung an!

Reparaturrücklage in Höhe von 10% des Kaufpreises hört sich ganz gut an, aber da ist die Frage: Ist das ein Altbau? Einen Altbau bekommst Du ja z.B. für 60.000 Euro, aber es muss noch sehr viel dran gemacht werden!!!

Wir haben einen Neubau und bisher musste da nichts repariert werden o.ä.! Wir haben aber immer weitergebaut... Terrasse, neuer Steintritt, Überdachung über der Kellertreppe...

Nun leben wir 5 Jahre hier, langsam könnte ich mal wieder renovieren und neue Möbel anschaffen, aber damit warten wir noch ein paar Jahre bis Kinder aus dem Gröbsten raus sind #schein

Beitrag von nele27 - 06.07.10 - 16:33 Uhr

Als Kaufnebenkosten hatte ich an Grunderwebssteuer, Notar etc. gedacht... habe irgendwo was von 6% gelesen.

Ja, ein Altbau, da ist wahrscheinlich häufiger mal was dran zu machen. Im Laufe der Zeit spart man ja eh was an, mich hatte vor allem interessiert, was man am Anfang so braucht, falls mal was ist... also wie viel ich auf der hohen Kante liegen lasse.

60 000 Euro?? Für 1 Zimmer vielleicht ;-) Ist ja ne Frage der Region... da habe ich es leider etwas teurer.

Grundsteuer etc. zähle ich zu den monatlichen NK (wollte ales Kosten pro Jahr einfach durch 12 teilen und dann wissen, was ich jeden Monat dafür zurücklegen muss). Es wäre Ölheizung - wir hatten überlegt, Gas reinzulegen, da wurde uns aber von abgeraten.

Tja, kompliziert - gibts denn irgendwo ne Aufstellung/Checkliste, wo man sich das ausrechnen kann? Wollte mich nicht so gern überraschen lassen ...

LG

Beitrag von mausundbaer - 06.07.10 - 16:30 Uhr

Hallo Nele,

die meisten finanziellen Verpflichtungen hat man ja auch als Mieter.

(Grundsteuer, Versicherungen fürs Objekt, Heizungswartung, Öl etc. werden ja auch umgelegt)

Heftig ist der Unterschied natürlich, wenn ma z.b. von einer 50 qm Wohnung im Mehrfamilien in ein 250 qm Einfamilienhaus zieht.
Das sollte man bedenken, alleine wegen der Heizkosten....

Wir sind von einer 78 qm Eigentumswohnung in ein 200 qm Haus gezogen.

Wasser brauchen wir deshalb nicht mehr, auch nicht für den Garten..

Aber beim Strom für die Steuerung der Öl-Heizung fängt es schon an, das lief in der Wohnung über Allgemeinstrom.
Öl kann man so alle 14 Monate je nach Ölpreis für mindestens 2000,- Euro bestellen. Schornsteinfeger und Heizungswartung + Öldüse kostet zwischen 90 und 150 EUR im Jahr.

Der schlimmste Unsicherheitsfaktor sind unplanmäßige Reparaturen die in die Tausende gehen. (Heizung geht im Winter kaputt : Es muß sofort eine neue her, man kann nicht warten und nicht lange Angebote vergleichen)Diese lassen sich minimieren durch Versicherungen und Rücklagen, sowie rechtzeitiges reparien und warten.
Blöd ist halt auch, wenn man diese Anliegerkosten zahlen muss, weil die Stadt den Bürgersteig erneuert..

Ein Haus ist eine teure Sache unbestritten..

Auch eine Renovierung kann Unsummen verschlingen... ich spreche aus Erfahrung, wir haben so ziemlich Alles renoviert.. und es gibt noch 10000 Dinge zu tun...

Ich denke man muß auf jeden Fall Geld zurück legen..
Bestimmte Dinge kann man ja planen z.B. in spätestens 10 Jahren braucht man eine Heizung oder das Dach hält nur noch 5 Jahre etc..
Das sollte man auf jeden Fall einplanen.
Auch bei der Bank können die Berater die Tipps geben, was man da so berechnet..

Wir hatten halt für unsere Wohnung ca. 300 Eur mtl. komplett (alle Nebenkosten, Rücklagen und Wohngebäudeversicheurng sowie Haus und Grundbesitzer Haftpflicht und Rechtsschutzversicherung..

Jetzt können wir OHNE Rücklagen schon mit 500 EUR rechnen... Genaue Erfahrungswerte kann ich erst nächstes Jahr liefern, wir sind ja erst im Mai umgezogen...

LG m

Beitrag von snoopster - 06.07.10 - 20:20 Uhr

Hallo,

wir haben auch ein altes Haus gekauft und haben dann beschlossen, wirklich alles mal neu zu machen.
Wir haben E+D und daher haben wir auch vor dem Einzug das Dach machen lassen, obwohl das alte noch ging. Aber es wäre vielleicht so in 10 Jahren gekommen, jetzt hälts nochmal viel länger.
Somit habe wir wirklich keine neuen Renovierungen, sondern nur noch "Fertigmachungen" - wir dämmen grad die Fassade, obwohl wir schon über ein Jahr hier wohnen, aber das ist ja außen. Das zweite Bad ist noch nicht fertig, und der Garten ist auch noch nicht so ganz "vorzeigbar".

Wir haben auch ne neue Gastherme, Gas war vorher schon drin. Der Schornsteinfeger war dann nach dem Einzug da und kommt jetzt alle zwei Jahre.

Sonst haben die anderen ja schon viel gesagt.

Wegen dem Müll: Bei uns rechnet sich das pro Person, die im Haushalt lebt. Wir haben auch nur ne 120l graue Tonne, die anderen Tonnen werden dann oft nicht extra gerechnet, sondern eben nur die graue. Zumindest die braune ist ganz bestimmt schon verrechnet.

Grundsteuer ist bei mir echt lächerlich, was ich aber wirklich heftig finde, und wo niemand was vorher erwähnt hat, ist die Straßenreinigung!
Wir haben ein Eckgrundstück und von daher viel mehr Meter, wo der mit seinem Besenwagen lang fährt. Das sind im Jahr glaub ich fast 500 Euro!
Es gibt halt Rechnungen von der Stadt, da ist dabei: Grundsteuer, Straßenreinigung, Abwasser und Müll.

Dann Deinen Stromanbieter und Heizung (also bei uns Gas monatlich).

Brandversicherung konnten wir von den Vorbesitzern übernehmen, der Vertrag steht seit x Jahren, so günstig gibts den nicht mehr. Keine 20 euro im Jahr (obwohl wir noch aufstocken wollten, die Summe ist zu gering). Frag da mal, ob da was geht, weiß ja nicht, wies bei Versteigerungen ist.
Den Rest Versicherungen hat mein Mann gemacht, da kenn ich mich nicht so aus.

Für den Garten haben wir uns übrigens grad mal ne Motorsense angeschafft, die hat glaub ich 60 Euro gekostet, und nen Spaten und so gabs für nochmal 10 Euro, ich bin aber auch nicht soo die Gärtnerin, wir haben nur ein kleines Beet und sonst nur Rasen.

LG Karin