Hallo ihr,
ich habe Ende 1999 in Deutschland eine private Rentenversicherung abgeschlossen. Ich habe nun beschlossen diese zu kuendigen und mir das Geld auszahlen zu lassen.
Das diese Summe nicht der Hoehe der eingezahlten Betraege entspricht, ist vollkommen klar, nur wuerde ich laut Bescheid einen derben Verlust hinnehmen.
Macht es Sinn, diesen Bescheid von einem Anwalt anschauen zu lassen? Oder gibt es fuer diese Dinge einheitliche Regelungen, so dass man davon ausgehen kann, dass der Bescheid richtig ist? Hat da jemand Erfahrung gemacht?
Danke & LG
Biene
Rueckkauf priv. Rentenversicherung
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von biene81 - 13.07.10 - 10:48 Uhr
Beitrag von sonne.hannover - 13.07.10 - 11:28 Uhr
das gehst Du so oder so mit einem herben Verlust raus. Ich würde es auf keinen Fall kündigen. Erkundige Dich, wie es z.B. mit einem Verkauf oder kurzfristiger Stilllegung aussieht o.ä..
Beitrag von biene81 - 13.07.10 - 11:38 Uhr
Hi,
ich will ja nicht aussetzen, weil ich nicht mehr einzahlen kann, sondern weil ich mir sicher bin, dass der Wert des Euro's weiterhin sinken wird.
Wg. Verkauf muss ich mich erkundigen.
Danke.
Biene
Beitrag von sternschnuppe215 - 13.07.10 - 12:31 Uhr
hier mach Dich mal kundig...
http://www.finanztip.de/recht/versicherungen/lebensversicherung-rueckkaufswert.htm
.... ach und schau mal in den Antrag den Du damals geschlossen hast. In der Regel muss da eine Aufstellung über die Rückkaufswerte sein... dieser sollte sich zudem mit dem aktuellen Rückkaufswert fast abdecken...
LG
Beitrag von manavgat - 13.07.10 - 14:18 Uhr
Ich weiß nicht, was Dich da treibt, aber ob das eine kluge Entscheidung ist?
Du hast bei diesem alten Vertrag eine recht hohe Garantieverzinsung, außerdem würdest Du erheblichen Verlust machen.
Bist Du so in Not?
Gruß
manavgat
Beitrag von biene81 - 13.07.10 - 16:11 Uhr
Hi,
nee, ich bin gar nicht in Not. Einerseits will ich es einfach loswerden, weil ich mir seit Monaten darueber Gedanken mache.
Andererseits sehe ich momentan fuer den Euro schwarz und ich habe inzwischen gute 10.000 Euro eingezahlt. Stellt sich die Frage, ob es besser ist den Verlust jetzt hinzunehmen oder darauf zu hoffen, dass ich in 30 Jahren noch was davon habe.
Einzahlen moechte ich jedenfalls weiterhin nicht mehr, die Betraege werden mit jedem Jahr auch hoeher.
Wir haben fast all unser Geld nun anders angelegt, Lebensversicherungen, etc haben wir nicht mehr, das Risiko ist zu gross.
Wir ziehen nun demnaechst nach Deutschland. Der Umzug wird kosten und dafuer will ich weder eine Immobilie verkaufen noch schweizer Franken umtauschen.
LG
Biene
