"Punkrocker sind auch nur Väter"

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Beitrag von stadtindianer - 12.07.10 - 14:50 Uhr

Das erste Forum, wo sich Männer scheinbar nicht NUR um rechtliches Sachen streiten. Klasse!

Muss hier mal rumfragen, wie das für andere werdende Väter ist. Da ist man jahrelang fast sorglos durch die Welt gegangen und hat fast jede mögliche Schandtat mitgenommen und jetzt soll das alles zu Ende sein!? Von Freunden und den Eltern höre ich jetzt nur noch die alte Leier: "Du musst jetzt Verantwortung übernehmen" "Party, das ist jetzt nicht mehr" usw. usf.

Kann doch alles nicht so auf einen Schlag vorbei sein. Zumal noch einige Monate Zeit sind. Vor allem, fühl ich mich alleingelassen mit der Erkenntnis, dass mir das die meisten nicht zutrauen, dass ich selbst weiß, dass vieles nicht mehr geht. Türlich werde ich Vater, aber davon fallen mir doch nicht die Eier ab und es wachsen mir da auch keine Pantoffeln an die Füße.

Wie machen das andere? Cool und Vater sein.

Beitrag von wemauchimmer - 12.07.10 - 16:10 Uhr

Tja, wenn ich ehrlich bin, bei mir ists aber so gewesen.
Das Problem ist einfach, daß sich Deine Interessen massiv verändern. Und dann stellst Du irgendwann fest, daß Du mit Deinen alten kinderlosen Kumpels irgendwie kaum noch klar kommst, weil sie auf einem anderen Planeten zu wohnen scheinen, wo Du früher zwar auch mal zuhause warst, aber Du bist inzwischen in einer ganz anderen Umlaufbahn angekommen.

Ok es kann sein Du fühlst Dich eigentlich auf dem Planeten recht wohl und willst gar nicht weg. Dann kanns halt gut passieren, daß die Mama alleine in die Rakete steigt. Ein Kind fordert nunmal sehr, sehr viel Zeit und die Mama braucht einen Booster und keinen Ballast.

Aber zugegeben, ich bin recht spät zum Vater geworden und hatte die wildesten Partyzeiten schon länger hinter mir gelassen.
Ich seh es auch eher als eine Pause an. Ruckzuck sind die Kinder groß und ich kann mich wieder meinen eigenen Interessen zuwenden.
LG

Beitrag von ayshe - 12.07.10 - 16:26 Uhr

Schön beschrieben :-)

Beitrag von thyme - 13.07.10 - 14:30 Uhr

cool, schön gesagt

LG thyme

Beitrag von dianaanni - 20.07.10 - 15:09 Uhr

sehr schön

Beitrag von ayshe - 12.07.10 - 16:32 Uhr

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Türlich werde ich Vater, aber davon fallen mir doch nicht die Eier ab und es wachsen mir da auch keine Pantoffeln an die Füße.
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Nein, das nicht, aber du wirst auch Vatergefühle bekommen.

Mein Mann ist auch so ein "Punkrocker" ;-)
Und er wurde Vater und was für ein wunderbarer!

Manches hängt auch sehr vom Kind ab. Ist es recht pflegeleicht, kann man ja durchaus auch weggehen.
Aber unsere Tochter zb hatte leider 6 Monate extreme Koliken und nicht shalf so wirklich, sie schrie den ganzen Tag und ich war abends völlig am Ende und schon froh, daß mein Mann dann kam und sie auch mal nahm, damit ich wenigstens mal in Ruhe in die Wanne kam oder so.

Aber insgesamt kenne ich viele Väter, die "cool" sind :-)
Und man trifft sie dann auch, wenn man zb auf ein Fest geht, ja, nun schon nachmittags, wenn Kinderfest ist, statt erst abends, wenn die Bands spielen.
Und sie haben ihre Kinder dabei.

Man muß nicht alles aufgeben, aber vllt zeitweise mal pausieren und auch mal kürzer treten.

Beitrag von stadtindianer - 12.07.10 - 19:57 Uhr

dass ich kürzer treten werde, hab ich glaub ich schon kapiert, das ist auch kein weiteres problem für mich, wenn ich sehe, wie ich jetzt schon an dem kleinen hänge. dabei ist es noch nicht einmal da. aber recht herzlichen dank für die worte. die habemń mir echt geholfen.

was mir auf den keks geht ist die tatsache, dass meine engsten freunde und verwandte mir die gefühle und die damit verbundene opferbereitschaft einfach nicht zutrauen. ich genieße jetzt eben sehr sichtlich noch die tage, die ich für mich nutzen kann. voll im bewusstsein, dass die mit wachsendem bauchumpfang seltener werden.

nur sehe ich jetzt eben nicht ein, dass ich ständig daheim bleibe, nur weil mein bester kumpel denkt es müsse so sein, wenn man vater wird. oder dass ich mein studium aufgebe, weil jetzt dringend geld benötigt wird. wenn mein vater auf mich einredet, dann ist das eine sache, damit kann ich umgehen. nur bei kumpels ist das was anderes, denn da hat kaum einer ein kind.

Beitrag von stormkite - 12.07.10 - 20:07 Uhr

Hallo Stadtindianer,

wieviel Freiheit und Lebenslust du genießen kannst hängt von zwei Dingen ab:

1. Wieviel Unterstützung und Zuwendung braucht die Mutter des Kindes von dir, um sich nicht von dir verarscht zu fühlen? Das kann recht unterschiedlich sein, je nach dem wie pflegeleicht euer Kind und wie gelassen die Mutter damit umgehen kann.

2. Wie wichtig ist dir die Frau? Wenn sie dir wichtig ist, solltest du sie möglichst liebevoll und tatkräftig unterstützen. Das wird zwar auf deine Spaßzeit gehen. Lohnt sich aber absolut, weil du dann auf Dauer eine liebevolle Familie um dich haben wirst.

Dein Studium solltest du nicht aufgeben, auch nicht deinen Spaß. Aber wenn dir an deiner Familie liegt, solltest du darauf achten, das auch deine Partnerin nicht an deiner Stelle all das Aufgeben muss, an dem IHR liegt. Sowas verübeln wir Frauen nämlich zutiefst ...

Kite

Beitrag von stadtindianer - 12.07.10 - 20:25 Uhr

meine frau gibt mir schon zu spüren, wenn ich zu viel auf die rolle gehe. unser haushalt ist zum glück relativ einfach gestrickt. aber, wenn die zeit reif ist, übernehme ich schon alle pflichten, die zu schwer werden könnten und ich nicht sowieso schon mache. da brauch man wirklich keine angst haben.

mein anliegen betrifft vor allem die zeit, der schwangerschaft. so, wie ich das aus anderen väterforen kenne, kann man da nicht viel machen. das heißt für mich halt die noch vorhandenen freiheiten nutzen. für das kind will ich schon da sein. lässt sich mit dem studium nur bedingt erfüllen, aber das ist halt die normale 40h-woche, die andere eltern auch von der arbeit her kennen. das ist dann aber auch die zeit, wo ich endlich aktiv werden kann und auf die ich mich besonders freue.

Beitrag von glueckskind86 - 13.07.10 - 10:40 Uhr

Gib deiner Frau einfach das Gefühl, dass sie dein Ein und Alles ist und dass du sie jetzt in der Zeit der Schwangerschaft unterstützt.

Bei mir war es damals so, dass ich kein Problem damit hatte, dass mein Partner abends weg ging. Ich hätte eh nichts mit ihm anfangen können da ich zu müde war.
Aber es muss ja nicht jeden Tag sein. Am Wochenende reicht es doch, oder?
Und auch da kann man z.B. zusammen grillen gehen im Garten bei Freunden ...
Dafür den nächsten Tag ein Männertag.

Wie auch immer. Für deine Frau ist es sicher auch schwer, dass sie ihr Leben einschränken muss.
Ich wäre damals auch sehr gerne weggegangen, habe auch sehr gerne mal etwas getrunken und bis früh morgens gefeiert.
Aber ich musste das auch von heute auf morgen lassen. Ich habe es sehr gerne gemacht für das Kind, aber es ist schon hart das Gefühl zu haben, dass sich für den werdenden Vater nichts verändert und für einen selbst alles.
Irgendwie ist es auch so, dass man ständig hört "Hey, Glückwunsch du wirst Papa" und man selbst steht daneben mit seinem dicken Bauch und niemand scheint zu kapieren, dass man selbst auch Mama wird.

Ich will damit sagen:

Gib deiner Frau das Gefühl, dass sie in der Schwangerschaft nicht allein ist.
Streichel ihren Bauch. Geh mit zum FA. Geh mit zu den Vorbereitungskursen.
Massiere sie mal. Koch ihr etwas schönes und schaff euch ruhige Abende zu zweit.
Denn darauf werdet ihr sicher öfter verzichten müssen als auf Abende allein mit Freunden.
Zeit für euch zu zweit!

Und dann ist es sicher auch absolut ok für deine Frau wenn du abends mit deinen Männern um die Häuser ziehst.
Und was da die anderen Leute dazu sagen ist ja wohl egal.

Zum Thema Studium:
Ich würde es nicht abbrechen. So ein Kind kostet zu Beginn nicht wahnsinnig viel, ich würde mal sagen, teuer wird es ab der Schule. Und bis dahin bist du auch mit deinem Studium fertig. Und dann hast du mehr Geld als wenn du jetzt Aushilfsjobs machst.

Sorry, dass es so lang geworden ist.

Beitrag von stormkite - 13.07.10 - 18:54 Uhr

Viele Frauen sind ja in der Schwangerschaft die echten Mimöschen. Du kennst doch deine Frau, und reden kannst du auch: Frag sie halt einfach, ob sie mehr von dir braucht, oder ob alles gut ist.

Alle anderen können dir ... äh ... am Popo vorbeimarschieren.

kite

Beitrag von ayshe - 13.07.10 - 08:38 Uhr

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was mir auf den keks geht ist die tatsache, dass meine engsten freunde und verwandte mir die gefühle und die damit verbundene opferbereitschaft einfach nicht zutrauen.
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#rofl
Ach ja, eine sehr große Veränderung hatte ich vergessen zu erwähnen:
ALLE mischen sich ein und wissen alles besser!
Und das auch schon vor der Geburt und dann erst, wenn das Kind da ist #schock


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ich genieße jetzt eben sehr sichtlich noch die tage, die ich für mich nutzen kann. voll im bewusstsein, dass die mit wachsendem bauchumpfang seltener werden.
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Ja, ist doch okay, sollte deine Frau auch tun.


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nur sehe ich jetzt eben nicht ein, dass ich ständig daheim bleibe, nur weil mein bester kumpel denkt es müsse so sein, wenn man vater wird. oder dass ich mein studium aufgebe, weil jetzt dringend geld benötigt wird. wenn mein vater auf mich einredet, dann ist das eine sache, damit kann ich umgehen. nur bei kumpels ist das was anderes, denn da hat kaum einer ein kind.
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Ja, am liebsten mischen sich die ein, die keine Erfahrung haben ;-)

Aber vllt hat er auch Angst, dich zu verlieren?
Bedenken, daß eure Freundschaft leiden wird?

Beitrag von haarerauf - 12.07.10 - 20:42 Uhr

Vielleicht weiß der Isarindianer ja was....
Ist ja auch in der Stadt.

Haarerauf

Beitrag von zenturio - 12.07.10 - 21:29 Uhr

"wemauchimmer" und die anderen haben das schon sehr treffend bemerkt, besser kann ich es auch nicht ausdrücken.

Vorher macht man sich keine richtigen Vorstellungen über die Veränderungen, die auf einen zu kommen werden. Vor allem die Veränderung der eigenen Werte ist es, die einem das frühere Verhalten fast fremd erscheinen läßt.

Anders ausgedrückt: es interessiert mich nicht die Spur, ob ich cool wirke oder nicht. Mich interessiert, ob es meiner Kurzen gut geht. Später, wenn Dein Kind im Teenageralter ist, kannst Du ja noch mal versuchen cool zu wirken. Viel Glück dabei. ;-)

Ach ja, auch das wurde hier schon angedeutet: einige Väter schaffen diesen Schritt nicht und legen auf alle möglichen andere Dinge viel Wert, nur nicht darauf, ein guter Papa zu sein. Oftmals bekommen sie diese Gelegenheit dann auch nicht mehr, ob sie wollen oder nicht. Wenn Du nicht mehr der Papa für Dein Kind sein kannst, wird nichts auf der Welt je wieder "cool" sein.

Beitrag von abns2008 - 12.07.10 - 21:42 Uhr

Wunderschönen guten Abend!

Mein Mann is jetzt 44, seit 30 Jahren Sänger einer Band die durchaus im Bereich D-Punk anzusiedeln is, und natürlich is er auch noch Punkrocker...und außerdem is er seit ziemlich genau 2 Jahren stolzer Vater von BabySue!

An seiner Einstellung zum Leben an sich hat sich durch die Geburt unsere Tochter nix geändert, ich fänds auch sehr schlimm wenn es so wäre!
Lass dir nix aufschwätzen, vonwegen wie Väter zu sein hätten oder auch nich...#bla#bla#bla!
Und klar feiern wir dann und wann auch noch...und seine Eier befinden sich auch noch dort wo sie von der Natur vorgesehen waren...



Oz liebe Grüße,

Nicole


Wer singt denn jetzt bei "Pennywise" ;-) ???



Beitrag von errik - 13.07.10 - 11:16 Uhr

Hi,

hatte gestern schon angefangen eine Antwort zu schreiben, dann aber festgestellt, dass die vollkommen am Thema vorbeigeht.

Ob andere Dir das zutrauen oder nicht sollte eigentlich vollkommen egal sein - sich von anderer Leute Meinung beeindrucken zu lassen passt ausserdem so gar nicht zu einem Punkrocker... #;-)

Ich glaube sogar, dass Du Dir im Gegensatz zu vielen anderen überdurchschnittlich viele Gedanken über Pflicht und Verantwortung machst und auch zu Beginn genau die richtigen Fragen stellst.

Wie sieht der gesunde Mittelweg zwischen "Immer-noch-18-und-Party" und "braver-Papa-abends-vor-dem-Fernseher" aus? Wieviel kannst Du Deiner Familie geben und wieviel brauchst Du für Dich?

Mir ist dieses Thema nie leicht gefallen und bin daher schnell in den Extremen gelandet - Kinder machen es nicht einfacher, da eine Balance zu finden aber zwingen einen dazu, sich damit auseinanderzusetzen.

Zieh Dein Ding durch und hör auf Dein Bauchgefühl - Du wirst schon wissen, was zu welcher Zeit gefragt ist, der Punk oder der Kuschelpapa.

So long,
Errik

BTW: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Kinder irgendwann einen richtig coolen Vater zu schätzen wissen... dann kommt mir auch wieder ein Motorrad ins Haus #:-D

Beitrag von bibi22 - 13.07.10 - 15:55 Uhr

hi!

Ach ich seh das so, dass man sowohl das Eine, als auch das Andere sein kann, man muss nur wissen wann man Vater/Ehemann/Vertrauter/Bezugsperson sein muss, ohne umschweife, und danach kann man wieder in sein altes Schema zurückfallen.

Mein Bruder ist bei einem Motorradclub, mit regelmäßigen Treffen, ausfahrten, Parties, etc. pp.

3/4 davon sind Väter und ich würde sagen gute Väter, die arbeiten gehen, ihre Familien versorgen, ihre Kinder erziehen, aber doch auch noch ihr altes Leben weiterführen.

lg bianca

Beitrag von marion2 - 14.07.10 - 16:22 Uhr

Tachchen,

Coole Väter kümmern sich in erster Linie um ihre Kinder und erst in zweiter Linie um ihre Eier. So einfach ist das.

Du musst nur lernen, Prioritäten zu setzen.

Machst du das nicht, wirst du dich mit den üblichen Fragen zum Thema Besuchsrecht und Unterhaltszahlungen auseinander setzen müssen.

"nicht genug gekümmert" ist der häufigste Trennungsgrund bei jungen Müttern.

Gruß Marion

Beitrag von radiocontrolled - 16.07.10 - 09:05 Uhr

Achso, dass heisst entweder man kümmert sich um sein Kind oder um seine Eier ? Mehr gibt es an deinem Horizont nicht ?

Und dann gleich die ganz große Keule Besuchsrecht und Unterhaltszahlungen rausholen. WoW, genau das was er jetzt braucht.

Aber wenn ich Dir aus meiner bescheidenen Selbsterfahrung berichten darf, kann sich Mann durchaus jeden Abend um seine Eier kümmern oder eher das was da so dran hängt und dennoch ein guter Vater sein oder bist Du nur Mutter und sonst nichts mehr ?

Beitrag von marion2 - 16.07.10 - 17:09 Uhr

Lerne lesen!

Beitrag von radiocontrolled - 16.07.10 - 17:14 Uhr

Du hast vollkommen recht, ich hätte besser hinschauen sollte. War abgelenkt, entschuldige

Beitrag von tauchmaus01 - 15.07.10 - 12:19 Uhr

Nicht die Eier fallen dir ab, sondern die Ohren wenn Du nächtelang wach bleibst......wegen dem Baby ;-) aber bisher sind die Ohren bei den Männern schnell wieder nachgewachsen.
Das mit den Pantoffeln kann ich nicht bestätigen, denke Deine Füße bleiben erhalten wie sie sind:-p

Welches Kind möchte nicht einen coolen Vater haben?
Verantwortung hat doch nichts mit der Aufgabe der eigenen Person zu tun, kein Kind möchte einen gekünstelten Vater.

Bleib wie Du bist, kümmer Dich um Deine kleine Familie und sorge dafür dass ihr als Paar bestehen bleibt.

Mona

Beitrag von radiocontrolled - 16.07.10 - 09:01 Uhr

Ola,

die Sache ist ganz einfach und lässt sich in verschiedene Phasen des Kindesstatus aufgliedern.

Irgendwann hat die Dame an der Seite keinen Bock mehr auf Partys, Rauch und kippen weil der Ranzen nervt, alle voll sind und Sie dumm daneben steht.

Das ist dann schon mal der erste Punkt worüber Ihr sprechen solltet. Inwieweit nimmst Du da Rücksicht auf Sie und wie oft gehst noch weg usw.

In der Phase nach der Geburt gilt dementsprechend das gleiche. Stehst Du nachts mit auf oder nicht. Bist Du da wenn der Kollege meckert oder nicht usw.

Ab der Phase wo die Kids anfangen durchzupennen passt das dann schon wieder. Sagen wir mal nach einem halben Jahr will ja auch deine Dame wieder mal sich anständig einen hinter die Binde kippen ;)

Dann heisst es halt absprachen treffen. Sehr gerne gesehen sind auch Ansagen wie "Hey, ich gehe heut auf das Konzi und anschliessend ziehe ich mit den Jungs um die Häuser, dementsprechend waere es schön wenn Du morgen früh mit Ihm/Ihr aufstehst. Ab 9 übernehme ich dann und Du kannst dich wieder hinlegen."

Je leistungskräftiger Du bist umso eher geht das natürlich. Viel Schlaf usw. bekommste dann aber nicht :D

Beitrag von noramarie1515 - 16.07.10 - 15:01 Uhr

hi

cool sein und vater sein schliesst sich ja nicht aus.
es gibt megacoole väter und es gibt spiessige kinderlose...
sprüche wie "party machen ist jetzt vorbei,jetzt beginnt der ernst des lebens" fand ich immer schon ziemlich doof.

natürlich wird euer leben jetzt anders verlaufen mit kind,aber wenn du dein kind liebst und den willen in dir hast,ihm ein guter vater zu sein,dann wird das kein problem sein für dich.

und auch mit kind gibt man sich selber nicht völlig auf,es wird sicher möglich sein,mal einen babysitter zu organisieren und dann mal wieder eine nacht auf den putz hauen.
warum nicht,wenn dir das spass macht?

ein vater oder auch eine mutter,die sich selber alles verbieten und nur noch für das kind leben ,sind auf dauer sehr gestresste und frustrierte eltern.
darum nerven mich auch so sprüche wie"party machen ist jetzt für immer vorbei", werdende eltern werden dadurch nur verunsichert und unter unnötigen druck gesetzt.

alles gute
noramarie

Beitrag von why-is-me-so-dumb - 16.07.10 - 19:20 Uhr

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